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Angenommen Professor Arthur Wunderlich

Alter
30
Geschlecht
männlich
Rasse
Mensch
Heimat
Deutschland | Münster
Hautfarbe
Blass, von Zeit zu Zeit vielleicht etwas angebräunt
Haarfarbe
Blond
Augenfarbe
Blau
Besonderheiten
Bleibt gerne mal in der Landschaft stehen und lässt seine Blicke schweifen. Vor allem Gesteine und felsige Umgebung haben es ihm angetan.
Unbekannte Dinge ziehen seine Aufmerksamkeit auf sich.
Er hat einen Hang dazu Sonnenbrand zu bekommen.

Artoro

Waldläufer
[ARK] Spieler
[P&P] Spieler
Beiträge
195
Alter
27
Ark Char
Prof. Arthur Wunderlich
Familienstand: ledig

aktuelles Jahr: 2030
Beruf: Archäologe | FA historische Architektur

akadem. Grad: Professor

aktuelle
Tätigkeit: Vorbereitung einer germanischen Ausstellung im naturhistorischen Museum Wien, in geteilter Leitung mit Archäologin Silvia Muth.

Ausstellung: "Hinterberger Germanensiedlung" - Funde, Rekonstruktionen und Erstaunliches

bedeutendste
Funde: "Bronzeglocke von Hinterberg" & "Das Runenschwert von Hinterberg"



Kurz nach der Rückkehr von der Ausgrabung

Nie hätte er es für möglich gehalten solch eine spektakuläre und nahezu einzigartige Entdeckung zu machen wie in Hinterberg. Die Bemühungen diese Ausgrabung genehmigt zu kriegen, konnten in Rückbetrachtung gar nicht anstrengend und nervenzehrend genug gewesen sein. So atemberaubende und wissenserweiternde Funde wurden, in diesem Ausmaß, anderenorts noch nicht gemacht.
Was er dort an außergewöhnlich gut erhaltener Architektur vorfand grenzte an ein Wunder. Noch nie wurde zu viel, in so gutem Zustand geborgen. Wie konnte das alles solange erhalten bleiben?
Es hätten deutliche Abnutzungsspuren und Verfall zu finden sein müssen, aber alles erschien in makellosen Zustand.
Das Gefundene ließ die Frage, besser noch, den Verdacht aufkommen eine ungewisse Kraft habe zum Erhalt beigetragen. Zumindest ließ eine vollends erhaltene Opferstätte die Anhänger von okkultistischen Glauben aufjubeln.
Aber nun galt es das erlebte zu verarbeiten und die Funde genauer zu beurteilen, zu katalogisieren, zu analysieren und Bruchteile wieder zusammen zu fügen.
Es riefen selbstverständlich immer wieder "Bewunderer", Archäologieinteressierte, Erforscher älterer Kulturen und unendlich viele Museen an, um Infos, Erlebnisberichte, Bilder oder gar Ausstellungsstücke zu erhalten. Letztere selbstverständlich gehäuft von den Museen der kulturorientierten Welt.
Das Interesse daran war natürlich verständlich und selbstverständlich sollten die Funde und die Erkenntnisse in die Welt heraus getragen werden, aber das Wo, Wann und Wie wollten sich die Beteiligten nicht nehmen lassen, selbst zu entscheiden.
Vor allem das Team um Archäologin Silvia Muth, die sich mit den Aspekten der Kultur- und Gesellschaftsstrukturen beschäftigten, die maßgeblich bei den Ausgrabungen mitwirkten und erstaunliches bargen, hatten sich ein Recht auf volle Mitbestimmung und Entscheidung mehr als verdient.
Um diese Planungen und Entscheidungsprozesse effektiver zu gestalten, begab sich Professor Arthur Wunderlich nach Wien und bezog dort im naturhistorischen Museum temporär ein Büro.
Er freute sich darauf Teile dieses Teams wieder um sich zu haben, vor allem zu Silvia Muth hatte er während der Ausgrabung ein außerordentlich gutes Verhältnis aufgebaut.


In Wien angekommen und Büro in Beschlag genommen

Die Planungen machten Fortschritte und man einigte sich relativ reibungslos darauf was ausgestellt werden sollte und was nicht, wie die Stücke und Texte positioniert und inszeniert werden sollten und wo man die Hauptausstellungsstücke, die "Bronzeglocke von Hinterberg" und das "Runenschwert von Hinterberg, präsentierte.
Die Glocke wurde in der Mitte eines Saal platziert, in dem maßstabsgetreue Nachbauten der ausgehobenen Architektur Hinterbergs aufgebaut wurden. Man kam wie selbstverständlich zu dem Entschluss, die Glocke auf einem Haltungskonstrukt zu montieren, wie man es den Funden aus Hinterberg ableiten konnte.
Generell waren die architektonischen Funde außerordentlich interessant. Viele Gebäude ähnelten denen aus anderen germanischen Siedlungen, aber es gab auch deutlich markante Unterschiede zu diesen. Während bei den meisten architektonischen Funden Merkmale zu finden waren die Erhaltung und Verstärkung mutmaßen ließen, ließen die Hinterbergfunde ein tiefes Vertrauen erkennen, als hätten die Erbauer gewusst dass es halten wird.
Arthur Wunderlich hätte ganze Buchbände darüber verfassen können, aber die Ausstellung hatte Vorrang und musste atemberaubend werden.
Das "Runenschwert von Hinterberg" wurde zusammen mit den bestens erhaltenen Opfergaben in einem eigenen Saal ausgestellt, der den okkulten Aspekt diesen Teils der Ausstellung zum Thema hatte. Der Saal würde sicherlich so einige Leute in seinen Bann ziehen und etwaige Experten zu Diskussionsrunden verleiten.
Es wurde viel gewerkelt, umgebaut, verschoben und verworfen, um nach viel hin und her überlegen wie vorher umgesetzt zu werden, aber die Ausstellung nahm letzten Endes einen vorzeigbaren und majestätischen Zustand ein und der Eröffnungstermin kam immer näher.


Zwei Wochen vor der Ausstellung

Aus Sorge um die Ausstellungsstücke und um zu jederzeit den Zustand derer jederzeit kontrollieren zu können, entschlossen sich Arthur Wunderlich und Silvia Muth kurzerhand, die Nächte in der Ausstellung zu bleiben und dort aufzupassen. Die ersten Nächte waren vollkommen unproblematisch, aber irgendwann fiel auf dass sich die Positionierung der Ausstellungsstücke gelegentlich veränderte. Dies schürte den Verdacht in beiden dass irgendjemand ohne Genehmigung oder Einverständnis Hand an die Kostbarkeiten legte.
Dies ließ beide noch energischer und verbissener Kontrollrunden durch die Säle und Gänge drehen.
Als Arthur in der dritten Nacht vermeintliche Glockenschläge, die nur von der Bronzeglocke stammen konnten, hörte, zweifelte er an seinem Verstand.
"Wer sollte denn bitteschön so wahnsinnig sein und diese uralte Glocke physisch so belasten?!"
Er suchte in den Folgenächten alles nach möglichen geheimen Zugängen oder Schlupflöchern ab, um den Schuldigen zu finden und zur Rede zu stellen.
Silvia musste ihn wahrscheinlich schon für wahnsinnig halten, aber das war ihm egal. Es ging ja schließlich um ihre Ausstellung und um seine Bronzeglocke, dem Prunkstück seiner Architektursammlung.
Es vergingen weitere Tage und Nächte wo er die Augen offen hielt, die Glockenschläge hörte er nun immer häufiger, teilweise lauter, teilweise leiser, als seien sie immer unterschiedlich entfernt seiner aktuellen Position. Hinzu gesellte sich das Gefühl verfolgt zu werden, wahrscheinlich eine Nebenwirkung vom krankhaften Suchen des schuldigen Glockenschlägers.
Eines Nachts, er drehte mal wieder eine Wachrunde, meinte er einen Schatten gesehen zu haben, der gerade um eine Ecke in Richtung Architektursaal bog. Er setzte sofort nach und bog ebenfalls um die Ecke und im Saal war er kurz davor die dunklen Umrisse zu ergreifen, als ihn ein plötzlicher Schwindel anheim fiel und es düster wurde. Er konnte nichts mehr wahrnehmen, er konnte keine Bewegung vornehmen und er fiel urplötzlich vornüber und blieb bewusstlos liegen.
Als er erwachte dröhnte sein Kopf außerordentlich, was er jedoch sofort aus seinen Gedanken verbannte, als er bemerkte dass er nicht mehr im Museum, geschweige denn in Wien war. Er lag lediglich mit einem Stück Stoff um seine Hüfte bekleidet, an einem Strand auf.
Palmen, Meer u.. u.. und Dodos?? Wie kann das denn sein? Wo war er? Wie kam er hierher? Warum hatte er nichts davon mitbekommen? Was ist mit der Ausstellung und seiner Bronzeglocke?
Was ist mit Silvia? Geht es ihr gut? Wurde sie auch, womöglich, verschleppt? Wachte sie gerade in einer ähnlichen Szenerie und ähnlichen Umständen auf?
Er stemmte sich aus dem Sand hoch und klopfte sich den Sand vom Körper. Er begann sich in der näheren Umgebung um zusehen und wollte herausfinden wo er war. Vor allem aber machte er sich auf die Suche nach Silvia, falls sie überhaupt auch hier irgendwo war, wenn sie denn ebenfalls aus Wien verschwunden ist.
 
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