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Inaktiv Sven

Alter
29
Geschlecht
männlich
Rasse
Mensch
Heimat
Konstanz
Hautfarbe
weiß
Haarfarbe
blond
Augenfarbe
blau
Besonderheiten
bisschen psychopatisch

Svest

Neuling
Beiträge
2
Alter
30
Ark Char
Spitfire
Ich heisse Sven bin 29 Jahre alt und komme aus Konstanz am schönen Bodensee. Ich bin durch Cadrim Donnerwetter auf euch gestoßen.
Meine Rollenspielerfahrung ist 6 Jahre her. Dort spielte ich allerdings 1 Jahr aktiv DSA ( Das schwarze Auge ) anschließend 2 Jahre Shadow Run

Heute ist mein erster Arbeitstag in meinem neuen Job. Ich arbeite als Aushilfe im städtischen Zoo und wohne auf dem Land. Ich fahre mit dem Bus zum Zoo und die Fahrt dauert geschlagene 3 Stunden. 3 Stunden in denen ich nichts zu tun habe Außer über mein Leben nachzudenken. Warum mach ich das überhaupt? Tiere interessieren mich wirklich überhaupt nicht. Was werde ich da wohl machen dürfen? Wahrscheinlich den ganzen Tag Fäkalien von A nach B tragen oder so ein Mist. Yeahh und dafür habe ich mein Architekturstudium abgebrochen. Ich bin schon so eine Pfeife. Da interessiert sich einmal ein nettes Mädchen für mich und ich lasse direkt alles stehen und liegen und ziehe auf die andere Seite der Welt.

Konnte ja keiner wissen, dass sie nach 2 Wochen alles hinschmeißt und schon am nächsten Tag mit so einem reichen Bodybuilder zusammenkommt, denn Sie schon seit 5 Jahren kennt. Scheiße ich bin doch selten dämlich. Oh Mann wie soll es denn nur weiter gehen ist doch alles Scheiße, wieso stehe ich morgens überhaupt noch auf? Ja klar wegen diesem Blödsinn der sich Hoffnung nennt. So ein Kak, diese Hoffnung bringt mich mal noch um den Verstand …..
Der Bus hält und ich steige aus, zünde mir direkt mal ne Kippe an, nach 3 Stunden dauerfahrt ist das ja wohl das mindeste das ich meiner Seele tun kann. Vor mir eröffnet sich ein Anblick den ich wohl so schnell nicht vergessen werde. Die Kippe fällt mir aus der Hand, meine Augen kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Angst erfüllt meinen gesamten Körper, ich zittere, ich kann mich nicht bewegen, obwohl alles in mir schreit: „RENN“
Vor mir steht ein riesiger Löwe, mitten auf dem Weg und er starrt mir direkt in die Augen. Ich kann mich noch immer nicht bewegen, mir wird warm. Eine Glocke läutet ganz in der Ferne, dies reißt mich aus meinen Gedanken.

Es wird immer wärmer, mir ist heiß, sehr heiß, super heiß. Scheiße ich brenne!!!! Mir muss meine Kippe wohl in die Jackentasche gefallen sein und dort die Taschentücher entzündet haben die sich noch darin befunden haben mussten. Binnen Sekunden steht die gesamte Jacke in Flammen. Ich schreie und fluche, dreh mich im Kreis und versuche die Jacke loszuwerden, doch der rechte Ärmel verfängt sich an meiner Armbanduhr. Ich schleudere meinen Arm rauf und runter, von links nach rechts und wieder zurück. Die Uhr mitsamt der Jacke fliegt davon und mich haut es der Länge nach auf die Schnauze. Ich bleibe liegen und plötzlich dieses Bild in meinem Kopf. DER LÖWE!! Mein Kopf dreht sich blitzschnell auf die andere Seite und ich schaue auf den Weg. Der Löwe… ist weg. Zwei Angestellte des Zoos (leicht erkennbar an diesen hässlichen lila Overalls) kommen auf mich zu gerannt. Einer der beiden weint der andere ist völlig außer sich und schreit mich an was den passiert sei. Ob mich ein Tier so zugerichtet hätte, fragt er mich. Ich bringe keinen einzigen Ton raus ich schüttele nur den Kopf.

Die beiden bringen mich in das große Hauptgebäude mitten im Zoo. Sie haben einen Sanitäter gerufen der sich um mich kümmern soll. Er labert irgendwas von Schock und Posttraumatischem Stress. Ich sitze einfach nur auf dieser gelben Bank mitten im Eingangsbereich und starre dem Typen ins Gesicht. Auf der Bank muss sich ein kleiner Hügel befinden den er pikst mir in den Arsch. Es nervt und tut auch ein bisschen weh aber ich bewege mich nicht einen Millimeter. Warum nicht? Was ist mit mir los? Was ist da grade passiert? Was war das für ein Löwe? Habe ich wirklich gebrannt? „Gong“ eine Glocke läutet. Ich schaue mich um. Hier gibt es keine Glocke. „Gong“ macht es aus der anderen Richtung. Ich schaue mich weiter um, nichts. „Gong“ „Gong“ „Gong“ ich bekomme Kopfschmerzen so richtig fiese. Vom hinteren Bereich des Kopfes strahlt der Schmerz blitzschnell nach vorne hinter die Augen. Ich halte meinen Kopf fest, dass er nicht explodiert. Der Sanitäter legt mir eine Hand auf den Kopf und sagt ganz leise das ich mich beruhigen solle. Ich öffne die Augen und er gibt mir ein Kühl pack das ich mir in den Nacken lege. Der Schmerz lindert sich etwas aber bleibt bestehen. Ein Mann Betritt die Eingangshalle und verkündet lauthals: „Peterson ist wieder in seinem Domizil und schläft die nächsten 8 Stunden. Die beiden Typen die mich herbrachten atmen erleichtert auf. Der Schreiende gibt dem weinenden mit der Handfläche eine ordentliche auf den Hinterkopf. „Das hast du davon, wenn du nach dem füttern, die Käfige nicht richtig verriegelst du Vollidiot „. Die Situation scheint sich zu entspannen. Der Schmerz erlischt langsam und ich beruhige mich etwas. Der Sanitäter fragt nach meiner Person und was ich den hier mache. „Ich soll hier heute anfangen „, sage ich zu ihm. Alle schauen mich verwundert an. „Ich heiße Sven bin 29 Jahre alt und soll hier heute als Aushilfe anfangen“, wiederhole ich mich etwas genauer. Der Schreiende scheint als erster zu begreifen und richtet seine ersten Worte an mich: “Na dann, schön, dass du noch lebst Sven“. „Ja, …… Danke“ Sag ich.

Dies war also mein erster Arbeitstag, den an arbeiten war nicht wirklich zu denken. Nach und nach kamen die Erinnerungen sehr genau und detailliert in mein Hirn zurück und ich wurde von Minute zu Minute panischer. „Gong“ der Schmerz schoss wieder in den Hinterkopf. Scheiße tut das weh. Ich erkläre meine Kopfschmerzen und der Sanitäter sagt er hätte mich heute eh nicht mehr Arbeiten lassen, ich solle nach Hause fahren und mich hinlegen. Morgen früh sofort einen Arzt aufsuchen, wäre seine Empfehlung. Zuhause angekommen und nach 3 Stunden auch realisiert, was genau passiert ist, komme ich zu dem Ergebnis, dass der Sanitäter eine richtige Pfeife sein muss. Posttraumatischer Stress plus Schock, und er schickt mich nach Hause ….. Der muss seine Erlaubnis auch gewonnen haben. Egal ich lege mich ins Bett und versuche zu schlafen. Ich liege im Bett und starre an die Decke. Alles wird dunkel etwas flüstert mir zu: „Lauf weg“! Ich drehe mich um und da steht Peterson direkt vor mir in meinem Zimmer, bei mir zu Hause und springt mich an!

„GONG“ ich wache auf, Klatschnass und mein Herz rast wie der Motor eines Ferraris nach dem Sieg in der Formel eins. 8 Zylinder ist ein Scheiß gegen mein Herz, denk ich noch bevor die Dunkelheit mich wieder übermannt.
Ich kann nicht sagen welche Kreaturen mich diese Nacht immer wieder haben aufschrecken lassen, aber es müssen viele und brutale Gesellen gewesen sein, den bevor mein Wecker klingelte, wusste ich nicht ob ich noch Lebe oder Tod bin.

Ich ging zum Arzt und wurde 2 Wochen krankgeschrieben. Mir wurden Entspannungsübungen verschrieben und ich solle mich doch mal richtig erholen. Urlaub machen wäre doch eine Option sagt mir der Arzt. Der hat leicht reden, wenn der mein Leben hätte würde der sich doch gleich die Kugel geben der Armleuchter. Urlaub machen, mit welchem Geld? Entspannen, ja wie den du Quacksalber. Richtig erholen…. habe ich versucht. Jede Nacht „Gong“ „Gong“ „Gong“ und ich fühle mich als wäre ich einen Marathon gerannt. Ich habe zuhause jetzt alle Wecker, Uhren und alles was ein klingeln oder der gleichen machen kann, ausgeschaltet. Endlich wieder schlafen. 2 Tage absolute Stille. Ich habe geschlafen und überlege wieder früher zur Arbeit zu gehen. Den es scheint mir wirklich gut zu gehen.

Ich steige in den Bus. „Gong“ ich drehe mich um und haue der Glocke voll eins in die Fresse. Scheiße war nicht die Glocke. War ein breit gebauter Junger Mann so Mitte 30, der sich die Nase hält und Blut aus den Zwischenräumen seiner Hand quillt. Ich erinnere mich noch an seinen Blick den das war das letzte dass ich für weitere 3 Tage sehen konnte. Mein Leben ist Scheiße. Ich liege hier im Krankenhaus und mein linker Arm, mein rechtes Bein sind eingegipst, und von meinem Gesicht spüre ich rein gar nichts. Nur mein Gehör scheint gut zu funktionieren, den dieses nervige „GONG“ ist wieder da. Einfach ignorieren. Ich tue einfach so als wäre es nicht da.

Die Schwester kommt rein und freut sich das ich wach bin. Sie ist nett und sieht ganz gut aus. Wir unterhalten uns eine Weile und verstehen uns glaube ich ganz gut. Ich bezweifle, dass man mehr von mir gehört hat als:“ mhremmwak und jahrnal oder sowas ähnliches, den mit dem Schlauch im Mund ist unterhalten eher schwierig. Ob Sie mein Lachen erkannt hat weiß ich nicht aber sie schien begeistert zu sein und lachte auch hin und wieder. Na gut ich gebe es zu. Sie hat deutlich mehr geredet als ich…. Ok ich habe nur 2-mal versucht was zu sagen mehr Pausen hat sie mir nicht gelassen. Ich hatte genug damit zu tun das Läuten der Glocke zu ignorieren, die ständig, wann auch immer sie bock hatte klingelte.

Ich frage mich schon seit einiger Zeit warum das Gebimmel den anderen nicht auch so auf den Sack ging wie mir. Fragen konnte ich dank dem Schlauch nicht also stellte ich allerhand Vermutungen an. Die sinnvollste war, die sind alle bescheuert. Und dabei blieb ich. Heute ist der Tag das der Schlauch rauskommt und ich wieder reden kann. Endlich!!!!

Der Schlauch wird entfernt. Ein widerliches Gefühl. In etwa so als würde man versuchen deine Speiseröhre mit einer Klobürste zu putzen.
Nach weiteren 4 Tagen wurde ich entlassen. Ich kann mich zwar kaum bewegen, aber ich darf gehen. Die Schwester an der Rezeption lässt es sich nicht nehmen, noch ein paar Witze über meine Bewegungen zu machen und mich dabei freundlich lächelnd zum Ausgang zu führen. Ist mir total egal sag ich mir, ich schaff das! Ich bin draußen, frische Luft herrlich. Ich humpele in Richtung Bushaltestelle. Überquere die Straße und „GONG“ da hätte mich der Typ doch fast überfahren. Ich stehe mitten auf der Straße und schreie dem Auto hinterher: “Du hängengebliebenes Stück Scheiße, der Zorn eines jeden soll dein Herz zerschmettern und dich in den Gully werfen du widerliches Stück Hundekot“. Von meiner Verbalen Entgleisung mal abgesehen, bemerkt ich erst jetzt das Außer mir rund 200 weitere Menschen an dieser Haltestelle warteten. Ja es war eine sehr große Haltestelle.

Sie schauten mich an und bei jedem an dem ich vorbeihumpelte, bekam ich einen Spruch an den Kopf geschmiert. „Wie kann man sich nur so benehmen“? „Unerhört dieses Verhalten“ „Hier sind doch Kinder anwesend, Nein sowas“ und dazu dieses Gebimmel. Beim 7ten oder 8ten Spruch hielt ich es nicht mehr aus. Es Platzte aus mir raus:“ Ihr seid doch alle schwerst Gestört, ich werde fast überfahren und darf nicht mal was sagen? Ihr seid doch nicht mehr ganz sauber ihr bescheuerten Scheinheiligen. Ich hasse euch, ich kann euch nicht mehr sehen. Und wenn nicht irgendjemand diese beschissene Glocke abstellt dann reiß ich euch allen die Köpfe ab“! Und genau dies, waren meine letzten Worte in Freiheit.

Nun liege ich hier in meinem Zimmer. Alles ist weiß. Keiner redet viel mit mir. Ich bekomme täglich meine Medikamente und ich kann mich kaum bewegen. Könnte an den Fesseln liegen mit denen die mich ans Bett fixiert haben. Naja ich habe keine Beschwerden mehr. Keine Schmerzen, kein pieken kein jucken, einfach nichts. Außer dieser Scheiß Glocke die nicht aufhören will, sondern immer öfter und lauter klingelt, wenn das so weitergeht, bring ich mich um. Das Problem dabei ich wüsste beim besten Willen nicht, wie ich das schaffen sollte…………

Der Vorfall mit Peterson dem Löwen und meiner brennenden Jacke ist fast genau 2 Wochen her. Die Glocke ist nun mein dauerhafter Begleiter. Durch die Medikamente weiß ich nicht mehr ob ich wach, schlafend, lebendig oder Tod bin. Liegt alles im Bereich des Möglichen. Doch was ist das „Komm zu uns“ flüstert eine Stimme in mein Ohr…. Ich bekomme keine Luft mehr…. es ist kalt, nass…… wo bin ich… es ist so dunkel…. Da Licht, da oben ist Licht, ich kann mich bewegen. Ich wedele mit Armen und Beinen um dem Licht näher zu kommen. Nur noch 3 Meter…. 2 Meter… 1 Meter… Geschafft, Luft. Ich atme tief ein. Ich bin im Wasser es ist warm. Ich schwimme an den Strand. Ich schaue mich um, was zum Henker….. Was ist das? ein merkwürdiges Hühnchen… sieht ja witzig aus… Wo bin ich den hier? Ach du Kake, was ist das denn da in meinem Arm? Es leuchtet kurz, und ist wieder aus. OK tut sich nichts ist wohl kaputt gegangen im Wasser….

Habe ich vielleicht alles nur geträumt? Bin ich doch in den Urlaub gefahren? Aber mit welchem Geld? Und wo bin ich hingefahren oder geflogen? Aber Hey die Glocke ist weg…. Ich mag den Ort jetzt schon…. Erstmal eine Runde pennen ich bin völlig erschöpft!
 
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Der Graf

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Ok... das war ja ein merkwürdiger Traum. Ein Graf, hat mir Regeln erklärt und mir Fragen gestellt. Dieser Graf war aber ein amüsantes Kerlchen. In meinem Traum hat es mir großen Spaß gemacht mit ihm zu reden. Ob es ihn wohl auch in echt gibt? Ob es hier überhaupt andere Menschen gibt? Und wo sind wir hier eigentlich? Komische Tiere, keine Menschenseele zu sehen. Nun gut auf geht es, suche ich mal das Besucherzentrum. Nu er sagte etwas von umschauen und erstmal alleine unterwegs sein und Dinge kennen lernen. Zum Teufel nochmal ich komm nicht drauf worum es eigentlich ging..... Naja egal erstmal das Besucherzentrum finden. Das ist der Plan!
 
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