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Season 1 Hjorr vom Hochfels

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von Artoro, 23. 12. 2016.

  1. Artoro

    Artoro Waldläufer

    04. 07. 2016
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    Cruse "Marksman" Masters
    Kurz ein paar Daten zu mir:

    Name: Rouven
    Alter: mittlerweile 24 1/2
    Wohngebiet: Nähe Hameln, im schönen Niedersachsen
    RP-Erfahrungen: aus P&P-Runden mit Freunden und mittlerweile 970 Stunden Ark auf einem RP-Server
    Wie bin ich hier hingekommen ?: Mein guter Wegbegleiter Kandar Mar hat mich auf euren Server aufmerksam gemacht.

    Steam ID: 76561198003325321

    Soweit ist alles bekannt, aber jetzt kommt DAS "Neue"...




    Es ist nicht einfach auf einem Planeten aufzuwachsen der zwar über Ressourcen verfügt, aber deren Bewohner sich bewusst gegen das fortschrittliche Leben entschieden haben und zurück fanden zu den uralten Wurzeln ihrer Vorfahren.
    Der Weg, den man als Kind, zum heranwachsenden Mann und hin zum verbrauchten Mann zurück zulegen hat, ist von Geburt an vorherbestimmt. Ist dein Vater ein Viehzüchter, bist du ebenfalls ein Viehzüchter, ist er ein Speer im Stamm eines Jarls, bist auch du zukünftig ein Speer im Stamm deines Jarls, außer du wirst als Krüppel geboren, dann wirst du umgehend von deinem Leid befreit.
    Ist dein Vater hingegen einer von wenigen Hjorr´en, besteht dir eine verheißungsvolle Zukunft bevor.
    Mein Vater war Jäger und so wurde ich mit dem Tage meiner Geburt zum Jäger erzogen. Ich lernte das Töten, Ausnehmen und Häuten der Wildtiere, welches Fleisch dem Jarl gehört, welches dem Stamm gehört und welche Teile für die Zeremonien bestimmt sind.
    Mein Vater sprach häufig davon, ich solle glücklich sein ein Jäger zu sein, ich sorge für das Überleben des Stammes....
    Ich schaute stets zu den Hjorr´en auf, sie speisten mit dem Jarl zusammen, wurden von allen geachtet und stets bevorzugt. Doch das beste daran ein Hjorr zu sein ist es, ganz vorne zu stehen, wenn es zu einem Kampf mit einem Stamm kommt. Die ersten Gegner nieder zu strecken und sich vollkommen dem Rausch des Kampfes hinzugeben...
    Aber ich war zu einem Leben als Jäger bestimmt, die einzigen Gegner die bekommen würde, sind die versprengten Reste des zerschlagenen Feindes und diese sind dann auch noch verwundet, so kommt man nie zu Ansehen und vorauseilenden Ruhm.
    Also beschloss ich, heimlich den Kampf zu üben und zwar mit dem Schwert und Speer, welche mir am Tage meiner Geburt zugesprochen wurden. Denn ein Mann ist nur so viel Wert wie man ihm an Schwert und Speer zugesteht.
    Mit dem erreichen meines 12. Lebensalters vollendete ich die Lehre der Jagd und konnte mir die Tage frei gestalten, so lange keine Großjagd bevor stand. Dies kam meinem heimlichen Training zugute...

    Die Tage zogen ins Land und aus Tagen wurden Wochen und aus Wochen wurden Monate und aus Monaten wurden Jahre und so kam es, dass ich mein 18. Lebensjahr erreichte und nun offiziell an dem Thing teilnehmen durfte. Natürlich war allen bekannt dass die Kinder von jedem Mann sich in den Schatten am Thingplatz verbargen, um mit anzuhören welche feindlichen Stämme erstarkten und damit zum nächsten Ziel wurden, aber dies war den Männern nur recht, denn die Söhne und eines Tages selber vollwertige Männer sollten schon früh wissen, wie es bei so etwas zu geht.

    Und so kam es, dass ich am Tage meines 18. Tages der Geburt zum Thing ging und mir das Recht heraus nahm für meinen Traum, ein vollwertiges Mitglied der Kämpfer des Jarls zu sein, hervorzutreten und dieses einzufordern. Ich erntete Gelächter für meine Torheit und musste mir anhören, dass ich damit Schande über meinen Stamm und vor allem über meinen Vater gebracht gebracht hatte.
    Die Strafe dafür ist ein Kampf auf Leben und Tod mit den Waffen meiner Wahl. So kann ich zumindest zeigen, dass ich es absolut ernst meinte mit meinem Anliegen. Und so erwählte ich das Schwert zu meiner Waffe und machte mich bereit auf das was da kam...
    Es war der ein Hjorr des Jarls und er eröffnete den Kampf mit einem Schlaghagel seines kampferprobten Schwertes, die ich mit sehr viel Glück und offensichtlich Wohlwollen der Götter, mit mehr oder weniger minder tiefen Schnitten abwehren konnte. Mein Glück war, dass es sich ebenfalls um den trinkfreudigsten Hjorr des Jarls handelte und so kam ich dazu ebenfalls ein paar vereinzelte Schnitte setzen zu können.
    Der Kampf entwickelte sich sehr rasch zu einem ausgewachsenen Schlagabtausch von immer wieder aufeinander treffenden Stahls, welcher nur durch den Ruf des Jarls augenblicklich unterbrochen wurde:

    "Haltet ein! Ihr Söhne zweier Ziegen. Unsere Bräuchen besagen zwar was die Strafe für den Frevel dieses Burschen da ist, aber ich bin euer Herr und mein Wort ist das EINZIGE Wort das für euch zählt! Der Junge hat Geschick im Kampf bewiesen, selbst wenn sein Gegner ein Betrunkener Mann ist, so ist er mein Hjorr und dennoch talentiert im Kampf. Der Bursche soll Seite an Seite mit meinen anderen Kriegern gemeinsam streiten und meinen Willen durchsetzen. Aber für heute habe ich genug von ihm, er soll sich verpissen und den restlichen Abend allein verbringen!"

    Ich hatte es geschafft, ich bin in die Reihen der Krieger aufgestiegen und darf an der Seite der anderen Männer Schlachten schlagen. Meine erste Schlacht kam auch recht bald, denn die Streitigkeiten mit einem anderen Stamm eskalierten und beschworen einen Krieg herauf.
    Die beiden Stämme prallten in einem großen Tal aufeinander und so begannen die Aufregung und der Blutrausch Besitz von mir zu ergreifen und verwandelten mich in eine mordende, um mich schlagende Bestie, die vor nichts und niemanden Halt machte.
    Am Ende des Tages kniete ich blutüberströmt und mit zahlreichen Wunden an meinem Körper neben dem Leichnam meines Vaters, unklar ob ich der Todbringer war oder jemand von dem anderen Stamm und schrie mir die Seele aus dem Leib.

    Dann hörte ich es, das grausamste Lachen was ich in meinem Leben je vernahm. Es gehörte dem Hjorr, mit dem ich damals beim Thing kämpfte. Als sein Lachen verstummte sagte er:

    "Du hättest dir niemals den Frevel erlauben sollen nach etwas Höherem zu greifen als dir von Geburt an zu stand, du Sohn eines Jägers. Damals hat dich der Ruf des Jarls errettet, aber die Strafe habe ich noch nicht vergessen. Und so traf es sich ganz gut, dass dein Vater ebenfalls hier war, denn da durch konnte er die Schande von eurer Familie reinwaschen, in dem sein Körper mein Schwert fast ohne Widerstand hat hineinfahren lassen."

    Wieder erklang dieses grausame Lachen.

    Von erneutem Zorn beflügelt, nahm ich mein Schwert, welches mir mein Vater am Tage meiner Geburt als Gabe ins Bett legte, in der Hoffnung ich würde es niemals brauchen, und warf es dem Hjorr mit dem letzten Rest meiner verbliebenen Kraft entgegen. Der Narr sah es nicht einmal kommen, bis es sich von oben herab rotierend einen Weg durch seinen Brustkorb bahnte.

    Das grausame Lachen veränderte sich zu einem schluckenden und gurgelnden Geräusch.

    Nicht mehr im Stande mich zu bewegen schlief ich neben dem Leichnam meines Vaters an Ort und Stelle ein. Als ich erwachte, hoffte ich es sei alles nur ein Alptraum gewesen, aber der wieder wertige Geruch von geronnenem Blut machte es schlagartig real. Vaterlos und durch den immer wahrscheinlicher werdenden Mord an meinem Stamm blieb mir nur noch eine Wahl.
    Ich musste zu dem einzigen Ort gehen, wo es auf diesem Planeten Technologie, in Form eines Kommunikationsgeräts, gab. Die Handhabung wurde jedem Mann am Tage seines 18. Tages der Geburt erklärt, mit der Warnung sie nur im allergrößten Notfall zu aktivieren...
    Die einzigen Worte die ich heraus bekam waren:

    "Ich bekenne mich schuldig des Massenmordes und des Vatermords."

    Ich wartete auf die Dinge die da kommen würden und verharrte in einer knienden Position.
    Während des Transports wurde ich der absurden Ironie aufmerksam, dass nun wo alles Hjorr des Jarls tot waren und ich den letzten überlebenden selbst getötet hatte, ich am Ziel meines Traumes angekommen war.

    Ich bin für einem niemals zu rechtfertigenden Preis zu einem Hjorr geworden...


    Das Gericht vor das man mich führte, in einer Welt die mir bis dahin gänzlich unbekannt und zeitgleich erschreckend vorkam, verurteilte mich zu einer Strafe, die ich nicht einmal wahrnahm.
    Was gibt es denn schlimmeres als bis an das Ende seines letzten Tages daran erinnert zu werden, dass man seinen eigenen Vater getötet hatte?
    Denn da ich nicht redete und das einzige Wort was mir von Zeit zu Zeit über die Lippen lief, Hjorr war, wurde dies als mein Name übernommen...


    Hjorr
    (Volksvernichter & Vatermörder)
     
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  2. DichteFichte

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    Angenommen. :)
     
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  3. Artoro

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    Die ersten Tage vergingen sehr schnell und es verging kein Tag, an dem ich keine Wunden erlitt. Am Anfang verkroch ich mich in Höhlen und Nischen in den Wänden.
    Doch am siebten Tage änderte sich meine Sicht der Dinge.
    Ich sah im Dickicht ein rot leuchtendes Raubtier, welches keine Mühen hatte sich durch sämtliche Gegner hindurch zu kämpfen...

    Da war er wieder, mein Durst nach Blut und dem Kampf, dass das einen Hjorr ausmacht, was ihn am Leben erhält und ihm den einzigen Sinn in seinem Leben gibt...

    Also hieß es raus aus den Höhlen und Nischen und repräsentiere dich der Welt,
    DENN DU BIST DIE EINZIGE SPITZE DER NAHRUNGSKETTE, DIE ZÄHLT...

    Ich begab mich auf die Suche nach einem geeigneten Standort für meine neue Heimat, denn ein Hjorr lebt nicht einfach irgendwo, er residiert von wo aus ihm alle Wege offen sind.
    Ich fand ein Plateau, wo es bloß einen Zugang gab und es somit zum perfekten Ort machte.
    Ich schlug mein provisorisches Lager auf und begab mich auf die Suche nach Baumaterial.

    Wie es der Zufall so will und auch gewiss eine Fügung der Götter war, machte ich Bekanntschaft mit einem recht erfahrenen Druiden. Er sollte mir für Zukunft behilflich sein können, also bot ich ihm einen Platz auf dem Plateau an.

    Mittlerweile ist es hier recht anschaubar und der Bau der Opferstellen und der Schreine kann beginnen.

    Möge die Herrschaft des Hjorr sobald beginnen ...
     
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  4. Artoro

    Artoro Waldläufer

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    Hier schreibt Prof. Dr. Artoro Wunderlich, der über Monate von Hjorr vom Hochfels gefangen gehalten wurde !

    Ich übermittel euch die Botschaft, dass Hjorr an den Folgen einer Giftinjektion starb, welche ich ihm verabreichte.
    Sein Leben entglitt ihm unter starken Schmerzen, welche an die Folter heranreichen die er mir zum Anfang zu kommen ließ..
    Leider musste ich feststellen, dass sämtliche Ausgänge von Aussen von seinem Druiden, welch ungebildeter Trottel^^, verriegelt wurden.

    Somit überbleibt mir keine andere Wahl als mir ebenfalls eine Injektion zu verabreichen, um schneller zu sterben, als über Zeit zu verhungern und zu verdursten.

    Lebet wohl meine Freunde und hütet euch vor meinen übrig gebliebenen Experimenten...
     
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  5. DichteFichte

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