Season 2 Markus Bruckstein

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Professor Markus Schwefelwurm
#1
Hallo mein Name ist Lucas
ich komme aus Sachsen, und bin 25 Jahre alt.
Ich habe schon etwas Roleplay Erfahrung auf Arkade und Ark:Chimeare RP gesammelt. Bei letzteren allerdings nur sehr kurz, da damals mein PC nicht mehr so wollte wie ich. Gefunden habe ich den Server über eine Googlesuche.

Name: Markus Bruckstein
Alter: 27
Herkunft: Erde
Größe:1,80m
Haar: Dunkel, kurz

Heute ist der letzte Tag in der Strafhaft des Arbeitslagers. Morgen ist es endlich vorbei. Dabei ist es eigentlich egal ob ich hier eingesperrt bin oder draußen in der Gerberei des Straflagers arbeiten muss. Es ist so oder so eine Quälerei und hier eingesperrt wird man wenigstens nicht bei jedem kleinen Mucks geprügelt. Dafür gibt es nur einmal am Tag Brei
an statt zwei mal wenn man arbeitet. Ich sag ja, es ist beides Scheiße. Wieso musste dieser Idiot von Frank mir auch eine überziehen? Nur weil ich ihm seine halbe Essensration geklaut habe. Wieso musste er sich unbedingt in meinen Schlag rein ducken und dabei auch noch ein Auge verlieren. Was für ein Volltrottel. Das hat mir drei Monate Einzellzelle auf zwei Quadratmeter eingebracht. Zwei Quadratmeter zum Schlafen und einen Eimer zum Reinscheißen, mehr gibt es hier nicht. Wenn ich es so betrachte, habe ich fast 10 Jahre meines Lebens so verbracht.

Als ich acht Jahre alt war starb mein Vater im Ausland. Meine Mutter wurde darauf hin Spice abhängig und schmiss mich mit meinem vier Monate alten Bruder auf die Straße. Es dauerte nicht einmal zwei Tage und die McKanes holten uns zu sich. Man könnte glauben, dies wäre eine Verbesserung. Dem war aber nicht so. Die Schrottsammler waren ein Ehepaar, die ihre eigenen Kinder in schweren Zeiten verkauft hatten. Jetzt brauchten sie neue kleine Helfer um in Schrotteilen an schwer erreichbare Stellen heranzukommen. Also musste ich in alte, halb zerfallene Container klettern und alles von Wert nach draußen zerren. Dort wartete Mr. McKane. War ich nicht schnell genug, verpasste er mir eine. Mein kleiner Bruder musste ab seinem vierten Geburtstag auch mit auf die Müllhalde und nach allem verwertbaren suchen, was die Interplanetaren Mülltransporte übersehen haben.

So ging das bis ich achtzehn Jahre alt war. Aufstehen, etwas essen, auf die Müllhalde und Schrott suchen. War meine Ausbeute nach Meinung der McKanes nicht groß genug, gabs Prügel. Meinem kleiner Bruder erging es noch viel schlimmer. Er war schwach und dünn. Die MCKanes sahen es als Verschwendung an, ihm ausreichend zu Essen zu geben. Er bekam nur das Nötigste. Oft gelang es mir, ihm in unbeobachteten Momenten etwas von meiner Ration zuzustecken. Doch das ging nicht immer! Bekamen die McKanes etwas davon mit, hagelte es wieder Schläge.




Mit achtzehn Jahren rannte ich von den McKanes weg. Ich schlug mich allein auf der Straße durch. Doch bald bekam ich einen Job an der Transportwerft der Station. Es war ein Knochen-Job, doch ich mochte ihn. Zum ersten Mal in meinem Leben konnte ich etwa für mich alleine tun. Ich musste niemanden etwas abgeben und ich bekam keine Schläge.


Mit Sechsundzwanzig hatte ich endlich genug Nahrungsmittelmarken zusammengespart um meinen kleinen Bruder bei den McKanes frei zu kaufen. Ich ging zu ihnen auf die Halde. Weit und breit war Keiner zu sehen. Also ging ich zu ihrer Behausung und öffnete die Tür. Ich ging in die Küche. Mrs. McKane stand mit dem Rücken zu mir und Mr. McKane kniete neben einem Bündel am Boden. Beide hielten einen Knüppel in der Hand. Das Bündel hob den Kopf und spuckte Blut in das Gesicht von Mr. McKane. Drauf hin hob Mrs. McKane ihren Knüppel und drosch wie von Sinnen auf die Gestalt ein und schrie dabei: „Wie kannst du es wagen, du Miststück!“ Ich erkannte, dass es mein Bruder war der da am Boden lag. Rasch zog ich mein Messer, welches ich zum Abschneiden des Kabelbinders der Transportkisten nutzte und rannte auf die Gruppe zu. Noch bevor jemand reagieren konnte, stand ich hinter Mrs. McKane und stieß ihr das Messer in den Hals. Mit einem Gurgeln brauch sie zusammen. Voller Entsetzen starrte Mr. McKane sie an! Dann wanderte sein Blick zu mir. Augenblicklich sprang ich auf ihn zu und stach auf sein Herz ein. Er fiel zu Boden und schrie wie am Spieß. Ich ließ von ihm ab, griff mir meinen kleinen Bruder, warf ihn mir über die Schulter und rannte ins Freie.
Mein Bruder hatte eine üble Kopfverletzung und war kreidebleich. Ich brachte ihn zu meiner Unterkunft und versorgte so gut es ging seine Wunden. Nach drei Tagen fanden uns die Beamten und nahmen mich mit.
Von meinem Bruder habe ich nie wieder etwas gehört. Ich bekam keine Gerichtsverhandlung und wurde direkt ins Arbeitslager gesteckt. Hier merkte ich schnell, dass ich auf mich allein gestellt war. Zu viel Neid und Misstrauen schlug mir entgegen. Ich musste für mich allein sorgen. Das machte mich zum Dauergast im Loch. Jetzt sitze ich hier und warte auf meine Entlassung.


Der Brei wird verteilt! Ekelhaftes Zeug aber besser als nichts. Nach ein paar Löffeln schmeckt man eh nichts mehr. Nach der halben Schale spüre ich plötzlich wie meine Finger taub werden und ein scheußliches Schwindelgefühl ergreift mich. Mit letzter Kraft werfe ich die Schale weg, versuche aufzustehen und alles wird schwarz...
 

Kandar Mar

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