Season 3 Magnus Ahrne

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Zuerst die Vorstellung meinerseits. Mein Name ist Gerrit, ich bin 21 Jahre alt und studiere Georessourcenmanagement in der westlichsten Stadt Deutschlands. Ich habe noch überhaupt keine Erfahrung im Rollenspiel, bin aber schon lange fasziniert davon. Nun mögen meine Freunde diese Faszination aber nicht teilen, daher kam ich auch nie dazu es mal auszuprobieren. Wie bin ich jetzt auf Euch gestoßen. Nun es war wohl Zufall. Ich habe für das Erstellen eines neuen Arkservers, die neusten und beliebtesten Mods im Workshop durchsucht und stieß auf Eure Anzah Map. So kam ich zu dieser Community Homepage. Nachdem ich mich in die Lore und die Regeln zur Bewerbung und zur Charaktererstellung durchgelesen habe, würde ich mich sehr freuen ein Teil dieser Community zu werden.

Nun zum Charakter.

Magnus kommt aus einer großen Stadt, das ist seine Welt. Da er niemals die Grenzen dieser Stadt überschritten, wenn es die überhaupt gibt, kennt er die Welt draußen nicht. Seine Heimatstadt namens Grogenstaus. Es gibt drei strikt voneinander getrennte Stadtbereiche, der kleinste davon ist der Stadtteil, wo die wohlhabenden Bürger der Stadt leben, flächenmäßig nur ein wenig größer ist das Gebiet der Stadtwache oder des Militärs, sind in ihrer Tätigkeit nicht zu unterscheiden. Doch den Großteil der Stadt macht das Industriegebiet mit den Wohnhäusern der Arbeiterschicht aus. Die Entwicklung ist bei der Dampfmaschine stehengeblieben und so ist die Luft im Industrieviertel vom Ruß durchzogen.
Magnus selber ist als drittes Kind einer armen Arbeiterfamilie geboren, zusammen mit seiner Zwillingsschwester Mira. Ihre Eltern und ihre älteren Geschwister verloren sie bei "Aufstand" der Arbeiter, als diese versuchten durch das Niederlegen der Arbeit für einen Tag für bessere Lebensbedingungen zu plädieren. Dies wurde jedoch schnell von der hiesigen Stadtwache unterbunden. Alle Arbeiter, die es wagten die Arbeit niederzulegen, wurden verhaftet und am selben Tag auf brutalste Weise überall im Industrieviertel hingerichtet. So wurden Magnus und Mira im Alter von drei Jahren zu Waisen. So bekamen sie auch ihren Nachnamen, da alle Waisenkinder, die ihren Familiennamen nicht wissen, den Namen des Waisenhauses annehmen in dem sie aufwachsen. Dadurch erhielten Magnus und Mira den Namen Ahrne. Das Leben in Grogenstaus ist ein schweres und es wird nicht einfacher, wenn man als Waise aufwächst. Schon früh müssen die Kinder anfangen zu arbeiten, sowohl Jungen als auch Mädchen. Die Jungen mussten in den zahlreichen Eisenfabriken arbeiten während die Mädchen in den Textilfabriken arbeiten mussten. Am Ende eines Arbeitstages bekam man beim Verlassen des Fabrikgebäudes sein Abendessen bei einer Essensausgabe. Wobei das Verwehren des Essens eine beliebte Strafe ist, bei der die Aufpasser auch nicht zögern sie, und sei es aus dem reinen Vergnügen die Menschen zu Quälen, auszusprechen. Hinzu kamen selbstverständlich drakonische körperliche Strafen bei dem kleinsten Fehltritt.
In dieser Welt wuchs Magnus auf. Nachdem er und seine Schwester ins Waisenhaus gekommen waren, begann für sie der Alptraum. Während sich im Elternhaus noch von der Mutter liebevoll um die kleinen gekümmert wurde, funktionierte das Waisenhaus nach der einfachen Regel, nur die Starken überleben. Es gab immer zu wenig zu Essen und ältere Kinder nahmen den Jüngeren ihre Portionen ab, wenn sie das Gefühl hatten zu wenig zu haben, und das Gefühl hatte jeder, ständig. Viele der ganz jungen Kinder verhungerten schlichtweg. Es war ein täglicher Kampf. Es folgten 7 entbehrungsreiche und grausame Jahre. Was genau passierte wissen nur die, die dabei waren, aber wer würde schon gerne aus dieser Zeit berichten? Mit 10 Jahren wurden Magnus und Mira aus dem Waisenhaus geschmissen, sie waren nun alt genug um zu arbeiten und sich ihr eigenes Essen zu verdienen. Nun mussten sie von nun auf der Straße leben. Tagsüber arbeiteten sie in den Fabriken und nachts suchten sie Unterschlupf. Manchmal kam es vor, dass sich ältere Arbeiter bereit erklärten, die beiden eine Nacht bei sich schlafen zu lassen, das waren die guten Tage. Aber meistens schliefen sie in Hauseingängen, unter Brücken oder was sich halt finden ließe. Nach ungefähr 2 Monaten, so genau weiß dass keiner, Tag und Nacht konnten durch den dichten Smog der in der Luft war nicht voneinander unterschieden werden, fing Magnus an, alles Holz was er nur finden kann und auch eigentlich sonst alles, zu sammeln und sich und seiner Schwester eine notdürftige Hütte zu bauen. Nun hatten sie zumindest ein Dach über dem Kopf. Mira lies ab und an ein paar Stofffetzen aus der Fabrik mitgehen, die sie dann zusammen nähten um rudimentäre Decken oder Kissen zu haben. Bildung hatte niemand in diesem Viertel genossen, aber es fehlte Magnus und Mira nicht an Kreativität und ihr Überlebenswille war stark. So vergingen die Jahre bis zu einem Einschneidenden Ereignis. Eines Tages saßen Mira und Magnus, nach dem ermüdenden Schuften in der Fabrik, auf der Schwelle ihrer Hütte. Aus einer nahegelegen Schenke drang ein Schrei in ihre Ohren, das war nicht ungewöhnlich, immerhin sorgte die Aussichtslosigkeit der Menschen hier und der ständige Kampf ums Überleben für nicht gerade freundliche Gemüter, wenn dann auch noch der billige selbst gebrannte Schnaps die Geister benebelte, dauerte es meist nicht lange bis sie wie Bestien über einander herfallen. Da reicht es schon, dass einem anderen der Stofffetzen gefällt den du als Kleidung trägst. Daher waren Schlägereien mit Toten oder Schwerverletzten, die dann meistens an ihren Verletzungen starben, keine Seltenheit. Doch an diesem Abend war es anders, und es klang auch anders. Gurgelnde schreie kamen aus der Schenke, gefolgt von Stille. Dann Panik, die Menschen rannten aus der Schenke raus, in ihren Augen stand das blanke entsetzen. Mira ging auf einen der Männer zu.
Mira: "Was ist passiert? Wovor lauft Ihr weg?"
Mann: "Macht dass ihr wegkommt, die Schatten sind da!"
Schatten waren komplett in Schwarz gekleidete Soldaten, ihre hohe Stellung wurde nur noch von ihrer Grausamkeit übertroffen. Was genau Ihre Aufgabe war wusste niemand aber überall wo sie waren gab es Tot und Verstümmelung.
Mira drehte sich zu Magnus um. "Lass uns verschwinden!"
Doch es war zu spät, die Schatten, welche langsam aus der Schenke traten, es waren 3 an der Zahl, kamen schon auf sie zu. Weglaufen war Sinnlos, die Männer waren perfekt trainiert und ausgebildet, da gab es kein entkommen. "Seht mal Männer!" sagte der vorderste von ihnen. "Eine Arbeiterhure, und so scheiße sieht sie nicht mal aus." Magnus ahnte schlimmes. Er schaffte es gerade noch Mira hinter sich zu ziehen, bevor die drei Gestalten bei ihnen waren. Einer der Schatten zögerte keine Sekunde, er holte mit irgendwas aus und schlug Magnus so hart gegen den Schädel, dass dieser Ohnmächtig war bevor er den Boden berührte. Ein letztes verzweifeltes "NEIN!" dran an sein Ohr. Und sein letzter Gedanke war "Mira....". Dann wurde es schwarz um ihn. Als er erwachte war es Still um ihn, nur eine Glocke vernahm er, was seltsam war, er hatte noch nie eine Gehört. Leise und fast nicht wahrnehmbar erklang sie immer wieder. Nach einer Weile erinnerte er sich wieder. Wo war Mira? Was hatten sie mit ihr gemacht? Sein Schädel brummte, doch er musste sie suchen. Es vergingen 4 Tage, in denen Magnus ohne Pause zu machen das ganze Viertel durchkämmte auf der Suche nach Mira. Vier Tage ohne Essen, ohne Schlaf. Und da war da noch das ständige läuten in seinem Kopf. Am Ende des vierten Tages kam Magnus zu einem der vielen Tore, die das Industrieviertel mit dem Militärviertel verbanden. Er sank an einer Mauer zusammen. Die stimmen von zwei sich unterhaltenden Wachen drangen an sein Ohr.
" Ich hab dieses Jahr schon 3 gefunden, das ist immer eine ordentliche Stange Geld."
Wache 2: "Echt? Ich hatte bei meinem Zügen durchs Viertel nicht so viel Glück."
Wache 1: "Eigentlich ein Segen für die, für die Herren zu arbeiten ist allemal besser als in dieser Scheiße hier zu verrotten."
Wache 2: "Das stimmt, aber wieso wir die unbeschadet abgeben müssen, was würde es die Herren stören wenn wir vorher unseren Spaß mit ihnen hatten?"
Wache 1: " Keine Ahnung aber Vorschrift ist Vorschrift."
Magnus Gedanken überschlugen sich, war Mira wohl zu den Oberen gebracht worden. Alles besser als die schrecklichen Vorstellungen, die er sich gemacht hat. Die Müdigkeit übermannte ihn und er drohte einzuschlafen, das Läuten der Glocke war jetzt ganz deutlich hörbar. "Ich hoffe dir geht es gut, Mira, ich werde dich finden!" Und so schlief er ein.......

Erstmal vielen Dank fürs lesen, ich hoffe es hat so viel Spaß gemacht, wie es mir beim Schreiben gemacht hat. Wie oben erwähnt, wäre meine erste Bewerbung für ein Rollenspiel, daher hoffe ich, dass sie annehmbar war. Bei Fragen oder Ähnlichem stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.
Ich freue mich auf eine Rückmeldung.
Schöne Grüße Gerrit
 
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DichteFichte

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Bitte nutze ein Rechtschreibprogramm und überarbeite deine Bewerbung.
 

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