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Verstorben Season 3 Valerius

Alter
43
Geschlecht
männlich
Rasse
Mensch
Heimat
Ein unauffälliger, etwas in die Jahre gekommener Raumfrachter
Hautfarbe
noble Blässe
Haarfarbe
Schwarz
Augenfarbe
Eisblau
Besonderheiten
hochgewachsen, hager, aristokratisch, bemerkenswert edle Gesichtszüge

Honigdachs

Lehrling
Registriert seit
13. 10. 2017
Beiträge
19
Alter
36
Ark Char
Sean MacGregor
Auf einen zweiten Versuch!

Nach "Peder Walpot" wollte ich mich nun an etwas ernsthafteres, etwas weiter weg von mir selbst versuchen. Ansonsten bleibt alles beim gleichen, was meine Person selbst angeht: Rechner wie Besitzer sind steinalt und verbinden viel zu viele Lebensjahre mit verschwenderisch viel Rollenspiel...

Also dann, diesmal was Klerikales mit Anlehnung an das ein oder andere SciFi-Setting:



„Wir schreiben das Jahr 1343 nach den Terranischen Postulaten. Dies bedeutet, dass sich die Menschheit vor über tausend Jahren aus einem Zeitalter voll Spaltungen, Bürgerkriege und technologischem Rückschritts erhoben hat und nun erneut dabei ist, die Sterne für sich zu erobern.
Es ist ein neues Zeitalter großer Entdeckungen und Eroberungen, ein glorreiches Zeitalter des Fortschritts, ein Zeitalter der Menschen zwischen den Sternen.

Doch bei all der Glorie, warum sehe ich uns dann nicht durch die Straßen und Gänge unserer Kreuzer tanzen? Warum strahlen wir nicht im Glanz des Neuen Reiches? Warum ziehen so viele brave, anständige Diener der Menschheit gebeugt und verbittert an mir vorbei?

Weil uns der Dienst am Reich entmenschlicht hat. Jeder Einzelne von uns ist zu einem winzigen Zahnrad verkommen, dem nur ein Lebenssinn zugesprochen wird.. Im Sinne des Reiches zu funktionieren. Wir sind nicht mehr als Ressourcen in Form von Fleisch und Arbeitskraft.
Wir beugen uns Regeln und Gesetzen, deren einziger Sinn es ist, unserer Existenz eine noch effizientere Form in der Einsamkeit zwischen den Sternen zu gegeben.

Ich glaube daran, dass wir mehr sein sollten als geistlose Maschinen. Ich glaube, dass ein Neues Reich der Menschheit seinen Sinn verliert, wenn es unsere Menschlichkeit opfert. Und ich glaube, dass es eine Alternative zum Weg dieses Reiches gibt.

Ich bin Valerius, Sprecher der Sechs Wege, und heute will ich euch von dieser Alternative erzählen...“


- Aus den Schriften des Sprechers Valerius, 1343 n.TP.


Sprecher Valerius Sacerdon Lhairan ist ein hochrangiger Kleriker einer kleinen, halb verborgenen Glaubensgemeinschaft, die sich im Bugwasser interstellarer Eroberungen ausbreitet.
Als Missionar besuchte er von Menschen besiedelte Randwelten und baute die Grundlagen für die Ausbreitung seiner Religion auf.
Die Lehre der Sechs Wege ist dabei ein Glaubenskonstrukt ohne ein all zu festgefügtes Götterbild, dass sich vor allem auf die Bedürfnisse und das Potential der Menschen ausrichtet.
Valerius würde vermutlich sofort einräumen, dass diese Lehre wie der Mensch selbst durchaus auch seine düsteren Seiten hat, dem Mensch dafür aber die Möglichkeit gibt, sich aus den würgenden Fesseln von Regeln und Grenzen zu befreien.
In diesem Rahmen könnte man Valerius durchaus als Fanatiker betrachten, der fest an diese Philosophie glaubt. Als begabter Künstler und Rhetoriker ist er in einem Regime aufgewachsen, dass dazu neigt, Kreativität und persönliche Bedürfnisse im Keim zu ersticken.
Vermutlich ist es diese Erfahrung, die das Feuer seines Glaubens immer wieder von neuem entfacht.

Valerius gibt sich gerne bis in die Haarspitzen kultiviert, umgibt sich gerne mit einem Hauch Zynismus und pflegt eine tiefe Leidenschaft für Schriftstellerei und Malerei. Immer noch ist er ein begabter Rhetoriker und belesener Theologe.
Er liebt kleine, gerne auch komplexere Tüfteleien und ist in Bereichen der Feinmechanik durchaus bewandert.
In einer zivilisierten Welt ist Valerius ein Künstler und Gelehrter mit weit gestreuten Fachgebieten, der sich spielend auch in feiner Gesellschaft sicher bewegen kann.
Das Leben in einer Randwelt, abseits der Zivilisation und von fremdartigen, reichlich gefährlicher Flora und Fauna, ist Valerius zwar auch nicht unbekannt, aber... Hier fehlen ihm jedoch viele Talente des alltäglichen Überlebens und als Missionar konnte er sich bisher auf Helfer und Handlanger innerhalb seines Kultes verlassen.

Dies könnte ihn dann auch in seinem „Neuen Leben“ vor die größten Probleme stellen.
Die Vorzeichen, bevor er nackt an einem fremden Strand erwachte, waren für Valerius auf jeden Fall nicht zu deuten.
Auf der Reise in einem kleinen, veralteten Raumfrachter war ein bedrückendes Gefühl von Enge relativ normal. Auch ein gewisser Verfolgungswahn war Valerius nie fremd, musste er doch immer fürchten, dass sich Offizielle des Terranischen Reiches sein Handeln und Predigen etwas genauer anguckten.
Einzig das immer wiederkehrende Leuten der Glocke, dass Valerius in seinem Schädel hörte, gab ihm Rätsel auf. Bis ihm endgültig schwarz vor Augen wurde, hatte er dafür noch keine Erklärung..
Und danach hatte er wohl andere Probleme.. Saurier.. Hitze.. Hunger.. und das Fehlen seiner seidenen Lieblingsrobe.
 

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