Season 3 Gwen Ztrank

Registriert seit
16. 03. 2017
Beiträge
20
Ratings
23 2
Alter
29
Ark Char
Marie
#1
Bewerbung Season 3

Huhu ihr Lieben,
dann bewerbe ich mich auch mal für die neue Season :achappy: Danke für die vielen schönen RP Stunden in Season 2 und die tollen Chars die Marie kennenlernen durfte.


Name: „Kitty“ Jenny
Alter: Bald 28 :O
Herkunft: Österreich ( für Fichte: „Ah geh passt scho“)



Hier mein neuer Char:


Gwen Ztrank


Aus der Ferne ertönte ein lautes und lang gezogenes „Gweeeeeen“!
Ich war gerade dabei die letzten Opfergaben Knochen aus unserem „Yog Schrein“ zu sortieren, lies jedoch alles liegen und ging dem Rufen Richtung Osten nach.
Ich durchquerte unser wunderschönes Ztrank-Tal, denn unser Haus stand an einer Klippe mit dem Blick über unser Land.

Am Abend war es hier besonders schön. Überall Fackeln, schöne Sklavenmädchen die für uns tanzten und ein leichter Windhauch. Rasmus stand in der Dämmerung an seinem neuesten Gebäude, der Kampfarena und grübelte über das nächste Stockwerk. Ich bin wirklich gespannt, was er da wieder zusammenbaut. Wir Ztranks kämpfen gerne um uns einerseits unsere Zuneigung zu zeigen und uns abzureagieren. Ein paar zärtliche Faustschläge können manchmal ganz gut tun.



Ich lief an Rasmus vorbei und hörte die Männerstimme wieder rufen „Gweeeeen!“, es kam vom Ost Ausgang unseres Tales.

Dort angekommen kamen mir die Ztrank Brüder Grem, Kull, Gor und Kort aufgeregt entgegen. Die Männer waren die letzten Stunden weg und kamen mit einer Überraschung zurück.

Sie schleiften ein junges dunkelhaariges Mädchen hinter sich her, das Seil an den Händen angebunden, so machen wir das immer.

„Wenn sie dir gefällt, dann kann sie gerne bei euch im Haus tanzen, doch wenn du sie nicht möchtest dann vergnüge ich mich mit ihr“, sagte Grem etwas aufgeregt.

Ich musterte das Mädchen und beschloss sie Grem und vielleicht auch den anderen zu überlassen. Es ist immer gut, wenn die Männer Gesellschaft haben, dann halten sie die Waffen im Kampf ruhiger und sind entspannter.
Fleisch brachten sie auch mit und ein paar andere Opfergaben für unsere Götter im Ztrank-Tal.
Ich machte mich daran die Mitbringsel zu sortieren und dachte dabei an frühere Tage …


Vor vielen Jahren war ich noch alleine unterwegs, musste viele Prüfungen im Leben bestreiten. Ich fühlte mich nie zugehörig und war meistens auf der Flucht vor den Menschen.

Verdammte Hexe, brenn“, waren die letzten Worte die ich vernahm, als ich damals aus meinem Dorf und meinem Haus getrieben wurde. Ich war lange Zeit unterwegs, suchte nach dem Sinn meines Lebens und endete schließlich an einem Fluss in einem kleinen Felsverschlag. Dort baute ich mit den Mitteln die ich hatte eine kleine Hütte und widmete mich dem Zubereiten meiner Kräuter und Tränke. In der Umgebung gab es noch andere Siedler und so bekam ich immer wieder mal Besuch, denn die Leute holten sich gerne Tränke und andere Kostbarkeiten.


Sonst war ich oft auf langen Touren um diverse Dinge zu besorgen und die Gegend zu entdecken.

Auf einer dieser Touren lernte ich dann die Ztrank Männer kennen. Und es fühlte sich an, als wäre ich endlich „Zuhause“ angekommen. Ich verliebte mich in Kull und er sich in mich. So kam es dann, dass ich im Ztrank-Tal einzog. Kull baute uns ein schönes Haus, ich lernte richtig zu kämpfen, lernte zu leben und ich selbst zu sein (und dass Kleidung keinen hohen Stellenwert hat).

Wir Ztranks lieben das Schöne, sei es ein Körper oder eine gute Mahlzeit.
Die Ztranks sind Genussmenschen, sie sind einfach, aber sie haben ein gutes Herz. Sie nahmen mich als ihre Schwester an und dafür bin ich bis heute dankbar.
Ich glaube, wenn ich die Männer damals auf dem Piratenschiff nicht getroffen hätte, dann würde ich als alte Flusshexe noch immer in meiner Hütte sitzen.
Jetzt ziehen wir gemeinsam durch unser Land, nehmen uns was wir brauchen und genießen.



„Gweeeen, gleich kommt der nächste Sandsturm! Schnell komm zu uns aufs Dach!“, rief Kort ganz aufgeregt.

Kort ist der Klügste von uns allen und weiß immer Bescheid.

Ich lief rüber und sah auch schon wie sie alle auf dem Dach standen, sowie unsere Götter sie schufen. Das war immer unser Ritual, alle nackt aufs Dach und den Sturm genießen. Das haben sie sich jetzt auch verdient nach diesem anstrengenden Tag.

Etwas später, wenn die Sonne ganz untergangen ist dann setzen wir uns noch gemeinsam ans Lagerfeuer, speisen etwas von der heutigen Ausbeute und lernen weiter zu zählen (geht am besten mit den Zehen und den Fingern). Bevor alle erledigt in ihr Bett fallen und die letzten Vergnügungslaute durch das Ztrank-Tal hallen. Morgen müssen alle fit sein, wenn es zu den Ztrank Bergen hinter dem Ztrank-Tal geht. Ich bereite noch alles vor, repariere die Rüstung der Männer und schmeiße mich dann auch ins Bett. Die letzten Nächte waren etwas unruhig und ich habe schlecht geträumt, hoffentlich wird diese Nacht besser.

Ein ganz normaler Tag im Leben eines Ztranks.
Wir leben zusammen, wir halten zusammen.


Am nächsten Tag geht die lange Tour los, wir begegnen einigen altbekannten Tieren, die meisten laufen jedoch vor uns weg. Blöderweise immer in unsere Richtung. An einer guten Stelle in der Nähe der Berge möchte Zonzo uns ein Lagerfeuer errichten. Doch ich sehe in der Ferne den Schein eines Feuers und so beschließen wir dort nachzusehen und uns anzuschleichen. Plötzlich schreit Kort „Ztraaaank!“, und rennt los, fällt hin und scheint bewusstlos zu sein. Ich hole Wasser, möchte ihm helfen und genau in der Sekunde als ich beim kleinen See stehe und meinen Beutel auffülle, scheint von einer Sekunde auf die andere ein Sandsturm aufzuziehen. Es wird ganz schwarz, hüllt mich ein. Ich bringe kein Wort mehr heraus und falle plötzlich in Ohnmacht.



„Ein Sandsturm hier in den Bergen?“

Das muss die Männer aber sehr gefreut haben denke ich mir als ich aufwache. Da ist aber ganz schön viel Sand um mich herum. „Wo bin ich? Hallo?! Ztrank!“
 

Folgende benutzer beobachten gerade diesens Thema (Mitglieder: 0, Gäste: 1)