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Rebecca Müller

Alter
24
Geschlecht
weiblich
Rasse
Mensch
Heimat
Unterspießheim
Hautfarbe
schwarz
Haarfarbe
schwarz
Augenfarbe
braun

Ruana

Neuling
[ARK] Spieler
Beiträge
6
Beste Antworten
0
Über mich
Hallo! Ich heißte immer noch Christiane und bin jetzt 34 Jahre alt. Meine Heimat liegt im schönen Franken.
Unterlagen über Rebecca aus dem Childrens Home and Rehab Center in Windhoek (Namibia):
Mutter: Samara van der Merwe
Vater: unbekannt
Geboren: 27.04.1995
Aufnahme ins Kinderheim am 18.3.1997 nach dem Tod der Mutter durch Schlangenbiss. Im Dorf und unter den Verwandten keine Aufnahme möglich. Gewicht und Entwicklung altersgemäß.
August 1998 Adoption in Familie Berger (München, Germany) nach 6 Wochen gescheitert wegen Famlienschwierigkeiten. Ohne Rückführung Aufnahme durch Familie Müller (Unterspießheim, Germany).
September 1999 Adoption durch Familie Müller bestätigt.

Kindheitserinnerungen:

Zwei Kinder im Vorschulalter sitzen an einem Schutthügel in der Ecke eines großen Innenhofs. Der Putz bröckelt überall von den Wänden, es riecht nach Tieren, der Himmel grau und ab und zu nieselt es. Beide haben ein paar große Steine und Holzreste zu einem kleinen Hexenhaus aufgeschichtet und eine füllt mit den Händen aus nassen Dreck eine alte Gugelhupfform. Vor ihnen steht eine rundliche, freundlich dreinblickende Mutter, die Hände in die Seiten gestemmt, die blumenbestickte Schürze hat schon bessere Zeiten gesehen und das Kopftuch sitzt schief auf den braunen Locken: „Rebecca, gib Charlene auch etwas von deinem Sandkuchen ab, sonst ist sie traurig.“ Sie dreht sich um und erblickt zwei etwas ältere Burschen, die sich mit einer Eisenstange und einem Holzknüppel duellieren. „Michael und Ruben, ihr sollt eure Konflikte doch nicht mit Gewalt lösen. Seht lieber nach eurem Bruder. Der turnt schon wieder auf dem Traktor herum. Und wascht euch die Hände, gleich gibt’s Abendessen!“. Keines der fünf Kinder sieht sich dem anderen ähnlich und doch wird es, wie in einer Familie üblich, Gerangel um das größte Stück Quiche zum Abendbrot geben.
-
Rebecca sitzt auf der Bank vor dem Sekretariat der Schule. Nervös zupft sie mit den Fingern an ihrem Rock die Fransen zurecht. Sie besucht die 7. Klasse des Gymnasiums und ist eigentlich eine ganz gute Schülerin. Doch jetzt wartet sie schon eine halbe Stunde auf das Gespräch mit dem Direktor. Hoffentlich wird Mama kommen und nicht Papa. Sie hat immer mehr Verständnis für ihre Probleme und Sorgen. Doch sie hat Pech. Ihr Vater stapft gerade mit seiner Bauernkluft um die Ecke. Die Latzhose spannt sich dreckverschmiert über seine Plauze, die angegrauten Haare unter dem Filzhut vom Schweiß verklebt, doch wenigstens die Gummistiefel hat er noch ausgetauscht.
Es ging um ihr Referat in Biologie. Keine Ahnung was sie falsch gemacht hatte. Sie hatte lediglich über ihr Experiment mit ihren Stallhasen berichtet und folgerichtig, Gewicht und Sterbewahrscheinlichkeit der zwei Probegruppen als Diagramme dargestellt. Im Nachhinein hat sich ihre Hypothese, die vegetarischen Stallhasen würden sich besser entwickeln, doch als richtig erwiesen.
Doch natürlich gab es Ärger. In der Schule war es nur Nachsitzen, aber zu Hause durfte sie sich nicht mehr um ihre Hasen kümmern. Das war für sie am Schlimmsten.

Erwachsenenalter:

Kurz vor ihrem Abschluss musste Rebecca ihre Mutter begraben, die einen Tritt einer Kuh knapp überlebt, den darauffolgenden Krankenhausaufenthalt jedoch mit einer Lungenambolie nicht überstand.
Als 2014 endlich das Abi geschafft war ging es erst einmal ein Jahr auf Reisen. Die älteren Geschwister waren ausgeflogen und es hielt sie nichts mehr in der Heimat. Ein halbes Jahr Australien, dann Kanada und am Ende noch einen Aufenthalt in London.
Endlich von der Landwirtschaft befreit ging es zum Studium als Lebensmittelchemiker nach Würzburg. Das langersehnte Studium erwies sich jedoch als ernüchternd. Zu viele theoretische Fächerlangweilten sie und zu wenig angewandte Wissenschaft. Also quälte sie sich durch die Scheine und besuchte wieder öfter den Hof zu Hause.
Eines Freitagabends fand sie ihren Vater jedoch im Stall zusammengebrochen. Im Krankenhaus erzählte man ihr, dass er nicht mehr allein bleiben konnte. Daraufhin kümmerte sie sich aufopfernd um ihn, konnte jedoch die Last eines Studiums und der Pflege nicht tragen. Gemeinsam traf die Familie die Entscheidung den Hof zu verkaufen und den Vater in ein nahegelegenes Pflegeheim zu geben. Anfangs waren die Besuche dort eher beschämt und gewollt, doch nach und nach stellte Rebecca fest, dass die älteren und vor allem die verwirrten Menschen auch ihren Charme hatten. Genre nahm sie so ihre Bücher mit in das Heim um sich dort zum Lernen niederzulassen und mit den Alten zu Scherzen und zu Plaudern.
Immer mehr Zeit verbrachte sie im Pflegeheim. Als sie in den höheren Semestern auch Pharmazie und Mikrobiologie erlernte keimte in ihr die Idee, über die Ernährung den Bewohnern ihr Leben zu erleichtern. Nicht etwa durch die Herstellung von Drogen, wie der ein oder andere Kommilitone sein Taschengeld aufzubessern wusste, sondern durch mikrobilologische Veränderung der Nahrung schon beim Anbau und natürlich in der Herstellung.

Die Idee keimte und als Rebecca die Ausschreibung von ACI las, setzte sie sich gleich an die Bewerbung. Neben ihrer Ausbildungsdaten und Praktika gab sie folgenden Text der Bewerbung bei:
Der Anbau gentechnisch veränderter Nutzpflanzen ist bereits schon weit verbreitet, doch die Verarbeitung von gentechnisch veränderten oder mittels Gentechnik hergestellten Produkte durchlaufen in der EU einen langen und aufwändigen Zulassungsprozess, der eine umfassende Sicherheitsprüfung einschließt. Tiere, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert werden, erfahren auch keine Änderungen an ihrem Erbgut – genauso wie deren Produkte wie Eier, Milch oder Fleisch. Doch was, wenn man nun in alle drei Prozesse, dem Anbau, der Herstellung und der genetischen Veränderung der Tiere selbst eingreifen könnte. Das würde so viele neue Möglichkeiten und Forschungsgebiete zulassen. Die Synergien könnten zu weitreichenden Veränderungen bei der Ernährung der Weltbevölkerung führen.
Selbstverständlich sind in einem neuen System erst einmal der Ist-Zustand und die Genetik der vorhandenen Flora und Fauna zu untersuchen, doch bedenken Sie die Möglichkeit der Nutzung durch Industrie und Handel, wenn eine weitreichende Forschung zu diesem Thema Erfolg haben würde. Zielsetzung ist, der Landwirtschaft hochwertige Futtermittel zur Erzeugung qualitativ hochwertiger Lebensmittel zu liefern. Es gibt ein wachsendes Marktsegment, in dem der Verzicht auf Gentechnik nicht mehr oder noch nicht so wichtig ist. Investieren Sie in eine effektivere Zukunft.


Mit einer solchen Möglichkeit wären nicht nur ihr Forschergeist, sondern auch ihre finanziellen Probleme durch die angesammelten Studiendarlehen und die wachsenden Heimkosten abgedeckt.
 

Tealk

Ritter
Projektleiter
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Angenommen

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(Channel: Support Warteraum)​
am 17.08.2019 um 19:00​
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