Angenommen Rollo"BärenPranke"Horiksson

Vince

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Rollo BärenPranke
#1
OCC: Hallo, Ich bin Chris 31 Jahre alt und komme aus NRW. Ich habe etwas mehr als 4,5k Ark Stunden und die meisten davon sowie meine RP Erfahrung in über einem Jahr auf Anzahcraft mit dem Charakter Vince Thorinsson gesammelt. Zum Start der neuen Season möchte ich meinen neuen Charakter vorstellen und freue mich weiterhin Teil der Community zu sein sowie viele weitere lustige und tolle Stunden mit euch hier verbringen zu dürfen.
Meine SteamID : 76561198159121117

Nun zu meiner Geschichte :
Mein Name ist Rollo (BärenPranke) Horiksson, jedoch nennt man mich aufgrund meiner Erlebnisse eigentlich nur Rollo BärenPranke. Ich gehöre zu den Nordmännern, die seit Jahrhunderten im hohen Norden heimisch sind. Unsere nordische Heimat ist von atemberaubender Schönheit: zerklüftete Küsten, dichte Wälder, grüne hügelige Landschaften, Berge, Gletscher. Aber zugleich für viele außenstehende ziemlich menschenfeindlich und grausam. Viele Monde liegt eisiger Winter in der Luft und man lebt in ständiger Finsternis. Die Sommer sind im Ausgleich heiß und in den Nächten scheint die Sonne nicht untergehen zu wollen. Die meisten von uns sind Bauern und Händler, Viehzüchter und Handwerker, jedoch gibt es einige Männer, die im Frühjahr und Sommer zur See auslaufen, um zu plündern und zu rauben. Diese Raubzüge gehören seit jeher zur Tradition und bilden eine der Hauptquellen für Sklaven und Reichtümer. Viele von uns suchen ebenso nach fruchtbarem Land, denn unsere nordische Heimat ist durch die harten Winter nur bedingt geeignet für den Ackerbau. Wir verließen jedoch unser nordisches Land keinesfalls, um anderswo blindwütig zu zerstören, sondern eher dem materiellen Vorteil bedacht, auf der Suche nach Gewinn und reicher Beute, um uns die kalten Winter zu versüßen.
Ich zu meiner Person liebe dieses Land, ich habe an vielen Raubzügen teilgenommen und die fetteste Beute gemacht. Manchmal blieben wir über den ganzen Winter auf Raubzug, nur damit wir unsere Überfälle zu Beginn des Frühjahrs fortsetzen konnten. Meine Heimat jedoch dauerhaft verlassen zu wollen, kam mir nie in den Sinn. So abenteuerlich und aufregend die Raubzüge auch waren, so schön war es wieder mit reicher Beute den heimischen Hafen anzusteuern, und anschließend in der Taverne mit Brüdern und Schwestern den erfolgreichen Sieg ausgiebig mit besten Met zu begießen.
Wenn ich nicht zur See auf Raubzug in fremde Länder gefahren bin, habe ich mich um Haus und Hof gekümmert, als Bauer Vieh gezüchtet, mir hin und wieder einige Goldstücke mit der Jagd auf Tiere verdient und mit Fleisch und Fellen gehandelt. Als junger Mann habe ich den handwerklichen Beruf des Baumeisters erlernt, sodass ich Erfahrungen im Haus und Bootsbau sammeln konnte. Vielleicht bin ich darin nicht der beste, aber um sich ein Dach über dem Kopf zu bauen hat es gereicht.



Im großen und ganzen führte ich ein relativ einfaches Leben, doch die Geschehnisse, die sich in der nächsten Zeit häuften, sollten mein Leben für immer verändern. Alles begann mit dem Einbruch des Winters. Der Sommer war lang und ich war mit einigen Männern auf einem langen Raubzug, von dem wir erfolgreich, jedoch angeschlagen zurückkehrten. Wir sind auf heftige Gegenwehr gestoßen und haben viele Männer verloren. Jedoch hat es sich wie immer gelohnt, wir hatten reiche Beute gemacht und einige gute Sklaven dabei. Zurück in unserem Dorf erwarteten mich bereits mein Weib und unsere beiden Töchter. Nun hieß es, sich in der nächsten Zeit wieder um Haus und Hof zu kümmern, die Felder zu ernten und den Winter zu überstehen. Die Tage waren schnell kürzer und schon bald wurde es bitterkalt. Mit der Kälte fingen auch die schlaflosen Nächte an und ich fühlte mich zunehmend unwohler. Ich habe versucht das ganze mit genügend Met zu behandeln, doch wurde es zunehmend immer schlimmer. Zudem folgte nach einiger Zeit das Gefühl, von Irgendetwas oder Irgendjemanden beobachtet zu werden. Bei den Göttern, was ist das denn nur? fragte ich mich.

Trotz meines sich verschlechternden Zustandes beschloss ich jedoch, in den nächsten Tagen in die Wildnis aufzubrechen, um mit einigen Fellen wiederzukehren. Außerdem würde mir die Einsamkeit der Wälder und einige Tage in meiner Jagdhütte sicher gut tun, so dachte ich. Mit genug Met und eisernen Willen brach ich gegen den Rat meiner Maid einige Tage später auf. Noch bevor ich das Dorf verlassen habe, hörte ich jedoch ein seltsames läuten. Auf unseren Raubzügen in südliche Gebiete gab es seltsame Gotteshäuser die ähnlich läuteten, nur viel lauter. Aber wer in aller Welt schändet unser schönes Land mit solchen Bauwerken für falsche Götter? Ich bilde mir das sicher nur ein, dachte ich, und nach einem kräftigen Schluck Met aus meinem Horn setzte ich meinen Weg fort. Nach einigen Tagen erreichte ich total übermüdet meine Jagdhütte, im tiefsten Wald. Die Sonne war bereits untergegangen und draußen herrschte absolute Stille, nur das rieseln des frischen Schnees war zu hören. Ich zündete ein Feuer an, stärkte mich etwas am Proviant und genehmigte mir noch ein paar ordentliche Schlücke. Bald darauf zog ich mich zur Ruhe, um am frühen Morgen aufbrechen zu können, bevor das Wild sich in dichtere Bereiche zurückziehen würde. Anders als erwartet stellte sich jedoch heraus, dass es mal wieder eine schlaflose Nacht werden würde. Zudem war plötzlich dieses seltsame läuten wieder da. Nur irgendwie noch intensiver und lauter als das erste mal.
Plötzlich hatte ich das Gefühl, dass jemand um die Hütte schleicht. Ich konnte draußen deutlich menschliche Fußschritte war nehmen, die den Schnee zum knirschen brachten. Was oder wer kann das denn sein? Ist mir jemand gefolgt, und was will er von mir? Bei Odin, ich bin ein Nordmann und Nordmänner fürchten sich vor nichts, sagte ich mir immer wieder. Als ich es jedoch nicht mehr aushalten konnte, griff ich zu meiner Waffe und stürmte wie ein wilder Berserker aus dem Haus, doch musste ich voller entsetzen feststellen, dass dort nichts war. Es hatte in der Zeit angefangen stärker zu schneien und auch Fußabdrücke waren im Schnee nicht mehr zu erkennen. Rollo du trinkst zu viel sagte ich mir, während ich mir voller Wut auf mich selbst, abermals einen kräftigen Schluck des doch so wohlschmeckenden Honigweins gönnte. So fand ich in dieser Nacht abermals keinen Schlaf. Noch in der Morgendämmerung brach ich schließlich zur Jagd auf.
 
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Rollo BärenPranke
#2
Stille, Nebel und eisige Kälte durchzogen das Land. Die Landschaft wirkte in einem weißen Schleier gehüllt, es schien ruhig, fast schon gespenstig. Doch der Schein trog, es lag Spannung in der Luft und ich spürte die Anwesenheit und den Herzschlag eines großen Hirsches. Nach einigen Metern erkannte ich seine Silhouette. Ich schlich mich an, bis ich nur noch wenige Fuß entfernt war. Es war ein großer majestätischer Hirsch, mit einem gewaltigen Geweih. Ich griff zu meinen Bogen, legte den Pfeil an und spannte die Sehne. Im nächsten Moment wurde ich Eins mit ihm, atmete ruhig durch, und wollte grade die Sehne meines Bogens loslassen. Da nahm ich wieder dieses seltsame läuten wahr. Der Hirsch schreckte auf und war mit einem Satz auf und davon. Blitzartig und wie aus dem nichts brach ein riesiger, brüllender Bär polternd aus dem Unterholz auf mich zu. Ich konnte mich in letzter Sekunde durch einen Sprung zur Seite retten.
Nun blieb mir keine Zeit mehr, den Bogen erneut zu spannen, um einen gezielten, tödlichen Pfeil zwischen die Rippen und in das Herz der Bestie zu jagen. Jetzt musste ich improvisieren und in den Nahkampf gehen, ich zog mein Beil, doch bevor ich zum Schlag ausholen konnte, verpasst mir der Bär einen Hieb und ich fiel zu Boden, das Beil flog aus meiner Hand und ich nahm wahr, wie mein Blut in den eiskalten Schnee tropfte. Schwer verletzt spürte ich noch, wie das Ungetüm sich über mich beugte um mich zu töten. Ich schloss die Augen und sah mein ganzes Leben nochmals an mir vorbeiziehen. Ich fragte mich, ob ich nach Walhalla kommen würde? Und wie es wohl wäre, mit Odin am Tisch zu sitzen? Würde ich alle meine Brüder und Schwestern dort wiedersehen? Bevor ich mich jedoch mit dem Gedanken anfreunden konnte loszulassen, um mit den Göttern zu speisen und zu trinken, hörte ich eine leise Stimme flüstern, die mir sagte, dass meine Zeit noch nicht gekommen sei. Im gleichen Augenblick ertönte wieder dieses schreckliche läuten, dieses mal jedoch noch realer und lauter. Wieder und immer wieder.
Schlagartig riss ich meine Augen auf, und es durchdrang mich eine unbeschreibliche Energie, und der Wille zu leben verleitete mich dazu, meinen Schmerz und meine Verletzungen zu ignorieren. Ich zog einen Dolch und rammte ihn dem Bären in die Kehle. Doch das Biest, obwohl es sichtlich angeschlagen war, hatte noch nicht genug und versucht mich zu packen. Nun bleiben mir noch meine bloßen Hände. Ich verpasste ihm einen Faustschlag, der Bär schwankte und ich rollte mich zur Seite, bekam mein Beil zu fassen, durch welches es mir gelang, mit letzter Kraft einen Hieb gegen den Schädel der Bestie auszuführen, der diese endgültig zum Fall brachte. Zu schwach um zu erkennen, ob er wirklich tot sei, fragte ich mich nur noch: Bei den Göttern, war es Odin, der zu mir gesprochen hat? Und warum wollte er mich nicht in Walhalla empfangen? Im nächsten Augenblick vernahm ich noch ein letztes mal dieses läuten und flüstern, bevor ich das Bewusstsein verlor und alles schwarz wurde.



Auf einmal spürte ich eine laue Brise und hörte Seevögel über mir. Ich öffnete meine Augen und merkte, dass ich an einem unbekannten Strand liege. Wie kann das sein, bin ich tot? Wenn ja, wo sind die Götter? Und wenn nicht, wo ist der Bär und der ganze Schnee, wer hat mich aus dem Wald gezogen und meine Wunden behandelt ? Wo bei Thor sind meine Klamotten und Waffen hin. Und woooooo ist mein Met? Wenn ich den erwische der meinen letzten Met genommen hat, den….... Im selben Augenblick stellte ich fest, dass jemand mich glattrasiert hatte, meinen Bart, meine Haare, bei den Göttern, ich sehe aus wie ein Weib. Fragen über Fragen schossen mir durch den Kopf und gleichzeitig stellte ich eine seltsame Rune in meinem Arm fest. Wie kommt die dahin und warum lässt sie sich nicht entfernen? Nachdem ich mich gesammelt hatte, entschloss ich mich, die Gegend zu erkunden. Wenn mir jemand meine Sachen und meinen Met geklaut hat, dann muss es hier auch andere Menschen geben. Und so machte ich mich auf die Suche ........
 

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