Season 1 Maximilian Duevall

Enrico

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Maximilian Duevall
#1
OOC:
Zu mir:
Ich heiße Lutz bin 25 Jahre alt und ja schon einige Zeit mit euch auf dem Server Unterwegs.
Ich spiele gern Rollen sowie Sci Fi und Weltraumspiele. Habe auch schon einige Erfahrung im Rollenspiel gesammelt. Nicht zuletzt in fast 5 Monaten Anzahcraft :achappy:



IC:

25. März 2384, Militärgerichtshof Alpha Prime


Kommen wir nun zum letzten Beweisstück. Einer Aufzeichnung zusammengeschnitten aus den Telemetriedaten der an dem Kampf beteiligten Schiffe. Gerichtsdiener bitte Film ab!




Angeklagter Petrov. Sie haben das Wort. Bitte schildern sie den Vorfall aus ihrersicht.


Alles begann damit das die Feindseligkeiten mit den Splitterstaaten am Rande des Bundesgebietes zu einem richtigen Krieg heranwuchsen.
So wurde in folge mehrer Gurillaartigen Angriffe erst die 3. und dann die 7. Flotte nach Deneb verlegt.

Nach immer häufigeren Überfallen auf die Kolonie Alpha Cygny wurde die 7. Flotte unter meinem Kommando dorthin abkommandiert.

Nach mehreren Wochen wurden die Rebellen und ihre Angriffe so stark das wir ganze Kampfgruppen mit mehreren Kreuzern einsetzen mussten um sie wieder nach Omega 21 zurück zu drängen.

Es dauerte dann nicht mehr lange und die Rebellen starteten ihre erste Offensive. Es gelang ihnen binnen 2 Stunden die Minenkolonie im Astrovia Asteroidengürtel anzugreifen und vollständig zu plündern.

Zwar konnten wir einige Nachzügler festsetzen der großteil der Flotte jedoch konnte entkommen.

Ich warnte das Oberkommando vor weiteren Angriffen, jedoch wurde meine Bitte um verlegung der 6. Flotte nach Alpha Cygny ignoriert.

2 Tage später begann der Angriff auf Nova Port. Die Ereignisse dort trugen sich exakt so zu wie in den zahllosen Berichten bereits erwähnt.
Meine Stellungnahme sollte ihnen bereits vorliegen. Ich habe dem nichts hinzuzufügen.


Wenn das alles ist Herr Petrov wird sich das Tirbunal nun zur Beratung zurückziehen. Die Verhandlung ist auf morgen vertagt.



26. März 2384, Militärgerichtshof Alpha Prime


Und nun zu dem Tagesthema. Der Verhandlung über Schuld oder Unschuld des Konteradmirales Petrov der 7. Flotte aus Alpha Cygny.

Vor nunmehr 3 Wochen wurde der Nova Port Außenposten von einer Rebellenarmada angegriffen und nahezu vollständig überrannt.

Nur durch das beherzte Eingreifen der 7. Flotte unter Admiral Petrov und der 3. und 2. Flotte aus Sirius und Deneb konnte ein totalverlust der Station und der 65.000 zivilen Mitarbeitern verhindert werden.
Das Oberkommando der Bundesflotte jedoch lies gegen alle Admiräle Anklage wegen Befehlsverweigerung und Verschwörung erheben.

Nun nach 2 wöchiger Verhandlung wird das Urteil im Fall Petrov erwartet.
Wir schalten nun Live zu unserem Korrespondenten vor ort.
Michael wie sieht es aus?

Dieser Fall bewegt nicht nur die Menschen in Alpha Cygny. Er könnte sogar einen verheerenden Einfluss auf die Stabilität der ganzen Region haben.
Es scheint als ob das Tribunal zu einer Einigung gekommen ist. Hören wir was Admiral Niemann zu verkünden hat.

Vereherte Anwesende, nach langen und gründlichen Debatten und Beratungen ist dieses Militärgericht nun zu einer Entscheidung gelangt.
Nach einsicht in das Oben aufgeführte Beweismaterial sowie nach aufnahme aller Zeugenaussagen steht unsere Entscheidung fest.
Angeklagter Admiral Maximilian Gregor Petrov. Das Gericht befindet sie der Befehlsverweigerung und der Gefährdung ihrer Untergebenen und Schutzbefohlenen für Schuldig. Sie werden zur höchststrafe für gefährliches Militärverhalten verurteilt.
Persönlichkeitsauslöchung und spätere eingliederung in, der Gemeinschaft dienende, Sozialberufe.

< raunen geht durch den Saal>

Ruhe Bitte! Ich muss um Ruhe Bitten!

Und nun zum wichtigsten Punkt.
Dieses Gericht befindet sie der Anklage der Verschwörung und des Verrates gegenüber der Bundesflotte für nicht schuldig.
Das Gericht sieht es als erwiesen an das sie den Umständen entsprechend handelten und somit nicht für Fehlverhalten anderer Offiziere oder den Angriff der Rebellen selbst verantwortlich gemacht werden können.

In Anbetracht ihrer Dienste und Leistungen für die Bundesflotte wird ihrem Wunsch entsprochen und sie werden mit allen militärischen Ehren aus dem Dienst verabschiedet.

Ebenso wird eine Generalamnestie für Offiziere unter Ihrem Befehl erlassen, da sie die volle Schuld auf sich genommen haben.

Die Sitzung ist geschlossen.
Gerichtsdiener führen sie den Angeklagten ab!



Heute, Flottenbasis Singularity - Alpha Prime


Sind sie sich bezüglicher der Konsequenzen bewusst wenn dieses Wissen in falsche Hände gelangt? Das ganze Projekt Rada könnte in gefahr sein. Wenn die Rebellen erfahren das wir ...

Genug davon jetzt. Diese Diskussion wurde schon mehr als einmal geführt und wir sind uns alle einig das dies die beste Lösung für alle Beteiligten ist Admiral Kirov. Oder wollen sie etwa einen Rückzieher machen?

Natürlich nicht. Die Tragödie von Nova Port und die damit verbundene Schwächung unserer Streitkräfte sowie der verlust der Zustimmung der Bevölkerung ist schon schlimm genug. Der Verlust des Projektes Rada wäre zum jetzigen Zeitpunkt unerträglich. Oder wie sehen sie das Herr Enderson?

Meine Herren bitte. Wir sind hier um die letzten Formalitäten für den Transfer von Petrov auf die Gefängniswelt zu regeln. Es bringt nichts in eine endlose Diskussion abzuschweifen, was oder was nicht auf dem Spiel steht.
So wie ich das hier sehe und da wird mir Dr. Amasov sicher zustimmen ist nach seiner Persönlichkeitslöschung auch das Wissen über jegliche geheime Daten aufs höchste Verschlüsselt. Selbst wenn die Rebellen seiner habhaft werden, können sie das Wissen das er einst besaß nicht für sich nutzen.

Richtig. Die Persönlichkeitslöschung wurde mit äußerster Sorgfalt durchgeführt. DIe neu implantierten Erinnerung überdecken die alten Synapsenmuster zu 99,5 %. Eine chance auf einen Rückfall ist so schwindend gering. Noch dazu die Umstände unter denen er auf der Gefängniswelt leben muss. Ich würde sagen wir machen uns in der Tat zu viele Sorgen darüber.

Sie beide wissen das es bereits früher Rückfälle solcher Art gab. Ich bin nicht davon Überzeugt das eine Persönlichkeitslöschung durch eingriffe in die Gehirnchemie und andauernde Medikation eine verlässliche Lösung darstellen.

Doktor, was genau wurde denn nun eigentlich dem Subjekt für eine Erinnerung implementiert?

Also um es kurz zu fassen. Der Betroffene denkt er sei ein Seemann im 14 Jahrhundert. Unterwegs als Freibeuter oder dergleichen auf einem Schoner in der Karibik. Abstammung aus gemischter französich - deutschstämmiger Familie. Sein Name, so ich mich recht entsinne, ist wohl Maximilian Duevall.

Ein Freibeuter also? Hah das passt doch vortrefflich in diese Show hinein. Also dann meine Herren wenn sie die Güte hätten die ihnen Vorliegenden Dokumente zu unterzeichnen. Dann kann ich sogleich noch den Transferbefehl auslösen.






Transferprotokoll
Subjekt: Theta-Epsilon-9917
Name: Maximilian Gregor Petrov
Beruf: Soldat
Rang: Konteradmiral
Zuletzt stationiert: 7te Flotte, Alpha Cygny
Status: physisch Stabil, Mental leicht labil nach Persönlichkeitslöschung
Aufenthaltsort: militärische Besserungsanstalt Alpha Prime, medizinisch / psychologische Abteilung
Transferanfrage nach: Gefängniswelt Theta-Y-13
Anfrage durch: Flottenhauptquartier
Genehmit durch: Aufsichtsrat Enderson
Bemerkung:
Subjekt Theta-Epsilon-9917 ist mit sofortiger Wirkung auf die o.g. Gefängniswelt zu transportieren. Jegliche Kenntnis über diesen Transfer sowie Unterlagen darüber sind nach erfolgter Auftraugsausführung sofort dem Hauptquartier zu übergeben oder zu löschen.


***** Auftragsstatus Aktiv *****







Epilog:




Langsam erwacht Maximilian und reibt sich seine schmerzenden Augen.
Oi oi oi war das ne Nacht! Wenn ich die 2 Landratten erwische dir mit in der Taverne eins über ...
Er stockt mitten im Satz.
Donner und Granatenhagel wo zur Hölle bin ich?
Und wo ist dieser vermalledeite Schoner?

Er richtet sich auf und sieht sich kurz um.
Das sieht mir ganz und gar nicht nach der Forte Del Amar aus.
Was isn das für ne komische Insel hier?

Er kratzt sich am Kopf und bemerkt plötzlich den Parasurus der seelenruhig neben ihm einen Farn frisst.

Oisa!
 
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Artoro

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#2
Lässt sich bloß mit einem Wort bewerten:

AWESOME !!!
 

Phil

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#4
Ich freu mir jetzt schon wie a Honigkuchenpferd uff dit video :achappy:
 

Artoro

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Prof. Arthur Wunderlich
#6
Hat echt Spaß gemacht.
Wie viele Opfer hat der Rebellenangriff doch gleich gebracht? Unter 2500 Tote und ich bin persönlich enttäuscht xD
 

Enrico

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Maximilian Duevall
#8
Nun ich muss gestehen ich komme mir etwas für dumm verkauft vor.
Das Schiff ist weg.
Die Ladung und meine Heuer natürlich auch.
Noch dazu bin ich auf einer Gottverlassenen Inselgruppe gestrandet und habe den ganzen Tag noch nicht ein Schiff am Horizont vorbeiziehen sehen.

Meine kleine Erkundungstour in den Dschungel der Insel wurde ebenfalls, jäh, von einigen kleinen Biestern beendet.
Zwar reichten sie mir gerade so bis ans Knie doch im nu waren 4 oder 5 von diesen Viechern um mich herum und knabberten und schnappten nach meinen Waden.
Nun sitze ich hier unter einem notdürftig zusammengezimmerten Palmendach und schreibe meine Gedanken auf ein großes Blatt.

Mit einem verdammten Stein !


Nein so hatte ich mir meine Reise nicht vorgestellt als ich in Plymouth anheuerte.
Kommt in die Karibik! hieß es da.
Es warten Inseln voller Gold und tropischer Schätze auf euch! sagten sie.

Pah!

Nichts von Gold oder Schätzen nur Viecher und Palmen und Steine.
Wenigstens konnte ich einige schmackhafte Beeren finden. Ich werde mich nun zur Ruhe legen, doch mit Sicherheit kein Auge zu tun solange diese kleinen bissigen Viecher noch hier herumstreunen.




Neuer Tag neues Glück. Oder so ähnlich.
Habe mich heute daran gemacht ein Floß zusammen zu bauen. Es ist nicht schön und grade so Seetauglich aber es muss reichen. Habe einige Beeren und Holz sowie einige Werkzeuge aus Stein mit an bord genommen und werde nun Segel setzen.
Nun nicht unbedingt Segel, eher einen fetzen aus Blattwerk und Fasern. Aber nun denn.




Am Horizont immernoch kein Schiff gesichtet. Muss eine sehr abgelegene Inselgruppe sein. Aber im Norden gibt es eine sehr aktive Vulkaninsel.
Ein Sturm zieht auf. Auf See wird mein Floß dem wohl kaum Stand halten. Ich fahre näher an die Küste und halte nach einem geeigneten Punkt zum anladen ausschau.

Habe einen Pier oder Steg ausgemacht. Fahre mal hin und sehe ob ich Einheimische treffe. Vielleicht finde ich ja dort etwas Hilfe.

Der "Steg" ist doch ein ausgewachsenes Landungspier, sogar einige Schiffe sind hier festgemacht. Gefunden habe ich aber niemanden. Obwohl es mir wiederstrebt einfach so hier anzulegen ohne genaues zu wissen muss ich hier wohl vor dem Sturm Schutz suchen. Ich habe einige Blätter mit einem Kurzen Hilferuf auf französich und spanisch sowie deutsch ausgelegt. Ich hoffe das die Besitzer sie finden und lesen bevor sie , vielleicht durch meinen ungebetenen Besuch verärgert, mein Floß in Brand setzen.
Ich lege mich nun hin und ruhe mich etwas aus. Die Überfahrt hat mich doch sehr strapaziert und in dem Sturm kann ich eh nichts weiter tun.
 

Enrico

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Maximilian Duevall
#9
Beim Klabautermann!

Da erwache ich friedlich aus dem schlaf nur um festzustellen das ich nicht auf meinem Floß sondern am Strand liege.
Von besagtem Floß natürlich wieder keine Spur.

Als ich mich da so zurecht fand und gerade dabei war mir wieder eine primitive Spitzhacke zusammen zu basteln kommt eins dieser großen Tiere mit dem Knochenkamm auf dem Kopf vorbei geritten.
Oben auf ein Mensch!
Der erste andere Mensch den ich sehe.
Prompt brülle ich lauthals los und das Gespann stoppt sogleich.

20170403184907_1.jpg

Die Person auf dem Reittier entpuppt sich als eine sehr attraktive junge Dame.
Die Lady mit namen Eruka Pearl stellt sich mir mit einem Handzettel vor. Sprechen kann sie nicht dafür aber schnell und flink schreiben.
Einige Sätze und vollgeschriebene Blätter später beschließen wir beide ein Lager aufzuschlagen und erstmal zusammen zu bleiben um den zahlreichen Gefahren dieser fremden Insel zu trotzen.

Am Lagerfeuer geraten wir dann ins "plaudern" und ich erfahre so einiges über die junge Tierärztin. Auch ich gebe das was ich weiß zum besten doch richtig weiter kommen wir nicht.
Sie sei auf der Suche nach ihren Freunden die wohl alle mit uns hier auf einer Gefängnis Insel sitzen.

Gefängnis?!? Donner und Granatenhagel!
Wo zur hölle bin ich hier nur hineingeraten?

Alles grübeln bringt nichts und ich schlafe mit mulmigem Gefühl, auf dem Schlafsack den Eurka mir gab, ein. Nicht das ich es nicht genießen würde neben einer Lady unterm Sternenhimmel zu schlafen, doch der Gedanke an die ganzen ungetüme von denen sie mir berichtete lässt mich doch etwas unruhig werden.


Am nächsten Morgen brechen wir auf.
Leider fällt wenig später ihr Reittier einem Angriff kleinerer Fleischfresser zum Opfer.
Unvermittelt macht Eurka jedoch weiter und wir machen uns daran für den weiteren Transport ein Floß zu bauen.

Nach ein paar Stunden Arbeit ist auch diese Hürde genommen und wir stechen in See.

20170403194651_1.jpg


Nach gut 2 Stunden fahrt entlang der Küste werden wir plötzlich von einem riesigen Wal ähnlichem Fisch angegriffen. Er beißt einfach so ein Stück vom Floß ab und macht sich daran noch einmal zuzubeißen. Mit einem geschickten Manöver jedoch können wir dem Maul dieses Untieres entkommen.

Wir machen kurz rast um uns vom Schock zu erholen und das Floß notdürftig zu reparieren. Dann geht es weiter.

Ich kann am Horizont einen Wetterwechsel ausmachen doch der Sturm kommt schneller als erwartet. Mit starken Winden drückt er uns gegen Klippen und Felsen und in diesem Wirr Warr geschieht das aller Schlimmste.

Eurka rutscht vom Floß und verschwindet in den tosenden Wellen.

Die Brandung treibt uns auseinander und es dauert keine Minute und ich hab sie aus den Augen verloren.

Arme Eurka.
Ich hoffe sehr das sie es bis an Land geschafft hat. Und noch mehr hoffe ich das es ihr gut geht und sie ihre Freunde findet.


Nachdem sich der Sturm gelegt hat krabble ich aus den Überresten des Floßes hervor. Hier unterhalb einer Steilklippe errichte ich aus Palmenblättern und den Brettern des Floßes eine Notunterkunft.
Immernoch peitscht Regen gegen das Dach.
Doch vor Erschöpfung schlafe ich ein.
 

Enrico

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Maximilian Duevall
#10
Da meine neue Behausung alles andere als komfortabel oder sicher ist habe ich beschlossen weiter am Strand entlang zu fahren um einen neuen Platz für eine Hütte zu finden.
Jedoch werden die meisten Strände von merkwürdigen großen Kreaturen mit langen Krallen, oder größeren Raptorversionen ,mit Hörnern über den Augen, bewacht.

Also bleibt mir nichts weiter übrig als noch weiter nach Norden vorzustoßen. Auch wenn es wohl überall von gefährlichen Kreaturen wimmelt so muss ich es doch versuchen.
Insgeheim hoffe ich bald Eruka oder einen ihrer Freunde zu treffen. So allein auf dieser lebensfeindlichen Insel wird mir doch etwas mulmig.
Aber ich darf den Klüver nicht hängen lassen.
Also klar Schiff machen und geradewegs vorraus ins Ungewisse!

Das Floß ist Hin!
Beim Klabautermann!
Einer dieser riesigen Fische hat mich erwischt. Hat einfach das Segel geschluckt und das Floß mit seiner Schwanzflosse in 2 Teile geschlagen.
Wenn ich den erwische werd ich ihn Kiel holen.
Es ist einfach nicht zum aushalten!
Ich konnte mich gerade so an den Strand retten, alles an Ladung ging jedoch mit dem Floß unter. Mir blieb nur das was ich am Leibe trage.
Mache mich nun daran einen Unterschlupf für die Nacht zu errichten und hoffe das der morgige Tag besser wird.

Während ich am aufbauen war bekamm ich Besuch von 2 anderen Gestrandeten, einer von ihnen trug eine seltsame große Maske wie ich sie von einigen Stämmen aus der Karibik kenne. Beide hatten ein Reittier und eins davon war einer dieser Raptoren.
Wir unterhielten uns etwas doch hatte ich schwierigkeiten sie richtig zu verstehen, wohl noch ein Nachgeschmack von dem Angriff auf das Floß. Sie machten sich nach kurzer Unterhaltung wieder auf den Weg und ich werde mich nun in meiner Strohhütte zur Ruhe begeben.
 

Enrico

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Maximilian Duevall
#11
Viel ist geschehen seit meinem letzten Eintrag.

Die Strohhütte musste ich wieder aufgeben da die ansäßigen Schildkröten sich wohl von mir gestört fühlten und einfach wild in die Wände hinein bissen.
Ich fuhr weiter am Strand entlang und erkannte ein größeres Bauwerk auf einer Klippe nahe der Küste.
Ich machte mich also an den Aufstieg und klopfte mit gemischten Gefühlen an die Eingangspforte.

Ein recht struppiger Mann öffnete mir die Tür und wir unterhielten uns etwas. Jedoch hatte ich immernoch Probleme ihn richtig zu verstehen. Scheinbar stimmt etwas mit meinen Ohren nicht.
Nach ausgiebigem Gespräch , das teilweise mehr mit Händen und Füßen geführt wurde als mit Worten, entschied ich mich erstmal bei Ago Syquor zu verweilen.
Er bot mir an meine Hütte am Strand wieder aufzubauen und sollte ich Probleme bekommen, dann könnte ich in seinem Fort Unterschlupf finden.
Ich machte mich also daran , mein weniges Hab und Gut, von Bord zu schaffen und eine kleine Strohhütte zu errichten.


Am nächsten Tag wurde ich von Ago geweckt. Dieser zeigte mir einen der umherstreunenden Parasaurier und meinte ich sollte auf ihm reiten.
Ich wollte dankend ablehnen doch Ago bestand darauf das ich es versuchte.
Wir machten uns daran das Tier in die Enge zu treiben und Ago schoss einige Pfeile, mit einem grünlichen Gift, auf das Tier ab das kurze Zeit später am boden lag.
Ich dachte erst es wäre in Davy Jones kiste gesprungen, doch es war noch am Leben.

Nur K.O.

Ich fütterte das langsam erwachende Tier mit einigen lilanen Beeren und als es wieder völlig auf den Beinen war wich es nicht mehr von meiner Seite.
Ago half mir einen Sattel aus dem wenigen Leder zu fertigen, welches ich noch auf dem Floß hatte. Und ich bekam mein erstes eigenes Tier.


Zusammen mit Cassi, dem Parasaurier, suchte ich an dem nahe gelegenen Strand nach nützlichem, als ich plötzlich von hinten angestupst wurde.
Der Übeltäter war ein Iguanodolon oder so ähnlich und sein Reiter stellte sich mir als Reerec vor.
Wir versuchten uns abermals in der Kunst der Konversation, jedoch scheiterte auch dies an meinem immernoch schlechten Hörvermögen.

Er zeigte mir jedoch das er ebenfalls eine kleine Siedlung errichtete, unweit der von Ago.
Wir trennten uns dann jedoch wieder und kurze Zeit später fand sich Reerec bei mir an der Hütte ein um mit Ago ein paar Worte zu wechseln.
Ich kümmerte mich derweilen um meinen Para und nutzte die Samen die er gesammelt hatte um ein kleines Beet anzulegen.
Wer weiß was daraus wird und wozu ich es vielleicht noch brauche.


Ago scheint ganz vernarrt in diese Raptoren zu sein, jedenfalls soll ich ausschau halten und ihm Bescheid geben wenn ich einen sehe, damit er ihn zähmen kann.
Er half mir auch ein weiteres Tier zu zähmen einen dieser Iguanodons, der vor seinem Fort herumwanderte.
Kurze zeit nachdem ich das Tier zu meiner Hütte gebracht hatte Klopfte Ago auch schon wieder an. Er wollte sich mein Floß borgen um die Nachbarinsel zu besuchen. Ich bot ihm an ihn zu begleiten und kurze Zeit später waren wir auch schon unterwegs.
Am Nachbarstrand trafen wir auf einen weiteren Iguanodon und einen Raptor und machten uns daran beide zu zähmen.
Plötzlich wurden wir auf eine junge Frau aufmerksam die im eilschritt auf uns zu lief.
Sie stellte sich als Amrei vor und nicht lange nach ihr kamen weitere Leute dazu. Ago unterhielt sich mit ihnen, während ich immer noch Probleme hatte ihrem Gespräch zu folgen. So machte ich mich daran die zu zähmenden Tiere zu versorgen.


Nach dem sich die Menschenmenge um Ago wieder gelichtet hatte und beide Tiere uns folgten machten wir uns gemeinsam mit Amrei auf den Rückweg zu Ago`s Fort.
Amrei und Er wollten noch weiter reden und ich zog mich nach diesem anstrengenden Tag in meine Hütte zurück.
 

Enrico

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Maximilian Duevall
#12
Donner und Granatenhagel und hundert heulende und johlende Höllenhunde.
Das kann doch einfach nicht wahr sein.
Ich wurde von lautem Getöse aus der nähe meiner Hütte geweckt.
Als ich die Tür öffnete starrte ich in ein Maul voller spitzer und scharfer Zähne, das gerade meine Cassie verschlang.
Das Tier war gut doppelt so groß wie meine Iguanodons und hatte ein großes Rückensegel.
Als ich versuchte in den Kampf einzugreifen wurde ich von dem herumwirbelnden Schwanz des Tieres erfasst und zurück in meine Hütte geschleudert.
Ich schlug wie eine Kannonenkugel auf meinem Bett ein und es wurde dunkel.
Als ich wieder erwachte fühlte ich mich als hätte ich t Tage und Nächte mit der Crew der Ol Àrgona durchgezecht.
Von meinen Tieren, den Beeten und großen Teilen meiner Hütte war nicht viel übrig und so machte ich mich daran aufzuräumen.
Das große Tier war verschwunden.

Ich ersuchte Ago um Rat, dieser riet mir eine festere Behausung zu errichten als eine Strohhütte und zeigte mir ebenfalls wie ich aus angespitzten Pfählen, etwas Leder und Fasern eine recht solide Palisade errichten konnte, an welcher sich solche Tiere wohl aufreiben würden.
Ebenso zeigte er mir wie ich mit Holz und Fasern eine recht stabile Wand aufbauen konnte. Durch die Fasern wurde das ganze sehr flexibel und man konnte es leicht so anordnen wie mann es brauchte.

Ich sammelte also Holz aus dem nahegelegenen Wald und machte mich daran ein Gebiet für eine Hütte vorzubereiten. Fällte kleine Palmen und räumte die Steine und Felsen beiseite.
Bei Einbruch der Nacht hatte ich bereits den Grundstein der Hüte fertig.

Nach kurzer Rast stapfte ein Parasaurier an mir vorbei, welchen ich sogleich zähmte um beim Holztragen mit zu helfen.

Im Morgengrauen stand schon ein Großteil der Wände und ich machte ersteinmal Schluss mit den Bauarbeiten.
20170411202437_1.jpg
 

Enrico

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Maximilian Duevall
#13
Tot und Teufel

Meine hütte stand nun schon eine weile und ich fühlte mich auch recht wohl in meiner neuen Behausung. Ich hatte mir vorgenommen das doch recht groß gewordene Haus, zu teilen und einen Saal oder eher einen Gastraum einzurichten. Vielleicht hatten die Bewohner dieser Insel ja verwendung für eine Taverne.

Mein Glück währte jedoch nicht lange.

Ich wurde am frühen morgen von einem enormen Donnergrollen aus dem Bett geworfen.
Alles wackelte, das Bett, die Schränke ja selbst die großen Felsbrocken ums Haus hüpften auf und ab. Kerzen und Fackeln stürzten um und binnen Sekunden stand alles in Flammen. Ich rannte nach draußen um nach den Tieren zu sehen doch die Umzäungn war bereits zerstört und alle bis auf Cassi waren davongelaufen.

Ich versuche sie zu Packen, doch zu groß war ihre Angst vor den Flammen. So riss auch sie sich los und rannte davon in Richtung Wald.
Zu dem enormen getöse kam nun auch noch heftiger werdende Erdstöße dazu.

Ich blickte auf zur Wacht doch auch da hatten sich bereits Flammen ausgebreitet und die Nordmauer wurde durch die Beben zum Einsturz gebracht.
Ich rief und schrie nach Ago, doch erhielt keine Antwort von ihm.

Hineinzugehen ,in diesen Höllenschlund, wagte ich nicht. So blieb mir nur der beherzte Sprung zurück an den Strand.

Ich rannte so schnell mich meine Beine trugen zum Floß und legte hastig ab. Auf meterhohen Wellen hin und her schlingernd schaute ich zu wie unser kleines Refugium in sich zusammenbrach.

Es war als hätte Poseidon selbst die Tore zur Hölle geöffnet.


Es Stürmte und Wellen peitschten mich stundenlang über die raue See.
Ich fürchtete schon kein Land mehr zu finden ,als ich doch plötzlich durch einen Ruck aus meinen Gedanken gerissen wurde.
Ich war wieder an Land. Wenn auch gleich nicht an mir bekannten Stränden.

Die Insel sah verwüstet aus. Überall lagen große Bäume, entwurzelt und umgeknickt durch die Wucht des Bebens. Viele Tiere hatten diese Katastrophe nicht überstanden und kleine Fleischfresser labten sich an den Kadavern.

Mit mulmigem Gefühl machte ich mich daran das Floß an land zu ziehen und zu verankern. Ich begann von neuem mit dem Bau einer Strohhütte und machte mich daran einen geeigneten Parasaurus zu suchen.
Vor Einbrucch der Nacht, hatte ich Glück als sich ein Tier zwischen mehreren Steinen verkeilte und sich so recht einfach zähmen ließ.
Zusammen mit meinem neuen Freund schlief ich dann unruhig ein. Nicht wissend was wohl als nächstes kommen würde.



Das Beben ist nun einige Tage her und ich habe zusammen mit Cassie #2 die alte Stelle erreicht.

Einst stand hier die Südwacht, doch Feuer und Beben ließen nur einen großen Steinhaufen zurück.
Ich machte mich daran die Trümmer beiseite zu schaffen.
Nützliches war hier kaum zu finden und so stellte Ich eine kleine Strohhütte auf und hoffte sehr das Ago es überstanden hatte und vielleicht den Weg zurück finden könnte.

Bald schon klopfte es an meiner Tür und überschwenglich vor Glück öffnete ich die Pforte.
Jedoch anders als erwartet, blickte mir eine junge Frau entgegen. Sie fragte ob ich mich an dieser Stelle niederlassen wollte, was ich bejate.
Sie meinte das sie und ihre Freunde einst weiter im Norden bauten doch durch das Beben in den Süden getrieben wurden.
Sie wollten sich in unserer Nähe niederlassen und nach kurzem Gespräch verabschiedete sie sich wieder und war alsbald über den Hügeln verschwunden.

Unruhig und gedankenverloren legte ich mich in meinen Schlafsack und versuchte zur Ruhe zu kommen.
 
Ago's Rückkehr


Am nächsten morgen wurde ich durch freudiges Grunzen und getrappelt geweckt.
Als ich die Tür öffnete traute ich erst meinen Augen kaum.
Da stand Ago, in zerfetzten Hosen aber sonst unversehrt. Er spielte etwas mit Cassie #2 und ich ging erleichtert zu den beiden.

Er erzählte mir von seinen Erlebnissen während des Bebens und wir beide Entschieden zusammen wieder die Wacht aufzubauen. Wir machten uns also daran Material zu sammeln und eine Umzäunung zu errichten. Ago meinte er wolle diesmal alle Mauern gleich aus Stein bauen und so machten wir uns daran Steine zu sammeln.
Ich erinnerte mich jedoch das unsere neuen Nachbarn auch mit diesen Handeln wollten und so statte ich ihnen einen Besuch ab.

Ein netter Herr namens Karl empfing mich und nach kurzer Verhandlung, sattelte er sein Reittier und brachte eine Ladung von 1000 Steinen zur Wacht. Bezahlt wurde er mit Thatch was sie wohl zum aufbau ihrer Behausung brauchten.

So versorgt machten wir uns daran die Mauer neu zu errichten und bald schon stand eine recht Solide abgrenzung um die kleine Strohhütte.

In den Folgenden Tagen machten wir uns daran alles wieder her zu richten und auch neue Tiere zu zähmen. Ago fing einige dieser flinken Raptoren und auch mehrere Parasaurier. Ich selbst blieb jedoch erstmal bei Cassie #2 und konzentrierte mich auf den neubau meines Gasthauses. Diesmal etwas weiter an der Klippe gelegen legte ich großen wert auf einen kompakteren und übersichtlichen Bau. Alsbald standen schon die Wände und auch das Strohdach war schnell gedeckt.
Ich kümmerte mich ebenso um den Aufbau einer Terrasse und mehrer kleiner Sitzecken um den künftigen Gästen auch etwas Athmosphäre bieten zu können. Schließlich war nicht jeder gern in einem vollen Gastraum mit anderen Leuten, sondern manche zogen es vor sich beim genießen von Speis und trank etwas zurück zu ziehen.

Bald trugen auch die ersten kleinen Felder ihre früchte und ich machte mich daran ein Gehege für Cassie #2 und die Hünchen zu errichten. Bald stand ein kleiner Schuppen mit einem Auslauf für die Hünchen und einer Umzäunung um Cassie #2 vor wilden Tieren abzuschirmen.

Mehr als zurfrieden mit meinem Tagewerk begab ich mich in mein neues Haus und legte mich schlafen.
 

Enrico

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Maximilian Duevall
#14
OOC:
Aufgrund der aktuellen Ereignisse, sowie der generellen Stimmung auf dem Server fehlt mir in letzter Zeit die Motivation sowie der Spielspaß. Daher habe ich mich entschieden den Server nun zu verlassen.
Ich bedanke mich bei allen mit denen ich lustige und RPreiche Stunden auf Anzahcraft verbringen konnte. Auch beim Team möchte ich mich für den unermüdlichen Einsatz, den Server aktuell und am laufen zu halten, bedanken.

Ich wünsche allen hier noch viel Erfolg und Spaß.
Vielleicht sieht man sich ja in anderen Games wieder.

IC:

Da Ago nun schon sehr lange verschwunden ist mache ich mir doch Sorgen. Ich habe also ein kleines Floß gezimmert und beladen und mache mich gleich auf den Weg die Strände der Insel abzufahren. Am Horizont ziehen jedoch schon dunkle Wolken auf und ich hoffe es bis zur nächsten Insel zu schaffen ohne in einen Sturm zu geraten.


Der Wind peitscht die Wellen meterhoch und ich habe die Orientierung verloren.
Mein Floß droht nun zu Kentern und ich versuche hier meine letzten Gedanken fest zu halten damit vielleicht jemand dieses Tagebuch findet.




RIP Maximilian Duevall
 

Tealk

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#15
Wem soll ich jetzt meine Getränke verkaufen? :'(
 

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