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Inaktiv Season 3 Kylie

Status
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Alter
16
Geschlecht
Weiblich
Rasse
Halbelf
Heimat
Unbekannt
Hautfarbe
Weiß
Haarfarbe
Blond
Augenfarbe
Grün
Besonderheiten
Spitze Ohren

Naffnaff

Neuling
Beiträge
5
Alter
25
Ark Char
Sairi Achitaka
Kylie Halbelf 13 Jahre alt





Nicht schon wieder, Mutter wird richtig sauer sein. Die anderen Kinder haben mich mal wieder mit Schlamm beworfen und mein Wunderschönes Kleid das mir meine Mutter genäht hat total verdreckt. Aber wie immer werde ich das meiner Mutter nicht sagen, nein sie würde sich nur wieder sorgen machen und sich selbst die Schuld dafür geben. Ja das Leben als Halbelfe ist nicht leicht, ganz besonders nicht da ich in einem Menschen Dorf lebe die alle Elfen verachten.

Vor 14 Jahren lernte meine Mutter meinen Vater kennen und ein Jahr später bekam sie mich, leider erbte ich die Ohren von meinem Vater sodass man meine Elfische Herkunft nicht mehr vertuschen konnte. Ich selber habe meinen Vater nie kennengelernt. Er verschwand als meine Mutter mich noch in ihrem Leibe trug.
Aber genug davon ich muss das Kleid sauber bekommen bevor meine Mutter das sieht. Also machte ich mich auf in den Wald, den Weg den ich schon unzählige Male gegangen war. Es war schön im Wald die Vögel Zwitscherten fröhlich und im Unterholz knackte es gelegentlich. Ich liebte den Wald auch wenn es hier laut Mutter zu gefährlich sein sollte weil sich hier auch Kobolde hin verliefen.
Als ich endlich am See ankam zog ich mir das Kleid über den Kopf und wusch es im klaren Wasser des Sees. Der Schlamm war ganz schön hartnäckig diesmal, er war schon angetrocknet und Klebte sogar in den sorgfältig genähten Taschen die ich vorne am Kleid hatte.

Als ich dann denn ganzen Schlamm vom Kleid entfernt bekommen habe legte ich das Kleid zum Trocknen in die Sonne. Ich wusch meine Haare im See, da ich dort auch Schlamm abbekommen hatte. Grade als ich mich vorbeugte um meine Haare ins Wasser zu halten hörte ich es plötzlich, Glocken Ding Dong Ding Dong. Ich erschrak, und schaute mich panisch um. Was ist das, Mist sind Kobolde hier? Verflucht ich muss mich verstecken. Ich rannte zum Kleid schnappte es mir und rannte ins Unterholz machte mich klein und Versteckte mich in den Büschen. Dort wartete ich aber niemand kam vorbei. Als ich mich nach einer Stunde aus meinem Versteck hinaus traute fing es schon an langsam zu dämmern. Mein Kleid war noch feucht aber ich zog es mir wieder über den Kopf. Mutter macht sich bestimmt schon sorgen ich sollte mich sputen und schnell nach Hause. Auf dem Rückweg pflückte ich noch ein paar Kräuter die meine Mutter gerne zum Kochen verwendete.

Als ich nach Hause kam legte ich die Kräuter zu dem frischen Fisch den meine Mutter heute bestimmt auf dem Markt gekauft hatte. Danach suchte ich meine Mutter sie saß wie immer in ihrem Stuhl und nähte fleißig an einem Kleid. Als sie mich bemerkte Blickte sie auf und lächelte
„Hallo Liebling“ sie stand auf und küsste mich auf meinen Scheitel. Jetzt schaute sie verärgert „Warst du wieder am See? Deine Haare sind ja ganz feucht. Wie oft soll ich dir noch sagen wie gefährlich der Wald ist und das du nicht im See schwimmen sollst.“ Ich rollte mit den Augen und antwortete ihr „Ach Mami mir passiert schon nix, es wurden doch schon Jahre keine Kobolde mehr hier in der Gegend gesehen.“ Sie trat an den Tisch nahm die Haarbürste und fing an mein zerzaustes Haar zu kämmen.

An diesem Abend kochte ich mit meiner Mutter zusammen den Fisch, sortierte die Stoffe die sie für das Kleid gebraucht hatte, fegte die Hütte und ging dann ins Bett.

Ich schlief die Nacht nicht besonders gut, wachte oft auf und hörte immer, wenn ich kurz vorm wiedereinschlafen war das wiederhallen der Glocken die ich heute im Wald gehört hatte.

Am Morgen bat mich meine Mutter die neuen Kleider die sie genäht hatte zu Mik zu bringen, er war ein guter Freund meiner Mutter wohnte aber außerhalb des Dorfes zusammen mit seinen zwei Söhnen Luke und Jace. Sie fuhren alle paar Wochen in die Stadt und verkauften die Kleider meiner Mutter. Jace und Luke waren die einzigen Freunde die ich hatte, sie waren Zwillinge und zwei Jahre älter als ich aber das wichtigste war ihnen war es egal das meine Ohren spitz waren oder nicht. Sie mochten mich wie ich war und Ihnen machte es nichts aus das mein Vater ein Elf war. Als wir kleiner waren spielten wir fast täglich zusammen aber als Mik sich entschloss etwas außerhalb des Dorfes zu wohnen sah ich sie leider nicht mehr so oft. Umso mehr freute ich mich sie heute mal wieder zu sehen das letzte Mal war schon zwei Wochen her.

Also schnappte ich mir die Kleider faltete sie zu einem Bund und nahm sie mit. Außerdem nahm ich mir noch etwas Brot und Käse, füllte meinen Trinkschlauch mit Wasser und packte alles in meinen Beutel. Ich ging zum Stall, der genau neben unserer Hütte war, ich war sehr stolz auf den Stall denn Mik, Jace und ich hatten ihn selber gebaut.
Als ich den Stall betrat wieherte Zottel schon ungeduldig, sie war meine Stute. Mik hat sie mir zu meiner Geburt geschenkt damals war sie noch ein Fohlen gewesen und ich ein Baby. Ich wuchs mit ihr zusammen auf und als ich alt genug würde musste ich mich ganz alleine um sie kümmern und so wurden sie und ich unzertrennlich. Ich striegelte und Sattelte sie, führte sie nach draußen in den Hof und stieg auf, mittlerweile schaffte ich es schon alleine, ohne einen Hocker mich auf sie zu ziehen.


Wir ritten los, ich merkte richtig wie Zottel es genoss im Galopp über den Weichen Feldweg zu Galoppieren. Aber nicht nur sie genoss es, ich liebte es mit ihr zu reiten ganz besonders im Galopp da fühlte ich mich richtig frei. Nachdem wir schon einige Zeit unterwegs waren machten wir eine Pause ich pflügte ein paar Beeren von den Büschen, packte mein Stück Brot und den Käse aus und verspeiste alles. Währenddessen fraß Zottel das saftige Grüne Gras was am Rand des Weges wuchs. Nachdem wir beide satt und ausgeruht waren ritten wir weiter. Ich war grade in Gedanken verloren da hörte ich plötzlich wieder dieses merkwürdige Gebimmel. Zottel scheint es nicht zu bemerken sie galoppierte seelenruhig weiter. Ich versuchte es einfach zu ignorieren. Aber plötzlich huschten Schatten in weiterer Entfernung umher aber auch dies schien Zottel nicht zu bemerken obwohl sie sonst immer so gut aufpasste und bei der kleinsten Gefahr wieherte. Ach ich habe schlecht geschlafen das bilde ich mir alles nur ein dachte ich gerade als dieses Glockenläuten immer lauter wurde. Ding Dong Ding Dong… Es wurde so Laut ich konnte nicht mal mehr einen normalen Gedanken fassen. DING DONG DINGGGGGG……

Als ich erwachte hörte ich ein Flüstern, ich verstand aber nicht was gesagt wurde. Ich blinzelte „Mik bist du das?“. Keine Antwort. Ich öffnete die Augen und blickte mich um. Wo bin ich und was ist passiert?
 
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