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Inaktiv Season 3 Reyna Zara Alvarez

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TheLastCurse

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Reyna Alvarez
Zu mir:
Hallo! Ich bin Jenny, ich bin 25 (fast 26) Jahre alt und nachdem ich die Anzah Map jetzt schon eine Weile verfolge und auch auf dem Discord Server rum dümpele (der, der sich mit Bugs, etc. beschäftigt), dachte ich mir es wird Zeit endlich auch Mal auf der Map zu spielen. Und wo ginge das besser als direkt bei euch? Dass ihr dann auch noch ein RP Server seid, setzt dem ganzen Törtchen noch das Sahnehäubchen auf. :acheart: Tatsächlich mache ich RP schon seit meinem 12. Lebensjahr, in schriftlicher Form in Foren. Das sogar äußerst exzessiv und mit dutzenden, unterschiedlichen Charakteren. Dann habe ich noch auf diversen The Isle RP Servern gespielt und auch in Conan Exiles habe ich eine kurze RP Karriere hinter mir, ehe sich der Clan trennte. Ehrfahrung ist also vorhanden.:acparty: Dementsprechend warne ich euch allerdings vor, dass ich eventuell ein bisschen mehr als die 300 Wörter schreibe. :aclewd:

Zu Reyna:
Leicht streicht der Wind um die schmale Gestalt hinter dem Stein. Unsicher fährt sie mit der linken Hand durch ihr plötzlich so raspel kurzes, schwarzes Haar und die braunen Augen, die sonst so fröhlich strahlen, sind mit Tränen angereichert. Wo war sie hier und viel wichtiger, wie war sie hier hingekommen? Reyna Zara Alvarez war schon immer eine fröhliche Frau, hatte immer ein Lachen auf den Lippen und mit ihren 32 Jahren stand sie - ihrer Meinung nach - in der Blüte ihres Lebens. Unter der heißen Sonne Chinchóns hatte sie ihre Tage gelebt und sich ganz ihrem Beruf gewidmet - Sattelmacherin. Ein Mann oder Kinder? Den gab es an ihrer Seite nicht, Reyna hatte sich nie auf einen Mann einlassen können, vollkommen sicher dass kein Spanier eine unfruchtbare Frau wollte. Und sowas konnte man wohl kaum beim ersten Date anbringen. Es gab Tage an denen stimmte es die Dunkelhaarige traurig und an anderen störte es sie kein bisschen, war sie doch von vielen Freunden umgeben. In Chinchón kannte man sich, jeder war irgendwie mit jedem befreundet und nur selten gab es kleinere Fehden oder ausgewachsene Streits. Man musste schließlich im Hinterkopf behalten, dass die Spanier ein rassiges Volk waren. Auch Reyna bildet da keine Ausnahme, in der Gemeinde war sie als mujer fuerte, starke Frau bekannt. Jeder wusste genau, dass die Familie Alvarez die besten Sattel herstellte, alles in liebevollster Handarbeit, doch niemand hatte damit gerechnet, dass die einzige Tochter Vincencos sich ebenfalls für diesen Lebensweg entscheiden würde und es hatte einige Jahre gedauert, bis sich die Spanierin wirklich das vollste Vertrauen der Reiter besaß.
Natürlich gibt es in Reynas Leben mehr als nur die Sattlerei, sie fühlt sich der Natur verbunden und hatte schon immer einen besonderen Draht zu Tieren. Als kleines Mädchen hatte sie immer bei einem Hundezüchter mitgeholfen, hatte sich in die kleinen Welpen verliebt und bittere Krokodilstränen geweint wenn sie abgegeben wurden, denn nicht alle Welpen blieben in Chinchón und dennoch war es eine wichtige Lektion für das kleine Mädchen mit den großen, runden Knopfaugen. Wenn man sie nicht gerade bei der Arbeit oder irgendwelchen Tieren findet, steckt die Dunkelhaarige ihre Nase stets in ein Buch. Sie möchte sich immer weiterbilden, so viel wie möglich wissen, am liebsten von fernen Städten, die sie sich nie trauen würde zu besuchen. Und man mag es kaum glauben, doch so geschickt wie sie mit dem Sattelhammer oder dem Halbmondmesser umgeht umso ungeschickter ist sie mit den schweren Werkzeugen. Sie kann einfach keinen Nagel gerade in die Wand schlagen, geschweige denn einen Tisch zimmern. Darin ist sie einfach absolut unfähig und irgendwann hat sie es auch einfach aufgegeben, weiter zu versuchen.

Doch wie kam sie an diesen Ort? Reyna kann es sich selber nicht erklären. Erneut ist da dieses wilde Klopfen in ihrer Brust, dieses Gefühl dass sie beobachtet wird und dass ihr die Haare im Nacken zu berge stehen lässt. Es ist nicht der warme Wind der sie erschauern lässt, nein es ist etwas anderes. Dieses Herzrasen, dieses unangenehme Gefühl der Beobachtung mit dem muss sie sich schon seit einer ganzen Weile auseinandersetzen. Wann es angefangen hat? Selbst wenn Reyna ihr Gehirn Stunden zermartern würde, würde sie den genauen Zeitpunkt vermutlich nicht erfassen können. Wenn sie sich richtig erinnerte - und sie hoffte sehr, dass sie das tat - dann hatte sie vor einer Woche diese schwarzen Pünktchen vor dem Auge gesehen, begleitet von etwas dass sie für Migräne hielt. Zumindest hatte ihr auch der Arzt gesagt es müsse sich bei diesen Symptomen um eine Migräne handeln. Mit Tabletten hatte er sie wieder nach Hause geschickt und die Dunkelhaarige hatte das Ganze mit einem Schulter zucken beiseite geschoben, hatte die Tabletten genommen, wenn sie das Gefühl hatte die Migräne würde zuschlagen, doch irgendwie hatten die nicht geholfen. Die Punkte schienen sich zu vermehren, hin und wieder verschwamm ihr die Sicht nahezu vollständig und irgendwann glaubte die Spanierin ganz verrückt zu werden. Sie konnte Glocken hören. Ein lieblicher, lockender Ton, doch sie konnte nicht identifizieren woher dieser Ton kam. Anfangs war er leise, beinahe eine Art Illusion, doch von Tag zu Tag lauter, penetranter. Wurde sie verrückt? Quittierte ihr Verstand den Dienst? Erneut ging sie zum Arzt, nachdem das Glockenläuten nach über einer Woche wirklich unüberhörbar wurde, doch weder ihre Eltern noch ihre Brüder es vernehmen konnten. Der Arzt war ratlos. Und der nächste auch, selbst ein CT brachte nichts merkwürdiges hervor und so schickte man Reyna wieder nach Hause. Sie solle sich ausruhen, Bettruhe würde ihr schon helfen. So legte Reyna sich mitten am hellichten Tag in ihr Bett und starrte an die Ecke, konnte beobachten wie sich die schwarzen Pünktchen vor ihrem Auge sammelten, fröhlich zu den Glockenklängen tanzten, ehe sie in einen tiefen Schlummer fiel.

Das nächste das Reyna weiß, ist dass sie von einem eindringlichen Flüstern geweckt wurde und es sie überall kitzelte. Die Lider aufschlagend fand sie sich an einem Strand wieder, setzte sich überrascht auf und wischte sich den Sand aus dem Gesicht, nicht ohne ein wenig davon in den Mund zu bekommen und angewidert auszuspucken. Das Flüstern war verstorben und nun hörte man nur noch das Meer und laute, undefinierbare Geräusche. Noch während sie sich den Sand von der Wange putzte fiel ihr Blick auf ihren Arm, an dem etwas kurz aufleuchtete, vielleicht sogar pulsierte - das konnte sie aufgrund der Bewegung nicht genau fest machen - und erschrocken keuchte die Spanierin auf. Da war ein verdammter Stein in ihrem Arm! Die Augen furchtsam zusammen gekniffen kratzte Reyna an den Kanten des Steins, wo er in ihre Haut überzugehen schien, doch nichts geschah. Auch den Arm wie eine Irre zu schütteln beförderte den Fremdkörper nicht aus ihrem Unterarm, doch ehrlich gesagt spürte sie ihn auch gar nicht. Vielleicht war das ja nur ein merkwürdiger Traum? Ja, das musste es sein! Entschlossen schlug sie sich mit der Faust in die Hand, doch als ein komisches, hühnerartiges Ding glucksend an ihr vorbeistapfte, blieb ihr doch einen Moment der Mund offen stehen. Sie hatte so ein Ding schon mal gesehen. In einem Buch. Angestrengt dachte sie nach, bevor es ihr kam. Das war ein Dodo! Aber die gab es doch schon seit 1690 nicht mehr! Und Oh Gott!, war sie etwa auf Mauritius? Hatten sich hier doch noch einige Ableger versteckt gehalten? Ganz langsam, um das Federvieh nicht zu erschrecken zog sie die Beine an und stand umständlich auf. Sie musste sich umsehen. Irgendwo hier musste es Menschen geben, voraus gesetzt dies war wirklich kein Traum. Auch wenn Reyna der festen Überzeugung war, dass es einer sein musste. Die Entscheidung aufzustehen bereute sie sofort. Hier waren nicht nur Dodos. Hier waren auch noch andere, riesige Reptilien! Gut, Dodos waren streng genommen keine Reptilien, aber auch ein Triceratops hatte hier nichts verloren! Mauritius hin oder her! WIESO WAREN HIER DINOSAURIER?

Und damit sind wir wieder am Anfang unserer Geschichte. Reyna ist irgendwie an diesem Strand gelandet, ohne auch nur den leisesten Deut zu haben wieso und in dem festen Glauben, dass das alles ein Traum ist. Dinosaurier waren schließlich ausgestorben! Die blanke, instinktive Panik steckt in ihren Knochen, lässt ihre Muskeln aufs Äußerste gespannt und allzeit bereit zum Einsatz sein. Ihr oberstes Ziel? Einen anderen Menschen zu treffen und sich davon zu überzeugen, dass das hier wirklich ein Traum war.

Shortfacts:
* 32 Jahre
* ledig
* Sattelmacherin
* Naturverbunden (vor allem im Bezug auf Tiere)
* handwerklich absolut unbegabt
* Frohnatur
* unfruchtbar
* der festen Überzeugung zu träumen
* leichtes Wissen über Dinosaurier (betrifft lediglich Trikes, Stegos, Dodos, Raptoren, Megalodon und Rexe - Jurassic Park sei Dank!)
* panische Angst vor Spinnentieren beziehungsweise Krabbeltieren generell (hier ist alles so groß wie sie, die Arme!)
 
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