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Venar Brenner

Dieses Thema im Forum "Aktive S2 Charaktere" wurde erstellt von Tealk, 08. 06. 2016.

  1. Tealk

    Tealk Projektleiter

    02. 02. 2011
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    Location on Map:
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    Gottfried Bock
    Name: Daniel
    Alter: 26
    Herkunft Eslarn/Bayern

    Ein netter Spieler von hier mit Namen @Tealk@Tealk hat mich auf den Server aufmerksam gemacht.

    Steam64 ID: 76561198003747611

    Mein Name ist Venar Brenner und ich wurde meiner Meinung nach zu Unrecht in verurteilt, man sagte mir, dass ich in ein neuartiges Gefängnis kommen würde. Es wäre ein Erlebnis, haben sie mir gesagt, nicht so langweilig wie in einer Zelle. Nun ja, Recht sollten sie behalten, aber ein sehr unangenehmes Erlebnis.

    Also wurde ich in dieses Gefängnis verbannt, dabei wollte ich nur der Menschheit helfen, sie aus ihrer Unterdrückung befreien. Könnt ihr euch das vorstellen, eine Menschheit keine eigene Meinung hat? Nichts hinterfragt und alles so hinnimmt, wie es kommt? Eine schreckliche Vorstellung meint ihr? Genau deswegen habe ich dagegen gekämpft aber einen schrecklichen Preis gezahlt. Hört euch doch einfach meine Geschichte an und vielleicht könnt ihr mir sagen ob es das Ganze wert war.

    Ich lebte auf E-16-C6A3, ein schöner Planet, jedenfalls dachte ich das, als ich klein war. Ich wurde älter und fing an zu arbeiten, in einer recht gut angesehenen IT-Firma, die meines Vaters. Ich hatte schon früh sehr viel Interesse an Technik und Informatik gezeigt, wahrscheinlich liegt das einfach nur in der Familie. Doch je älter ich wurde, desto mehr bemerkte ich die Unstimmigkeiten in unserem System, nein ich rede nicht von den Computern, sondern unserem sozialen System. Alles wirkte so gesteuert wie bei einem Computer.

    So begann ich meine Suche nach dem Grund, den Uhrsprung dieses Übels. Alles fängt mit Informationen an, dachte ich mir. All unsere Informationen kamen von einem Satelliten in der Umlaufbahn unseres Planeten. Alle Medien wurden von dort kontrolliert, nichts auf diesem Planeten und in unserem Universum, geschah ohne das es den Satelliten durchlief. Nach und nach fand ich immer mehr Informationen und Indizien. So gewann ich meine ersten Sympathisanten. Kurz darauf gründete ich die Gruppe „Green Fist“, viele meiner Sympathisanten traten bei und wir versuchten die Menschheit aufzuklären. Wir wollten den Satelliten einnehmen, die Übertragungen kapern, die Wahrheit verbreiten und damit die Bevölkerung aufklären. Kurz darauf waren wir auch schon in den Nachrichten, es wurde gesagt, wir seien eine gewalttätige Gruppe die Menschen entführen und schlimmeres, dabei hatten wir nie jemanden etwas getan. Alles, was wir wollten, war es diese Unterdrückung zu zerschlagen. Wir begannen also einen Plan zu entwickeln, wie wir den Satelliten einnehmen konnten.

    So begann unsere Mission. Wir waren auf dem Weg zum Satelliten, ich hatte uns falsche Aufenthaltspapiere erstellt und uns dort oben Stellen verschafft. Der Anflug verlief ohne weitere Probleme, dort angekommen mussten wir erst einmal durch die Sicherheitskontrollen. Jeder war angespannt, weil keiner wusste, ob meine Papiere einer Überprüfung standhalten würden. Einer nach dem anderen kam aber durch, bis auf einmal Andersen raus gezogen wurde. Wir warteten in unserem Mannschaftsquartier, unsere Nerven zum Zerreißen gespannt. Niemand sprach, nur das rhythmische Schlagen der Maschinen untermalte unsere Anspannung. Bis Andersen mit einem riesigen Grinsen im Gesicht durch die Tür trat, der Mann der ihn raus gezogen hatte, war ein alter Freund von ihm und sie haben nur einen auf ihr Wiedersehen getrunken; dafür hat er uns hier schmoren lassen. Etwas Gutes hatte es, wir hatten damit wieder einen Mann mehr für unsere Sache gewonnen.

    Wir arbeiteten dort ein paar Wochen um uns ein Bild von der Situation zu machen und herauszufinden, wie wir weiter vorgehen konnten. Wir mussten auf die Kommandobrücke, dort die Führungskräfte gefangen nehmen und dann die Übertragungen korrigieren. Außerdem musste jemand zu den Generatoren um die Energieverteilung zu kontrollieren. Entschieden wurde, dass ich mich um die Energie kümmern sollte, Andersen kam mit mir, um mir Deckung zu geben, der Rest machte sich auf zum Kommandodeck.

    Also machte ich mich auf zum Maschinenraum, ich begegnete kaum jemanden, was auch nicht besonders verwunderlich war, die ganze Station verwaltete sich größten Teils selbst. Auch nur eine Notbeleuchtung war in Betrieb. Man hörte nur das laute Rumpeln der Maschinen, hier und da trat ein wenig Dampf hervor und hinter mir die Schritte von Andersen. Ich stöpselte mich in das System ein und gab meinen Kameraden das Zeichen dass ich bereit war. Ich öffnete und schloss Türen und störte die internen Sensoren, damit sie unbemerkt vorankamen. Kaum als sie die Brücke betreten haben, verlor ich die Kontrolle der Türen. Andersen viel auf mich und riss mich so weg von der Konsole. Hinter mir hörte ich es Poltern, schritte kamen schnell näher. Ich drehte meinen Kopf hastig in die Richtung, aus der das Geräusch kam, durch die verdammte Notbeleuchtung konnte man nichts erkennen, also sah ich wieder zu Andersen. Ich spürte im selben Moment etwas Warmes über meine Schulter rinnen, Blut, Andersens Blut rann über meine Schulter und ich sah das Loch in seinem Kopf. Meine Gedanken überschlugen sich. Sie haben uns entdeckt? Wie konnten sie das so schnell? Wir haben doch alles sauber geplant, woher wussten sie wo ich war, wo wir alle waren. Ich wurde gepackt und unter Andersen hervorgeholt und sie stellten mich wieder vor meinen Monitor. Ich sah meine Kameraden und die Brückenbesatzung. Ich konnte nur noch zusehen, wie sie alle umgebracht haben! Die komplette Brückenbesatzung! Ich sah auf dem Monitor ihre schreienden Gesichter, doch kein Ton kam aus ihren luftleeren Hälsen. Frost bildete sich auf den Menschen und den Maschinen, alles war in eine eisige Stille getaucht. Ich sah wie meine Kameraden sich die Finger an den Türen wund schabten, es schien so als ob ich den ein oder anderen mich Verfluchen hörte. Später hatte ich das Gefühl ihr Fluch sei wahr geworden. Das Letzte was ich sah war das Gesicht des Mannes, mit dem Andersen bei der Kontrolle mitgegangen war, dann wurde es Schwarz um mich.

    Ich kam vor Gericht, angeklagt für Mord an 41 Personen, Lahmlegung der öffentlichen Strukturen und Führung von kriminellen Banden. Ich hatte keine Chance, auch nicht durch die guten Anwälte meines Vaters; ich sah die Enttäuschung in seinen Augen. Und so wurde ich zu diesem neuartige Gefängnis verurteilt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 02. 07. 2017
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  2. DichteFichte

    DichteFichte Com Manager

    19. 05. 2011
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    Angenommen.

    Viel Spaß auf dem Server.
     
  3. Tealk

    Tealk Projektleiter

    02. 02. 2011
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    Gedanken zum Tag 1-x in der neuen Umgebung

    Verdammt, wer waren diese Systemwachen und warum haben sie mich/(uns) weggebracht um uns wieder wie am Anfang auszusetzen. Alle meine schön akribisch gesammelten Informationen, die Entwürfe die ich gezeichnet und erhandelt habe, alles verloren. Mit der alten Welt unter gegangen wenn man denen glauben kann. Ebenso mein treuer Begleiter Spot, solch ein ende hat er nicht verdient. Ich hoffe ich kann mich noch an genug meiner Rezepte erinnern, ich werde mir wieder meinen Lebensstandard aufbauen.

    Nun wieder von null anfangen, wie mühselig das wieder ist, man hätte mir doch ein paar Nutztiere mitgeben können. Alles was ich habe ist bis jetzt so ein junges Dreihorn und das ist mir auch nur zugelaufen weil es anscheinend von seiner Mutter getrennt worden ist. Ich konnte noch nie viel mit diesen Tieren anfangen, aber wie heißt es so schön, "In der Not frisst der Teufel fliegen" meine ist eben ein kleines Dreihorn.
    Nachdem ich ein wenig umhergeirrt bin habe ich auch schon einen guten Platz gefunden, diese Insel scheint mit den gleichen Techniken aufgebaut worden zu sein wie die alte, ich hoffe sie haben nicht den gleichen Fehler gemacht...

    Nun denn, meine neue Heimat, ein Plato neben einen Wasserfall, gut durch seine natürliche Verteidigung und die ebene sieht mir allgemein recht friedlich aus. Schildkröten gibt es hier, diese Tiere sind schon eher meins, sie wissen sich zu verteidigen und dabei fällt immer mal wieder etwas für mich ab. Und kurzerhand hatte ich sogar noch vor dem Einbruch der Nacht eine kleine Decke zusammen und ein wenig Stroh für den Boden. So legte ich mich nieder zwischen Felsen die mir Schutz in der Nacht gewähren sollten. Morgen werde ich anfangen hier mein neues Haus zu errichten, dann meine Getränkeproduktion wieder anwerfen und sehen was diese Welt so für Geheimnisse birgt die ich ergründen kann.
     
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