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Season 1 Norman Bitsby

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von Toco, 29. 06. 2016.

  1. Toco

    Toco Landstreicher

    29. 06. 2016
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    Location on Map:
    Name: Toco
    Alter: 29
    Herkunft: NRW
    SteamID: 76561198042053982

    Nachdem ich mir stundenlang LP-Videos von ARK angesehen habe, musste ich es mir selbst kaufen. Bereits nach kurzer Zeit wuchs der Wunsch dieses Spiel auch im Roleplay zu erleben, da die Möglichkeiten meiner Meinung nach gewaltig sein müssen. Nach kurzer Google-Recherche bin ich auf eurem Server gelandet und möchte euch folgenden Charakter vorstellen:

    Name: Norman Bitsby
    Alter: 26
    Herkunft: Unbekannt

    "Sieh hoch zu den Sternen. Jeder einzelne von ihnen ist eine Sonne und irgendwo dort müssen auch andere Planeten existieren, auf denen es Leben gibt!" Seit ich denken kann, sagte meine Mutter diesen Satz bei jeder Gelegenheit. Sie meinte, wenn ich es nur wollte, könnte ich irgendwo ein neues Leben anfangen, fern von den Sklavenhaltern, die uns in dieser Einöde zu Arbeit zwangen. Ich wusste, dass sie mir damit nur die Angst vor einem sinnentleerten Leben und einem frühen Tod in den Minen nehmen wollte. Zumindest glaubte ich das. Wie sollte es möglich sein irgendwo das oben bei diesen funkelnden kleinen Dingen zu leben?

    Nachdem meine Mutter erschlagen wurde, weil sie sich einem Aufseher entzog, der sie schon seit einer Weile regelmäßig vergewaltigte, vergaß ich ihre Geschichten von fernen Planeten und konzentrierte mich darauf in der Masse unter zu gehen. Rache war ein Luxus, den ich mir nicht leisten konnte.

    Doch alles änderte sich als an einem Tag ein Stahlvogel vom Himmel fiel. Ich hatte so etwas noch nie gesehen. Seine Flügel hatten einen Schweif aus Feuer, das den Himmel mit Rauch verdunkelte und mit einem gewaltigen Knall auf einer Barracke ein paar hundert Meter weiter aufschlug. Der Rauchschweif zog sich kilometerlang in die Höhe. Von dort kam doch auch das Licht der Sterne bei Nacht. Hatte Mutter vielleicht doch Recht? Mit einem Schlag überkam mich eine Mischung aus Euphorie und Ungewissheit. Ich schwitzte als ich zu der Barracke lief. Dort war hellste Aufregung. Die Aufseher schrien umher und verlangten von den Sklaven, dass sie Wasser herbeischafften um die Feuer zu löschen, die der Vogel gelegt hatte. In dem ganzen Durcheinander schaffte ich es näher an den Vogel heran. Die Hitze machte mir nichts aus. Ich musste schon zu oft an den Schmiedeöfen stehen. Es lagen Teile von Maschinen herum, wie ich sie schon in den Kasinos der Aufseher gesehen hatte. Nur waren diese um einiges größer. War das vielleicht gar kein Vogel? War es eine dieser Flugmaschinen von denen Mutter mir erzählt hat? Und dann bewegte sich etwas. Ein Mensch kroch aus den Trümmern dieser Maschine und flehte mich an ihm zu helfen. Ich war wie gelähmt. Die Entscheidung ihm zu helfen könnte meinen Tod bedeuten. Aber wenn er tatsächlich zu den Sternen reisen konnte, wäre das meine Chance aus dieser Welt zu kommen.

    .......................

    "Dieser Sklave hat die Befehle der Aufseher ignoriert!", Die durchdringende Stimme ging durch Mark und Bein. Sie gehörte Caudecus, einem der sadistischsten Aufseher in unserer Sklavenkolonie. "Die Strafe, die auf Befehlsverweigerung steht ist eindeutig festgeschrieben. Stockschläge, bis der Tod einsetzt!" Ich wusste ich hätte dem Mann aus der Sternenmaschine nicht helfen sollen. Und doch tat ich es. Nun lag er auf der Krankenstation und würde sich wohl in ein paar Tagen wieder in die Lüfte schwingen. Immerhin hörte ich, dass er reich sei und bald von seinem Vater abgeholt werden sollte. Und ich, der sein Leben rettete musste meines dafür hergeben. "Da er ein geborener Sklave ist, verzichten wir auf eine Verteidigung seinerseits. Wahrscheinlich ist er nicht einmal gebildet genug um zu sprechen!" Caudecus zog die letzten Worte und blickte mich mit einem äffischen Grinsen an. Damit wollte er mich provozieren, aber ich blieb still. Es gab schlimmeres als Tod durch Stockhiebe. Nachts hörten wir regelmäßig die Schreie aus den Folterhallen.

    Plötzlich schwang die Tür mit einem Donnern auf. Herein trat der Verletzte Mann, den ich aus den Trümmern gezogen hatte. Trotz der Krücken, an denen er sich halten musste, hatte er einen beinahe majestätischen Gang. "Ich verlange, dass dieser Mann verschont wird!" Eine solch törichte Forderung hatte ich dem kleinen Mann gar nicht zugetraut. Er War rundlich und nicht gerade das was man einen Kämpfer nennen würde, doch in seinen Augen brannte ein Feuer, das selbst Caudecus nicht kalt ließ.
    Mit einem Wink ließ er mich aus dem Zimmer schaffen. Die folgende Verhandlung schien endlos zu dauern. Aber vielleicht macht mein Gedächtnis mir da auch nur etwas vor.

    ...................

    Kurz darauf saß ich in einem Stahlvogel, der nicht brannte. Das Protokoll sah vor, dass ich in Sklavenlumpen und Handschellen übergeben werde. Obwohl ich mir gewünscht hätte, diesen Ort mit mehr Würde zu verlassen hatte, übermannte mich eine nie da gewesene Freude. Egal wo es jetzt hingehen sollte, ich konnte mir nichts vorstellen, dass schlimmer sein konnte. Ein Mann, der sich als Diener des hohen Herren vorstellte nahm mich entgegen. Er rümpfte die Nase, als er mich sah und begleitete mich in ein Zimmer, in dem ich gebadet wurde und neue Kleider bekam. Bis zum Abendessen sollte ich mich ausruhen. Man würde mich abholen, wenn es soweit war. In dem bereitgestellten Bett fiel ich in einen Schlaf, wie ich ihn seit frühesten Kindheitstagen nicht mehr hatte.

    ...................

    Als ich aufwachte war ich nicht in meinem Bett. Auch nicht mehr in dem Stahlvogel. Ich lag an einem Strand und hatte riesigen Durst. Und mein Unterarm kratzte. Irgendetwas schimmerte unter der Haut hervor. EIn Implantat, wie es hin und wieder entlaufende Sklaven bekamen, die für die Aufseher zu wertvoll waren um sie direkt zu töten. Was hatte das zu bedeuten? Ich blickte an mir herunter. Aus den prächtigen Kleidern waren wieder Lumpen geworden. Hatte man mich nicht gerettet? Ich verstand die Welt nicht. Wo war ich und wo waren die anderen? war ich wieder Sklave oder war auch diese Sternenmaschine abgestürzt? Plötzlich piepte das Implantat. Drei mal, dann war Stille. Bevor die Stimme des Mannes ertönte, den ich gerettet hatte: "Norman, so sagte man mir heißt du, Ich bin dir auf ewig dankbar für dein selbstloses Handeln. Dir muss bereits in dem Moment, in dem du mir halfst, klar gewesen sein, dass es deinen Tod bedeuten kann. Ich wünschte ich könnte dich in meinen Dienst übernehmen, aber mehre als dieser Handel war nicht drin. Ich musste dich auf diesem Planeten aussetzen auf dem du zwar frei bist und dein Leben behältst, aber gleichzeitig ist es gefährlich. Alles auf dieser Welt wird dir nach dem Leben trachten. Dein Schicksal liegt also allein in deiner Hand. Ich kann nicht mehr für dich tun, als dir diese Warnung zu geben und für dich zu beten. Mögen die Götter mir vergeben, dass ich dir nicht ebenso ein Held sein konnte, wie du mir."

    Das war es also? Ich war frei? Mehr brauchte ich nicht um in Tränen und Lachen auszubrechen. Endlich war ich der Herr meines Schicksals. Und wie gefährlich konnte dieser Ort schon sein. Verglichen mit der Sklavenkolonie musste jeder Ort ein Paradies sein, an dem das Wort "Freiheit" noch eine Bedeutung hatte. Ich stand auf und sah hinauf auf das weite Wasser, als es hinter mir laut grollte......


    Fortsetzung Folgt
     
  2. DichteFichte

    DichteFichte Com Manager

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    Angenommen!

    Viel Spaß auf dem Server. :)
     
  3. DichteFichte

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    ---In Verstorben verschoben---
     
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