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Sun Morty

Alter
28
Geschlecht
weiblich
Rasse
Mensch
Heimat
Purple Mountains
Hautfarbe
"europäisch"
Haarfarbe
schwarz
Augenfarbe
blau
Besonderheiten
kleine Frau

SirinaMay

Abenteurer
[ARK] Supporter
[P&P] Spieler
Beiträge
81
Alter
30
Über mich
Hallihallo liebe Leute!

Mein Name ist Babs, hier besser bekannt als Siri. Mittlerweile bin ich 30 Jährchen reif geworden, aus Wien und arbeite im Verkauf.
Meine Freizeit habe ich quasi Anzahcraft verschrieben, weshalb ich natürlich auch Season 4 wieder dabei sein will:
~ o ~ o ~ o ~~ oOo ~~ o ~ o ~ o ~

Die letzten Sonnenstrahlen waren bereits verschwunden und der atemberaubende Sternenhimmel über Purple Mountains tauchte die Landschaft in einen schwachen violetten Schimmer. Der Anblick der beeindruckenden Felsformationen, vor ihrem Fenster, im nächtlichen Spiel aus Licht und Schatten entlockte ihr jedes Mal aufs Neue ein schweres Seufzen.
Nach einigen Momenten der Stille versuchte sich Sun wieder darauf zu konzentrieren, was sie eigentlich gerade tun wollte. Packen. Das Herz wurde ihr schwer und sie warf noch einen sehnsüchtigen Blick aus dem Fenster, ehe sie nochmals ihre Koffer und die leeren Schränke um sich herum begutachtete. Ihre Kleider, sowie ihre gesamten Besitztümer, waren bereits zur Abreise verstaut. Bloß der Schreibtisch musste noch ausgeräumt werden.

Mit einem leisen Laut des Unmuts setzte sich Sun Morty also ein letztes mal an ihren Schreibtisch und ging durch ihre Unterlagen und Papiere.

Schnell fanden die lose herumliegenden Papierstücke, vollgekritzelt mit Notizen für ihre abgeschlossenen Forschungen, den Weg in den Papierkorb. Skizzen von Käfern und Mikroorganismen, sowie Karten über die Ausbreitung der Plankton-Kulturen waren nun nicht länger von Bedeutung. Bald würden ihre Aufgaben sich deutlich größeren Studien Objekten widmen.

Nachdem sie eine widerspenstige schwarze Haarsträhne hinter ihr rechtes Ohr schob, öffnete sie die oberste Schublade. Ein mitgenommenes Dokument, das aussah als hätte man es mehrmals zusammengeknüllt und mit Wasser begossen, kam zum Vorschein. „Totenschein Walter Ulysses Morty“ prangerte als Überschrift auf dem Dokument. Trotzig schob Sun das Kinn vor. Es hatte sie viele Jahre gekostet, den Tod ihres Vaters als wahrscheinlich anzunehmen.

Damals, als sie den Totenschein in den Händen ihrer weinenden Mutter entdeckt hatte, knüllte sie ihn wütend zusammen und warf das Knäuel auf den Boden. Die 17 jährige Sun Morty war nicht bereit, das heldenhafte Idol ihrer Kindheit sterben zu lassen. Immer wieder hatte sie Forscher, Einsatzkräfte und Security Mitarbeiter von ACI 4 P 7, dem Planeten auf dem ihr Vater verschollen war, kontaktiert und befragt. Niemand davon konnte ihr Hoffnung auf ein Überleben ihres Vaters machen. Es war ein gefährlicher Planet. Selbst wenn er vielleicht eine kurze Weile hätte durchkommen können, so war niemand im Stande mehrere Wochen auf sich alleine gestellt zu überleben. Ganz zu schweigen von fünf und mehr Jahren.

Behutsam strich die nun 28 jährige das Papier glatt und legte es zum Einpacken bereit. Anschließend wanderten wieder einige, inzwischen obsolete, Unterlagen und alte Rechnungen in den Müll. Am Grund der Schublade angekommen, befand sich eine Mappe mit ihren Schulzeugnissen. Als sie diese mit einem Schmunzeln öffnete, fiel ein kunterbuntes Armband aus dieser. An ihren ersten Tag an einer richtigen Schule konnte sie sich noch sehr genau erinnern.

Alleine schon der Schulweg war spektakulär! Mit 10 Jahren setzte Sun das erste mal einen Fuß in ein Spaceshuttle. Vier Jahre lang hatte sie ihre Mutter alles unterrichtet, was sie zur Vorbereitung auf die weitere Schulzeit brauchte. Für ihre weitere Ausbildung musste sie ein Internat auf einem anderen Planeten besuchen. Auf Suns Heimatplanet, den die Einwohner liebevoll „Purple Mountains“ nannten gab es neben Sun nur drei weitere Kinder, die zu diesem Zeitpunkt noch Kleinkinder waren.

Aufgeregt hatte sie die vielen Kinder beobachtet, die in der neuen Schule herumtollen. „Wow! Mama es gibt so viele verschiedene Kinder! Guck mal, die haben alle verschiedene Hautfarben und Haarfarben.“ hatte sie ihrer Mutter begeistert erklärt. Anschließend verbrachten die Kinder eine Stunde ohne ihre Eltern mit der Klassenlehrerin. Nach der kurzen Einführung war der erste Schultag auch schon geschafft und das Mädchen gesellte sich zu einer Gruppe gleichaltriger.
„Hallo! Ich bin Sun!“, stellte sie sich den beiden braungebrannten Jungen und dem blassen Mädchen vor.
Mit einem verächtlichen Schnauben antwortete der größere der Jungen: „Wer benennt denn sein Kind bitte nach der Sonne?!“. Sofort begannen die beiden anderen Kinder herzhaft zu lachen, während Sun sie nur entsetzt anstarren konnte. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass die Kinder sie nicht freundlich begrüßen würden. In Purple Mountains freute sich jeder Mensch, Sun zu sehen. Noch während ihr Gesicht sich rötete und sie nicht wusste, was sie tun sollte, spürte das Mädchen, das deutlich kleiner war, als die Kinder bei denen sie stand, eine Hand auf ihrer Schulter.

Eine gelassene Mädchenstimme hinter ihr antwortete dem unfreundlichen Jungen. „Jemand, der auf einem ACI 4 Planeten dient, oder gedient hat benennt sein Kind nach der Sonne.“
Sofort verstummte das Gelächter und die Kinder zogen sich eilig zurück, während sie eine Entschuldigung murmelten. Unterdessen schritt Suns Retterin in ihr Blickfeld. Ein schlankes Mädchen, etwa einen Kopf größer als Sun, mit Kupferrotem Haar, blasser Haut und jeder Menge Sommersprossen lächelte sie freundlich an. „Ich bin Solea! Meine Eltern und ich leben auf ACI 4 P 3. Woher kommst du?“

So hatte sie damals ihre beste Freundin kennengelernt. Als sie sich an diesem ersten Schultag von ihren Eltern verabschieden mussten, kamen die drei Kinder, die sich über Sun belustigt hatten, mit ihren Familien herüber, wo sich die Väter von Solea und Sun bereits in einer begeisterten Diskussion verstrickt hatten. Von seiner Mutter vor sich her geschoben murmelte der vorlaute Junge von vorhin: „Es tut mir leid, dass ich mich über deinen Namen lustig gemacht habe.“ und an die Väter der Mädchen gewandt: „Danke Sir's, dass sie so tapfere Dienste für ACI leisten.“
Die beiden Männer nickten dem Jungen zu und Suns Vater zwinkerte sogar. „Lobenswert, dass du dich so öffentlich entschuldigst. Aus dir wird mal ein anständiger Junge werden, der selbst großes Leisten wird.“

Noch heute raste Suns Herz vor Stolz, wenn sie an diesen Moment mit ihrem Vater dachte. Er hatte einfach immer gewusst, wie man das Beste in einem Menschen zum Vorschein brachte. Mit einem Nicken bestätigte sie heute die Aussage, die ihr Vater vor inzwischen 18 Jahren gemacht hatte. Aus Nomeh ist ein anständiger Mann und guter Arzt geworden, der täglich Männern wie Walter Morty das Leben rettete.

Ein kräftiger Tritt gegen die Tür des unteren Schreibtischfachs löste das verklemmte Metall und gab den Inhalt, eine kleine Schachtel voll Erinnerungsstücke, frei. Geschickt fischte Sun einen kleinen Anstecker in Form eines Space Shuttles aus der Sammlung. „Join ACI - See the World!“ stand in roten Lettern darauf. Kopfschüttelnd packte sie den Button gemeinsam mit ein paar Fotos von Erdentieren und einem Zirkus in einen der Koffer.

Immer noch beflügeln sie die unglaublichen Dinge, die sie auf den Planeten gesehen hatte. Ihr allererster Job: Recruiter für ACI. Darin hatte sie sich Anfangs auch nicht gerade gut angestellt.
„Sicher, dass sie die Erde für immer verlassen und ein Teil von ACI werden wollen? Ihnen ist klar, dass hier Trinkwasser aus der Leitung kommt?“
Den Blick des Erdlings, den sie mit diesen Worten leider nicht für eine Unterschrift am Anmeldeformular gewinnen konnte, hatte sie heute noch deutlich in Erinnerung. Schon bald wurde ihr klar, dass sie diesen Job nur gut machen konnte, wenn sie gewisse Details des Vertrags und über das Leben als Teil von ACI nicht so direkt offen legte. Sun widerstrebte diese Art der Werbung, aber was tat man nicht alles, um endlich mal die Erde besuchen zu können. Die Heimat ihrer Eltern, von der sie so häufig gesprochen hatten.
Gemeinsam mit Solea hatte sie sich aus den Quartieren von ACI davongeschlichen, um heimlich die Erde zu erkunden. Sie hatten den Zoo und den Zirkus besucht, sowie ein Aquarium und kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Schließlich kamen sie zum dem Schluss, dass die Erde zwar vielleicht dem Untergang geweiht sein mag, aber nicht halb so schlecht, wie ihre Lehrer immer behauptet hatten.


Jemand klopfte an Suns Tür und rief: „Abreise in 30 Minuten!“

Eilig öffnete sie nun auch noch die Schubladen auf der linken Seite des Schreibtischs und entnahm ihre Schulungsunterlagen für das nächste Projekt, sowie einige Bücher, die sie sich zur Vorbereitung besorgt hatte. So aufgeregt sie auch war, musste sie doch noch einen Blick in eines der Bücher werfen und ungläubig die Wesen betrachten, die sie schon bald aus nächster Nähe erleben sollte.
Lebende Dinosaurier! Als sie eine Seite mit Carnivoren erreichte wurde ihr mulmig. Wie sollte sie das nur alles koordinieren? Würde sie es schaffen ausreichend Testpersonen durchzubringen?
Das Bild eines Dinosauriers, der sich durch ihre Forschungsmission fraß, drängte sich in ihren Kopf.


„Tief durchatmen Sun! Bisher lief das mit der Koordination doch auch super! Das hier ist nichts anderes, nur dass du diesmal nicht an einen Schreibtisch gefesselt bist, sondern selbst mitten drin!“
Mit diesen Worten warf Sun Morty ihre beschrifteten Koffer auf einen der Gepäckwagen am Gang und eilte zum Space Shuttle.
 
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Tealk

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am 17.08.2019, die Genaue Uhrzeit wird noch bekannt gegeben.​
 
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