Inaktiv Season 3 Hans Hammer

Status
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Alter
28
Geschlecht
Männlich
Rasse
Mensch
Heimat
Deutschland
Hautfarbe
Hell
Haarfarbe
Dunkel
Augenfarbe
Braun
Besonderheiten
Narbe an der linken Schulter
Registriert seit
14. 06. 2017
Beiträge
6
Ratings
2
Ark Char
Professor Markus Schwefelwurm
#1
Hallo mein Name ist Lucas
ich komme aus Sachsen, und bin 26 Jahre alt.
Ich habe Roleplay Erfahrung auf Anzahcraft, Arkade und Ark:Chimeare RP gesammelt.

Hans lud schwitzend die Kisten voller Fleisch und Würsten aus einem Transporter. Frische Ware direkt aus seinem Schlachthof. Sein Bruder Lorenzo stand lächelnd an der Tür die zum Lager führte. „Schön dich mal wieder richtig arbeiten zu sehen“, sagte er mit einem frechen Unterton. „Halt deine Schnauze und Pack mit an du Penner“, schimpfte Hans schnaufend zurück. (Perforierend - -macht Löscher)Aufreizend langsam kam Lorenzo die Treppe herunter und packte sich eine der Kisten. Gemeinsam luden sie nun die Ware aus und gingen anschließend in ein kleines Hinterzimmer der Fleischerei.

Schwer atmend machte Hans sich ein Bier auf und setzte sich auf einen der laut knarzenden, maroden Stühle. Er schaute seinen Bruder grimmig an. „Haben die Maiers diesen Monat ihre Rate bezahlt?“ „Ja.“ „Und was ist mit der letzten Zahlung von Jansen? Du hast ihm doch hoffentlich nicht schon wieder Aufschub gegeben!“ Hans fragte drohend. Lorenzo sah ihn nicht an und begann unruhig mit seinem Bierdeckel auf einer Stelle des Tisches herumzukratzen. „Du Volltrottel, wie kann man nur so dämlich sein!“ Knurrte Hans aufgeregt. „Du weißt doch, dass nicht Jansen, sondern du von den Bossen zur Rechenschaft gezogen wirst.“ „Mensch ja doch, natürlich weiß ich das“ entgegnete Lorenzo. „Aber was sollte ich denn machen? Hätte ich ihm die Tür einschlagen sollen und alles mitnehmen, was sich irgendwie verkaufen lässt? Du weißt doch, dass ich so etwas nicht kann.“ „Genau das ist das Problem! Du hast keine Wahl. Entweder du oder er so einfach ist das“, entgenete Hans.
Ängstlich und misstrauisch schaute Lorenzo seinen Bruder an. Hans beobachtete ihn. „Du hast doch genau gewusst worauf wir uns einlassen würden. Wir wussten beide, dass die Bosse keine Gnade für die haben werden, die ihren Geschäften im Weg stehen. Der Geldverleih ist nun mal ein hartes Pflaster. Du solltest ihnen aber dankbar sein. Schließlich haben sie dir diesen schönen Laden zur Absicherung gegeben und mir den Schlachthof.“
Hans, der groß und breit gebaut war, ging zur Tür. „Du musst heute noch zu Jansen gehen und ihm klarmachen, dass er bezahlt - auf die eine oder andere Art!“ An der Tür angekommen drehte sich Hans noch einmal zu seinem Bruder um „Bitte tu was ich dir sage ich will dich nicht...“ Es knallte! Zweimal laut, die Tür flog auseinander. Hans wurde von einem Schlag getroffen, er spürte einen kräftigen Schlag in seiner Schulter und einen in seinem Oberarm. Holzsplitter bohrten sich in seine Schulter. Wie von einem Hammer getroffen viel der große Man zu Boden und alles wurde dunkel um ihn. Dunkel so unendlich dunkel, als würde ihn eine alles umschlingende Schwärze umgeben.

Zuerst hörte Hans nur ein leises Rascheln, wie von einem Bettbezug. Plötzlich stach irgendetwas unangenehmes in sein Bein. Er schlug die Augen auf und wollte nach dem lästigen Pieken langen. Aber als er seinen Arm heben wollte, durchzuckte ihn ein betäubender Schmerz. Knurrend fletschte er die Zähne. Er lag in einem Bett, in ein einem Krankenzimmer. Sein Arm war vollkommen bandagiert. Drähte steckten in seinem Oberarm.
Die etwas in die Jahre gekommene Krankenschwester, die ihm gerade eine Spritze gegeben hatte, schaute ihn mit erhobener Augenbraue an. „Na Schätzchen, so empfindlich?! Ist doch nur ein kleiner Pieks.“ sagte sie keck.
„Wo verdammte Scheiße bin ich hier?“ donnerte Hans. „Sie sind in einem Krankenhaus. Sie wurden gestern mit mehreren Schussverletzungen eingeliefert und mussten Operiert werden.“ Erklärte ihm die Schwester etwas einfühlsamer. „Wieso kann ich meinen rechten Arm nicht bewegen?“ „Das sollte ihnen besser ein Arzt erklären. Ich werde gleich bescheid geben, dass sie wach sind.“

Wenig später kam ein Arzt zu Hans und erklärte ihm, dass eine der Kugeln sein Schultergelenk zertrümmert hatte. Die zweite Kugel ist durch seinen Unterarm in den Brustkorb seines Bruders eingedrungen und hat ihn sehr schwer verletzt.
Als der Arzt das Zimmer verließ, fühlte Hans, dass er irgendwie nicht alleine war. Er fühlte sich, als würde ihn jemand oder etwas beobachten. Sind die Hurensöhne, die mich und meinen Bruder angeschossen haben hier her gekommen um uns endgültig zu erledigen? Aber das hätten sie auch gleich machen können, als wir da angeschossen lagen. Mit diesem Gedanken schlief er vor Erschöpfung und Entkräftung ein.
Doch das Gefühl, beobachtet zu werden blieb. Es begleitete ihn auf Schritt und Tritt. Nach einer halben Woche begann er sogar schon Glockengeläut zu hören. Er fragte die Krankenschwestern, ob sie es auch dieses Läuten hörten, aber sie verneinten es alle. Sie gaben ihm jedoch ein anderes Schmerzmittel, um sicher zu gehen, dass er nicht von den Medikamenten halluzinierte.

Das Läuten blieb! Es wurde jeden Tag lauter und deutlicher. Nach etwa anderthalb Wochen, gerade als er mal wieder zum Schwesternzimmer lief, um sich nach seinem Bruder zu erkundigen, wurde das Läuten so unerträglich laut, als würde Hans direkt unter der Glocke stehen. Er griff sich an den Kopf und hielt mit aller Kraft seine Ohren zu. Aber es half nichts. Plötzlich wurde alles schwarz um ihn und er fiel wie ein Stein zu Boden. Kühle Luft strich über seinen Körper, er hörte ein Flüstern und Tuscheln. Als er die Augen aufschlug, war schlagartig Stille um ihn. Jetzt hörte er ein Rascheln der Bäume über ihm. Er lag auf dem Rücken und sah blauen Himmel über sich. Wieder stelle er sich die Frage. „Wo verdammte scheiße bin ich hier?“
 
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