Disskusion Season 3 - LORE

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conni

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Andreas Schultze
#1
Ich habe vor einigen Jahren eine Bücherreihe gelesen, die eigentlich Ark recht ähnlich war und eine schöne "Lore " hatte (leider kann ich mich nicht mehr an die Titel erinnern, es waren bestimmt mehr als 5 Bücher):
Grobe Handlung, soweit ich mich erinnere: Die Hauptperson stirbt am Anfang des Buches und "erwacht" dann kurz in einer riesigen Halle, wo tausende von Menschen liegen (ein wenig wie bei Matrix) und es wirkt alles sehr futuristisch, wie von Aliens gemacht. Dann erwacht er nackt an einem Strand mit einigen anderen Menschen und nur ein großer Obelisk ist dort, der die Leute zunächst mit dem nötigsten versorgt. Auf dem (riesigen) Planeten sind alle Menschen zu finden, die jemals gelebt haben, so dass die Hauptperson auf viele Kulturen und bekannte Leute trifft. Im Laufe der Zeit bauen die Leute Dörfer und natürlich wird irgendwann auch Krieg geführt - jedoch erwachen die getöteten jeden Morgen wieder an den Obelisken (zumindest zunächst, in späteren Büchern ändert sich das glaube ich), wodurch die Konflikte mit der Zeit kaum noch mit Gewalt gelöst werden und einige sich lieber damit beschäftigen herauszufinden, wo sie sind. Ich glaube es gab da auch irgendwelche fliegenden Raumschiffe oder so im Himmel, weil es geht bestimmt ein ganzes Buch darum, wie sie versuchen einen Zeppelin oder so zu bauen, um da hoch zu kommen. Ab da hab ich nicht mehr weitergelesen, so dass ich nicht sagen kann, wie es ausgeht. Aber es ging wohl um Aliens und eine Art Experiment.
Kurz gesagt geht es also gewissermaßen um das "Leben" nach dem Tod.

Dies wäre vielleicht auch für uns passend, da wir damit viel Raum für Charaketere geben und auch vieles der Spielmechanik erklären können. Ich würde es allerdings ein wenig einschränken mit den historischen Möglichkeiten, weil wir ja nicht unbedingt einen gewissen Herrn der deutschen Geschichte da rumlaufen haben wollen... Aber das wäre ja leicht in den Regeln festzulegen, dass sehr bekannte Personen der Geschichte nur nach eingehender Absprache gespielt werden dürfen.
 
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Rotnacken

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Lars Müller
#2
Um hinsichtlich der Charaktererstellung viele (nicht alle) Freiheiten zu lassen, lässt sich die Ankunft der Charaktere beispielsweise in eine Art Meta-Lore verpacken.
So wie ich das bisher auf der Anzahmap gesehen habe, startet der Charakter (aktuell) bei diesem schreinartigen Gebilde.
Was demnach von der Lore allen Charakteren gleich widerfahren ist, könnte die Art der Ankunft sein. Der Charakter lebt sein normales Leben, ein gleißendes, grelles weißes Licht und einige Tage später wacht er vor diesem Schrein auf. Ein Hungergefühl lässt den Schluss offen, dass einige Zeit vergangen sein muss, seit der Charakter das letzte Mal gegessen hat. Was in dieser Zeit, seit dem Licht, mit ihm passiert ist, entzieht sich der Kenntnis. Hinzu kommt dieses seltsame Implantat im linken Unterarm, welches vorher noch nicht dort war. Und natürlich der kahlgeschorene Kopf.
Und so geht die Geschichte, das neue Leben eines jeden einzelnen Charakters los. Ob nun ein Interesse des Einzelnen daran besteht, herauszufinden, weshalb er hier ist und wie er hergekommen ist beziehungsweise ob es ein Zurück gibt, liegt ganz allein im Wesen des Charakters und bleibt der spielerischen Freiheit überlassen.


Alternativ:

 
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DichteFichte

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#3
Hey Leute,

wie Gestern schon angekündigt ist das hier jetzt der Diskussionsbeitrag für die Season 3 Lore .
Ob ihr jetzt die Alte behalten, oder eine komplett Neue wollt, ist euch dabei frei überlassen. Diskutiert darüber, bleibt Sachlich.

Die einzigen Sachen die ich hier nicht lesen möchte, sind "Ist mir Egal", "Ich enthalte mich", Modvorschläge und alles was nichts mit der Lore zu tun hat.
Es geht hier rein um das Hintergrundgerüst für zukünftige Charaktere.

_______________________________________
 
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#4
Wie schon des öfteren gesagt bin ich dafür offen das die Spieler entscheiden können ob sie ihre Charaktere mitnehmen oder nicht.
Ich weiß jetzt nicht genau von wem, aber ich glaub Julia hatte das ganze schon mal angesprochen das das "Neue" dann 2 Wochen hält und anschließend die Charaktere wieder Wissen über Dinos haben.

Also von dem her. Zumal die neue Karte groß ist und man sich anfangs ja nicht sofort findet.

Wenn man DAS mal geklärt hat, dann denke ich ist es einfach ein Weg zu finden der es möglich macht das auch alte Charaktere dabei sind.
Sei es nun magisch, technologisch oder unbekanntem Ursprung weswegen alle da sind.

Ich persönlich wäre für eine Lore die die Spieler nicht wissen.
Sie wissen das sie ein normales Leben hatten (wo und wie auch immer dieses aussah) und plötzlich wo anders sind. Ende.
Den Rest wissen die Admins und Mentoren . Somit bleibt das Rätsel lösen einfach spannender und man erklärt nicht den Neulingen nicht ausversehen sofort was Sache ist.

Es macht das ganze ein wenig geheimnisvoller und Spannender für alle samt.


Edit
Fichte?
Könntest du hierbei vielleicht eine kleine Umfrage über das Setting starten?
Das würde das ganze ein wenig eingrenzen und man kann sich mehr darauf konzentrieren das wir uns auch entsprechend was ausdenken.
Denn wenn wir jetzt 50 Vorschläge bringen wie es mit Sci Fi sein könnte und am Ende doch alle für Fantasy sind bringt uns das nicht sonderlich viel.
Ich glaub das das hier eher reine Spekulation gerade ist was alles möglich wäre ohne das wir wirklich etwas festes sagen können.

Denn mir wäre zum Beispiel eine Fantasy angehauchte Lore bei weitem lieber.

Sprich Punkte für Fantasy, Sci Fi, oder was auch immer.
 
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DichteFichte

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#5
Wie schon des öfteren gesagt bin ich dafür offen das die Spieler entscheiden können ob sie ihre Charaktere mitnehmen oder nicht.
Ich weiß jetzt nicht genau von wem, aber ich glaub Julia hatte das ganze schon mal angesprochen das das "Neue" dann 2 Wochen hält und anschließend die Charaktere wieder Wissen über Dinos haben.
Lies bitte Thementitel und Einstiegspost nochmal.

Fichte?
Könntest du hierbei vielleicht eine kleine Umfrage über das Setting starten?
Das würde das ganze ein wenig eingrenzen und man kann sich mehr darauf konzentrieren das wir uns auch entsprechend was ausdenken.
Denn wenn wir jetzt 50 Vorschläge bringen wie es mit Sci Fi sein könnte und am Ende doch alle für Fantasy sind bringt uns das nicht sonderlich viel.
Ich glaub das das hier eher reine Spekulation gerade ist was alles möglich wäre ohne das wir wirklich etwas festes sagen können.
Nein.
Es geht um Spekulationen um einen Thinktank zu haben der so groß wie möglich ist.
 

GedwinMod

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Gedwin
#6
Naja, ich persönlich mag eher die mittelalterliche Welt. Aber da hat ja jeder so seine Präferenzen. Ich find es gut, dass es einen Thread gibt, wo jeder seine Gedanken unsortiert heraushaut :acyay: Dann kann man sie ja irgendwie sortieren. Wie könnte die Welt sein?
Von Geburt an trug jeder, den es auf diesen Planeten verschlug, einen magischen Kristall am Arm. Doch eines Tages rief der Planet nach ihnen. Eine mächtige magische Aura umgab die Gefilde und eine astrale Explosion holte die Menschen mit dem Kristall in seine Welt. Der Planet - ein lebender Organismus, Mutter der "Kristallwesen"? Er kann Leben erschaffen und vernichten, Plattformen schweben lassen, ...
 
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Aeglasin

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Aeglasin Seregrog
#7
Da Tek-tear ja von vorn herein ausgeschlossen ist bin ich auch für fantasy Scify ohne Technologie ist wie Porno ohne nackte Haut, total sch...(man sehe sich nur mal all die Ecchi-Anime an die die Hentaigrenze klar überschreiten aber durch bekloppte zensur doch öffentlich ausgestrahlt werden...). Selbst wenn wäre ein Sciencefiction topic mit Flinte als DIE Highend Waffe nicht mein Fall. Sorry aber davon halt ich nix.
Das Setting „anderer Planet“ ist schon recht gut, wer sagt denn das im Universum nur Menschen rum rennen, da kann durchaus einiges ehr Mystisch angehauchtes existieren. Vor paar hundert Jahren hätten die Leute auch jemanden ausgelacht und dann verbrannt der von einem Gefährt gesprochen hätte ohne Pferde xD Selbes Prinzip kann man auch auf Magie anwenden.
Man könnte dabei die Lore beispielsweise so gestalten, da könnte man sogar die Supplydrops rein nehmen falls gewünscht, das auf dem neuen Planeten irgendwelche Kreaturen mit fremder Technologie bzw Strahlung experimentiert haben. Das Resultat davon war eine Störung in der Raumzeit die an unterschiedlichsten Orten zu den unterschiedlichsten Zeiten sich dahingehend ausgewirkt hat das quasi temporäre Wurmlöcher entstanden die Kreaturen auf den Planeten gezogen haben.
Die Supplydrops könnte man so einbauen, das man sagt, die Forschungseinrichtung ist in die Luft gegangen (also bis in All teilweise) und die reste regnen halt immer mal wieder zyklisch auf den Planeten. Einige dieser Fragmente könnten Wissensspeicher sein (alla Bauplan) andere Kreaturen freisetzen die besser nie einem der Unfreiwilligen Bewohner begegnen xD
Und ja ich weiß das ist schon wieder borderline zu ner Mod zählt für mich aber zu "Lore"
 
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DichteFichte

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#8
Naja, ich hätte gerne mal gesehen wie Spok die USS Enterprise auf einem Menschenleeren Planeten ohne nötige Technologie gebaut hätte.
TEK ist zu OP um es in RP einzuglieden, zu fortschrittlich zum Bauen und auch ohne die, haben wir aktuell ein Sci-Fi Setting. Denn die Lore hat herzlich wenig mit dem Planeten zu tun. Nur weil mein Charakter aus dem Jahre 999999 kommt, heißt es noch lange nicht, dass es auf dem Planeten Erde die gleiche Technologische Erleuchtung gab wie auf Keppler 5c
 

Maldor

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Mjönar "Wolfsblut" Gunnbjorn
#9
Folgende Idee.

"Wie der galaktische Rat eben verkündete wird aufgrund der Weltenübergreifenden Proteste den Bewohnern von Gefängnisswelt (XY) die Strafen erlassen und ihnen einen freien Abzug aus dieser Hölle gewährt. Die Bewohner haben scheinbar die Herzen von so vielen Völkern erreicht, dass der Druck auf die Regierungen zu stark wurde um die Sendung fortzusetzen. In einer Stellungsnahme des dafür verantwortlichen Senders plant man aber aufgrund der enormen Anfrage bereits ein neues Projekt. Diverse Völker, galaxieweit, sehen scheinbar in der sowohl gefährlichen als auch mystischen Umgebung solcher Planteten ihre Berufung. Forscher, Survivalfanatiker und sogar Kriegsfürsten verlangen nach der ultimativen Herausforderung. Der Sender prüft derzeit die Verwirklichung eines solchen Projektes. Ein schlauer Zug wie Experten meinen, so umgehen sie die Unfreiwilligkeit von Gefangenen und födern so das Wohlwollen der Konsumenten. Ob da die Versicherungsfirmen mitziehen werden? Wir sind gespannt und werden sie liebe Zuschauer auch weiterhin auf dem Laufenden halten. Gute Nacht Milchstasse!"

((Schreibfehler können behalten werden ;-) )

Mal einfach was mir gerade so durch den Kopf geht. Dann mal Feuer frei :acblah:

~EDIT BY: DICHTEFICHTE - Nicht Lorebezogener Inhalt entfernt.~
 
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DichteFichte

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#10
Das habe ich auch nicht gesagt.

Aber ENGRAMME/ITEMS/EVENTS haben NICHTS mit dem Hintergrundgerüst für neue Charaktere zu tun. Also auch nichts mit einer Lore ! Schau doch bitte einfach mal die beiden Beispiele ganz oben an, dann lies dir unsere Lore noch einmal durch.

Da geht es nicht um deine Art und Weise etwas zu Posten, sondern den Inhalt mein Bester. Damit hier wieder Ordnung rein kommt, nehme ich mir mal die Freiheit und räume das Thema auf.
 

Der Graf

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#11
Maldor Maldor Die Idee find ich gut. Hatte ja auch einmal einen ähnlichen Ansatz in den Raum geworfen.
 
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Nora
#12
Die gute alte Alienstory ist natürlich auch eine Möglichkeit, die sehr viel Raum lässt. Man kann damit sicherlich gut spielen:

Seit ... seit wann eigentlich? Eigentlich schon immer in der Geschichte sind von Zeit zu Zeit Menschen spurlos verschwunden. Manche blieben ihr Leben lang verschollen. Manche tauchten wieder auf und berichteten von grellen Lichtern und von außerirdischen Wesen, die sie entführt hätten. Von Experimenten, die mit ihnen durchgeführt worden seien, von fremden Welten und Tieren, die sie gesehen hatten. Geglaubt haben ihnen freilich die wenigsten, nur irgendwelche Verschwörungsfanatiker. Wer hört sich schon solches Geschwätz an? Ich jedenfalls nicht!
... Mehr als einmal hab ich mir die letzten Tage gewünscht, dass ich es doch getan hätte, denn ich wurde selbst einer von ihnen. [Ich war spazieren] (Charaktervorgeschichte einfügen *g*), als mich plötzlich gleißendes Licht umfing, dem ich nicht entkommen konnte. Mein Körper fühlte sich an, als hätte er auf einmal kein Gewicht mehr, als wäre er schwerelos. Der Lichtstrahl hob mich an, ich kämpfte dagegen, doch vergeblich und allmählich schienen meine Kräfte nachzulassen und ich wurde immer müder und müder. Schemenhaft sah ich , dass mehrere Gestalten vor mir auftauchten, keine Menschen, irgendwie ... anders. Sie unterhielten sich in einer Sprache, die ich nicht zuordnen konnte, dann versagte mein Geist mir seinen Dienst und ich wurde ohnmächtig.
Die folgenden Tage wachte ich immer wieder einmal auf, doch der Dämmerzustand ging nie vollkommen weg. Wieviel Zeit verging, konnte ich nicht sagen, aber als ich das nächste Mal richtig erwachte fand ich mich an einem Strand wieder, menschenleer und vollkommen fremd ....


Bei dieser Lore müssten Charaktere, die aus dem Spiel ausscheiden zB nicht immer zwangsläufig sterben. Sie haben vielleicht ihren Zweck erfüllt, sind nicht mehr weiter wichtig und werden wieder auf ihren Planeten zurücktransferiert. Eine Erklärung, warum jemand von jetzt auf heute weg ist (wenn er inaktiv geschaltet wird). Auch gibt es Menschen, denen das lt. ihren Angaben bereits mehrere Male passiert ist, ev. könnten sogar Charaktere als Vorgeschichte wählen, schon einmal auf so einem Planeten gewesen zu sein, aus diesem Grund besitzen sie das eine oder andere Wissen, etc. Die Aliens können auch von verschiedensten Planeten Humanuide entführen, daher natürlich auch keine Beschränkung auf die Erde. Und: Keine Epochenbeschränkung.

EDIT: Was mir grad noch auffällt, ev. könnte man ein "Zurücktransferieren" auch mit dem Lösen aller Rätsel auf der Karte in Verbindung bringen ;-) .
 
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DichteFichte

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#13
Die größte Herausforderung bei der ganzen Sache ist ja, dass wir vieles offen lassen müssen; Herkunftszeit, Ort, Planet, Rasse etc. etc. Außerdem bin ich kein Fan davon, wenn Charaktere "anreisen" das nimmt dem ganzen irgendwie noch was weg. Die Konstante der Ungewissheit/Unsicherheit finde ich da deutlich spannender auf dauer.

Gefangenschaft bzw Gefangene hatten wir jetzt aber schon, ich weiß nicht ob wir da zwingend bei bleiben wollen.
Rotnacken hat einen mMn sehr schönen Vorschlag gemacht, den man durchaus mal anpeilen könnte und zu einer größeren Idee umformen sollte wenn da niemand direkt was gegen hat.
 

Rotnacken

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Lars Müller
#14
Den größeren … was? Zinken?

Hier mal eine Variante, die etwas ausgeschmückter ist:

1. Vorgeschichte

Was allen Charakteren gleich/ähnlich ist, je nach Wahrnehmung und Auffassungsgabe des Charakters (W 20 auf Wahrnehmung, d’oh!), ist, was vor der Ankunft auf Planet X passiert.
Irgendjemand oder irgendetwas beobachtet den Charakter. Das beobachtende Etwas kann biologischen, technologischen, astralen oder übernatürlichen Ursprungs (etc. pp.) sein. Hinter diesem Beobachter kann ein Wesen, mehrere Wesen, eine Organisation oder sonst etwas stehen.
Anfangs ist nur ein unwohles Gefühl da. Der Charakter hat den Eindruck, dass dort etwas ist, das sein Leben und ihn beobachtet, vielleicht sogar gewissermaßen eingreift und lenkt. Aus diesem anfänglichen Gefühl kann sich – charakterabhängig – eine Paranoia entwickeln.
Das anfängliche Gefühl kann bestätigt werden, wenn sich der Beobachter näher an sein Ziel wagt, sich ihm vielleicht zeigt oder gar offenbart.
Dieser Prozess der Verfolgung kann über einen längeren Zeitraum gehen. Dient (im Sinne der Meta-Lore ) einem Auswahlprozess. Irgendetwas hat der Charakter, was der Beobachter für seine Zwecke als dienlich empfindet. Der Charakter besteht demnach eine Prüfung, von der er selbst jedoch nichts weiß.
Am Ende dieses Prozesses kommt der Übergang zum Planeten X. Dies kann in Form eines grellen Lichtes sein, bei dem der Charakter sein Bewusstsein verliert. Es kann aber auch ein Van, Raumschiff, Kutsche, etc. neben dem Charakter halten, maskierte Wesen/Männer/Frauen steigen aus, ziehen dem Charakter einen Sack über den Kopf, hauen ihn mit einem Knüppel eins über, etc.
Diese letzteren Varianten könnten sogar gut denkbar sein und lassen bei der Charakterbeschreibung viele Freiheiten. Denn bei dieser Variante zeigt sich der Beobachter (später dann in den Augen des Charakters: Entführer, Erlöser vom tristen Leben, je nachdem) dem Charakter, wie es in seiner Zeitlinie üblich ist. Wegelagerer entführen den mittelalterlichen Bauern. Der Magnat im Jahre 4767 wird von einer Spezialeinheit aus seinem Raumschiff extrahiert und in eine künstliche Starre versetzt. Der Graf bekommt eins über die Rübe. ; )

2. Ankunft

Die Ankunft auf Planet X könnte sich dann über verschiedene Spawns gestalten oder aber jeder Charakter spawnt am selben Punkt, wie es derzeit auf der Anzahmap ist. Der Schrein/Spawn ist Bestandteil der Meta-Lore. Sollten mehrere Spawns in Betracht kommen, könnte man dort ebenfalls, aber kleinere, Schreine aufstellen – ähnlich einem Wegekreuz.
Zum Zeitpunkt der Ankunft ist der Charakter bereits durch Eingreifen des Beobachters (oder einem anderen Wesen, da dem Beobachter nur ausführende Funktionen zukommen könnten) in seinem Sein verändert worden. Der Charakter ist bewusstlos, nackt und kahlgeschoren. Im linken Unterarm trägt der Charakter das Implantat*, welches mit der Meta-Lore verknüpft ist.
Bei nur einem Spawn, kann es durchaus vorkommen, dass mehrere Charaktere auf einmal ankommen (gerade nach dem Wipe und Start der neuen Map).

3. Erwachen

Auf die Ankunft folgt das Erwachen. Ein Hungergefühl im Magen lässt den Schluss zu (je nach Charakter), dass einige Zeit (Tage, Wochen, Monate) vergangen sein müssen. Wie diese Zeit überlebt wurde und was während dieser Zeit passiert ist, daran kann sich der Charakter nicht mehr erinnern. Hier fehlen dem Charakter Stücke seiner Erinnerung. Wie der Charakter hierhergekommen ist, entzieht sich der Kenntnis. Die letzten Erinnerungen sind Bruchstückhaft und betreffen vielleicht die letzten Momente und Gefühle vor der Entführung/Erlösung, etc. An den Beobachter und die Entführung/Erlösung, etc. selbst kann sich der Charakter nicht mehr erinnern. Alles was ihm an Erinnerungen bleibt ist sein vorheriges Leben und die Fragmente der letzten Tage/Wochen vor der Entführung. Die Erinnerung daran, von einem Wesen beobachtet worden zu sein, könnte ebenfalls von dem Gedächtnisverlust betroffen sein.
Neben dem partiellen Gedächtnisverlust und Hungergefühl ist vielleicht eine leichte Benommenheit und Orientierungslosigkeit zu spüren. Der Charakter erwacht schließlich in unbekannter Umgebung.
Dieser Teil, die Ankunft, ist allerdings schon Part des Rollenspiels selbst, denn schließlich ist der Charakter ja schon auf dem Server.
Wie der Charakter die Veränderungen an seinem Körper entdeckt oder die mit ihm angekommenen Charaktere, und mit ihnen interagiert, ist schon Bestandteil der eigenen Lore des Charakters.
Der Beobachter oder irgendwelche anderen Wesen zeigen sich nicht. Vielleicht lässt sich am Schrein ja etwas ablesen, das auf den Grund des Hierseins hindeutet.

4. Grund

Beim Grund, weshalb der Charakter auf dem Planeten erwacht, was sein Sinn und Zweck hier ist, stehen endlos viele Möglichkeiten zur Wahl. Dieser Grund ist die eigentliche Meta-Lore.
Inwieweit diese Meta-Lore nun hier erläutert werden soll, will ich mal offen lassen. In meinen Augen ist dies eher etwas für das Team, um den Spielern nicht vorweg den Spaß zu nehmen, falls sie mit ihren Charakteren den Grund ihrer Ankunft herausfinden möchten.
Daher weiter zu Punkt 5!

5. Motivation

Das Interesse daran, den Grund herauszufinden, liegt allein im Charakter selbst verborgen. Es gibt simplere Charaktere, die hinnehmen oder vielleicht gar nicht mitbekommen, was mit ihnen passiert ist und es gibt diejenigen, die sehr wohl die noch so feinste Nuance einer Veränderung wahrnehmen und diese ergründen möchten.
Zwischen simpel und der feinsten Nuance gibt es wiederum unendlich viele Abstufungen der eigenen Motivation, um herauszufinden was eigentlich passiert ist.
Wie bin ich hierhergekommen? Was hat es mit dem Implantat auf sich? Haben die Schreine/der Schrein eine Bedeutung? Gibt es Zusammenhänge zwischen dem Schrein und meiner Anwesenheit?
Die Motivation ist, ebenso wie das Erwachen, Teil der charaktereigenen Lore, die hier und da die Meta-Lore berührt, je nachdem, was der Charakter herausfindet.

(6. Belohnungssystem)

Den letzten Punkt klammere ich ein, da er nur bedingt mit der Lore zu tun hat.
Für Charaktere, die nach und nach Geheimnisse der Meta-Lore aufdecken, könnte es Belohnungen geben. Diese Belohnungen könnten Blaupausen, Bauteile oder aber Wissen über den Grund (siehe 4.) und somit die Meta-Lore selbst sein. Das Wissen kann auch sein, dass der Charakter sich vielleicht an einige Gedächtnislücken (siehe 1 bis 3) erinnert. Hier ist auch wieder das Team gefragt, das diese Erinnerungen, die dann Teil der Charakterbeschreibung sein müssten, freigibt.

*Implantatfähigkeiten im Rollenspiel ggf. außen vor lassen (hier: das Wissen um Temperatur, genaue Zeit, Engramme, etc.). Engramme = Fähigkeiten, die der jeweilige Charakter erlernt hat bzw. mitbringt – abseits des Implantates. Der Charakter kann das einfach oder hat es von jemand anderen gelernt, der die eine oder andere Fähigkeit aufgrund der charaktereigenen Hintergrundgeschichte beherrscht. Soll heißen, der Charakter sagt im Rollenspiel nicht etwa: „Ich benutze den Stein in meinem Arm, um eine Mauer zu erschaffen.“ Fuck off!
 

Tealk

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#15
Rotnacken Rotnacken
Eine Rasse hyperintelligenter pandimensionaler Wesen?
Sollen wir vielleicht den Sinn des Lebens Herausfinden?
 

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Andreas Schultze
#17
Ich möchte nur zu bedenken geben, dass selbst die aktuelle Lore (die ich an sich super finde) - die "lediglich" aus "Ihr seid Gefangene, unfreiwillig hier" besteht - nicht so viel Konfliktpotential gezeigt hat, wie sich anscheinend viele wünschen. Jetzt wird es, soweit ich Rotnackens Vorschlag verstehe*, noch offener, wodurch vermutlich es eher Richtung Strandparty der Entführten tendiert, da die Leute ja jetzt noch weniger kriminell sind, als vorher.
Ich kann mich auch völlig irren, aber ich wollte es anmerken. Ob Konfliktspiel nur durch böse Kriminelle entstehen muss, bezweifel ich aus der RL-Erfahrung heraus, aber vermutlich wird es leichter, wenn man Ziele "vergibt" die sich gegenseitig bei den Spielern beißen. Alle wollen rausfinden, was los ist, führt zur gemeinsamen Schnitzeljagd (die ja auch spaßig und schön sein kann!), aber eher weniger zum Konflikt. Kommt halt drauf an, was die Community will. Und meines Erachtens fängt die Konfliktbasis durchaus bei der Hintergrundstory / Anreise an und ist nicht allein im Charakteraufbau und dem späteren Plot verankert.

*Nach PISA können wir ja alle nicht lesen, daher dieser Nebensatz

PS: Ein Eintrag ins Klassenbuch hat schon zu Schulzeiten nicht viel geholfen. Ob man sowas mit Erwachsenen (die zudem ernsthaft an einer guten Lösung interessiert sind) machen sollte, halte ich für... gewagt.
 

Rotnacken

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Lars Müller
#19
tl;dr: Konfliktreiches festes oder offenes Setting. Mach was ich sage oder stirb.

Ein Ankunftsszenario mit mehr Konfliktpotential könnte wie folgt aussehen:

Ankunftsszenario:

Eine Entität A reist umher (durch einen linearen Zeitstrang/in der Zeit vor und zurück) und schnappt sich ihre Objekte der Begierde (= Charaktere), um sich an deren Leid zu erquicken. Die Charaktere landen in der Spielwiese der Entität: Planet X. Bis hierher erleben alle Charaktere dasselbe.

Bei einem festen Zeitstrang müssten wir uns auf das Jahr festlegen, bei der zweiten Option entfällt dies. Erstere Option schränkt die Charaktererstellung ein. Die zweite Option bietet mehr Freiheiten.
Setting: derer gibt es viele. Mir persönlich gefällt ein Mix à la Fantasy-Sci-Fi.

Um die Beziehungen zwischen den Charakteren aufzubauschen, bekommen diese von der Entität eine Wochenaufgabe. Wenn ein Charakter seine Wochenaufgabe nicht erfüllt, droht der Exitus. Der Exitus sieht so aus, dass die Entität den Charakter jagt. Sollte der Charakter die Hatz überleben, belohnt die Entität dies, indem sie den Charakter eine weitere Woche leben lässt. Die neue Woche, beginnt mit einer neuen Aufgabe und das Spiel beginnt von vorn.

Aufgaben gibt es endlos viele. Bspw.: Töte X, bestehle Y, entführe Z. Küsse X, schlage Y, diffamiere Z. Erklimme den höchsten Berg, opfere all dein Hab und Gut, schwimme zum tiefsten Punkt des Ozeans und platziere einen Stein. Töte dich, lasse dich töten, stirb bei der Hatz usw.

Die Meta-Lore der Map könnte dann über die Entität aufklären, ggf. Schwächen preisgeben oder aber es stellt sich heraus, dass die Entität nicht zu bezwingen ist. Möglicherweise gibt es aber einen Ausweg?

Das Wundervolle an mehr Konflikten: Eine hohe Fluktuation an Charakteren. Der Server läuft performanter, da keine großen Bauten entstehen bzw. nur die besten Überlebenden einen entsprechenden Stand erreichen. Die Spieler können sich mit verschiedensten Charaktermodellen ausprobieren.

Die Schattenseite: Mehr Arbeit fürs Team durch die Kontrolle der Wochenaufgaben. Die Community hat eine harte Probe hinsichtlich der persönlichen Flameresistenz zu bestehen.
 

Tealk

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