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Angenommen Lars Müller

Alter
36
Geschlecht
Männlich
Rasse
Humanoid
Heimat
Erde, Deutschland, Solingen
Hautfarbe
Hell
Haarfarbe
Hell
Augenfarbe
Braun
Besonderheiten
Keine

Rotnacken

[ARK] Spieler
[P&P] Spieler
Beiträge
95
Ark Char
Lars Müller
Name: Stefan
Alter: 30
Herkunft: NRW
Rollenspielerfahrungen: DSA, SR, DnD, Ark
Anzah gefunden: Google
Warum bei euch spielen: Next try.

Lars Müller

Finger spannen und lockern sich. Die feinen Metallglieder des Panzerhandschuhs bilden jede der Bewegungen filigran mit leisem Klimpern ab. Die Hand umfasst den Griff eines Bidenhänders, sein Träger hebt das Schwert über den Kopf, nimmt die zweite Hand zum Griff und lässt seine Waffe wuchtig auf den Kämpfer vor sich niedergehen. Stahl bricht, Knochen brechen, Fleisch reißt auf. Der getroffene Körper, zweigeteilt, sackt zu beiden Seiten schlaff zu Boden. Eine Blutlache weitet sich zu den Füßen des Schwertträgers aus. Schwer und sicher sind die Schritte, die der Kämpfer geht, eine Blutspur zu seinen Füßen hinterlassend.
„Niemand kann mich aufhalten.“
Zwei Kämpfer stürmen an, der Krieger schwingt sein Schwert in einer halben Drehung samt Ausfallschritt nach vorn. Die Beine der Angreifer laufen noch weiter und Fallen im Rücken des Kämpfers zu Boden, während die Oberkörper schon am Boden liegen und die Zerteilten vergebens versuchen, ihre Därme im Körper zu halten und dabei qualvoll verbluten.
„Niemand. Kann. Mich. Aufhalten.“
Ein gepanzerter Lanzenreiter blockiert den Weg. Das Pferd hebt wiehernd die Vorderhufe, der Reiter presst die Sporen in die Flanken des Pferdes und die Lanze absenkend galoppiert er auf den Schwertkämpfer zu.
„NIEMAND! KANN! MICH! AUFHALTEN!“, ertönt es schrill und der Ritter macht einen beherzten Sprung in die Luft, landet hinter dem Reiter und weit ausholend wirft er ihm den Bidenhänder hinterher. Die Zeit scheint wie aus Wasser, die Waffe dreht sich auf den Reiter zu, näher und näher, trifft ihn im Rücken und wirft die arme Seele vom Pferd, das Reißaus nimmt.
„NIEEEEMAND!“, schreit es schrill, dann wird es dunkel. Der Reiter am Boden, der Kämpfer, die Welt, alles verschwindet. Was bleibt sind Glocken. Die Glocken und die keifende Stimme seiner Mutter: „Genug gespielt, Lars! Mach was aus deinem Leben! Bewirb dich endlich mal! Du bist jetzt bald 36! Andere Männer in deinem Alter haben Kind und Familie!“
Lars reibt sich die Schläfen und drückt gegen die Ohren. Beim Zocken kann er die Glocken gut ausblenden, doch jetzt, da seine Mutter wieder mal den Stromschalter umgelegt hat, sind sie präsenter denn je. Tag und Nacht verbringt Lars vor seiner Konsole. Verdrängt so, dass er kaum noch Schlaf findet. Arbeit … von der Stütze lebt es sich doch gut. Auch wenn die Lootboxen seine Kohle nun schneller aufbrauchen. Mal rausgehen. 2017? Wozu? Das Leben passiert drinnen. Lars schnappt sein Tablet und sucht sich den nächstbesten Pizzalieferanten raus. Jetzt ne Calzone, gefüllt mit Gyros, Zwiebeln, Pilzen und mit Käse überbacken. Zocken und Essen, das macht Lars gern. Eigentlich auch Schlafen, … aber die Glocken … und dieses beklemmende Gefühl, das ihn überkommt, wenn er müde wird. Ein Gefühl, als lauere etwas auf ihn. In der Dunkelheit … . Die Dunkelheit, die ihn nun in seinem Zimmer im Elternhaus umgibt. Schwärze … Glocken und Müdigkeit … . Lars findet Schlaf, seit langem.

Sand. Ein kühler Windhauch. Ist er draußen? Ein Flüstern hallt noch in seinem Kopf nach. Lars schlägt die Augen auf. „Man, Mama! Ist das ein schlechter Scherz? Wo bin ich hier? Im Sommercamp für Dicke?! Wo ist mein Handy?! Wo ist meine KONSOLE?! Warum bin ich … nackt?!“
 
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