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Angenommen Jamena Zola

Alter
23
Geschlecht
Weiblich
Rasse
Mensch
Heimat
Deutschland
Hautfarbe
Hell
Haarfarbe
Braun
Augenfarbe
Blau
Besonderheiten
Kleine Narben an Händen und Armen durch die Arbeit mit Wildtieren.

Jamena Zola

[ARK] Spieler
Registriert seit
11. 06. 2018
Beiträge
1
Alter
31
Ark Char
Jamena Zola
Hallo!
Ich bin die Victoria, 30 Jahre alt und wohne in NRW.
Erfahrung mit ARK habe ich in Massen, jedoch bin ich was RP angeht (bis auf P&P (DSA, Pathfinder)) ziemlicher Neuling.
Eine Internet suche hat mich auf euren Server gelotst und darauf hin habe direkt losgelegt meine Bewerbung zu schreiben.
Ich freue mich auf die Herausforderung Ark tatsächlich zu "Spielen" und nicht einfach zu besiegen.

Dann hoffe ich, euch gefällt mein kleines Intro :achappy:


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Mein Name ist Jamena Zola und ich bin 23 Jahre alt.
Ich komme aus einer armen Bauernfamilie und habe es durch viel Arbeit und meine guten Noten geschafft, mir meinen Lebenstraum zu erfüllen.
Das arbeiten mit wilden Tieren.
Zuhause habe ich auf den Feldern geholfen, was mir um einiges besser lag als die Handwerklichen aufgaben die mein Vater übernahm.
Im grunde bin ich ein fröhlicher, kontaktfreudiger und sehr neugieriger Mensch. Ich helfe gerne anderen, und bin kein freund von Gewalt.

Leider ist das leben selten fair, und gerade als alles richtig gut lief, lief es auf einmal richtig schief.

Eine Woche ist es her, eine Woche und drei Tage um genau zu sein, als ich ihn gefunden habe.
Den Beweis das die Wildtier Auffang Station "Second Chance", bei der ich als Wildtierpflegerin arbeite, nichts weiter als ein riesiges Gen-Labor ist.

Ein Gen-Labor das versucht tierische Soldaten zu erschaffen.
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Es fing alles an als Shari (einer unserer Bengalischen Tieger) Mittwoch regungslos in seiner Box lag. Genau wissend das ich mich gerade in Lebensgefahr brachte, öffnete ich Sharis Box und setzte mich zu ihm. Ein kurzer Blick reichte schon um zu sehen das sein Hals fürchterlich angeschwollen war, seine Zunge blau und die Augen Blut unterlaufen.
Erstickt.

Ich nahm mein Mobiltelefon und versuchte den Reservatsleiter zu erreichen, der jedoch nicht abnahm. Es gab keine andere Wahl, ich verließ die Box, sicherte sie, und machte mich zu Fuß auf den Weg zum Verwaltungskomplex.

Als ich dort eintraf war das Büro meines Chefs leer, jedoch versicherte mir Emil, sein Sekretär, das er bald wieder da sei und ich gerne drinnen warten könnte. Ich trat ein, schloss die Tür wieder und setzte mich vor den großen Schreibtisch.
Dann passiert das was immer passiert wenn ich meine unsägliche Neugier nicht im Zaum halten kann.

Die Akte mit "Geheim" zog mich sofort in ihren Bann.

Ich ging zum Schreibtisch, öffnete den braunen Pappumschlag und sah meinen armen Shari.
Über fünfzig Bilder von ihm. Alle zeigten seinen Todeskampf.
Mir verschlug es den Atem.

Nun bin ich keine Biologin, oder Genforscherin, oder Ärztin.
Ich bin Tierpflegerin, habe einen guten Draht zu Tieren, weis wie ich mit ihnen umzugehen habe, wie ich sie an mich gewöhne und pflege.
Der Bericht der den Fotos beilag, war einer dieser hochgestochen geschriebenen, mit Fachwörtern gespickten Texte, von denen ich vielleicht ein Viertel verstand.
Was ich jedoch verstand machte mich schwindelig.

Shari war durch Genmanipulation gestorben. Ein Cocktail an Genen der Giftdrüsen in seinem Maul wachsen lassen sollte.

Mein Puls raste als ich mir die Akte schnappte, zum Kopierer rannte und von diesem Albtraum Beweiskopien machte.
Ich musste das zur Polizei bringen!

Die Akte hatte ich gerade auf den Tisch zurück gelegt als ich Stimmen im anderen Raum hörte.
Schnell stopfte ich die Kopie in meine Hosentasche und setzte mich mit klopfendem Herzen zurück an den Tisch.

Alexander Grun lächelte als er die Tür öffnete und mich sah, was sich jedoch in einen fast panikartigem Gesichtsausdruck änderte, als er die Akte auf dem Tisch erblickte.

"Jamena, alles ihn Ordnung? Emil sagte du wärest total aufgelöst hier angekommen."
Er ging um den Tisch und lies, wie beiläufig, die Akte in eine Schublade gleiten.

"Ich habe gerade Shari tot in seiner Box gefunden...." antwortete ich und versuchte ruhig zu bleiben.
Hoffentlich hielt er das Zittern in meiner Stimme nur für die Aufregung wegen Shari...

Alexander riss die Augen auf.
"Shari ist tot?? Oh nein, wie schrecklich! Wie ist das nur passiert, das kann doch nicht sein!!"

Er stand auf, ging um den Tisch und nahm mich in den Arm.
"Kein Wunder das du so aufgelöst bist! Es tut mir so leid, ich weis das er dein Liebling war..."
Seine Worte klangen mitfühlend, seine Stimme war jedoch eiskalt.

Mein Gedanken rasten, ich fühlte mich taub.
Er lügt. Die Akte, er wusste was drin stand. Er lügt.

"Am besten du gehst erst mal auf dein Zimmer und ruhst dich aus. Ich werde mich um alles kümmern, keine Sorge."
Alexander schob mich unsanft zur Tür.
"Emil, ruf doch bitte jemand vom Sicherheitsdienst, Jamena soll nicht alleine zu ihrem Zimmer, sie sieht überhaupt nicht gut aus und soll sich ausruhen."

Ich versuchte zu protestieren, Alexander schüttelte jedoch den Kopf.
"Ich bestehe darauf."

Ein Paar Minuten später wurde ich auf mein Zimmer gebracht und durchsucht.
Sie fanden die Kopie der Akte und verschlossen meine Tür von außen.

Mir wurde gesagt das ich solange unter Arrest stehe bis man entschieden hat was mit mir geschehen würde, dass diese Informationen niemals an die Öffentlichkeit gelangen dürfen, dass ich ein Sicherheitsrisiko bin, dass das Militär mich am liebsten töten würde.

Die Dame, ihren Namen nannte sie mir nie, kam periodisch. Fragte mich immer dieselben Fragen:

Wer hat mir von Projekt Claw erzählt?
Wer ist mein Kontaktmann?
Was wurde mir für die Informationen geboten?
Was habe ich rausgefunden?

Egal welche Antworten ich gab, nichts war zufriedenstellend.

Ein paar tage später änderte sich alles.
Die Frau sagte nur, man hätte einen Weg gefunden mich "Sauber" aus der Sache zu ziehen und ich sollte mich schon mal vorbereiten. Sie gab mir zwei Bücher und verließ den Raum.
Ich war ein wenig verwirrt als ich die Titel genauer anguckte:

"Lexikon der Dinosaurier und anderer Tiere der Urzeit"

"Überleben in Natur und Umwelt"
------------​

Und nun sitze ich hier. Eine Wochen und drei Tage später. Das "Überlebenstraining" im Buch kenne ich fast auswendig, jedoch bin ich mir sicher, handwerklich ungeschickte Frau die ich bin, dass das eh nicht funktionieren wird.

Das Buch über Dinosaurier war ganz interessant. Schade das die Tiere alle ausgestorben sind, wäre ja ganz witzig ein paar davon zu sehen...

Jedoch kann mich das alles nicht von diesem Gefühl ablenken das ich beobachtet werde.
Naja, ich werde sogar ganz sicher beobachtet. Der Kerl vor der Tür macht da gute Arbeit...
Aber irgendwie ist es doch.... mehr... als ob jemand mitten im Raum steht, ich aber nichts sehe... zum greifen nahe....

Ich habe furchtbare Angst. Was meinte die Frau als sie sagte man würde mich "Sauber aus der Sache ziehen"?
Meine Panik wird immer schlimmer, mit jedem Tag fällt mir das Atmen schwerer.

Und vorgestern setzte auch noch dieses Glockenläuten ein...
Ich dachte das es von draußen kommt... das es eine dieser Foltermethoden ist die im Fernsehen gezeigt werden...

Jeden Tag wird es lauter und dauert länger...

Doch der Wachmann sagt er hört es nicht, er sagt da ist nichts, es ist so laut das ich das Gefühl habe mein Trommelfell platzt, doch er sagt da ist nichts, ich werde verrückt, diese Glocken, es hört nicht aus, es ist so laut, er kommt immer näher, was passiert mit mir.....

Mir wird schwarz vor Augen und ich werde ohnmächtig. Erlösung...
------------​

Ein leises Flüstern weckt mich, so nah als ob jemand direkt neben mir ist.
Je wacher ich werde, desto mehr entfernt es sich, und ich gebe alles um meine Augen aufzumachen, um zu sehen wer da mit mir spricht.
Die Grelle Sonne ist das erste was ich wahrnehme, dann kommt der Sand unter meinem Körper und das Rauschen der Wellen.

Ich schaue mich um, jedoch ist das Flüstern verstummt und sehen kann ich auch nichts als den Strand an dem ich stehe.
Etwas pulsiert an meinem linken Unterarm und als ich den Kopf senke um zu gucken was das ist, sehe ich einen merkwürdigen Stein. Ich berühre ich, jedoch hat das pulsieren schon aufgehört.
Er scheint fest verwachsen, jedoch verursacht er keine Schmerzen.

Das Gefühl beobachtet zu sein ist zwar noch da, jedoch viel schwächer als vorher. Was mich nur wundert: ich bin scheinbar ganz allein. Wer soll mich denn hier beobachten?
Seufzend drehe ich mich und gehe zu einem der Bäume die am Strand wachsen. Ich setzte mich auf eine der Dicken Wurzeln und komme auf ein erschreckendes Ergebniss als ich wegen einem Geräusch zur Seite gucke.

Ich bin Mutterseelen alleine an einem Strand, es gibt kein Anzeichen von Zivilisation, und wenn mich nicht alles täuscht, gucke ich gerade Wegs auf einen Parasaurus.
Ein hysterisches Lachen klettert meine Brust hoch.

Nur gut das ich die Bücher gelesen habe...
 

Tealk

Projektleiter
[ARK] Spieler
[P&P] Spieler
Registriert seit
02. 02. 2011
Beiträge
1.017
Ort
Eslarn, Deutschland
Ark Char
Niklas Bergmann

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