Season 2 Quotter Batt

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Quotter Batt
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2392 - Irgendein Tag - 04:00 Uhr in der Früh

Ich saß wie fast jeden Tag vor meinem Bildschirm und starrte auf die Zeilen Code die dort vor mir lagen, was sie bedeuteten sollte jedoch mein Leben dramatisch verändern.

2392 - Einige Tage zuvor - 18:09 Uhr am frühen Abend

Gestresst und völlig fertig von der Debatte mit meinem Projektleiter, nahm ich erstmal einen großen schluck Whiskey zu mir. Da meldete sich auch schon mein Smartphone und ich dachte nur so bei mir "Wenn das TJ (der Projektleiter) ist kann er mich mal gern haben!", ich habe jetzt Feierabend.
Doch wider besseren Wissens schaute ich auf das Display und staunte nicht schlecht als ich bemerkte das es nicht TJ war sondern eine Unterdrückte Nummer.
Ich wollte diesen Anruf gerade wegdrücken, da nahm das Smartphone den Anruf einfach selbst an und stellte den Teilnehmer auf Lautsprecher.
"Guten Abend, Mister Quotter Batt..." - Ich erkannte sofort das es sich um einen russischen Akzent handelte und wusste das würde nichts Gutes bedeuten.
"Wir haben einen Auftrag für Sie, den Sie nicht ablehnen werden!" Gerade als ich fragen wollte woher der Teilnehmer denn überhaupt diesen Namen kenne - dies ist nämlich mein Hacker-Synonym" - "Wir haben Sie beobachtet und Wir brauchen ihre Hilfe."
Ich erwiderte: "Wie ist das gemeint ich könne nicht ablehnen, warum denn nicht?" "Sie vermissen nichts?" fragte mich die Stimme aus dem Telefon.
"Ich weiß nicht..." doch ehe ich den Satz beendete merkte Ich das etwas nicht in der Wohnung war das sonst immer da war. "Wo ist Indiana?" fragte ich die Stimme.
"Wir haben ihren Husky in unsere Obhut genommen, nur für den Fall Sie hätten Einwände bezüglich unseres Anliegens."
"Sie Dreckskerl, wenn Sie ihm etwas antun finde ich Sie sie wissen ja wie gut ich bin sonst hätten Sie mich ja nicht Kontaktiert. Also gut worum geht es?" fragte ich mit knirrschenden Zähnen.
"Informationen natürlich. Mister Q.B. und nennen Sie mich Ivan..."
"Okay Mr. Ivan und welche Art Infos sollen es sein? Rüstungsindustrie? Wirtschaft? Medizin?"
"Nein, nein Mr. Q.B. wir brauchen nur einen Code - oder anders ausgedrückt einen Quellcode."
"Ich arbeite beim Cern, das dürften Sie wissen da gibts nur Programme die für Ihre Belange sicher uninteressant sind."
"Aber nein Mr. Q.B., wir wollen einen ganz bestimmten Quellcode von einem Terminal aus Ihren Institut eine Person mit den Initialen T. J. besitzt ihn."
Ach du meine Güte dachte ich so bei mir das ist das Hochsicherheitszeug an das mich TJ nie ranlässt. Er ist der Einzige im Institut der an "das Terminal" ran darf.
"Ich komme da nicht dran, hab nicht die Sicherheitsfreigabe!" erwiderte ich.
"Wir haben ihnen ein Päckchen geschickt, es sollte im Laufe des morgigen Tages ankommen. Darin finden sie Ausrüstung mit der Sie die Sicherheitsschleuse überwinden können."
"Wie soll ich Sie erreichen sobald ich den Code habe?"
"Wir melden uns bei Ihnen wir werden Wissen wenn sie den Code haben!" Damit legte "Ivan" auf.
Mit lief es Eiskalt den Rücken runter. Verdammt - dachte ich noch bei mir - wie konntest du nicht merken das dein Hund nicht daheim ist, du bist echt überarbeitet.
Mit zittriger Hand nahm ich mein Glas und in einem großen Schluck trank ich den Rest Whiskey aus.
Danach muss ich auf dem Sofa eingeschlafen sein denn ich erwachte erst wieder am Nächsten Tag durch die Türklingel. Ich schaute aufs Display und machte große Augen - bereits 10:00 Uhr in 2 Stunden muss ich im Institut sein.
Ich rappelte mich auf ging zur Tür und da stand der Postbote mit einem Päckchen in der Hand. Halb im Tran unterschrieb ich er ging und ich schaute genauer auf den Absender. I.V.A.N. stand da mehr nicht.
In dem Moment dämmerte es mir das der gestrige Anruf kein Albtraum im Suff war sondern wirklich passiert war.
Gänsehaut überkam mich als ich wieder auf das Päckchen sah. Langsam öffnete ich es und heraus fiel eine Schlüsselkarte und ein Ansteckausweis.
Mit meinem Namen darauf und mit Sicherheitsstufe 7. Wow diese Russen wissen wie man fälscht - dachte ich mit einem schmunzeln.
Ich rette dich Indiana, waren meine Gedanken auf dem Weg ins Institut.

2392 - Am selben Tag - 14:00 Uhr

T.J. hat mir mal wieder eine Standpauke gehalten warum ich kurz vor Schichtbeginn erst aufgetaucht sei.
"Was sollte ich ihm sagen? Das ich dabei bin in seinen Hochsicherheitsbereich einzudringen und geheimen Code stehlen werde?" - "Wohl kaum"
Ich bin einfach gestresst von der vielen Arbeit hier entgegnete ich Ihm.
"Pah, wenn du nicht so gut wärst, wärst du schon draußen" raunzte T.J. der gerade sein Zigarrenetui suchte, welches hinter ihm auf dem Schreibtisch lag.
"Ich werd mich zusammenreißen, versprochen" erwiderte Ich und reichte Ihm grinsend das Etui.
"Mach das! In der Zwischenzeit pass auf mein Büro auf ich geh meine Kubanische genießen." entgegnete er während er das Büro verließ.
Okay - dachte ich, das ist der Moment auf den du gewartet hast.
Ich begab mich zur Sicherheitsschleuse die mich sofort mit den Worten - "Bitte scannen Sie ihren Ausweis und die Schüsselkarte bitte in den Slot einführen."
Ich tat wie mir gesagt wurde, kurze Zeit später stand ich in dem HiSec - Raum der extrem kühl war die Klimaanlage stand hier auf nur 15° Celsius.
Ich schaute über meine Schulter ob mich jemand beobachtete, sag jedoch niemanden weshalb ich meinen Schritt in Richtung Terminal lenkte das im Zentrum des Raumes einsam auf einem metallenen Tisch stand.
Nach einigen Befehlen in der Shell bekam ich das Verzeichnis aufgelistet nach dem ich gesucht habe. Ich nahm einen USB Stick aus der Tasche und kopierte den gesamten Inhalt auf den Stick. Danach löschte ich alle Logs und setzte die Shell auf den Stand der letzten Nutzung vor mir zurück und verlies den Raum.
Die gesamte Zeit über pochte mein Herz wie wild. Ich dachte ich bekäme eine Infarkt wenn das auch nur 5 Minuten länger dauern würde.
Der Rest des Tages verlief wie jeder andere - stressig und nervtötend dank T.J. der einem immer das Gefühl vermittelt man wäre das Letzte.

2392 - Am Abend des Nächsten Tages - 21:00 Uhr

Ich wollte gerade unter die Dusche springen, da klingelte mein Smartphone und wie beim letzten Mal nahm es selbsständig ab und stellte sich auf Lautsprecher.
"Guten Abend, Mister Quotter Batt. Es sind wohl Glückwünsche angebracht!"
"Die können Sie sich sonstwo hinschieben, wo ist mein Hund?"
"Aber, aber Mr. Q.B. - erst die Ware dann bekommen Sie was sie sich verdient haben"
Der Ton indem Ivan den letzten Satz aussprach gefiel mir gar nicht. Ich hatte das Gefühl plötzlich einen Kloß im Hals zu haben und wollte instinktiv nach dem Whiskey greifen.
"Den brauchen Sie jetzt nicht Mr. Q.B." meinte Ivan.
"Was? Woher wissen Sie was ich gerade vorhatte?"
"Wir wissen alles was Sie tun Mr. Q.B. und wir Sehen auch alles" Wanzen dachte ich noch so bei mir - als Ivan einwarf:
"Nein aus dieser Zeit sind wir doch raus Mr. Q.B. es gibt heute einfachere Methoden, wie auch immer seien Sie bereit morgen früh um 05:00 Uhr kommt Jemand zu Ihnen und holt sich das Päckchen ab."
"Bitte tun Sie nichts unüberlegtes wie Etwa sich den Code anzusehen! Es könnte Sie mehr Kosten als ihr Leben"
Mit dieser Warnung in den Ohren war ich erstmal bedient. Ivan legte auf ohne mir die Möglichkeit einer Erwiderung zu geben. Vieles hätte ich in meinem Zustand ohnehin nicht erwidern können.

Die Stunden vergingen 02:00 Uhr, 03:00 Uhr doch kurz vor 04:00 Uhr konnte ich meine Neugier einfach nicht mehr zügeln.
Ich musste es wissen, wissen was so wichtig ist das es "Russen" haben wollten und dafür sogar meinen Hund kidnappen und mich erpressten.
Ich holte den USB Stick aus meiner Hosentasche, mit leicht zittriger Hand steckte ich ihn an meine Workstation und öffnete das Verzeichniss welches ich zuvor
im Institut kopiert hatte.
Was sich mir dann jedoch offenbarte war ein Quellcode - hochkomplex in der Struktur - fast zu komplex um von "menschenhand" geschrieben worden zu sein. Da schoss mir ein Gedanke durch den Kopf "Wie kommt T.J. an solch einen Code und warum hat er überhaupt ein HiSec-Raum mit diesem Merkwürdigen Terminal?"
Die Antwort auf diese Frage sollte mich jedoch niemals Erreichen, denn was als Nächstes geschah ist nur noch eine neblige Erinnerung an das Leben das ich führte bevor ich hier aufwachte - an einem Ort so unwirklich, so anders, das ich mehrere Tage brauchte um überhaupt zu begreifen wo hier überhaupt "nicht" sein kann - dem Planeten Erde.
Die Beule an meinem Hinterkopf und der Widerhall des knallens und rumpelns meiner Haustür sind das Einzige an das ich mich direkt erinnern kann, bevor ich hier mitten im Gras und frierend wieder zu mir kam.


Zu meiner Person:

Ich heiße Hermann, bin 32 Jahre alt wohne in Dresden, bin jedoch gebürtig Berliner.

Bisher spielte ich Ark auf Offiziellen Server mit wenig Erfolg und auch schon eine ganze Weile auf dem RP-Server "Ferox-RP" der jedoch scheinbar gestorben ist. Daher suche ich nun ein neues Zuhause. Ich bin großer Rollenspiel-Suchti. Habe selbst jedoch kaum Erfahrung bzw. bin noch recht ungeschickt bei meinen IC Äußerungen. Jedoch seit Ferox total begeistert von der Atmosphäre eines Rollenspiel Servers und hoffe hier nun auf einen Neubeginn.

Verschweigen will ich auch nicht das es um meine Gesundheit nicht so gut steht weshalb es schonmal vorkommen kann das ich 1 bis mehrere Wochen spurlos verschwunden bin - was dann Krankhausaufenthalte bedeutet die meist unangekündigt stattfinden - weshalb ich schon in vielen Spielen aus Gilden geflogen bin etc. naja man lebt damit und zieht weiter.

Ich bin großer Fan allermöglichen und unmöglichen Japano-RPGs auf Konsolen. Ich steh auf Animés und hab auch in Leipzig schon Cosplay-Conventions(LBM) besucht meist als Fotograf.

Die Geschichte da oben ist Recht umfangreich aber es sprudelte eben nur so aus mir heraus und da wollte ich nicht aufhören. 'Tschuldigung dafür hoffe es hat ein wenig unterhalten.


Mit freundlichen Grüßen
Hermann
 
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Kandar Mar

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Danke für die schnelle Antwort - ich habe bereits beim Registrieren hier im Forum die Steam64 ID eingegeben ist doch diese lange Nummerfolge die bei der genannten Webseite angezeigt wird wenn man seinen Steam Usernamen angibt?
 
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