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Season 1 Julia Thorne

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von Julia Thorne, 24. 02. 2017.

  1. Julia Thorne

    Julia Thorne Lehrling

    24. 02. 2017
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    Location on Map:
    Ark Char:
    Elena Moralez
    Hallo zusammen,

    der Gedanke, Ark als Rollenspiel zu spielen, treibt mich schon eine ganze Weile um und fasziniert mich mehr und mehr. Ich hab inzwischen hunderte Spielstunden auf einem PvpvE Server verbracht, den ich lieben gelernt hab. Doch langsam geht der Reiz am "normalen" Alltag verloren. Noch einen Dino zähmen? Noch ein Level schaffen? Noch eine Lichtsäule plündern? Noch ein Gebäude bauen? Ich will mehr! Und ich glaub, Ark als RP-Setting kann dieses "Mehr" füllen :) .

    Ich hab keine P&P Erfahrung, hab allerdings vor Jahren ein Forum geleitet, in dem Rollenspiel betrieben wurde. Ebenfalls mit Regeln, Charaktern, Abenteuern, Erfahrungspunkten, etc. Ähnlich wie P&P nur eben über den Computer ;-) . Eine Weile hab ich auch in World of Warcraft Rollenspiel betrieben, das verschwand aber leider zunehmend mit dem Verfall der Community.

    Das alles ist aber bereits Jahre her, meine letzte Berührung mit RP ist sicherlich schon gut und gern 8-9 Jahre her. Aber sei's drum *gg*.

    Mein Name ist Carina, ich bin aus Österreich und ich bin 29 Jahre alt.
    Meine Steam ID ist STEAM_0:1:114829183
    Gefunden hab ich euch über Google. Hab ne ganze Weile gehadert, ob ich mich tatsächlich bewerben soll. Schließlich ließ ich es aber einfach drauf ankommen und hab mich hingesetzt, um einen Charakter zu entwickeln. Nachdem ich nun sicherlich 2 Stunden an meiner Geschichte getippt hab und mir das mit jeder Zeile mehr Spaß gemacht hat, ist der Groschen eindeut gefallen - ich will dabei sein :) .

    Hier das Ergebnis, ich hoffe, die Story lässt sich auch Eurer Ansicht nach mit der Lore vereinbaren - hab mich für einen Nicht-Sträfling mit sehr "eigenem" Setting entschieden, hab aber versucht, alle Bestandteile so gut und schlüssig wie möglicht einzubauen ....

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    Eruus ist ein Siedlerplanet am Rande des galaktischen Ausdehnungsgebiets der Menschheit. Als die ersten Bewohner vor über 250 Jahren auf dieser neuen Welt eintrafen, waren sie voller Hoffnung, voller Tatendrang. Was hatten sie für Träume! Das Land wollten sie formen, die wertvollen Ressourcen abbauen und sie im Herzen des menschlichen Imperiums verkaufen, um reich zu werden … Doch wie so oft im Leben, kam es anders.

    Die Neulinge mussten Eruus zuwider sein. Zumindest schien es so, denn kaum drei Wochen nach ihrer Ankunft, fand das rege Treiben ein abruptes Ende. Ohne Vorwarnung brach der mächtigste Vulkan des Planeten aus und brauchte Verderben über die Siedler. Glühende Lava und fliegende Gesteinsbrocken vernichtete die provisorischen Gebäude, zerstörte die Raumschiffe und tötete einen Großteil der Menschen. Nur eine Handvoll blieb verschont.

    Mit dem nackten Leben davon gekommen, versuchten sie zu retten, was zu retten war, doch es war fast weniger als nichts. All die mitgebrachte Technologie war zerstört worden. Jede Möglichkeit, mit der Außenwelt zu kommunizieren, vernichtet. Sie waren damals aufs gerade Wohl aufgebrochen, hatten noch nicht festgelegt wo sie landen würden. Niemand wusste, wo sie waren. Niemand würde sie suchen kommen. Sie waren auf sich gestellt. Allein. Allein auf einem Planeten, der sie nicht haben wollte.

    Ein Mann namens Harvald übernahm damals das Kommando. Ein Mensch, der sich rasch mit den Gegebenheiten abfand und alles tat, um das Überleben der Verbleibenden zu sichern. Doch bei aller Führungsstärke war er auch jemand, der Macht, sobald er sie einmal hatte, nicht so einfach wieder aus der Hand gab. Demokratie war in seinen Augen ein scheiterndes Modell.
    Schleichend und über viele Lebensjahre hinweg, schuf er stattdessen einen Kult, der die Führung der wachsenden Gesellschaft innehatte. Er sprach von Eruus wie von einem lebendigen Wesen, fast gleich einem Gott, dessen oberster Sprecher er selbst war.
    „Technologie sei etwas Schlechtes“, behauptete Harvald. „Sie verlasse einen in der Stunde der Not“ und verwies auf ihre tragische Ankunft. „Doch wer mit der Natur im Einklang lebt, sich ihr anpasst und sie schätzt, wird überdauern.“ Und so geschah es. Jene, die ihm widersprachen „verschwanden“ mit der Zeit und so blieben nur die übrig, die ihm bereitwillig folgten oder zu schwach waren, um sich gegen ihn aufzulehnen. Alles Wissen über fortschrittliche Technologien wurde in den Köpfen weggesperrt, nicht mehr erwähnt und so waren die ersten Menschen, die nach Eruus kamen, die letzten, die wussten, was eine Kaffeemaschine oder eine Glühbirne waren.

    In diese Welt wurde ich im Licht des Kerzenscheins hineingeboren, das war vor 25 Jahren. Mein Name ist Julia Thorne. Seit meinem 18. Lebensjahr gehöre ich der angesehenen Gruppe der Jäger an.

    Vom Obersten Priester wurde mir damals das rautenförmige Artefakt in den linken Unterarm eingesetzt, das mich als Zugehörige dieser Gruppe ausweist. Niemand weiß, woher diese Artefakte stammen, zumindest niemand, den ich kenne. Alles Wissen um sie wird streng von den Priestern des Eruus Ordens gehütet. Sie sind selten, so viel steht fest. Es gibt immer nur so viele Jäger, wie Artefakte vorhanden sind.

    Die Aufgabe der Jäger ist es, dafür zu sorgen, dass das Gleichgewicht erhalten bleibt und Eruus nicht zu viele von uns nimmt. Eruus kann ein grausamer Herr sein, der aber gleichzeitig auch so viel Schönes bietet. Während die Priester beten, ehren wir ihn durch Taten. Wir töten Raubtiere und fleischfressenden Pflanzen in der Nähe unserer Städte, bringen aber auch immer wieder Opfer dar, um unsere Demut zu beweisen, denn wir Menschen sind nur Staubkörner, nichts im Vergleich zur Gewalt der Natur.

    Und doch war ich anders, als die anderen. Ich war rastlos – unzufrieden? Ich wollte mehr sehen. Mehr wissen. Die Kreise meiner Ausritte wurden mit jedem Jahr länger, bis ich eines Tages auf etwas stieß, das ich mir nicht erklären konnte.

    Es war eine silbern glänzende Plattform, aus einem Material, das mir nicht natürlich schien, welches ich aber auch noch nie zuvor gesehen hatte. Neugierig geworden stieg ich von meinem Reittier ab und betrat die Plattform. Als meine Finger darüber strichen, fühlte sie sich kalt an.

    Plötzlich verstummten die Waldgeräusche um mich herum, gleichzeitig erklang ein leises Summen. Überrascht sah ich auf, als mit einem Mal gleißendes Licht aus den Rändern der Plattform emporschoss und um mich einen perfekten, nach oben geschlossenen, Halbkreis bildete. Aufschnaufend sprang ich einen Schritt vom Rand zurück in die Mitte und griff an meine Seite. Als ich nichts als Leere spürte, verfluchte ich mich sogleich. Mein Schwert hatte ich an der Sattelhalterung meines Reittieres hängen lassen. Eine Stimme erklang in einer Sprache, die ich nicht verstand. Eine Stimme? Ich hatte die Plattform zuvor umrundet. Ich war sicher: Da war niemand! Vorsichtig näherte sich meine Hand dem Licht. Es war weder kalt noch heiß, doch es schien zu einer Barriere geworden zu sein. Wie kann Licht hart wie Stein sein?! Mein Herz raste, genau wie meine Gedanken, während die Stimme weiter unverständliche Worte sprach. Mit einem Mal spürte ich ein Kribbeln. Es begann in den Zehen, kroch die Beine hinauf und war bald im ganzen Körper zu spüren, bis es sich in ein unangenehmes Ziehen verwandelte. In Sekunden wurde das Ziehen zu einem Reißen, das jede Faser meines Körpers erfasste. Ein Blick nach unten offenbarte mir ein Bild des Grauens. Meine Beine waren verschwunden, obwohl ich sie noch spüren konnte. Ich schien in der Luft zu schweben. Während mein Verstand noch damit haderte, was ihm die Augen zeigten, sah ich meine Hände durchsichtig werden. Ich wollte vor Schmerz und Panik schreien, doch nichts drang aus meiner Kehle. Ich löste mich auf! Als auch meine Augen sich zu nichts wurden, erfasste mich Dunkelheit. Bei Eruus, was geschah hier?!

    Und dann war mit einem Mal alles vorbei.

    Ich musste ohnmächtig geworden sein. In meinem Mund schmeckte ich Sand. Langsam öffnete ich die Augen und stöhnte, als ich meine schmerzenden Glieder dazu zwang, sich meinem Willen zu beugen. Von der Plattform war nichts zu sehen. Auch nicht von meinem Reittier oder dem Wald, in dem ich zuvor gewesen war. Stattdessen fiel mein Blick auf das Artefakt in meinem Unterarm, das zu leuchten begonnen hatte. „Was zum …“, entfuhr es mir. Ich wischte darüber, als mit einem Mal vor meinem inneren Auge Symbole erschienen. Zahlen, Schriften, und mehr. Ein weiterer Streich über das Artefakt und alles war wieder verschwunden.

    Ich stand einfach nur da und starrte das Artefakt an. So etwas hatte es noch nie zuvor gemacht. In diesem Moment fuhr eine Stimme durch den Kopf. Schon wieder? Wurde ich verrückt?! ….
     
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  2. DichteFichte

    DichteFichte Com Manager

    19. 05. 2011
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    Edgar
    Da steckt zu viel Arbeit in der Geschichte, um sie wegen 1-2 Unstimmigkeiten abzulehnen.
    Ich würde mich freuen, dich morgen Abend im Teamspeak begrüßen zu dürfen.
     
  3. Julia Thorne

    Julia Thorne Lehrling

    24. 02. 2017
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    Elena Moralez
    Danke für die Antwort, morgen Abend kann ich aber leider nicht, hab ne Einladung. Bin generell recht ausgebucht morgen, kann da nur spontan schauen, ob's am frühen Nachmittag passt, vielleicht erwisch ma uns zufällig :) . Ansonsten steh ich sonntags wieder zur Verfügung.
    Alternativ kannst du mir aber vielleicht hier schon einen Hinweis drauf geben, in welchen Teilen die Unstimmigkeiten liegen?
     
  4. Julia Thorne

    Julia Thorne Lehrling

    24. 02. 2017
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    Elena Moralez
    Hey, sorry, dass ich mich die Woche über nicht gemeldet hab. War leider recht turbulent im RL. Ich werd schauen, dass ich morgen im TS vorbeikomm. Sobald mein TS beschließt, das Update endlich durchzuführen. Irgendwie spinnt a grad a bissl, aber wird schon ;-) .

    LG Julia
     
  5. Tealk

    Tealk Projektleiter

    02. 02. 2011
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    Venar Brenner
    Neu installieren, wenn der updater spinnt
     

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