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Tealk

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Also hier werde ich alle Bewerbungsgeschichten vorstellen die mir am besten gefallen haben.
Es muss nicht heißen das es Mustergeschichten für eine Bewerbung sind, sondern nur den Einfallsreichtum der Minecraftspieler aufzeigen
 

Tealk

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Dunkel wurde es, die Sonne nur noch schwach am Horizonte. Die Fischer brachten gerade ihre Ausbeute an Land, als auch Hallodriho den Steg betrat.
Nach langer, beschwerlicher Reise, erreichte er nun sein Ziel.
"Dies ist es, dies ist mein Paradies", murmelte er leise vor sich hin. Ein Fischer der dies hörte, lachte nur.
Hallodriho packte seine Picke und betrachtete das nächstgelegene Schild. "Rathaus, wo finde ich das Rathaus?", er suchte den Pfahl von oben bis unten ab, bis er endlich den Weiser sah. "Ah! Nach rechts solle ich gehen!". Also marschierte er, immer den Wegweisern entlang.
Als er endlich vor dem Rathaus stand, klopfte er an die Türe. Sogleich öffnete man ihm und bat ihn herein. Was er hier wolle fragte man ihn. "Ich möchte hier Minen und mit meinem Blute und Fleische diese Stadt verschönern. Ich kenne die unterschiedlichsten Materialien, welche es unter dieser Erde gibt. Ich habe schon viele Bauten errichtet, ich stelle mich in Eure Dienste."
Man gebe ihm bescheid bekam er nur als Antwort, also machte er sich auf den Weg ins Gasthaus, um sich ein kühles Gebräu zu gönnen.
 

Tealk

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Am Anfang war das Nichts! Doch dann schuf Notch Minecraft, und seither geistern viele heimatslose Seelen im Universum herum. Einsam, Verlassen und auf der Suche nach einer Heimat. So wie ich noch vor kurzem. Doch dann führte mich mein Weg zu ANZAHCRAFT. Und als ich die Maskottchenkuh erblickte, wusste ich, ich bin zuhause!
 

Tealk

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Ein helles Licht! Tsching-Bum! 4l145 erwacht in Anzahcraft, verwirrt und hilflos. Voller Angst und Hoffnung wandert er umher auf der Suche nach sich selbst, und so'm Kram. Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss! Das wäre da drei Dinge: Einen Baum bauen, ein Kind pflanzen und ein Haus zeugen! Und genau das gedenke ich auch zutun! Gesetzt dem Fall die Bewerbung wird angenommen
 

Tealk

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Gedankenverloren stand Consthalion an der Reling seines kleinen Fischkutters und blickte auf das weite Meer, das vor ihm lag. Majestätisch versank die rotglühende Abendsonne hinter dem Horizont und unwillkürlich beschlich den jungen Fischer das Gefühl, als würde dieser riesige Feuerball ihn auslachen. Ein leises Seufzen entwich ihm, während seine Gedanken bei seiner Frau und seinem neugeborenen Sohn lagen. Seit nun schon knapp 10 Stunden lag sein Fischernetz ruhig und gelassen im Meer und nicht mal ein gottverdammter, mikriger Fisch hattte sich darin verlaufen. Würde der Fang in den nächsten Tagen weiter hin so ausfallen, dann wird es eng für ihn und seine Familie, denn so langsam neigten sich ihre Vorräte dem Ende zu. Erneut musste er unwillkürlich seufzen und steckte sich fast schon wie routiniert die kleine Meerschaumpfeife an, die er stets in seinem Mantel trägt.
Mühselig schlenderte er zum Heck seines Schiffes und begann damit sein Netz einzuholen. Die Hoffnung an einen großen Fang hatte er bereits aufgegeben, was auch den Tatsachen entsprechen sollte.
Leise prallten die ersten Regentropfen gegen das Segel, während unheilverkündende Wolken die Abendsonne in ein düsteres Grau hüllten.

"Herrgott nochmal, jetzt muss es auch noch anfangen zu regnen...", brummte der junge Mann und beschleunigte seine Arbeit, um noch vor dem Ungewitter das Trockene zu erreichen.
Ein gleißendes Licht, dann ein lautes Donnern. So sollte sich sein Schicksal ankündigen, denn aus den vereinzelten Regentropfen entwickelte sich rasant ein springflutartiger Platzregen. Die zuckende Blitze und das laute Grollen taten ihr übriges, um diese Szenerie in eine Gruselgeschichte zu verwandeln, die die alten Fischer am Dock den kleinen Kindern erzählen um ihnen Angst einzujagen.
Geschunden eilte Consthalion zum Segelmast und machte seinen Kutter wetterfest. Ein mulmiges Gefühl übermannte ihn, während er sich mit aller Kraft in das Steuerrand seines Schiffes stemmte, um es im richtigen Kurs zur Küste zu halten.
Schleichend hüllte der anrückende Schatten einer riesigen Welle das Schiff in tiefstes Schwarz. Wie ein großes Monster, welches gefräßig sein Maul schließt, begruben ihn die dunklen Wassermassen. Ein lautes Knacken von zerberstendem Holz, dann wieder Stille ...

"Nelia...", keuchte Consthalion. Umrankt von Algen und sonstigem Seekraut lag er ruhig am Ufer eines kleines Flußes. Erst das Huhn, welches ihm seit einigen Minuten monoton am Fuß herumpickt riss ihn aus dem Koma. Fürchterliche Schmerzen bahnten sich ihren Weg durch Knochen und Mark hin zu seinem Kopf. Wie lange er hier schon lag und vorallem was passiert ist konnte sich der Fischer bei bestem Willen nicht erklären. Vorsichtig und noch wacklig auf den Beinen erhob er sich und blickte sich entgeistert um.
Wieder hüllte die Abendsonne das Firmament in einen beruhigenden Schleier aus kräftigen Rottönen. Entkräftet humpelte er weiter, in der Hoffnung auf eine gutmütige Seele zu treffen.
 
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