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Angenommen Mjénar "Wolfsblut" Gunnbjorn

Maldor

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Mjönar "Wolfsblut" Gunnbjorn
Hallo zusammen. Ich bin der Ronny, 28 und komme aus Zürich (Schweiz) Ich habe schon einige RP Erfahrung unter anderem spielte ich bei Anzah's Season 1 + 2 Reerc Maldor und Rylor Okar. Ich freue mich bereits jetzt schon tierisch auf die Season 3.


Leitspruch Mjönars
„Rücken bloss, wer Bruderlos.“

Name: Mjönar „Hammerschlag“ Gunnbjorn

Wohnort: Jagdlager im Wald vor Hoelbrak

Familie: Ehefrau Svana Wolfsblut (Tot) Ungeborenes Kind (Tot)

Beruf: Ehemaliger Schmied, Jäger und Stammeskrieger von Hoelbrak

Aktuell, Anführer der Grauwolfsöldner auf Ruhmzug

„Nun Gut, das zu den Formalitäten.“ *Spricht der sich mit dem Federhalter am Kinn kratzende Kommandant der Stadtwache* „ Das wären dann die versprochenen 300 Goldstücke abzüglich der Arbeitssteuer für Auswärtige macht 260. Hm… Die Versorgung der Wunden des einen Auftrages macht 220. Achja! Und das angekaute Tischbein ihres… Bär? Oder doch eher Wolf? Ach egal… Ihres Tieres da drüben macht dann 200 Goldstücke.“ Des Kommandant legt ein Bündel Münzen vor Mjönar auf den Tisch. Dieser sieht das Bündel an und blickt mit seinen über 2 m Grösse den Kommandanten von oben herab mit mürrischer Miene an. „ Es waren 300 vereinbart…“ „Ihr vergesst die Steuern mein Freund. Und euer Bär-Wolf da drüben, naja… ich muss ja wohl nicht erwähnen wie viel der euch bereits gekostet hat in der Vergangenheit. Ich erinnere an die Situation im Vorhöhrzimmer als sie und der Herr Worsch mit unserem Archievschrank Ball gespielt haben und es anschleissend ihrem Tier da in die Schuhe geschoben haben!“ „ Er ist ein Arcterus.. . Und ihr wart selbst schuld uns in diesem Raum alleine zu lassen. Der Kleine wollte nur spielen.“ „ Keine Ausreden. 200 Gold und keinen Kupfer mehr!“ Mjönar nimmt mürrisch das Bündel und verlässt still schweigend den Raum.

Beim Verlassen des Wachthauses stand bereits Worsch, welcher auf ihn wartete. Man erkannte ihn sofort, denn er trug wie alle der Grauwolfsöldner einen mit Krallen und Fellen verzierten grauen Mantel und rotem Mundtuch.
„Na, gute Ausbeute? Oder hat sich der Kommandant mal wieder…Unabsichtlich verzählt?“
„Nein. Dieses Mal kürzte er das Gehalt absichtlich. Wahrscheinlicht für die Beerdigung seines ach so geliebten Archivschrankes. Hier dein Anteil.“ Mjönar wirft Worsch ein kleines Bündel zu, welches er sogleich öffnet und nachzählt. „He nur 60?! Hat er so viel abgezogen dass wir beide nur noch je 60 Goldmünzen kriegen?“ Mjönar sieht zu seinem Arkterus Rogan. „ Nein, 200. Durch drei gibt ca 60, der Rest kommt in die Lagerkasse.“ „Wie durch drei?“ Fragt Worsch und legt den Kopf schief. „Ich, du und Rogan hier.“ „Achso, dann aber durch vier.“ Entgegnet Worsch lächelnd. Mjönar sieht entsetzt zu Worsch. „Du hast doch nicht etwa…?“ Worsch zeigt auf die Pfütze neben dem Eingang der Wache wo sich gerade ein Schwein suhlt. „Doch, darf ich vorstellen, Sigi der III. Und DU lässt dieses Mal deine Axt stecken, keiner fasst mein Sigi an!“

Einige Tage später:
Mjönar findet sich alleine in einem Wald wieder, der Nebel so dick, dass man kaum seine Hand vor Augen sieht.
„Mjööönnnaaaarr!!“ Schreie zerreissen die Stille des Waldes. „Hilf mir Mjönar!“ „Svana? WO BIST DU?“ Mjönar rennt los, den Schreien folgend, immer wieder den Bäumen im dicken Nebel ausweichend. „Svana ich komme!“ Stimmen, flüsternd und unverständlich erschallen durch den Nebel. „NEIN, lasst mich! Bitte!“ aus derselben Richtung vernimmt man das läuten von Glocken. „SVANA! HALTE DURCH!“ Endlich trifft er auf ein Zelt aus welchem Flüstern und das Wimmern von Svana erklingt. Er reisst das Zelttuch entzwei. Seine Miene verdunkelt sich, Tränen kullern und das Gesicht verkrampft sich vor Zorn. Er schreit durch den Nebel vom Schmerz der auf dem Boden liegenden blutüberströmten Svana, das Ungeborene neben ihr auf dem Boden liegend wohl aus dem Bauch geschnitten.

*PFFFLLLAAATTSCHH*
Mjönar schreckt auf. Komplett durchnässt vom Wassereimer welcher Worsch ihm im Schlaf ins Gesicht geklatscht hatte. Glockengeläute. Er sieht an Worsch vorbei zur Tür wo er eben noch einen Schatten vernommen hatte. „Wieder der Traum um Svana? Das muss irgendwann aufhören Mjönar, du solltest wohl besser einmal zum Seher gehen sonnst wirst du noch verrückt.“ „Ruhig! Hörst du das auch? Glocken und so ein… Flüstern?“ Worsch sieht Mjönar verwirrt an. „ Beruhig dich, das sind bestimmt die Nachwirkungen des Traums.“ Mjönar schüttelt den Kopf. Die Glocken und das Flüstern scheinen fort zu sein.

Eine Woche Später:
„Mjönar, wir müssen reden. MJÖNAR!“ Mjönar schreckt auf, er war in Tagträume versunken. Er tätschelt sein Pferd welches langsam die Waldstrasse entlang schreitet. „Verzeih Bruder, ich…“ Alles in Ordnung. Mir geht es gleich. Ich erwische mich auch des öffteren wie ich in den Tag hineinträume aber ich sehe nichts, nur Dunkelheit kein Traum, nichts!“ Mjönar fällt erst jetzt auf dass Worsch Augenringe hat. „Sag mal Bruder, nenn mich bitte nicht verrückt, aber hörst du auch ein leises läuten von Glocken?“ Schön dass du es sagts, ich dachte schon, dass ich der Einzige bin und allmählich verrückt werde. Weiter habe ich seit ein paar Tagen immer wieder das Gefühl dass wir verfolgt werden.“ Mjönar nickt zustimmend.

Einige Stunden später reisst er die Zügel nach hinten. „Da, hinter dem Baum! Da ist jemand! Diesmal bin ich mir ganz sicher. NA WARTE!“ Er springt vom Pferd, schwingt seinen Hammer in der Luft und schlägt ihn um den Baum herum. Voller Verwunderung trifft er ins Leere. Auf das scheppern des Hammers auf die Baumrinde folgt ohrenbetäubendes dröhnen von Glocken. „ Was bei den Göttern!...“
Mjönar kauert sich auf dem Boden zusammen, verwirrt und fertig von den Strapazen. Dunkelheit umhüllt ihn. Er sieht erneut Svana im nebligen Wald. Sie schreit und entfernt sich immer weiter von ihm bis er sie nicht mehr sieht. Ein weiterer schmerzverzerrter Schrei. Mjönar reisst die Augen auf. Ein unverständliches Flüstern umgibt ihn und verschwindet beinahe im selben Moment. Er findet sich an einem Strand wieder. Er hört ein knurren neben sich. Eine Echse welche ihn anfaucht und den Kragen aufstellt als sie ihn erblickt nur ca 1m entfernt. „Ach komm halts Maul!“ Mjönar holt aus und schlägt dem Dilo die Faust von oben herab auf den Kopf. Dieser wohl von Mjönars Reaktion und der Wucht des Schlages komplett überrascht findet sich auf dem Boden wieder die Sterne beobachtend. „ Was bei Hel geht hier vor… WORSCH?! Was beim rostigen Hammer Wolunds?… Wieso bin ich nackt?!“
 
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