Season 2 Nostris

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Nostris
#1
Hallo Zusammen,

mein Name ist Toni, ick bin 23 Jahre alt und wohne in Berlin. Derzeit besitze ich keine Erfahrung in RP. Auf den RP-Server bin ich gekommen, weil ich einen Stream von Feder (Eve Fenri) gesehen habe. Ich spiele neben Ark noch viele andere Games (siehe Steam Bib.), weswegen ich nicht jeden Tag in der Woche online sein werde. Trotzdem werde ich versuchen mind. 1 mal die Woche online zu kommen. Derzeit spiele ich mit ein paar Freunden auf einem Privatserver Ark. Da diese aber nicht so aktiv sind und ich keine Lust habe alleine Ark zu spielen bin ich gerade auf der Suche nach einer größeren Community.


Charaktervorstellung:

Name: Nostris Ghultoeter
Geb.: 07.05.2379
Planet: Erde
Wohnort: Berlin, Deutschland


Licht, Trubel, Lärm. Menschen die einen voller Freude anschauen und etwas Großes erwarten. Nichts davon habe ich mir ausgesucht. Ich wurde in diese Welt hineingeboren. Mein Vater, ein berühmter Entwickler und Ingenieur ist mit seiner Firma High-Tech Corp. Industries zu einer der größten internationalen Technikkonzerne des uns bekannten Universums aufgestiegen. Er hat immer irgendwelche Ideen, wie man das Leben der Menschheit verbessern kann.

Sein neuestes Produkt ist ein Vollautomatisiertes Abbauschiff, welches selbständig von Asteroid zu Asteroid fliegt und auch wieder selbständig landet. Dadurch werden mehrere Milliarden Arbeitskräfte gespart. Die Reparatur, Konstruktion und Instandhaltung der Schiffe sind wesentlich kostengünstiger und effektiver, als wenn diese von einem Menschen gesteuert werden. Die Maschine muss weder schlafen oder essen.

Heute ist die Veröffentlichung des Schiffes. Meine Mutter und ich sind auch eingeladen und wir stehen gerade vor dem roten Teppich, welcher zum Schiff führt. An den Seiten warten Kamerateams, Reporter und Mitarbeiter. Für mich war das schon immer unangenehm vor so vielen Menschen zu stehen. Alle wollen mit einem reden und stellen komische Fragen: „Wie ist es so, berühmt zu sein?“, „Werden Sie in die Fußstapfen Ihres Vaters treten?“, „Wann werden Sie Ihre erste eigene Erfindung präsentieren?“. Seit ich klein war haben meine Eltern mich gelehrt freundlich zu sein und immer zu lächeln. Daher fällt es mir leicht ein glückliches Gesicht aufzusetzen. Es ist nichts weiter als eine Maske.

Selbst der größte Konkurrent meines Vaters ist erschienen. Er winkt mir zu und kommt näher. Ich setze mein typisches warmes Lächeln auf. „Ah, da ist ja der Junior“, sagt er. Ich schüttle ihm die Hand und gehe weiter. Ich will das so schnell wie möglich hinter mir bringen. Aus dem Augenwinkel erkenne ich noch wie er in Richtung meiner Eltern geht.

Als wir am Podest vor dem Schiff angekommen sind schaue ich noch einmal zu meinem Vater hinüber. Er sieht alt aus. Tiefe Falten durchziehen sein Gesicht. Er scheint müde zu sein und sieht blass aus. Bestimmt hat er gestern wieder lange gearbeitet. Meine Mutter und ich Positionieren uns schräg hinter ihm auf dem Podest. „Sehr geehrte Damen und Herren.“, beginnt er. „Ich freue mich Ihnen heute die Zukunft vorzustellen. Eine neue Ära bricht an und wir werden Zeuge eines neuen Zeitalters - das Zeitalter der kompletten Automatisierung!“. Das Publikum applaudiert und vereinzelt sind Jubelrufe zu hören. Nachdem sich diese gelegt haben ertönt eine Stimme: „Ergreift Ihn!“. Mehrere Militäreinheiten schreiten auf meinen Vater zu. Plötzlich ertönen vereinzelte Schüsse. Die Stimmung der versammelten Menschen ändert sich plötzlich von Verwirrung zu Angst und es bricht Chaos aus. Ein Soldat greift nach meiner Mutter. Ich versuche sie fest zu halten und spüre einen heftigen Schlag auf den Hinterkopf. Dann wird alles Dunkel.

Wie im Traum erinnere ich mich an meine Kindheit zurück. Damals, als mein Vater noch nicht so berühmt gewesen war haben wir jeden Sommer als Familie Urlaub auf einem unberührten Planeten gemacht. Wir haben uns von wilden Beeren ernährt, Fische gefangen, Tiere gejagt und sind auf wilde Völker gestoßen. Ich habe in dieser Zeit viele fremde Leute kennen und das Leben zu schätzen gelernt.

Als ich wieder zu mir komme sind wir bereits in einem Militärfahrzeug. Schwer gepanzerte Soldaten sitzen neben mir. Ich entdecke meinen Vater und schaue ihm in die Augen. Er starrt mit Leeren Blick und komplett starrer Miene wie in weite Ferne. Eingeschüchtert durch die Präsenz des Militärs beschließe ich lieber nichts zu sagen. Mein Kopf schmerzt immer noch.

Nach einer gefühlten Ewigkeit hält der Wagen endlich an. Die Tür öffnet sich und wir werden nach draußen gezerrt. Gleißendes Licht sticht mir in die Augen. Nach ein paar Sekunden kann ich wieder ordentlich sehen. Wir sind vor dem intergalaktischen Gerichtshof. Als wir in den Gerichtssaal eintreten ist dieser komplett leer. Bis auf der Richterin, ein paar Polizisten, meinem Vater und mir ist niemand da. „Wo ist Mutter?“, frage ich ihn. „Tot.“ Antwortet er trocken. Ich sehe ihn schockiert an. Mir laufen Tränen über die Wangen und es beginnt sich alles zu drehen. Mein Magen verkrampft sich und ich bekomme keine Luft mehr. Es ist eine Verschwörung. Es muss eine Verschwörung sein. Die Luft beginnt zu flimmern und ich drohe Ohnmächtig zu werden. Im letzten Augenblick fängt mich mein Vater auf. Er flüstert mir ins Ohr: „Es tut mir so Leid. Ich wollte nicht, dass es so endet.“. Wie in Trance zieht die Gerichtsverhandlung an mir vorbei.

Das letzte woran ich mich erinnere ist, dass wir beide wegen mehrerer Patentfälschungen und Steuerhinterziehung zu lebenslänglicher Haft verurteilt werden.
 
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Kandar Mar

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