Season 3 Quotter Batt's Story geht weiter...

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Quotter Batt
#1
Gefundenes Tagebuch von Quotter Batt



Datum: Ist mir nicht bekannt
Zeit: Kurz nach Sonnenaufgang

Es sollte eigentlich eine normale kleine Futterversorgungstour mit meinen Therizino werden.
Es wurde jedoch der Anfang von etwas Größerem.

Ich kam gerade auf meinem Therizinosaurus reitend auf eine kleine Lichtung, bemerkte jedoch nicht das ich
seit einiger Zeit verfolgt wurde.
Ich lenkte Ihn in Richtung der Blumenwiese und Buschansammlung um ein paar Beeren für meine pflanzenfressenden Lieblinge zu sammeln,
als urplötzlich hinter mir ein markerschütternder Schrei zu vernehmen war. Ich drehte auf dem Fuße um zu sehen welches Tier diesen
Schrei ausstieß doch da war es längst zu spät. Ich wurde mitsamt Therizinosaurier mehrere Meter in die Luft gehoben und sogleich gab es einen seitlichen Schlag der mir fast das Genick brach.
Als ich versuchte die Benommenheit abzuschütteln, merkte Ich das direkt neben meinem Bein in der rechten Flanke meines Therizinos ein riesiger Zahn steckte, aus der Flanke lief das dicke dunkle Blut während sich mein Therizino im Maul des Angreifers vor Schmerzen wand.
Die nächsten Sekunden sollten über mein Leben oder Tot entscheiden.
Ich bin mir nicht sicher ob das was mich erwartete noch einen großen Unterschied zwischen diesen beiden Zuständen bedeutete.
Es riss mich auf dem Sattel meines Therizinos hin und her und Ich hatte große Probleme mich festzuhalten, loslassen wäre zwar eine Option gewesen diese hätte Aufgrund der Höhe in der ich mich in dieser Situation befand mehrere schwere Knochenbrüche bedeutet.
So klammerte ich mich weiterhin an den Sattel und hoffte der Angreifer würde seine Beute zum fressen absetzen und mir die Chance zur Flucht ermöglichen.

Aber es kam natürlich anders als erwartet, das Monster drehte seinen Hals etwa 90° ein und holte damit aus bevor es seine Beute und ungünstiger Weise mich in einem hohen Bogen quer über die Ebene in Richtung der Klippe warf.

An den Aufschlag erinnere Ich mich nicht mehr, nur noch an das was danach geschah und das der Albtraum damit nicht vorbei war.
Ich kam mit starken schmerzen in meinem rechten Bein wieder zu mir. Ich versuchte mit verschwommenem Blick die Orientierung zu erlangen.
Ich sah an mir herab und bemerkte den Blanken Knochen der aus meinem Bein ragte sowie das Blut, ich wusste ich habe nur Minuten bevor der Blutverlust mich ohnmächtig werden lässt und ich sterben würde. Zu meinem Glück habe ich beim sturz die Klippe herunter einen Palmfarm gestreift und dabei Blätter abgerissen. Diese verwendete ich als provisorische Binden um die blutende Stelle abzubinden und so den Blutverlust zu stoppen.

Doch das schlimmste war das ich die gesamte Zeit seit meines Erwachens ein glockengeläut-artiges Dröhnen im Schädel hatte.
Ich schob dies auf meine Verletzungen und den Blutverlust, was sollte ich mich doch täuschen.
Nachdem ich dort nun eine kleine Ewigkeit angelehnt an das Steilufer saß versuchte ich meinen Blick nach oben zur Klippe gleiten zu lassen und nach dem Angreifer zu spähen. Doch bis auf das gedröhne in meinem Kopf konnte ich keine anderen Geräusche wahrnehmen.

Ich wartete noch eine Weile dann wurde mir bewusst das wenn ich nicht schnellstens mein Haus erreiche ich hier sterben werde.
So biss ich mir auf die Unterlippe und zog mich auf dem Hintern sitzend den Strand entlang. Immer leicht verdeckt im Gebüsch machte ich alle paar Meter eine Pause um nicht zu stark ins schnaufen zu kommen um die kleinen Jäger anzulocken. Für die wäre ich jetzt gefundenes Fressen.
Ich war schon fast an dem seichten Anstieg der zu meinem Haus auf dem kleinen Hügel führte als mich wieder das Glockengeläut und diesmal eine merkwürdige Dunkelheit umfing. Ich verlor vermutlich das Bewusstsein, denn ich erwachte erst wieder als es schon dämmerte.

Du willst nicht hier draußen sein wenn die Nacht beginnt dachte ich nur noch bei mir und mit aller mir verbliebener Kraft stützte ich mich auf einen stabilen Ast den ich kurz zuvor noch beiseite geschoben hatte um mich an diesem vorbei zu ziehen. Ich auf den Ast gestützt humpelte nun in Richtung meines Hauses immer wieder unter Schmerzen fast zusammenbrechend. Dann Dunkelheit.

Ich erwachte...somit war ich schonmal nicht tot. Erst Sekunden dann Minuten... vergingen und meine Sicht klarrte sich auf. Ich erkannte nun wo ich war. Ich hatte es in meine Werkhütte in der Nähe meines Hauses geschafft. Fast in Sicherheit dachte ich mir noch.
So nahm ich wiederum meine mir verbliebene Kraft zusammen und humpelte zur Eingangstür meines Hauses. Als ich endlich drin war sank ich hinter der Tür auf den Boden und stieß einen langen tiefen Säufzer aus.

Ich schaffte es irgenwie in mein Bett denn die nächsten 2 Nächte muss ich wohl immer wieder das Bewusstsein verloren haben. Ich erinnere mich daran von etwas verfolgt worden zu sein und dann wieder diese Dunkelheit. Doch schlimmer als das hatte ich nun sogar in meiner wachen Phase das gefühl jemand oder etwas beobachtet mich. Ich schob diese Gefühle jedoch auf mein Zusammentreffen mit dem Monsterdino der meinen Therizino getötet hat.

Ich merkte wie ich langsam jedoch schwächer wurde und so entschied ich das ich mir eine Mahlzeit zubereiten muss.
Zum glück habe ich den Kühlschrank-Prototypen den ich für Kerchak und seine Leute gebaut habe immernoch im Testbetrieb es sollte sich also etwas essbares finden.

Ich will gerade mit der Hand die Kühlschranktür öffnen da zuckt mein Körper zusammen und ich vernehme wieder das Glockengeläut inzwischen sogar einiges lauter und näher, viel bedrohlicher als zuvor dazu kommt das unangenehme gefühl beobachtet zu werden.

Ich denke ich habe bei dem Sturz anscheinend doch eine schwerere Kopfverletztung davon getragen als ich zuerst annahm.
Doch was wirklich vorsich ging war viel Mysteriöser als eine einfache Kopfverletztung, das sollte ich noch früh genug herausfinden.

Die Tage vergingen mit Schlaf wie im Fluge, meine Schmerzen im Bein wurden geringer was nichts gutes bedeuten konnte, immerhin konnte ich ohne ärztliche Versorgung einen offnen Bruch nicht selbst behandeln. Ich wusste viel Zeit werde ich nicht mehr haben. Und meine Nachbarn ließen sich auch nicht mehr so häufig sehen. Was mich schon vor meiner Tour beunruhigte.

Wie dem auch sei...ich bin nicht gestorben soviel kann ich sagen. Jedoch den Grund bzw. wie ich diese Zeilen hier schreiben kann ist mir selbst ein Rätsel vor einigen Stunden ist es passiert. Ich machte mir gerade eine Mahlzeit in meinem Haus da erschien das Glockengeläut so laut und ohrenbetäubend das ich mir Instinktiv die Hände auf die Ohren presste, doch es half nichts.
Ich humpelte mit schmerzverzerrtem Gesicht zu meinem Wasserbecken um mich mit Wasser in die Realität zurückzuholen, doch kaum berührten meine Hände die Wasseroberfläche da geschah es...Dunkelheit überall wenn sterben sich so anfühlt dachte ich dann wird es wohl soweit sein. Doch dann nichts...ich war bewusstlos...die Dunkelheit hatte mich diesmal komplett umfangen und es gab kein Entrinnen.

Oder doch? Denn Momente - jedenfalls kamen sie mir so vor - später fühlte ich das Wasser an meinem Händen. Mein Gesicht lag in etwas weichem ich konnte meine Augen noch nicht öffnen aber ich hörte ein rauschen. Es vergingen einige Minuten und ich wagte meine Augen langsam zu öffnen was ich erblickte war ganz und gar nicht was ich erwartet hatte. Ich war nicht mehr in meinem Haus, ein Strand ich lag mit dem Gesicht im Sand und den Händen ausgestreckt in den Fluss oder das Meer ragend an einem Strand.

Im nächsten Moment wie ohne darüber nachzudenken kniete ich mich hin und dann bemerkte ich es. Mein Bein, der Knochen, nichts von alle dem war verletzt alles verheilt aber auch keine Narben zu sehen, wie ist das möglich dachte Ich.
Ich war froh das bedeutete ich werde nicht an dem Wundbrand sterben doch was mich viel mehr interessierte wo war ich auf einmal und wieso?

Ich stand auf und blickte mich um nichts kam mir bekannt vor und ich kannte die Insel auf der ich mich bis eben befunden und fast gestorben wäre. Warum? Womit hab ich das verdient. Diese und noch andere Fragen schossen durch meinen Kopf als ich plötzlich einen Schrei vernahm - fremdartig und doch irgendwie vertraut. Und dann sah ich sie...die Tiere die es am Strand gab. Ähnlich und doch anders
gleich und doch nicht gleich. Und dann fing ich an zu laufen in eine kleine Ecke des Waldes der sich an den Strand anschloß. Deckung suchend und vorsichtig duckend verbarg ich mich hinter einem dicken Baum. Ich musste scheinbar auf eine neue Insel? oder gar einen neuen Planeten transportiert worden sein. Aber habe ich damit freiheit gewonnen oder noch mehr verloren? Auf alle Fälle beginnt hier ein neues Abenteuer. Ganz von vorn werde ich hoffentlich nicht mehr anfangen müssen zum Teil kann ich mich noch an meine Freunde und die Geschehnisse auf der anderen Insel erinnern. Das kann mir hier helfen zu überleben bis ich vielleicht auf Einheimische oder andere Intelligente Spezies treffe.



An dieser Stelle bricht das gefundene Tagebuch ab.
Was auch immer aus Quotter Batt wurde wir müssen wohl auf dieser Insel nach seinen weiteren Tagebüchern suchen.
 
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