Season 2 Katherina Magdalena Viktoria von Wittgenstein

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Riley Collins
#1
Outtime

Ich stell euch heute meinen zweiten Charakter vor.
Nachdem Valerie nun alles verloren hatte, von Bruder bis hin zu ihrem Vogel, hab ich mich dazu entschlossen das sie ein Selbstmordkommando ausführt.
War so zu sagen erfolgreich.

Kurz zu mir für die die mich nicht kennen,
ich heiße Vanessa, bin 23 Jahre alt, wohne in dem schönen Bayern und komme aus der Nähe von Ingolstadt. Ich hab eine kleine Tochter mit 2,5 Jahren und spiele schon über ein paar Jahre Rollenspiele.
Von Pen and Paper bis Larp zu Text basierenden Rollenspielen.



In Time

Katherina Magdalena Viktoria von Wittgenstein

Alter: 24
Herkunft: Erde, Deutschland

Die Angeklagte, Katherina Magdalena Viktoria von Wittgenstein, wird nach § 211 StGB in zwei Fällen angeklagt. Weiter wird Katherina von Wittgenstein § 323c StGB sowie § 227 StGB zur Last gelegt.

Der Angeklagten wird daher folgendes zur Last gelegt:

Katherina Magdalna Viktoria von Wittgenstein soll sich am Tattag in einem Schutzgebiet bedrohter Tierarten befunden haben. Nachdem sie dort auf vier illegale Jäger aufmerksam wurde, hat sie diese, nachdem sie drei Tiere getötet hatten, auf brutalste Weise hingerichtet. Zwei der Opfer tötete die Angeklagte selbst, während eines der Opfer seinen Verletzungen an Ort und Stelle erlag. Ein weiterer Jäger fiel wilden Tiere zum Opfer welche die Angeklagte durch die Jahrelange Arbeit kannte und sogar mutwillig zu diesem lockte.

Ein Raunen ging durch die Menge und Getuschel begann den Saal zu füllen. Eine von Wittgenstein die sich nicht unter Kontrolle hat, eine Schandtat. Die traditionelle Familie pflegte seit Generationen einen sehr diplomatischen und etikettierten Ruf. Katherina war schon lange das schwarze Schaf in ihrer Familie. Ihr älterer Bruder, Adalbert Willhelm von Wittgenstein war das glatte Gegenteil von ihr. Er war diszipliniert, gehorsam und Vaters Liebling. Dadurch das er der erstgeborene Sohn war, stand ihm natürlich jegliches Recht der Erbschaft zu. Das Nesthäkchen, Franziska Magdalena Sophie war die perfekte Tochter. Stets gut gekleidet, adrett und etikettiert. Franziska widersprach Vater und Mutter nie und folgte stets. Auch wenn Katherina oft vor gehalten wurde das sie doch sein sollte wie ihre kleine Schwester, war die Ältere keineswegs neidisch. Sie liebte ihre kleine Schwester mindestens genau so sehr wie ihren großen Bruder. Selbst wenn die Drei sich in gewisser Weise stark unterscheideten, so waren sie stets unzertrennlich gewesen.

Das einzige wo sich Magdalena mit ihrem Bruder einig war, waren Veranstaltungen. Ihr Bruder war ein guter Redner und ein noch größerer Charmeur. Er wusste wie er die Frauen um den Finger wickeln konnte. Magdalena hingegen wusste ihren Charm ebenfalls zu nutzen. Viele der Handels- und Geschäftsbeziehungen knüpften die Geschwister gemeinsam. Auch die Kleinste der Geschwister war immer auf den Partys anwesend. Wenn auch nicht im geschäftlichen Sinne, so doch im Familiären. Wilhelm und Viktoria von Wittgenstein, die Eltern der drei, waren selten Zuhause. Die Luxus Yachten, welche Wilhelm entwarf und verkaufte, waren zwar weit über die Erde hinaus bekannt, aber dementsprechend war er auch viel auf Geschäftsreise. Viktoria hingegen war eine Star Anwältin welche auch auf anderen Planeten ihre Klienten unterstützte. Die drei Kinder wurden hauptsächlich vom Personal aufgezogen welches am Anwesen eingestellt war. Und sollten beide Elternteile doch mal Zuhause sein, gab es sowieso immer nur Streit.

"Nun Fräulein von Wittgenstein? Was sagen sie zu der Anklage?" fragte der neue Richter. Denn Richter Menning wurde plötzlich vom Fall abgezogen da er eine stattliche Menge an Geld überwiesen bekam. Natürlich von irgend einem Unbekannten. Katherina war vollkommen klar das es ihr Vater war, wie vermutlich den Meisten die sich hier im Saal befanden, doch niemals hätte es jemand gewagt etwas zu sagen.

Stille hatte sich über den Saal gelegt und die Menge wartete gespannt auf die Aussage der jungen Frau. Ein kurzer Blick fiel auf die Verteidigerin und jahrelange Freundin ihrer Mutter. Mit einem zufriedenen Lächeln stand sah sie wieder zum Richter. "Schuldig in allen Anklagen Herr Richter." antwortete sie ohne auch nur den Versuch zu unternehmen zu Lügen. Katherinas Verteidigerin fiel aus allen Wolken und begann ihre Akte zu durchsuchen. Die Staatsanwaltschaft lachte sich ins Fäustchen während der Richter von ihrem Geständnis etwas überrumpelt war. "Sind Sie sich bewusst was sie gerade gesagt haben?" fragte er erneut um jeglichen Zweifel aus dem Weg zu schaffen.

Ohne zu Zögern nickte die Adelstochter. "Ja Herr Richter. Ich habe die vier Männer getötet und meinen Freunden zum Fraß vorgeworfen." antwortete sie ohne einen Funken von Reue in ihrer Stimme. "Und Herr Richter, Staatsanwaltschaft und Geschworene, ich würde es jeder Zeit wieder machen! Erklären sie mir weswegen der Mensch das Recht hat, eine Leopardin zu häuten, während sie noch am Verbluten und bei vollem Bewusstsein ist. Eine Mutter die vier Jungtiere zu ernähren hat." redete sie weiter "Ich habe die wilde Bestie, wie viele die Tiere bezeichnen, über zwei Jahre lang studiert, kennen gelernt und mich mit ihr angefreundet." fügte sie hinzu. "Wollen Sie uns erklären das sie das Leben eines Tieres über das von Menschen stellen?" fiel ihr der Staatsanwalt ins Wort. "Nein Herr Staatsanwalt. Ich stelle das Leben von Freunden über das Leben von Wilden." antwortete sie und ihr Blick verharrte einen Moment auf dem Mann in schwarz. Schaubend lehnte dieser sich zurück und musterte sie mit einer erhobenen Augenbraue.

"Nun Herr Richter, nachdem die Angeklagte die Tat gestanden hat habe ich dem nichts mehr hinzuzufügen." entgegnete der grauhaarige Mann dem Richter. Nickend betrachtete er Katherina welche erhobenen Hauptes auf dem Stuhl saß. Die Geschworenen zogen sich für ein Urteil zurück und kamen nach einigen Minuten wieder. Natürlich war das Urteil lebenslänglich. Es war nicht anders zu erwarten, doch was nun folgte, mit dem hatte Magdalena nie gerechnet. Sie wurde dazu verurteilt auf einer dieser Gefängniswelten zu leben. Einer dieser Welten wo die Reichen zahlten. Und ja, auch sie kannte die Show, und auch sie wusste was sich dort abspielte.

Für einen kurzen Moment kam Reue in ihr auf, doch das dauerte nicht lange. Auch diese Hürde würde sie meistern. Und während ihr die reichen, fetten Säcke beim Überlebenskampf zu sahen, war sie immer ein Mahnmal das nicht alle Adeligen Arschlöcher sein müssen. Ganz im Gegenteil. Das junge Mädchen begab sich auch des öfteren unter das normale Volk. Vermutlich lag es auch viel an ihrer Großmutter das sie so geworden war. Ihre Großmutter, Magdalena, welche ihre Namensgeberin war, war eine sehr soziale Frau. Sie arbeitete ehrenamtlich in einem Krankenhaus. Zwar verdiente sich die studierte Ärztin ihr Geld mit der Heilung und Verbesserung der Reichen, doch sie achtete auch auf die weniger Reichen.Von ihr hatte Katherina viel gelernt vor allem was den Umgang mit dem Pöbel anging – wie es ihr Vater immer ausdrückte. Er war schon immer genervt von der Art seiner Mutter, aber wie es die Etikette bot würde er niemals etwas gegen seine eigene Mutter sagen.

Das junge Fräulein war schon immer etwas besonderes, sagte Großmutter immer. Durch ihre Venen floss das Blut des Adels, sie hatte den Verstand eines Fuches und das Herz der Armen. Auch wenn Magdalena von ihrem Vater nie akzeptiert wurde, so liebte ihre Großmutter sie um so mehr. Doch auch wenn Katherina immer darauf achtete nicht zu arrogant zu wirken, so hatte sie auch diese Seite an sich. Man lernte dem kleinen Kind von Kindesbeinen an wie man sich zu benehmen hatte. Und das konnte sie, auch wenn sie es ungern tat. Die blonde Frau verärgerte ihren Vater einmal sehr. Und zwar hätte sie einen sehr wohlhabenden Mann heiraten sollen, doch so wie sie eben war spielte sie nicht mit. Katherina schraubte ihre Arroganz und ihr Ego soweit hoch, das sogar der Zukünftige absprang. "Aber Vater? Ich war doch ganz höflich und gesittet." entgegnete sie ihrem Vater Engelsgleich und man spürte förmlich den unschuldigen und dennoch trotzig drohenden Blick welchen sie ihrem Vater zwinkernd entgegen brachte. Wenn sie eine Sache wirklich beherrschte, dann die Tatsache das sie ihren Vater zur Weißglut treiben konnte. Selbst indem sie das tat was mir ihr auftrug. Aber sie hatte ein Händchen dafür es so perfekt zu machen, das man sie dafür am liebsten ertränken würde. Ihr Vater wollte die kleine unschuldige Prinzessin? Kathi schaffte es immer die Männer zu verkraulen, welche ihr Vater anschleppte.
 

Artoro

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Prof. Arthur Wunderlich
#2
Welch angenehme Überraschung eine von Wittgenstein antreffen zu dürfen. Das hebt das gesellschaftliche Leben gleich auf ganz neue Ebenen.

Ich erdreiste mich einfach mal euch auf eine Tasse Tee oder ein Gläschen vorzüglichen Rotweins ein zu laden.
Lasset mich wissen, wie Ihr es terminlich vereinbaren könnt.

Hochachtungsvoll

Maximilian-Henry II. von Hammersfell
 

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