Verstorben Ruana Dria

Ruana

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Mein RL Name ist Christiane. Ich bin 32 Jahre alt und komme aus Schweinfurt. Ich bin leidenschaftliche Rollenspielerin und habe ein wenig Ark-Erfahrung als Einzelspieler. Jetzt bin ich auf der Suche nach einem gemeinsamen Spiel auf eure Seite gestoßen und würde mich riesig freuen, beide Hobbies miteinander zu verbinden …



Charaktername: Ruana Dria

Alter: 30



Ruana war ein fröhliches Kind. Mit ihren langen braunen Zöpfen rannte sie wie der Teufel, heckte Streiche aus und mopste sich die Kekse aus der Dose ganz oben am Schrank. Doch am liebsten waren ihr die Reitausflüge über Land. Den Wind in den Haaren, ein jubeln auf den Lippen und … ein falscher Tritt des Pferdes. Der Sturz kam überraschend und wirkte verheerend.

Seit ihrem 15. Lebensjahr sitzt Ruana im Rollstuhl und hat einen großen Teil ihres Lebensmutes verloren. Sie sitzt am Fenster und beobachtet die Vögel. Schon nach kurzer Zeit sind sie aus dem Blickfeld verschwunden. Ruana streckt sich, doch erfolglos. Unruhig wartet sie noch wenige Minuten, ob die Vögel zurückkehren. Als die ersten Regentropfen fallen, schiebt sie sich mit ihrem Rollstuhl zur Staffelei hinüber. Ihr ist heute nicht nach malen. Sie sitzt einfach nur da und wartet. Da war schon wieder dieses Läuten, wie von einem Kirchturm. Das war ihr vorher nie aufgefallen. Zehn nach Eins. Seltsam. Schon das dritte mal diese Woche. Gab es überhaupt eine Kirche in der Nähe?

Nachts schreckte Ruana hoch. Schweißgebadet liegt sie in ihrem Bett und reißt die Augen weit auf. Sollte sie nach ihrer Mutter läuten, jetzt mitten in der Nacht? Sie atmet tief ein und aus. Ihr Herzschlag beruhigt sich wieder ein wenig. Bruchstückhaft kommt ihr der Traum in Erinnerung. War sie gerannt? Geflohen! Vor einem seltsamen Tier? Auf jeden Fall etwas großes Bedrohliches. Die Tür knarzt und Hamdus tapst herein. Der Kater springt auf ihr Bett und fordert begierig seine Streicheleinheiten. Ruana kommt der Aufforderung gerne nach und nimmt das wohlige Brummen wahr, als ihr wieder das Läuten im Hintergrund auffällt. Es ist so laut, dass es doch sicher die ganze Nachbarschaft wecken müsste. Läuten, Schnurren und ihr eigenes Herzklopfen. Es dauert lange, bis sie wieder in einen unruhigen Schlaf fällt.

Die nächsten Tage ist Ruana müde und gereizt. Das Läuten vernimmt sie noch des Öfteren, versucht es aber zu ignorieren und als einen Tinnitus abzutun. Sie beginnt ein neues Bild zu malen, ist aber nicht zufrieden damit. Frustriert nimmt sie die schwarze Farbe und zeichnet einen großen schwarzen Schatten auf die Strandlandschaft. Ihre Laune trübt sich dabei noch mehr, doch sie ist zufrieden. Wie zum Abschluss des Bildes läutet sie Glocke. Wenn nur das verdammte Wetter besser werden würde.

Erst zwei Tage später sind wieder Sonnenstrahlen zwischen den nassen Blättern auszumachen und Ruana rollt sie Rampe hinab ins Freie. Den steilen Weg zum Ahorn hinauf kommt sie ganz schön aus der Puste. Auf halben Weg lehnt sie sich zurück und atmet tief ein. Plötzlich wird alles um sie herum schwarz und ihr ist schwindelig.

Als sie erwacht, nimmt sie zuerst das Rauschen wahr, wie von Wellen. Dann den Geruch nach Salz und Meer. Sie bewegt vorsichtig ihre Glieder, Arme und Beine …
 

DichteFichte

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