Angenommen Silvia Muth

Alter
26
Geschlecht
weiblich
Rasse
Homo Sapiens Sapiens
Heimat
Wien
Hautfarbe
Blass mit Sommersprossen
Haarfarbe
Rötlich
Augenfarbe
Grün
Besonderheiten
Ein Leberfleck am linken Schulterblatt;
Neigt dazu, sich zu allem Notizen zu machen.

SirinaMay

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20. 12. 2016
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Ark Char
Silvia Muth
#1
Mein Name ist Babs, ich bin hier schon ein Weilchen auf Anzah kleben geblieben und vermutlich wird es doch einige überraschen, dass ich nun einen neuen Char möchte.
Stella hat nach kurzer Zeit bereits ausgedient und ich möchte nun voller Freude wieder selbst anpacken können.
Mal wieder hab ich mich an einer ungewöhnlicheren Art der Charakterisierung versucht, ihr dürft also gleich direkt im Tagebuch von Silvia stöbern und findet darin folgende Einträge:


28.4.2026

Heute bin ich endlich da angekommen, wo ich nun auf ungewiss leben und arbeiten werde. Hinterberg - wie das schon klingt. Nur weil ich Archäologin bin muss ich mich noch nicht in der Hinterwelt wohlfühlen. Aber gut, ich hoffe wir können bei den neu beginnenden Grabungen hier ein paar gute Stücke finden. Vielleicht kann ich dann nicht nur meine Bacc-Arbeit darüber schreiben, sondern sogar eine Masterthesis.


17.5.2026

Ich kann es nicht fassen! Die Luftbilder haben nicht zu viel versprochen. Wir konnten heute die letzten Schichten bis zu den ersten Gebäudeteilen abtragen und was wir gefunden haben lässt die kühnsten Träume alt aussehen. Die Mauern sind so gut erhalten, als wären sie eben erst verlassen worden. Ist das Ganze am Ende eine Täuschung? Wurde dieses Dorf später errichtet und bewusst verschüttet, um die Medien auf diesen Ort aufmerksam zu machen. Die ersten Proben wurden genommen und ins Labor geschickt. Ich hoffe so sehr, dass dieser Fund wirklich die Sensation bleibt, die er zu sein scheint und sich nicht als Fake heraus stellt.


1.6.2026

Immernoch versetzt uns jeder Millimeter, den wir freilegen ins Staunen! Welche Mächte treiben hier ihr böses Spiel? Aus dem Labor gab es bisher keine definitive Bestätigung, aber vorsichtigen Optimismus. Es ist ein Germanendorf, erhalten als wäre es eben erst verschüttet worden.
Ich habe keine Zeit weiter Tagebuch zu führen. Nun muss ich mich dem Katalogisieren der Funde widmen, Bilder machen und Archivieren und vorallem meine Erkenntnisse niederschreiben. Hier sind so viele Details zu entdecken, die ein viel klareres Licht auf die Alemannen, die hier lebten, werfen, als es jemals irgendwo der Fall war.


23.9.2029

Abgeschlossen! Die Ausgrabungen in Hinterberg sind abgeschlossen. Natürlich, die Auswertung der Materialien, die Erforschung des Okkulten und vor allem die Frage “WARUM IST HIER ALLES SO GUT ERHALTEN?” bleiben weiterhin bestehen. Ich sitze im Zug nach Wien, der LKW mit meinen Fundstücken fährt irgendwo da draussen in dieselbe Richtung. Es ist als würde ich aus einem Traum erwachen, einem dauerhaften Zustand von Faszination und Erstaunen, der jeden Tag aufs Neue genährt wurde.
Nichtmal die ausgezeichnete Benotung der Masterarbeit hat mich innehalten lassen. Wie besessen war ich von dieser Ausgrabung - und bin es noch!
Diese Funde könnten der Beweis für die Existenz von Magie sein!
Es ist verwirrend hier im Zug. Umgeben von Menschen, denen die Bedeutung all dessen nicht bewusst - schlimmer noch - vielleicht gar nicht wichtig ist.
Erst jetzt merke ich, wie mir die tägliche Gesellschaft von Arthur fehlt. Archäologen unter sich! Wo finde ich nun einen Gleichgesinnten, der mich versteht?


7.1.2030

Heute kam der Beschluss des Museums! Die Ausstellungsvorbereitungen können bereits im Frühjahr beginnen! Das halbe Museum wird dafür geräumt werden und viel wichtiger noch: Arthur wird die Ausstellung mit mir zusammen vorbereiten und leiten! Ich platze vor Neugier, zu welchen Schlüssen er inzwischen noch gekommen ist und was er von meinen Erkenntnissen hält! Das wird ein wundervolles Jahr… umgeben von wundervollen Schätzen!

1.4.2030

Tag 1 der Ausstellungsvorbereitungen. Ich konnte es kaum erwarten, als der LKW mit den letzten Ausstellungsstücken ankam. Jetzt wo die Sammlung wieder vollständig ist fühlt sich dieses Projekt erst wirklich “richtig” an. Arthur war natürlich schon in die Arbeit vertieft, als ich das Museum betrat. Das Ausladen seiner Glocke hielt ihn so in Bann, dass er gar nicht merkte, was die vielen Helfer ihn alles währenddessen fragten. Das geduldige Warten allerdings hat sich gelohnt. Als er seine Gedanken von der Glocke lösen konnte, schenkte er mir sein wundervolles Lächeln, dem eine gewisse Leichtigkeit innewohnt. In diesem Moment wusste ich, dass dieses Projekt wunderbar laufen würde. Was auch immer schief gehen mag, sein Lächeln wird alles positiv werden lassen.

9.4.2030

Unfähiges Personal wo man hin sieht! Während dem Aufbau der Ausstellung ist ein verzierter Dolch von den Opfergaben verschwunden! Nichtmal das inzwischen gewohnte Abendessen mit Arthur konnte mich wieder beruhigen. Erst als wir danach nochmal alles durchstreift haben, ist er im völlig falschen Raum wieder aufgetaucht. Arthur hat recht, wir können diese wertvollen Stücke keinen Moment aus den Augen lassen, solange sie nicht alle hinter Panzerglas versiegelt sind. Wir werden unser Abendessen künftig ins Museum liefern lassen und die Stücke rund um die Uhr bewachen. Das OK des Museumsdirektors haben wir bereits.
Praktischer Bonus: Noch mehr Zeit mit Arthur und den Fundstücken.
Nun können wir auch noch vor dem Einschlafen weiter analysieren und philosophieren.


12.4.2030

Nachts im Museum könnte doch noch ein Gruselfilm werden. Okay zumindest unsere Variante! Ich glaube Arthur schläft zu wenig, oder die viele Zeit im Museum tut ihm nicht gut. Letzte Nacht war er doch ernsthaft überzeugt, jemand hätte seine Bronzeglocke geläutet. Ich habe davon nichts gehört und auch der Wachdienst meldete keine Personen im Haus. Seither streift Arthur unruhig durch das Haus und sucht nach möglichen Eingängen sowie den Übeltätern, die riskiert hatten sein wertvollstes Fundstück zu beschädigen.


16.4.2030

Immer noch keine Spur von den Eindringlingen ins Museum. Arthur spricht immer häufiger davon, dass jemand diese dumme Glocke läutet. Inzwischen mache ich mir ernsthaft Gedanken um seine geistige Gesundheit! Allerdings habe ich das Gefühl, jemand schleicht tatsächlich Nachts durch das Museum. Vielleicht kommt seine Einbildung von dem Glockenläuten auch daher, dass hier jemand umherschleicht und man sich immer unsicher fühlt.


18.4.2030

Wer auch immer hier drin ist - er ist nicht alleine! Egal wo Arthur und ich uns befinden oder ob wir uns trennen - stets werden wir beobachtet. Sie warten nur darauf, die Fundstücke entwenden zu können! Wer mag es sein? Die Kirche, die jegliche Beweise für Okkultes verschwinden lassen möchte? Besessene Sammler? Verkorkste Sektenmitglieder? Kunstdiebe? Oder gar Kollegen, die es nicht bis zur Eröffnung abwarten können, um einen Blick auf die Stücke zu werfen?

Langsam macht mich das alles hier fertig. Arthur ist rastlos und nun erwischt es auch mich. Heute hatte ich mich schon dabei erwischt, mir selbst ganz leise ein Läuten einzubilden. Humbug! Das war bestimmt in einer der vielen Kirchen der Stadt, auch wenn davon eigentlich keine nahe genug am Museum steht. Vielleicht hat der Wind die Schallwellen ja herangetragen.


27.4. 2030

Arthur ist weg! Wer auch immer hier umher schleicht und dieses Glockenläuten abspielt oder inszeniert ist heute aktiv geworden. Scheinbar hat es ihnen nicht ausgereicht Arthur bloß in den Wahnsinn zu treiben - heute haben sie ihn geholt. Ich konnte im ganzen Museum keine Spur von ihm finden. Nahe der Glocke habe ich seine Taschenlampe auf dem Boden gefunden, aber weder Blut noch Schleifspuren.

Die Wächter halten mich schon seit Tagen für verrückt und nehmen mich nicht ernst. Arthur vermisst melden kann ich erst wenn er zwei Wochen verschollen ist. Die meinen bloß er hatte mich satt und ist gegangen! NIEMALS! Er hätte die Glocke niemals zurück gelassen.


Wer auch immer ihn geholt hat ist noch hier! Ich kann sie spüren!

Ich gebe nicht auf! Wer auch immer Arthur etwas angetan oder ihn entführt hat - wenn sie die Fundstücke wollen, dann müssen sie mir das Gleiche antun! Keine Sekunde werde ich heute Nacht schlafen.


FUNDSTÜCK 24 im Fall “Vermisste Archäologin Silvia Muth”
Archiviert am 27.5.2030
Vermisst seit 28.3.2030​
 

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