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Season 2 Thomas Hunter

Xerlash

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Thomas Hunter

OOC:


Hallo, ich heiße Wilk, lebe in Dortmund und bin 25 Jahre alt. Auf den Server aufmerksam geworden bin ich durch Leonardo Wolfsjunge.
RP-Erfahrung habe ich in Spielen wie GTA SA:MP, Reign of Kings und Arma2 Takistan Life gesammelt.

IC:

Guten Tag, Thomas Hunter mein Name.

Wie ich hier her gekommen bin wollt Ihr wissen?

Nun.. ich weiß nicht ob es die Abenteuerlust war, der Wunsch dem System zu entfliehen oder einfach nur Verzweiflung..

Vermutlich eine gute Mischung aus alledem.

Mit Mischungen kenne ich mich aus müsst Ihr wissen, war ich doch in meinem früheren Leben ein angesehener Apotheker.



Aber lasst uns die Geschichte lieber am Anfang beginnen.

Es war im Jahre 2379 als ich im zarten Alter von 24 Jahren den Posten als „Apotheker“ übernahm.

Kein Apotheker im klassischen Sinne natürlich, wie Ihr wisst ist diese Berufsform bereits seit Jahrhunderten ausgestorben und hat die Erde nie verlassen.

Auf den von der Menschheit im Laufe der Zeit kolonialisierten Himmelskörpern wurde der gesamte Bedarf an Medikamenten, gentechnisch veränderten Substanzen für die Landwirtschaft unter extremsten Bedingungen und Giften zur Bekämpfung der hier und da vorkommenden extraterrestrischen Lebensformen in gigantischen Fabriken gefertigt.

Und genau dort war mein Arbeitsplatz.

Zuständig für das erstellen neuer Rezepturen die das Überleben der Menschheit immer einfacher und angenehmer gestalteten, zuständig für die künstliche Verlängerung des Lebens bis Diejenigen, die es sich leisten konnten, Ihr Blut komplett mit unseren Substanzen ersetzt hatten und zuständig für die Mittel zur Liquidierung sämtlicher Geschöpfe welche von der Obrigkeit als „unreflektierte Lebensformen“ angesehen wurden.

Wieso ich mich dann einen „Apotheker“ nenne, fragt Ihr?

Diese Bezeichnung ist dem Umstand geschuldet, dass meine beiden besten Freunde und ich für unser Leben gern frisch entdeckte aber bisher unerforschte Planeten bereisten, die Flora und Fauna erkundeten und ein ums andere Mal unser Sinn für gute Rezepturen gefragt war wenn wir von seltsamen Geschöpfen verwundet wurden oder uns in solch lebensfeindlichen Umgebungen wiederfanden, dass unser Körper allein diesen nicht lange hätte standhalten können.

Wir entwickelten ein regelrechtes Talent dafür uns mit Gemischen, welche wir aus den lokalen Ressourcen fertigten, am Leben zu erhalten, uns zu heilen wo kaum eine Aussicht auf Besserung bestand und in der jeweiligen Natur die nützlichsten und schädlichsten Stoffe zu erkennen.

Leider brachte dies die Tatsache mit sich, dass jedes Mal, wenn wir von einer Reise zurückkehrten, die Obrigkeit die neuen, nützlichen Substanzen an sich reißen wollte, was darin resultierte, dass wir gezwungen waren Mittel und Wege zu entwickeln sämtliche dort vorkommende Gefahren unschädlich zu machen. Nachdem wir unseren Job getan hatten war der Planet fortan ein lebloser Stein im All, auf dem nicht mehr existierte als das, was für nützlich erachtet wurde.

Zwar brachten wir jedes Mal einige Trophäen als Erinnerungen mit nach hause, jedoch verging uns die Freunde daran immer schnell, da Wir wussten, dass auch dieser Planet bald kahl und leer wie ein Mond wäre.

Nachdem der jüngste von uns dreien seiner Profitgier nachgegeben hatte und fortan für die Obrigkeit gezielt nach immer neuen und besseren Substanzen suchte, wobei er Planet um Planet ausrottete und mein älterer Kumpane sich aus schierer Reue über diese von uns angestoßenen Entwicklungen das Leben nahm, blieb ich allein zurück.

Die ersten Wochen.. oder waren es Monate?.. brachte ich damit zu mich mit selbst gemischten Substanzen zu betäuben, zu träumen von einer Welt die es sich zu erkunden lohnte und welche fernab und unangreifbar für die Obrigkeit in Ihrer vollen Pracht erstrahlen konnte.

Zwei, dreimal hatte ich versucht auf solch einen Planeten zu fliehen und dem Rest der Zivilisation zu entkommen, doch es brauchte nie lange bis unser Jüngling ebenfalls dort eintraf, die erste halbwegs nützliche Substanz für gefunden erklärte und unzählige weitere wertvolle Schätze der Natur vernichten ließ um diese abzubauen.

In meiner Resignation versackte ich schließlich in einem nahezu undurchdringbaren Nebel aus Betäubungsmitteln, bis..ja, bis ich meinen Augen und Ohren kaum trauend diese Show sah in welcher offenbar Gefangene auf einem Planeten in seinem Urzustand zu überleben versuchten.

Ob diese Leute zu Recht oder Unrecht gefangen genommen wurden schien niemanden zu interessieren. Pah! ..soweit ist es also her mit der „Ethik“ der Oberschicht, nur ein weiterer Grund dem Ganzen den Rücken zu kehren und sich auf den Weg zu machen.

Wohin wusste ich ja nun, dieser Planet sollte es werden.

Denn ob gleich dort eine unschätzbare Vielfalt in Fauna, Flora und an Mineralien herrschte, die Obrigkeit konnte es nicht riskieren Hand an diesen Planeten zu legen, war er doch für einen großen Teil der Menschheit das spannendste und unersetzbare Feierabendprogramm.

Mein Entschluss stand fest.

Ich deckte mich mit allem ein was mir ein Überleben garantieren sollte und machte mich auf die Reise, hin zu diesem wundervollen Ort.

Nach dem Eintritt in die Atmosphäre des Planeten suchte ich nach einem geeigneten Landeplatz, als mich plötzlich und unerwartet ein harter Schlag traf.

Ich war mit etwas fliegendem zusammengestoßen, mein Kopf dröhnte und gerade noch rechtzeitig konnte ich den Schleudersitz auslösen bevor mein Gleiter unkontrolliert auf den Fluten des hiesigen Meeres aufschlug und zerplatzte.

Mit letzter Kraft und ohne jegliche Ausrüstung schaffte ich es das rettende Ufer zu erreichen bevor mich eine gleichsam bedrohliche und erlösende Ohnmacht einholte.
 
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Kandar Mar

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