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Verstorben Season 3 Ria Anjuhal

Alter
30
Geschlecht
weiblich
Rasse
Mensch
Heimat
Terranisches Reich
Hautfarbe
noble Blässe
Haarfarbe
schwarz
Augenfarbe
grün
Besonderheiten
-

Ruana

[ARK] Spieler
Registriert seit
22. 11. 2017
Beiträge
5
Ark Char
5385
RL Name: Christiane
Alter: 32
Herkunft: Franken
RP- Erfahrung: Hoch

KÄSE! Eine Erfindung, die die sechs Wege beleidigt. Essen darf man ihn zwar, aber wie kann man denn fast ausschließlich nach diesem widerlich stinkenden Zeug verlangen? Und ausgerechnet jetzt bleibt diese Versorgungslieferung wieder aus.

Ria Anjuhal steht in ihrem Refektorium, das inzwischen gut 100 Plätze feinster Qualität aufweist und studiert die viel zu einfältige Speisekarte. Die Fenster stehen weit geöffnet, in der Hoffnung den Gestank wenigstens ein wenig zu reduzieren bis die ersten Gäste eintreffen würden.
Ein Läuten unterbricht ihre Gedanken. Sie sieht sich um. Wahrscheinlich läuten sie jetzt schon Versammlungen ein, diese Primitivlinge. In den zwei Jahren, in dem sie nun schon diese Kirche betreut, sind die Einwohner von Lungtur noch kein Stück schlauer und vor allem nicht kultivierter geworden.

Trotzdem hat Ria die Hoffnung, hier bald wegzukommen. Wenn nur dieser Kreuzer bald hier ankommen würde. Aber die Technik erlaubt hier auf diesem rückständigen Planeten noch nicht einmal die Erfassung und Kommunikation mit Nachbarplaneten. Für die Mission ist das hervorragend, aber für Ria eine Katastrophe.

Was wohl ihre Schwester mit den Kindern gerade durchmachte? Sicher wurde sie wieder vom Terranischen Reich malträtiert und unterdrückt. Sie wollte sie unbedingt bald besuchen und nach ihr sehen. Vielleicht konnte sie sie diesmal überreden, zu einem der Randplaneten umzusiedeln um zu ihrem wahren Glauben zu stehen.
Die Mission war schon seit fast 10 Jahren auf dem Planeten unterwegs und brauchte jetzt wirklich keine geistige Führung mehr.

Der Kreuzer brachte die erlösende Nachricht, so dass Ria und die anderen fünf Sprecher, zusammen mit ihrem Sprecher, die Sieben Sachen zusammen packten.
Wohin es gehen sollte hatte Hochwürden Valerius noch nicht verraten, aber die Hinweise verdichteten sich, dass es sich um eine äußerst wichtige und vertrauliche Mission handelte. Vielleicht ja etwas in den inneren Zonen? Zudem schien die Mission gesegnet zu sein, denn nicht nur Ria, sondern auch der güldene Sprecher vernahm bei ihrer Verrichtung der Aufgaben nun immer öfter den göttlichen Gong. Die anderen Sprecher sahen sie schon neidisch an und tuschelten hinter ihrem Rücken.

Zugegeben, es war etwas schwierig sich zu konzentrieren bei diesem ständigen Lärm seit zwei Wochen und Ria hatte schon den Bordarzt aufgesucht. Ein sehr dienstbeflissener Mann, der nur seine Arbeit kannte und ihr schon wegen seiner Ungefälligkeit gegen die sechs Wege zuwider war. Doch er war weder zu einer Pause, noch zu einem gemütlichen Abendessen zu bewegen und machte stur weiter seine Untersuchungen. Wenigstens plauderte er kurz über die Einrichtung in seinem neuen Quartier, so dass sie einen kleinen Erfolg verbuchen konnte. Aber die Untersuchungen waren ergebnislos, selbst als sie den Gong während eines Herzscans vernahm.

Die Götter hatten also großes vor … dachte sie sich in dem langen Gang mit den Fließbändern, der vom medizinischen Zentrum zu den Lagerräumen führte. Ria musste sich kurz setzen, also lässt sie sich vom Fließband weitertragen. Und dieser Gong schon wieder. Das waren doch keine drei Minuten. Sie greift nach ihrem Kommunikator, als ihr endgültig schwarz vor Augen wird …
 
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