1. Cookies
    Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Sirina May

Dieses Thema im Forum "Aktive S2 Charaktere" wurde erstellt von SirinaMay, 21. 12. 2016.

  1. SirinaMay

    SirinaMay Mentor

    20. 12. 2016
    27
    66
    13
    Location on Map:
    Ark Char:
    Sirina May
    Vorab zu meiner Person:

    Man nennt mich Babs, ich bin 27 und aus Wien.

    Meine Erfahrungen mit dem Rollenspiel beziehen sich bisher alle auf Minecraft, wo ich in den letzten beiden Jahren, den einen oder anderen Charakter erproben durfte. Da ich mich dabei bisher ausschließlich auf sehr vernünftige Charaktere spezialisiert habe, würde ich es gerne mal etwas… gewagter versuchen. Ich bin mir unsicher, ob meine Geschichte eurer Meinung nach auf euren Server passt. Die Thematik mit der Gefangeneninsel hat mich schlichtweg dazu verleitet. Ich bin aber auch gerne bereit, eine andere Geschichte zu verfassen.


    Achja zur Frage mit der Erfahrung in Ark. Also bis zum aktuellen Zeitpunkt an dem ich diese CB schreibe, habe ich das Spiel noch kein einziges Mal gestartet. Ich habe bei Balrog gelegentlich mal zugesehen und mich so dafür begeistern lassen, mit ihm zusammen eure Welt zu erkunden.


    Steam: 76561198131792388

    Sirinas letzter Tag in ihrer Heimat. Im Büro ihres Verteidigers:

    „Wie sind sie denn überhaupt in die Wohnung des Opfers gekommen?“ fragte der Pflichtverteidiger Augustus Sinclair. Er hatte inzwischen seine Krawatte abgelegt, um sich etwas Luft zu verschaffen. Im Laufe der letzten 10 Minuten hatte er bereits sichtbar an Farbe verloren. Die Schweißperlen standen ihm ins Gesicht und er begann unruhig an seinem Stift zu spielen. Kurz um - dieser Mann hatte bereits erkannt, dass seine Klientin einen tiefen Kratzer in seiner bisher makellosen Karriere hinterlassen würde.


    Dass sie den armen Anwalt in eine derart missliche Lage brachte, tat Sirina durchaus leid, aber ihre Situation gab ihr keine Gelegenheit daran etwas zu ändern. Mit belegter Stimme begann sie zu schildern, worüber sie mit keinem Menschen zuvor gesprochen hatte.

    „Wo soll ich anfangen? Nun, das Leben verläuft leider niemals in den Bahnen, die man sich selbst dafür erträumt. Es begann mit meinem Bruder. Also, nunja mein Bruder war wohl der Auslöser.“ Peinlich berührt starrte sie auf den Stift ihres Verteidigers, dessen Verschluss von den nervösen Fingern Augustus' ständig erneut geöffnet und geschlossen wurde.


    „Das war vor etwa drei Jahren, denke ich. Welches Datum haben wir nochmal? Ach ist auch unwichtig für die Verteidigung. Ich hatte soeben eine Prüfung meines Psychologiestudiums erfolgreich in den Sand gesetzt. Als ich meinem Bruder mein Leid bei Pizza und Wein klagen wollte, stand plötzlich ein ziemlich aufgeregter Mann vor der Tür. Mein Bruder hatte Geldprobleme und ich hatte bis zu diesem Moment nichts davon bemerkt. Der Mann wollte die Schulden meines Bruders eintreiben, die dieser nicht bezahlen konnte. Ja, was soll ich ihnen hier erzählen - In der Not frisst der Teufel Fliegen.“ Sirina räusperte sich, bevor sie diese Schilderung weiter ausführte. „Der Mann war durchaus ansprechend und hinzu kam, dass er anbot die Schulden meines Bruders warten zu lassen, wenn ich ihn ein wenig aufmuntere. Das war neu für mich. Aber es wäre gelogen zu behaupten, dass ich keinen Gefallen daran gefunden hätte. Ehe ich mich versah, traf ich mich häufiger mit diesem Mann, der bereit war, meinem Bruder zu helfen, wenn ich ihm ein wenig Gesellschaft leistete. Er war dabei stets überraschend genügsam.“


    Enthusiastisch erhob sich Augustus von seinem Stuhl und begann um Raum auf und ab zu gehen. „Das ist doch fantastisch! Also, das tut mir natürlich leid für sie, aber für ihre Verteidigung ist das doch wunderbar! Nötigung. Hat dieser Mann sie erpresst, damit sie den Kanzler erstechen? Damit könnten wir sie unter Berücksichtigung der besonderen Umstände eventuell frei bekommen!“


    Betreten schüttelte Sirina den Kopf, was der Verteidiger sofort bemerkte und sich mit einem hörbaren Seufzen wieder auf seinen Stuhl sinken ließ.


    „Der Bastard, ich meine das Opfer...“ Die, des Mordes Angeklagte, blickte zu ihrem Verteidiger auf: „er hatte alle Schulden meines Bruders bei den Gläubigern abgelöst und ihn damit völlig in der Hand. Er hatte vor, ihn für gefährliche Drogen Lieferungen einzusetzen. Ich wollte ihn von dieser Idee abbringen. Also ließ ich mich von meinem Kontakt an... IHN empfehlen.“


    Der Verschluss des Kugelschreibers in Augustus' Hand hatte nun nach mehrmaligem verkeilen endgültig aufgegeben. Kleine Plastiksplitter lagen über den Tisch verteilt. Der verzweifelte Pflichtverteidiger konnte in seinem Kopf bereits den Schuldspruch hören. „Schuldig des Mordes an Kanzler Marius Andict, sowie falschen Anschuldigungen.“

    Ob er wohl auf ein “Unzurechnungsfähig” hoffen konnte, wenn sie sich einbildete, der Kanzler wäre in Drogengeschäfte verwickelt gewesen?


    Doch ihre Geschichte war noch nicht zu Ende: “Der eine verführte Mann macht einen aber noch lange nicht zur mordenden Prostituierten. Was bis dahin eine Verbindung des Angenehmen mit dem Nützlichen war, nahm an diesem Punkt eine dramatische Wende. In seiner Wohnung angekommen, war klar dass ich hier keinerlei Kontrolle über die Situation hatte. Er war kräftig und grob und legte mich in Fesseln. Zwei Jahre hielt er mich an seinem Zweitwohnsitz gefangen, ehe ich endlich die Möglichkeit bekam, mich aus dieser unwürdigen Lage zu befreien. Ganze zwei Jahre hat er....”, ihre Stimme brach ab. Sie war nicht in der Lage, den Satz zu vollenden.


    “Zwei Jahre?” Mit einem Nicken ließ der Verteidiger von den Resten seines Stiftes ab. “Also Notwehr. Doch sie und ich wissen, dass wir hier von niemand geringerem als dem Kanzler sprechen. Seine Frau hält weiterhin die Fassade ihres guten Mannes aufrecht und hat außerdem die gesamte Stadt in der Hand. Sie wird nicht zulassen, dass sie auch nur dazu kommen, eine solche Aussage zu überleben. Tatsächlich kann ich ihnen zu ihrer eigenen Sicherheit nur raten, ohne Aussage ihre Schuld zu gestehen. Besser ein Leben auf der Gefangeneninsel, als von einem der Agenten der Stadträtin ermordet zu werden.”


    Die junge Frau erkannte ihr Schicksal in den Augen ihres Verteidigers. Dann blieb ihr also nur noch eines: “Würden sie das Geständnis für mich aufsetzen?”
     
    • Winner Winner x 1
    • Creative Creative x 1
  2. DichteFichte

    DichteFichte Com Manager

    19. 05. 2011
    757
    516
    93
    Location on Map:
    Angenommen!
    Finde dich bitte für ein kurzes Gespräch auf unserem Teamspeak Server ein. (Channel: Support Warteraum)
     
  3. SirinaMay

    SirinaMay Mentor

    20. 12. 2016
    27
    66
    13
    Location on Map:
    Ark Char:
    Sirina May
    Wenn das passt, komme ich zum Gespräch gerne morgen ab 19 Uhr vorbei.
    LG Siri
     
    • Agree Agree x 1
  4. SirinaMay

    SirinaMay Mentor

    20. 12. 2016
    27
    66
    13
    Location on Map:
    Ark Char:
    Sirina May
    Kaum zu glauben, was sich alles in ein paar Tagen verändern kann. Mit diesem Gedanken betrat Sirina den Stall, den sie gerade mit dem Doc umbaute. Doch es sollte sich herausstellen, dass sie sich heute nicht mehr mit dem Stall befassen würde.

    Etwas Grünes blitzte vor Sirinas Augen auf und plötzlich wurde ihr Geist träge, während sich ihre Lunge allmählich mit Gas füllte. An dieser Stelle hätte nun ihr gesamtes Leben an ihr vorbeiziehen müssen, doch die Bilder vor ihrem geistigen Auge begannen bei ihrer Ankunft auf der Insel...

    ...Die ersten Wildtiere, sowie der Bau ihrer Hütte zogen an ihr vorbei. Die Bilder der vielen liebgewonnenen, freundlichen, ersten Besucher blitzten kurz auf. Boldo, der mit seiner Begeisterung für die Tiere, sowie seiner schüchternen Distanz geschafft hatte ihr Vertrauen zu gewinnen, Geralt, der irgendwie ständig zur Stelle war, wenn sie Hilfe brauchte, selbst wenn sie noch nicht Mal wusste, dass sie welche Benötigte. Pence, der ihr mit seinem lockeren Selbstvertrauen vorlebte, dass man sich hier Wohlfühlen kann. Ein Bild von Alex, als er mit dem Parasaurus Mara vor ihrem Haus stand.

    Die Bilder hörten auf, an ihr vorbei zu Rasen und vor ihr breitete sich der wunderbare Anblick von der Landeplattform des Strandbundes aus. Das rauschen der Wellen drang zu ihrem Bewusstsein durch, sowie das gleichmäßige schlagen von Flügeln…


    Moment.. Flügel?!

    Das Bild der Aussicht zerriss und vor ihren Augen breitete von einem schwachen Lichtschimmer durchzogene Dunkelheit aus. Sie konnte nichts sehen, aber da war ein sehr vertrautes Gefühl. Sie war gefesselt!

    Nur langsam kamen ihre trägen Gedanken wieder in Schwung. Das grüne Licht musste bedeuten… Wieder flackerte kurz das Bild der Aussicht auf. “Siri konzentriere dich..” ermahnte sie sich selbst mit schwerer Zunge. Da fielen ihr die Anschläge wieder ein. Erst der Markt, dann auf die Zuflucht und schließlich die Versammlung. Ja, das musste es sein. Sie war nun also in die Fänge der Rebellion gelangt.

    Das Schlagen der Flügel endete und sie wurde auf einem harten Boden abgelegt. Ein dumpfer Schmerz - sie verlor erneut das Bewusstein - und fiel…

    ...vor Boldos Haus von ihrem Pteranodon. Narcobeeren gegen die Schmerzen, nachdem man sich mit einem Dreihorn angelegt hatte, waren wohl doch keine gute Idee. Wenig später hatte Boldo Hilfe geholt und brachte den Doc an ihre Hütte. Balrog..

    Wieder änderte sich das Bild und Entscheidung war gefallen, zur Zuflucht zu ziehen. Das Mulmige Gefühl, als sie ihr Haus abriss und damit ihren Entschluss endgültig machte, breitete sich in ihrem Magen aus und verursachte ihr Übelkeit…


    Obwohl sie auf dem Boden lag, quälte Sirina der Schwindel. Sie konnte immer noch nichts sehen. “Was soll denn das?!” schaffte sie es endlich, sich an ihre Entführer zu wenden. Keine Antwort. Was hatte sie auch großartig erwartet?

    Nungut, Panik half ihr hier nicht weiter. Sie kannte es ja bereits, gefangen zu sein. Vielleicht konnte sie sich auch hier kleine Freiheiten einräumen. Eventuell würde man ihr irgendwann die Sicht wieder freigeben. Immerhin, so schlecht konnten die Rebellen nicht sein, ihr Körper war bisher mehr oder minder unversehrt. Sie stützte sich mit den Händen auf dem Boden auf, um sich in eine weniger unangenehme Position zu bringen.

    Weshalb eigentlich ausgerechnet sie? Sie verschränkte in gewohnter Manier die Arme vor dem Körper, während sie nachdachte. Bereits mehrmals an diesem Tag betäubt, dauerte es eine Weile, bis der Groschen fiel. Die Handschellen waren weg!

    Nachdem sie die halbe Nacht mit der Überlegung verbrachte, wie sie nun mit den Nachrichten der Rebellion heimkehren könnte, tauchte Anselm als Retter in der Not auf. Er war Teil eines Suchtrupps, den wohl der Doc ausgeschickt hatte. Sie musste sich dringend ausruhen und fiel bald in ihr Bett…

    ... und wieder war sie gefesselt. Einmal Opfer, immer Opfer! Die Geräusche ihres Peinigers drangen entfernt an ihr Ohr. Sie musste an etwas anderes denken. Nur nicht darauf konzentrieren, was mit ihr geschah. Plötzlich wieder das aufflackern des grünen Lichtes und dann etwas warmes an ihren Händen. Sie sah an sich Hinab, das Messer in ihren Händen und immer noch quoll das Blut aus der Stelle, an der das Messer in Fleisch versank. Ihr Peiniger war tot. Sie würde von nun an kein Opfer mehr sein…

    Mit rasendem Herzen saß sie aufrecht in ihrem Bett und blickte sich um. Sie musste sich dringend Gedanken machen und mit ihrer eigenen Psyche auseinandersetzen. Vielleicht könnte sie es ja doch schaffen, sich hier irgendjemandem anzuvertrauen. Aber wem?
     
    • Like Like x 8
    • Winner Winner x 1
  5. SirinaMay

    SirinaMay Mentor

    20. 12. 2016
    27
    66
    13
    Location on Map:
    Ark Char:
    Sirina May
    21,22,23,24,... “Scheisse, was ist hier los?” ging es Sirina noch durch den Kopf, als sie vom Flugtier stieg, um nach der gestürzten Amrei zu sehen. Gerade eben kam sie noch von Boldo, der voll mit Troodongift bei Anselm lag und von der Tierärztin gegen seinen ständigen Bewusstseins-Verlust behandelt wurde.


    Das durfte doch alles nicht wahr sein. Der Doc war auf der Suche nach neuen Medikamenten mal wieder im Wald verschollen und nun wollten alle, dass sie hilft. Sie war doch nur eine Psychologiestudentin, die dem Arzt bei seiner Arbeit half.


    Sie ging ein paar Schritte weiter und konnte gerade noch erkennen, dass Jonathan dabei war, Amrei zu reanimieren. Das war zuviel für Sirina, sie konnte in einem solchen Fall nicht helfen. Noch dazu war sie vielleicht gerade im Begriff, gleich zwei ihrer wenigen Vertrauenspersonen an einem Tag zu verlieren. Noch bevor ihr klar wurde, was mit ihr passierte, näherte sich der Boden und sie entschwand in eine Traumwelt..


    Plötzlich stand Pence vor ihr. Sie waren in seinem Haus dabei zu überlegen, wo Sirina vielleicht künftig untergebracht werden könnte. Der Aufenthaltsraum eignete sich nicht länger für diese Zwecke, da er aktuell ständig für Krisensitzungen benötigt wurde. Sie bewunderte die schönen Bilder an den Wänden. Ja, grundsätzlich konnte man sich in diesem Gebäude durchaus wohl fühlen. “Vielleicht, wenn man das Bett ans andere Ende stellen würde und eine kleine Trennwand aufstellt.”,überlegte sie Laut.


    Nie hätte sie geahnt, dass Pence sich gerade in diesem Moment über eine mutige, vielleicht auch scherzhafte Aussage wagen würde: “Du kannst auch bei mir im Bett schlafen.”


    Diese Worte hallten noch in ihrem Kopf, als sie zu Boden fiel und ihre Handgelenke schrecklich zu schmerzen begannen. Handschellen gruben sich tief in das Fleisch als sie versuchte sich weiter gegen die Kette zu sträuben, die sie keinen Meter vom Bett weg kommen ließ. Nackt versuchte sie sich so weit als möglich von ihrem Peiniger zu entfernen, der sich zufrieden auf dem Bett streckte. Seine Hand streichelte über die freie Stelle im Bett und er lächelte Sirina an, als hätte sie ihm gerade ein Kompliment gemacht. In einem Tonfall, als könnte ihn kein Wässerchen trüben sprach er auf sie ein: “Du kannst auch bei mir im Bett schlafen. Generell könntest du es um einiges angenehmer haben. Doch anscheinend ist es dir so rum viel lieber. Mach dir nichts draus Kleines, ich habe so oder so meine Freude an dir. Ob du mir nun Zärtlichkeiten schenkst, oder mich unterhältst, indem du mich immer wieder herausforderst. Aber sollte dir der Boden doch zu Hart werden, steht mein Angebot. DU KANNST AUCH BEI MIR IM BETT SCHLAFEN.”


    Sie krümmte sich am Boden zusammen, als aus der Ferne eine weitere Stimme in ihr Bewusstsein drang. “21,22,23,24,...” Da stimmte etwas nicht! Es lang eine Dringlichkeit in diesen Zahlen. Irgendwie musste sie es schaffen dort hinzukommen. Also stand sie auf und warf sich nach vorne, nur um erneut von den Ketten gestoppt zu werden. “Amrei, bitte komm zu dir!” Nun wusste sie, was die Zahlen bedeuteten. Jede dieser dringlichen Zahlen war ein erzwungener Herzschlag. Ein krampfhaftes festhalten an etwas, das sich selbst aufgegeben hatte. Sirina konnte nur hilflos rufen: “Nein, nein nicht sie! Nicht ich! Das ganze muss anders ausgehen!” So unfair konnte das Leben nicht sein. Sie hatte bereits mehr als genug an unfairem Schicksal abbekommen. Das durfte einfach nicht auch noch passieren.


    Und da war es plötzlich in ihrem Kopf. Erst ganz leise, dann nach und nach kräftiger. Das Pochen eines Herzens. Amrei’s? Ihr eigenes? Vielleicht beide?!



    Schweißgebadet wachte Sirina auf und sah sich panisch um. Sie war im Haus von Pence! Nicht noch ein Albtraum! Aber nein, da war eine Trennwand! Massives Holz, das die verkümmerten Reste ihrer Würde mit der Stabilität jahrzehnte alter Bäume schützen würde.


    Sie musste ohnmächtig geworden sein! Doch was war mit ihren Freunden inzwischen geschehen? Konnte Eruka ein Gegengift für Boldo finden? War es gelungen, Amrei zu reanimieren und wenn ja, in welchem Zustand war sie?
     
    • Like Like x 5
    • Winner Winner x 1
  6. SirinaMay

    SirinaMay Mentor

    20. 12. 2016
    27
    66
    13
    Location on Map:
    Ark Char:
    Sirina May
    Da gerade die Zeit etwas drängt und ich vom Handy schreibe, verzeiht bitte Abschläge in Qualität und Quantität.

    Allmählich gewöhnte sich Sirina an das Aufblitzen des grünen Lichtes in ihren Träumen. Immerhin verfolgte es sie bereits die gesamte Nacht. Immer wieder tauchte danach Eruka vor ihr auf, mit der Axt in der Hand. Doch irgendwas an dieser Szene stimmte nicht. E rukas Gesichtsausdruck wirkte traurig.

    Trotzdem erfüllte Panik die ehemalige Psychologiestudentin und sie suchte nach einem Ort zum Verstecken. Sie zog sich hinter ein Möbelstück zurück als die Stimme ihres Peinigers durch ihren Kopf schallte: "Du kannst dich nicht verstecken. So sehr du es auch versuchst, verstecken ist keine Option."

    Ein roter Schleier legte sich über ihre Sicht und erneut quoll das Blut ihres Peinigers über ihre Hände und färbte ihre Kleidung Rot. Wieder legte sich der rote Schleier über ihr Bewusstsein und die Szene vor ihr veränderte sich.

    Wehende rote Fahnen im Wind. Ein architektonisches Meisterwerk, umsäumt von vielen riesigen Tieren. Das Schollenkontor! Mittendrin in diesem Anblick stand Amrei! Stark und schön, wie Sirina sie kennen gelernt hatte. Dieser Frau würde so etwas bestimmt nicht geschehen. Niemand würde es wagen...

    Erneut blickte Sirina an sich hinab auf ihre blutrote Kleidung. Hatte sie etwa doch ein wenig mit dieser Frau gemeinsam? Diese Ähnlichkeit.

    War sie selbst etwa ein wenig wie Amrei? Ein wenig eine starke Frau? Sie war nicht als Opfer hierher gekommen. Sirina war eine verurteilte Mörderin.

    Niemand durfte ihr das wieder wegnehmen. Sie war nun ein Teil von etwas größerem. Einer Gemeinschaft, die zusammenhielt. Ein Teil des Schollenkontors. Sie musste sich erkämpfen, was man ihr unrechtmäßig genommen hatte.

    Ihren Mut und ihre Freiheit.
     
    • Like Like x 4

Diese Seite empfehlen