Angenommen Marten Sigmar

Alter
36
Geschlecht
Männlich
Rasse
Mensch. Vielleicht irgendwo im Stammbaum etwas Elfenartiges
Heimat
Die Sterne, verschiedene Raumstationen, sein Schiff
Hautfarbe
Hellhäutig
Haarfarbe
Dunkles Braun
Augenfarbe
Grün
Besonderheiten
Ein Strichcode auf dem linken Arm

Trististan

[ARK] Spieler
Registriert seit
17. 11. 2018
Beiträge
3
Alter
30
Ark Char
Marten Sigmar
#1
Hallo Leute!

Erstmal zu meiner Person:

Ich heiße Philipp, bin 30 Jahre alt und berufstätig, single und kinderlos.
Ich spiele Ark jetzt noch nicht so lange, und wenn dann nicht unbedingt viel in Gesellschaft, da der Großteil der Comunitiy nicht ganz nach meinem Geschmack spielt.
Das brachte mich auf die Idee: "Hey! RP-Server!"
Rollenspiel ist mir nicht gänzlich fremd, auch wenn meine Erfahrungen damit schon ein paar Jahre zurück liegen.
Auf Anzah kam ich dann durch Google, habe mir dann die Story von Elias von Wachwinkel angesehen und fand schon ziemlich gut, was ich da gesehen habe.


Nun zu meinem Char;

Marten Sigmar ist jemand der ganz auf sich selbst beschränkt ist. Anderen hilft er nur, wenn es seiner Vorstellung nach einer Bereicherung für ihn oder sein Vorhaben wäre. Dieses Verhalten hat er sich schon früh als Kind angeeignet, als er auf einem kleinem Mond Sklavendienst in den Schwefelminen verrichten musste. Für ihn war diese Zeit nicht so grausam wie für viele andere und er arbeitete stets daran einen Ausweg aus der Hoffnungslosen Situation zu finden.

Letztlich wurden die Minen geschlossen, was seinem aktuellen Plan zwar durchkreuzte, ihm aber ganz neue Möglichkeiten eröffnete. Er raffte ein paar technisch versiertere Kinder und Jugendliche zusammen und baute aus den Resten, die die Aufseher zurückgelassen hatten ein Schiff zusammen, das zwar nicht besonders Hübsch war, aber ihn von der Oberfläche des Mondes wenigstens in die Nähe einer Raumstation zu tragen vermochte.

Die besagte Raumstation war eine Station der „Föderation der vereinigten Sternsysteme“. Sie half Marten und den anderen Jugendlichen, die es mit ihm geschafft hatten, peppelten sie wieder auf und sorgten sich für eine ganze Weile um sie. Marten wartete nur darauf, dass sie etwas als Gegenleistung erwarten würden.

Als der Tag schließlich kam war er bereit. Ein Mann vom Militär erschien in ihren Quartieren und eröffnete ihnen, dass er sie gerne unter seinem Komando haben wollte. Sie sollten, je nach Qualifikation, geeignete Posten bei der Weltraummarine bestreiten. Ab da hörte Marten nicht mehr zu. Er war sich sicher, dass er es nicht aus der Schwefelhölle geschafft hatte um schließlich irgendwo im luftleeren Raum als Kanonenfutter zu dienen.

Er stahl ein Schiff. Da er sich mehrere Monate lang darauf vorbereitet hatte war es nicht besonders schwer. Er wusste welches der Schiffe schlecht bewacht wurde, wann es in der Andockbucht lag und wann die Mannschaft auf ihrem Landgang betrunken genug war um garantiert zu spät zu kommen um auch nur seine Abgaswolke zu sehen.

Er setzte sich ab, ehe auch nur jemand merkte, dass er nicht mehr da war. Von da an begann sein Leben als Vagabund.

Am Anfang verdiente er sich seinen Lebensunterhalt mit kleineren Schmugglerjobs, irgendwann, als er eine gewisse Reputation hatte kamen Leute auf ihn zu, die ihn baten bestimmte Dinge zu besorgen.

Fürs erste handelte es sich dabei um Dinge, die sich im Besitz anderer Sternfahrer befanden. Dinge wie Versorgungskisten, Waffen, das ein oder andere Relikt einer Vergangenen Zivilisation, manchmal auch nur ein paar Informationen.

Er expandierte, kaufte ein größeres und besser bewaffnetes Schiff, stellte eine Manschaft zusammen und kümmerte sich um sein kleines Unternehmen.

Irgendwann kam der Tag an dem er feststellte, dass er sich aussuchen konnte, welchen Auftrag er annahm. Von da an beschränkte er sich darauf Kulturgüter zu „bergen“ wie er es nannte, tatsächlich handelte es sich dabei aber um blanken Diebstahl. Er überfiel weniger Entwickelte Kulturen und beraubte sie ihrer Totems, Trophäen und Relikte um sie an reiche Leute zu verkaufen. Es war durchaus lukrativ und Wohlstand war nun kein Fremdwort mehr für ihn.

Seine Freizeit verbrachte er kurz gesagt mit Sex, Drugs and Rock'n'Roll. Er streifte durch die besten Clubs, versackte in den angesagtesten Bars und verkehrte in den besten Bordellen. Das war das Leben, das er sich aufgebaut hatte, in dem er rücksichtslos, herzlos und egoistisch war. Und es gefiel ihm.

Er machte sich einen Namen unter den Reichen, auch wenn er immer noch, kosmisch gesehen, ein kleiner Fisch war. Wenn man exklusive Dekorationen für seine neue Raumstation brauchte, dann kam man zu ihm.

Eines Tages, er war gerade von einem Beutezug zurück gekommen und geradewegs in die nächst beste Bar gegangen, hatte etwas eingeworfen und prahlte nun mit seinen Erfolgen. Da hatte er plötzlich das Gefühl beobachtet zu werden. Er drehte sich auf seinem Barhocker um, und da war absolut gar nichts.

Nur die Schwärze des Alls, so dachte er, erstreckte sich vor ihm. Panik überkam ihn, denn selbst, wenn das das All war, so fehlten doch alle Sterne. Doch irgendetwas war da, etwas, dass er nicht sehe konnte, oder sonst irgendwie wahrnehmen, aber auf irgendeiner Ebene wusste er, dass dort etwas auf ihn lauerte.

Man rüttelte ihn ein wenig und sein Blick klärte sich. Er war in einer Bar, die Leute sahen ihn an. Man fragte ihn, was er denn hatte, aber er, der nie als der Schwache dastehen wollte winkte nur ab, wischte sich beiläufig den kalten Schweiß von der Stirn und behauptete er hätte nur nicht mehr gewusst ob er den Reaktor seines Schiffs herunter gefahren hätte.

Dennoch, das etwas, das auf ihn in der Dunkelheit lauerte, er konnte es immer noch spüren. Zwei schlaflose Nächte und drei Anfälle später begannen die Glocken. Er hatte versucht sich mit Alkohol, Drogen und Sex abzulenken aber letztlich war es erfolglos.

Drei weitere Tage später war er mit den Nerven am Ende. Er hatte die letzte Woche weder geschlafen noch auch nur einen ruhigen Moment gehabt. Immer wieder warf er Blicke über seine Schulter. Die Anfälle, die nun immer öfter auftraten ließen ihn körperlich wie geistig völlig entkräftet zurück, und was die Anfälle in ihm nicht kaputt machten, dass erledigten die Glocken, denen er sich bei allen Versuchen nicht entziehen konnte. Er war beim Arzt gewesen, der nichts finden konnte und ihm wenigstens etwas gegen die Panik verschrieben hatte, aber selbst das wirkte nicht.

Schließlich beschloss er, das er von der Station herunter musste, möglichst weit weg. Er sammelte seien Mannschaft zusammen und griff sich den Auftrag von seinem schwarzen Brett, der ihn am weitesten in die Ferne tragen würde und flog los. Eine Woche Flugzeit.

Es war vergebens. Nach drei Tagen, in denen er zusammengekauert auf dem Pilotensitz gekauert, weder geschlafen noch gegessen hatte wurde es schwarz um ihn.

Als er erwachte war schwach. In ihm war nichts mehr, dass noch etwas hätte fühlen können, außer Angst und Erschöpfung. Der Drogenentzug setzte ebenfalls noch ein und trug das übrige zu seiner Zerstörung bei. Er lag eine ganze Weile da und fragte sich schließlich ob es das nun war.

Nach einer Weile allerdings stellte er fest, dass die Glocken fort waren. Sie hatten aufgehört zu läuten... Als er sich ein wenig konzentrierte konnte er das Gefühl verfolgt zu werden ebenfalls abstreifen. Nichts war mehr da.

Langsam schlug er die Augen auf. Ein Strand. Er hörte Wellen, die an Felsen zerschellten. Er sah sich um. Gras, Bäume... Wie zum Henker war er hier her gekommen?

Etwas stupste sein Bein. Er blickte an sich herab und sah einen ulkigen Vogel, der ihn mit dem Schnabel anstupste. Er trat mit der verbleibenden Kraft danach und verscheuchte ihn. „Verschwinde, dämliches Mistvieh.“ Murmelte er und setzte sich auf.

Er war nahezu nackt, keine Spur von seinem Schiff oder seiner Crew. Hatten die Säcke ihn etwa hier zurück gelassen? Seine Laune über die verschwundenen Glocken und das panische Gefühl sank wieder.

Sein Arm juckte. Er erkannte den Chip, den anscheinend irgendwer an ihm angebracht hatte. Er ruckte daran herum. „Was für ein Scheiß ist das denn jetzt wieder?“ fragt er niemanden bestimmten.

Die Schwäche saß in seinen Gliedern. Er musste essen, trinken und irgendwie von hier weg kommen...

Die Reise beginnt.



Ja, das ist die Geschichte, die bisher geschah. Ich freu mich drauf zu sehen was aus Marten wird, welche Leute er trifft und ob er vielleicht doch noch lernt, dass sich das Universum nicht um ihn dreht :acyay:
 
Zuletzt bearbeitet:

Tealk

Projektleiter
[ARK] Spieler
[P&P] Spieler
Registriert seit
02. 02. 2011
Beiträge
1.001
Ratings
230 55
Ark Char
Niklas Bergmann
#2
Ausstehend

Bitte halte dich an die Mindestwortzahl von 500 Wörtern und überarbeite deine Bewerbung.
Alle Infos findest du in den Bewerbungsrichtlinien .
 

Tealk

Projektleiter
[ARK] Spieler
[P&P] Spieler
Registriert seit
02. 02. 2011
Beiträge
1.001
Ratings
230 55
Ark Char
Niklas Bergmann
#4
Also genau genommen ist die Bewerbung immer noch knapp 100 Worte zu kurz; auch wird auf die Symptome zu wenig eingegangen und wie der Charakter darauf reagiert sowie auf den Charakter selbst.
 

Trististan

[ARK] Spieler
Registriert seit
17. 11. 2018
Beiträge
3
Alter
30
Ark Char
Marten Sigmar
#5
So, hab das nochmal neu gemacht. Hoffe, das entspricht jetzt aber wirklich den Vorgaben
 

Tealk

Projektleiter
[ARK] Spieler
[P&P] Spieler
Registriert seit
02. 02. 2011
Beiträge
1.001
Ratings
230 55
Ark Char
Niklas Bergmann
#6
Ausstehend

Finde dich bitte für ein kurzes Gespräch auf unserem Teamspeak Server ein.
(Channel: Support Warteraum)​
Werktags zwischen 17:00 und 00:00 Uhr​
Wochenende ohne feste Zeiten​
 

Folgende benutzer beobachten gerade diesens Thema (Mitglieder: 0, Gäste: 1)