AnzahCraft - Deine Rollenspiel Community

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Graf Lil Saint

Alter
33
Geschlecht
männlich
Rasse
Mensch
Heimat
Deutschland
Hautfarbe
weiß
Haarfarbe
dunkelblond
Augenfarbe
blau
Besonderheiten
Hat stets einen skurrilen Hut dabei, spricht mit Tieren und ist bisweilen etwas waghalsig zu Gange.

Der Graf

Kämpfer
[ARK] Spieler
[P&P] Spieler
Beiträge
338
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0
Über mich
Hat stets einen skurrilen Hut dabei, spricht mit Tieren und ist bisweilen etwas waghalsig zu Gange.
Huhu allerseits.

Ihr habt ja nun schon mitbekommen, dass es bezgl. meiner Wenigkeit eine kleine, vielleicht auch größere Änderung im Team gab. Und zwar bin ich kein Teammitglied mehr aufgrund verschiedener Umstände. RL, unvorhersehbare Situationen, die man nicht haben möchte, Arbeitsstress …. Etc. …. kurzum, Zeitmangel.
Hierbei auch nicht zu vergessen, dass ich, als ich zum Projekt Anzahcraft anderen Gegebenenheiten unterlag, was schon damit los ging, dass ich ledig war, und zu der Zeit auch generell seeeeeeehr viel Zeit hatte.
Ich bedauere den Austritt sehr, allerdings muss ich schreiben, nimmt es mir in der aktuellen Zeit / Situation sehr viel inneren Druck heraus, so dass ich denke, ich mich daher in der wenigen Zeit, die mir aktuell verbleibt, mich besser dem RP widmen kann. Ich möchte mich hier auch gleich noch für solche Situationen bei euch entschuldigen, in denen ich im TS da war, aber nicht einfach mal von mir aus zu euch ins Gewusel gestoßen bin und auch bitten es mir nachzusehen. Es ist vielleicht kaum vorstellbar, aber tatsächlich war es meist so, dass ich mich dabei auch über mich selbst ärgerte, nur unter anderem sorgen / sorgten oben genannte Umstände mitunter dafür, dass bei mir Abends einfach die Luft heraus ist, und ich mich kurz geschrieben „zusammenkugele wie ein Igel“. Dann kommt hier auch noch zum Tragen, dass ich ein Mensch bin, der sich nicht gern aufdrückt, danke an der Stelle an Artoro, der mich das eine Mal ins Gewusel eingeladen hatte. Denn bei sowas kann ich nicht nein sagen und freu mich dann auch bei euch zu sein.
Eines möchte ich hier noch einmal zum Ausdruck bringen. Auch wenn es die letzten Wochen nicht so schien, gibt es eines, was mir bisher an dem Projekt immer am Meisten gefiel und gefällt. Und zwar IHR! Und auch jeder Einzelne von euch, ohne Ausnahmen.
Kurzum, Anzahcraft ist zu einem, für mich, wichtigen Teil in meinem Leben geworden, ihr braucht daher auch nicht befürchten, oder euch freuen ( xD ), dass ich irgendwann einmal nicht mehr da sein werde. Auch wenn es Zeiten geben sollte, in denen ich mal gänzlich weg bin, eines vergesse ich nie.
Und zwar wo ich her komme! Soll heißen, auch dann keine Sorge, ich komme wieder und ihr werdet mich so schnell nicht los :acblah:

Meine Zeit wird jetzt in den nächsten Wochen nicht zwingend mehr, allerdings kann ich eines tun. Und zwar die Zeit, die ich noch zur Verfügung habe mit euch im RP verbringen. Es werden wohl kaum einmal mehr als 2 oder 3 Stunden am Stück sein, daher habe ich mich nun auch entschieden den Grafen „zurück“zuholen, da ich mit diesem Char, denke ich, nicht zwingend eine derartige Kontinuität benötige, wie mit dem Hausmeisterjungen. Mit ihm konnte ich aufgrund der kurzen Spielzeiten keine wirkliche Story aufbauen.

Den Grafen an sich hatte ich zum Ende hin nicht mehr wirklich in dem Maße ausgespielt, wie ich es vor hatte, möchte dies jetzt aber auf jeden Fall nachholen und werde schauen, dass ich es auch mit kurzen Spielzeiten hin bekomme.

So, und los geht’s mit der Story. Ich hatte eigentlich auch vor, gewisse Situationen daraus mit Ingame Bildern zu unterlegen, nur fehlte es leider auch dabei stark an der Zeit hierzu, da ich auch ein paar Bilder hätte bearbeiten müssen und mir das auch erst aneignen müssen ^^ Ich hoffe die Story wird auch ohne schicke Bildchen nicht zu trocken.

Sie enthält nun auch einen kleinen Teil der Story vom Hausmeisterjungen, den ich eigentlich über eine Art Rätsel / Gewinnspiel in der ACI Lore anbringen wollte. Leider hatte ich auch dies nicht geschafft, es tut mir Leid. Es passt nicht ganz zum Char des Grafen, aber ich werde irgendwie versuchen einmal Etwas ähnliches Rätseltechnisches einzubauen.

Achso… wer mich noch nicht kennt.

Ich bin der Graf :achappy:



Liebes Tagebuch,
viele Sonnen und auch Monde sind vergangen, als ich dich das letzte Mal beschrieb. Wo soll ich wohl anfangen. Der Trott war es, der mich daran hinderte...
Mein kleiner Laden auf dem Zwergenmarkt gefiel mir so gut, dass ich mein Leben auf dem nunmehr 3. Planeten auf meiner verrückten Reise, meiner Arbeit verschrieb.

So stellte ich zuhauf schillernde Farben in den verschiedensten Qualitäten und Konsistenzen her um damit verschiedene Sachen einzufärben. Zumeist verkaufte ich sie direkt an meinem Stand außerhalb meines Geschäftes und verdiente damit den ein oder anderen Metallbarren, der Rohstoff, welcher hier meistens zum Handeln genutzt wird.
Innerhalb des Geschäftes bereitete ich wöchentlich einige Tinkturen, sowie Medikamente her für die Bewohner von diesem Planeten und die restlichen freien Zeiten kümmerte ich mich um mein Pferd, sowie dem goldenen Huhn auf der Dachterasse meines Geschäftes oder verbrachte die Abendstunden gemeinsam mit den Zwergen und ihrem äußerst starken Zwergenbier.
Abends kamen sie heraus aus ihrer Höhle und wir fanden uns des Öfteren zu einer geselligen Runde am Lagerfeuer zusammen. Am Tage arbeiteten diese kleinen Herren unentwegt in ihrer Höhle, um endlich wieder einen Durchbruch zu ihrer alten Welt zu bekommen. Sie waren die einzigen Wesen auf diesem Planeten, die scheinbar anders hergekommen waren, wie alle restlichen Bewohner, und so wollen sie auch wieder zurück...

...In dem sie sich untertage zurückgraben.. Nur schwand meine Hoffnung immer mehr von Tag zu Tag, dass die Zwerge damit Erfolg haben werden..
So gab ich mich tagein, tagaus immer wieder diesen geregelten Tagesablauf, besser gesagt Trott hin und lebte meine Tage so daher. Vor allem akzeptierte ich es, da ich ein sehr ruhiges Leben genoss und mich sicher fühlte hinter den riesigen Toren des Zwergenmarktes.

Farben herstellen, Tinkturen zubereiten, Eierschalen mörsern, mein Reittier füttern, Rudi füttern ab und an einmal essen, jeden 3. Abend ein Bier und natürlich vieeeeel schlafen... dies waren also die meisten Tätigkeiten, denen ich nachging und auch jetzt noch emsig nachgehe..

Nur eines, liebes Tagebuch, das tat ich allerdings nie. Die Zahlen sind es, für die ich allmählich den Blick verlor.
Waren sie es nicht, die mich einst erst auf die Reise schickten? Und nun sitze ich hier in meinem Laden und frage mich, habe ich sie ernsthaft vergessen?!
Den Blick und das Bewusstsein dafür verloren?

Man sieht den Grafen wie der Graf in seinem Laden sitzt, vor sich ein weit geöffnetes Buch, welches er gerade beschreibt.
Links von ihm steht ein geöffnetes Tintenfass und in der rechten Hand hält er eine Feder, die er gerade in das Fass steckt, während er mit der linken Hand ein paar selbstgeschnitzte Würfel aus seiner Hosentasche holt. Er schließt kurz die Augen als würde er nachdenken, öffnet sie wieder und wirft die Würfel vor sich hin...
Wie sie da nun vor ihm herumliegen, zeigen sie die Augen beziehungsweise Zahlen:

1, 4 und 3 x 2 ...

"Hmmm, die 1 und die 4 sollen wohl mein Geburtsdatum darstellen und die 3 Zweien... Ah.. Sie markiert den Anfang eines neuen Zyklus, dessen Art von der nächsten Dreifach-Zahl bestimmt wird, die ich sehe. Das war es doch.. und auch Dies ist ein Zeichen der Bestätigung, dass du auf dem rechten Weg bist, das richtige tust und in
die richtige Richtung gehst. Setze diese Gedankenrichtung fort. Ich denke wohl ersteres könnte passen…"


murmelt er so daher, gefolgt von einem:

„Hmmmmm“

Er greift sich die Würfel erneut, verschließt wieder für eine kurze Zeit die Augen, um sie dann wieder zu öffnen und die Würfel erneut vor sich hinzuwerfen.

2 x 1 und 3 mal die 3

zeigen sie dieses Mal an, woraufhin der Graf kurz auf lacht.

"Ein spitzenmäßiges Full House"

schmunzelt er daher..

„Was haben wir denn hier.."

"2 x die 1.. Mensch das war doch die Zahl der Meisterschaft...
Ich bin aufgefordert, meine Beziehungen und Lebensumstände unter die Lupe zu nehmen und soll Verantwortung dafür übernehmen, dass ich diese selbst erschaffen habe... wohl wahr.. Noch kann ich sie ändern... wenn ich dies auch möchte..
Okay.. was haben wir noch, 3 x die Nummer 3..."


Er guckt sie ein paar Sekunden an, scheint ein wenig zu grübeln und murmelt dann

"Du musst eine Entscheidung treffen; diese führt entweder zu 666, was bedeutet, dass du die Lektion auf eine andere Art wiederholen musst, oder zu 999, der Vollendung, das heißt, du hast die Lektion gelernt."

daher..

„Ich muss also eine Entscheidung treffen.. Okay……, Mensch was denn für eine … „

Barmt er daher und in diesem Moment scheint der Planet ein wenig anfangen zu Beben, so dass einige Tonbehältnisse im Geschäft aus deren Regalen fallen und der Graf sich kurz am Tresen, an dem er sonst die Leute bedient, festhalten muss.

„Ach herrjeh, was passiert hier nur?!„

Fragt er laut vor sich daher und sucht den Eingang auf um hinaus vor das Geschäft zu gelangen. Einige Meter davon entfernt baut sich eine Art Kraft- oder Energiefeld auf.
Die Energie bewegt sich so, als würde sie gleich anfangen alles in der Nähe einfach in sich hineinzuziehen.

„IST DAS MEINE LEKTION ?!?“

schreit der Graf daher, während er sich seinen Hut fest hält.

Die Stimme verstummt, während das Bild ein wenig zurückgeht und man erkennt, dass sich alles auf einem kleinen Monitor abspielte, vor dem ein junger Erwachsener steht, der die rechte Hand zu einer Faust zusammenballt und

„Looooos, komm schon.. geh drauf zu man…!“

ein wenig lauter dem Bildschirm entgegenschreit.
Ein zweiter Monitor rechts daneben zeigt scheinbar ein Standbild mit einem Hinweis links unten in der Ecke:

„Record [ACI 14 P 4]:10102019:R.1116389“

Das Bild zeigt ein paar Menschen, sowie auch den Grafen zusammen in der Nähe des Geschäftes von ihm, wie sie vergnügt miteinander pokern. Auf dem ersten Bildschirm sieht man nun den Grafen wie er sich tatsächlich in die Richtung des Kraftfeldes bewegt..

„Jawoll!“

haut der junge Kerl fast seine Faust in den Bildschirm, dreht sich flux um 90 Grad nach links und geht auf eine Glasröhre drauf zu, die mit einer Menge an Technik versehen ist. Er drückt einen Knopf auf einer Tastatur direkt neben den Eingang in die Röhre, springt herein und in dem Moment verschließt sich Der gläserne Zugang bereits. In der Röhre entwickelt sich ein ähnliches Kraftfeld, wie schon beim Grafen nur wesentlich heller, sodass in Kürze ein gleisendes Licht den kompletten Raum erhält, dass man schier gar nichts mehr erkennen kann. Während sich das Licht allmählich legt sieht man, dass Rauch aus einigen der technischen Gerätschaften an dieser Glasröhre, aufsteigt. In der Röhre befindet sich ebenfalls Rauch oder auch eine Art Nebel, der kein Durchsehen mehr ermöglicht.

Das Bild bewegt sich langsam in die Richtung der Röhre und stoppt kurz zuvor.

In dem Moment knallt es laut und sehr dumpf während eine Hand von innen gegen das Glas gedrückt wird. Die Glastür der Röhre öffnet sich und es sinkt jemand zu Boden, der einen Safari Hut trägt, ganz so wie der Graf, den man zuvor nur auf dem Bildschirm betrachten konnte.

„Jucheeee, ich hab es geschafft!“

ertönt es elektronisch klingend, aber dennoch gut zu verstehen.

Der Mann mit dem kuriosen Hut richtet sich auf und erblickt den Monitor.
Schnellen Schrittes geht er darauf zu und sieht noch diesen jungen Erwachsenen, wie er sich relativ schnell von der Stelle wegbewegt an der sich vor einigen Minuten noch dieses starke Kraftfeld aufbaute, welches der Graf beschritt.

„Was geht hier nur vor..?“

schaut der Graf ganz erstaunt auf, der Bildschirm rechts daneben zeigt immer noch ein Standbild von ihm selbst, während er mit einigen anderen Menschen wild am Pokern ist. Als er zurückblickt zu dem ersten Monitor, bricht das Bild darauf zusammen und der Bildschirm wird schwarz.

Kurz darauf erscheint eine Hinweismeldung:

„ERROR 999“ …

Als er diese erblickt, zuckt er kurz zusammen und murmelt

"oder zu 999, der Vollendung, das heißt, du hast die Lektion gelernt."

daher…

"
Soll das bedeuten mit diesem gewagten Sprung ins Unbekannte habe ich die Lektion geschafft?!
"


sagt er direkt danach etwas lauter und erblickt in diesem Atemzug ein Buch, welches genau vor dem ersten Bildschirm liegt. Eine Münze, die darauf liegt packt er bei Seite, nach dem er sie sich angesehen hat.

Auf dem Buch steht in einer etwas krakeligen Schrift "Tagebuch von Jack xxxxxx" ( Nachname mehrfach durchgestrichen, nicht mehr lesbar ) "Jacky Dollar" Steht darunter in einer wesentlich besseren Schrift.

Die Hände, die es halten, schlagen das Buch auf eine der ersteren Seiten auf, zum Vorschein kommt ein Text in ebenfalls
leicht krakeliger Schrift, als könnte sie von einem Schulkind stammen.

11te Nowember 2008
Heute zu mein Geburtztag habe ich ein tolles Rulettspiel bekomm von mein Eltern. Das hab ich natürlich mit mein Freunden gleich ausprobirt ICH und war immer der Gewinner.
Man hatte ich mich gefreut. Alle nannten mich nur noch Jacky Dollar für den restlichen Geburtztag


Derjenige, der dieses Buch in der Hand hält blättert ein paar Seiten weiter.

10.10.2010
Ich habe heute mitbekommen wie sich Mom und Dad gestritten haben, dabei flogen sogar Sachen durch die Gegend.
Ich bin sofort ins Zimmer gerannt weil ich mir das nicht mit ansehen möchte. Was soll das werden, es ist doch bald
mein Geburtstag :adsad:


Wieder werden ein paar Seiten weiter geblättert, dabei fällt auf, dass scheinbar eine größere Anzahl an Seiten herausgerissen wurde.

07.07.2014
Was für ein verdammtes Arschloch.. ich ertrag das einfach nicht mehr. Was ist nur aus meinem Vater geworden.
Ständig bringt der irgendeine andere Frau nach Hause und vergnügt sich scheinbar jedes Mal bis tief in die Nacht mit denen..
Nutzt seinen Status in der Firma, in der er arbeitet scheinbar ganz schön aus der Idiot. Mir blieb mal wieder nichts anderes übrig, als mich herauszuschleichen, um das kleine Versteck aufzusuchen, dass ich mit meinen Kumpels aufgebaut hatte im Stadtpark.
Unser Versteck in dem wir des Öfteren kleine Pokerrunden veranstalteten um, auf unsere Lollis und Fußballkarten zu wetten, oder was wir eben sonst dabei hatten.
Man.. Ich vermisse meine Mom so sehr...


Die Hände, die das Buch in der Hand halten blättern einen ganzen Schwung Seiten weiter.

11.11.2017
Endlich 18!! Und das erste Mal in einer richtigen Spielhalle gewesen. Es war sagenhaft!! Meine Vorstellungen wurden weit übertroffen. Bunte Farben und Lichter, wohin man nur sah. Klingende und ratternde Einarmige Banditen in Hülle und Fülle. Bartheken mit hübschen Frauen, die Bestellungen entgegennehmen. Ein Traum seinesgleichen und ich hab
sogar etwas gewonnen. Ich glaub ich saß bald stundenlang an einem Einarmigen Banditen, ich hatte mich nicht wirklich an die Poker oder Roullettetische herangetraut, da ich schon am Eingang doof angeschaut wurde und nach meinem Ausweis gefragt wurde. Nichts desto trotz bin ich mit einem Gewinn von sage und schreibe 12 Euro 50 Cent herausgegangen.
Was für ein erfolgreicher Tag.. ich glaub da könnte ich mich dran gewöhnen. Mal gucken wann der Alte merkt, wie viel Geld ich von seiner Geldkarte abgehoben hatte...


Die Hände schlagen ein paar Seiten weiter.

22.11.2017
So ein dummes Arschloch!!! Ich bin weggerannt und werde ein paar Tage hier in der Bude im Stadtpark verbringen. Der hat mir ernsthaft ein Veilchen verpasst der Wichser.. ( krakelig geschrieben, teils dringt die Schrift zur nächsten Seite durch ) Wegen 100 verschissenen Euros.. ein Witz, ich hasse ihn!


Die Hände blättern einen riesigen Schwung weiter.

11.01 2019
Da ich meine Abschluss fast verhauen habe und mein Vater der meinung ist ich würde mein Leben nicht auf die Reihe kriegen, will er mich in das Projekt hineinbringen an dem er aktuell arbeitet. So ein Mist... der spielt mit meiner Not. Leider fehlts mir aktuell an wirklich allem und ich bi nernsthaft gezwungen bei der Scheiße mit zu machen.
HAHAHA, er meinte ich könnte irgendwann vielleicht einen guten Professor abgeben oder vielleicht auch Forscher.. Naja, wenn er meint tztz..
Sommer gehts los und ich könne mich schon einmal frisch machen und es geht dann andersherum. Na das werden wir doch erst einmal sehen..


Die Hände blättern nochmal ein ganzes Stück weiter.

11.07.2019
Etwas mehr als einen Monat noch, dann bin ich hier erst einmal raus. Zum Glück. So ein Vollvogel, muss ja unbedingt so kurz vor meiner Abreise noch einmal zeigen was es für ein Riesenwichser ist!!

"Ooooh xxxx ( so oft durchgestrichen, dass ein Riss entstanden ist )
"Gib es mir du geiler Hund!!"

ertönt es in Dauerschleife aus dem Nachbarzimmer. Was ist nur aus diesem Ekel geworden..
An Schlaf ist nicht zu denken, ich glaube ich nehme mir gleich mein Bettzeug und verzieh mich auf die Veranda..


Wieder werden ein paar Seiten weiter geblättert.​

22.August 2019

Heute sollte mein erster Arbeitstag im ACI Center stattfinden. War ganz lustig. Mir wurde erst einmal irgendein Maschinenraum gezeigt voll mit immens vielen Geräten und technischen Messgeräten. Tausende leuchtende Knöpfe, sodass ich mir am Ende vor kam wie in einer Spielhalle. "Shice ist das geil" dachte ich mir und drückte so dann auch schon wild auf den vielen leuchtenden Knöpfen herum. Kommt da auf einmal so ein zerstreuter Typ, sichtlich haareraufend, angerannt und schreit wild herum

"Das können sie nicht machen, das geht doch nicht!"
"Doch geht, guck!"

erwiderte ich, während ich erneut wild auf den bunten Knöpfen herumdrückte.

"Aaaaaah, wenn ihr Vater nur nicht... .. Woaaaah .. Auf ihr Zimmer sie verzogener Bengel!
Sie werden in Zukunft nur noch Hausmeistertätigkeiten ausführen!!"

flappste mich der Alte voll.. Ich wollte nicht am ersten Tag gleich alles kaputt machen, so leistete ich dem erst einmal Folge und trabte ab in meine Schlafkabine. Hatte der Greis ernsthaft Zimmer geschrien?! Wo kommt der nur her, solche Buchten noch als Zimmer zu bezeichnen..


Auf der nächsten Sete geht es direkt mit einem Eintrag ein paar Tage später weiter.

06.09.2019
Ich durfte jetzt ein paar freie Tage in der Buchte hier genießen, nachdem ich erfuhr, dass ich für meine Aufgaben als Hausmeister in einem anderen Objekt eingesetzt werde.
Ich würde dafür sogar extra einreisen müssen mit einigen Touris.. blablabla. Ich hab dann irgendwann gar nicht mehr so wirklich zugehört. Wo auch immer die Reise also hingeht,
ich hoffe es gibt dort Casinos und einen schönen Strand.

10.10.2019
Geil, ich habe hier einen Raum entdeckt, den ich noch gar nicht kannte.. Es befinden sich einige dieser elektronischen Röhren in dem Raum, ganz wie diese, die ich sah,
als ich hier an kam auf diesem Planeten. Vielleicht auch ein wenig anders, ich weiß es nicht. Elektronische Geräte en Masse durchziehen diesen Raum, sowie einiger Aktenschränke, die nach meiner ersten Erkenntnis Baupläne, Bedienungsanleitungen zu der ganzen Elektrontechnik, so wie auch etwas wirklich, wirklich, WIRKLICH Interessantes..
Scheinbar gibt es neben diesem Planeten hier noch weitere dieser Art. Ich muss in den nächsten Tagen herausfinden, was es damit auf sich hat. Ob wohl Djego, Miss Baker und Tante Sunny Darüber informiert sind?! Egal, ich glaube ich werde in den nächsten Tagen einige Zeit hier drin verbringen, zu lesen gibt es ja genug.. Und ein wenig Staub wischen täte diesem Teil des Forschungszentrums wohl auch mal ganz gut.

22.10.2019
Habe heute wieder ein paar Aufnahmen gefunden, und auch durchschauen können, da meine Kollegen auf einer längeren Tour draußen in den Wäldern unterwegs sind.
Hab gesagt, dass es mir dermaßen schlecht ist, und ich nicht mitkommen kann.
Diese Aufnahmen.. Ich dachte ich kann meinen Augen nicht mehr trauen. Da waren Aufnahmen dabei mit Menschen, die ernsthaft POKERN !!!!
Während ich hier die letzten Fusseln aus den Ecken dieser kühlen Forschungseinrichtung herauskratze den lieben langen Tag.. Boarr ey!


Die letzten Seiten werden umgeblättert, bis zum Ende, worin sich noch ein paar herausgerissene Seiten befinden, die teils sehr verschmiert sind, als wären sie von Flüssigkeiten durchtränkt worden.
Auf einer Seite, auf der man halbwegs noch etwas erkennen kann steht:

...cht zusammen !
Wie kann die Welt so grausam sein ?! WARUM ???


( Am dritten Fragezeichen muss der Schreiber so doll aufgedrückt haben beim Schreiben, dass ein Riss im Papier entstanden ist. Du kannst ebenso erkennen, dass ein paar Zeilen fehlen, da am oberen Teil dieses A5 Blattes scheinbar ein Stück davon abgerissen wurde. Auch befinden sich einige orange- / bis rötlich farbene Fingerabdrücke auf dem ganzen Blatt verteilt. Der weitere Text ist nur noch schemenhaft zu erkennen,da die Tinte zum Großteil verschmiert ist. )

XXXXXXXXXXX in einer massiven BlutlaXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXXXXX Blut überall, dass ich erstarXXXXXXXX Das kann ni XXXXXX !!!! An IhreXXXXXXXXXklaffte eine WundXXXXXXXald größer wie ihr KoXXXXXXXXXXX Blut,
allesXXXXXLUT !!!XXXXXXXXXXXhnsinn, wieXXXXXXXXXXXXXXXX allesXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXunsere VerstXXXXier bleiben erstXXXXXXXX eileXXXX che gewachseXXXX
XXXXXXuuuumXXXXXMom das kaXXXXXXXt wahrXXXXXXXXXXXXXXXusam? XXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX


Die Hände verschließen das Buch und legen es vor sich nieder.
In diesem Moment ertönt eine Art Warnsignal in der Nähe des Eingangs zu diesem Raum in dem sich der Graf befindet, dicht gefolgt von einigen Rufen von außerhalb des Raumes.

„Jacky, JACKYYY! Was machst du da drin?! Der Mörder deiner Mutter, man konnte ihn überführen und du wirst nun auf der Erde benötigt um Eine Zeugenaussage zu machen. Es tut mir Leid, dass ich dir nun diese Nachrichten überbringen muss… nur.. ähm… Es… es war dein Vater…“

Der Graf blickt erschrocken hinüber zu dem Eingang und bewegt sich schnellen Schrittes auf den scheinbar funktionsgestörten Durchgang zu.....

.......
....
Darf es denn so etwas geben?! Gestern noch da, und heute hier.. Langsam bekomme ich das Gefühl, ich verliere den Verstand! Ich hocke jetzt hier auf einem Berg, in einem relativ haltbaren Zelt, was ich von den Mitarbeitern dieser, meines ersten Eindruckes nach, dubiosen Forschungseinrichtung bekam, und schreibe nun diese merkwürdigen Erlebnisse auf ein paar riesige Palmenblätter nieder.

Was soll ich schreiben? Dreh ich durch?! DREH ICH ERNSTHAFT LANGSAM DURCH?!? ( an der Stelle drückt die Schrift das Blatt durch )
Ich versuche mir einzureden, dass alles gut so ist, wie es ist. Bin ich nicht einfach den Zahlen gefolgt und hatte mir die Fehlermeldung auf dem einen
Bildschirm in der Forschungseinrichtung nicht gezeigt, dass ich das Richtige getan hatte? Ich bin echt ein wenig am Verzweifeln, hatte mich auch daher nicht wirklich lange in dem Zentrum aufgehalten, auch wenn mich die Mitarbeiter dort sicherlich gern noch da behalten hätten, um mich auszufragen.
So blieb es erst einmal dabei, dass sie mir ein wenig Verpflegung gaben, ein leicht aufzubauendes Zelt und auch einen einigermaßen warmen Schlafsack, sowie noch ein paar gutgemeinter Ratschläge.

Wahrscheinlich aber auch nur, da ich Ihnen versprach in den nächsten Tagen wieder zurückzukommen um zu schildern, was überhaupt passiert ist und wie ich hier her gekommen bin.. Ich nahm diese Sachen dankend an und suchte mir recht schnell ein einigermaßen sicheres Plätzchen aus, um mein Nachtlager aufzuschla……

…..Oh halt, was ist denn jetzt?!? Vor dem Zelt scheint sich ein dermaßen grelles Licht auf zu tun, ich sehe kaum noc………


( An dieser Stelle enden die Notizen des Grafen abrupt )


Vorgeschichte des Grafen

https://anzahcraft.de/threads/der-graf-lil-saint.1443/
https://anzahcraft.de/threads/graf-lil-saint.1866/

Vorgeschichte vom Hausmeisterjungen

https://anzahcraft.de/threads/jacky-dollar.2661/
 
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DichteFichte

Com Manager
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Angenommen

Finde dich bitte für für die Einreise auf unserem Teamspeak Server ein.
(Channel: Support Warteraum)​
am 15.11.2019 um 20:00​
 

Der Graf

Kämpfer
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Der Weltenbummler

Auf Palmenblättern steht mit Holzkohle geschrieben:

Beim Barte des Propheten!
Was für ein Teufelsritt ... Ich kann es kaum fassen, so kurz davor. ICH WAR SO VERDAMMT KURZ DAVOR ... ! So kurz davor …….

Als ich in dieser komischen Forschungseinrichtung war, sah ich ein Standbild von mir und weiteren Leuten, wie wir auf dem Markt pokerten. Unten in der Ecke des Bildschirms war eine Art Beschreibung zu sehen, wenn ich richtig liege beinhaltete diese unter Anderem einen Teil: 10102019.
Ich will mir einbilden, es wäre das jeweilige Datum gewesen, was allerdings bedeuten würde, dass ich nie wirklich in eine andere Zeit gereist bin?

So lange war ich unterwegs, wage entsinne ich mich noch, könnten es gut und gern 2 - 3 Jahre gewesen sein. Bei all den vielen aufregenden Erlebnissen habe ich gar kein richtiges Zeitgefühl mehr dafür.. Boarr, das ist alles so verrückt.. Es ist so verrückt und jetzt scheinbar auch vollkommen egal. VERDAMMT ...
Der Weg in meine Gegenwart in kurzer Zeit wieder direkt abgeschnitten, als wäre ich eine Figur in dem "Verrückten Labyrinth", das Brettspiel, was ich als kleiner Junge so gerne spielte, und eigentlich auch immer gewann... Nur dieses Mal scheinbar, bin ich wohl längst noch nicht am Ziel auf meiner mystischen Reise..

Ich wage zu behaupten ich wurde weggeschleppt von diesem riesigen Forschungszentrum, um dann hier zu erwachen. Zum Glück wurde ich von 2 Goblins aufgefunden.. So wie die beiden da vor mir standen und mich angrinsten, hätte ich wohl annehmen können, sie hätten mich dorthin verschleppt, wenn ich es nicht besser gewusst Hätte. Allerdings traf ich auf meiner bisherigen Reise zuvor bereits auf Goblins. Bis auf Schabernack und kleiner Diebstehlereien braucht man vor ihnen wohl nichts Böseres erwarten, so begann ich auch direkt mich mit beiden zu unterhalten.

Erstaunliche Namen gab man diesen 2 Exemplaren scheinbar.
"Tic Tac" und "Zeit rennt", wobei ich nicht glaube, dass ich diese Namen richtig geschrieben habe. Ob es die beiden denn selbst wissen, wie sie geschrieben werden? Wer weiß. Die beiden quirligen Goblins hatten mich erst einmal zu ihrer Behausung mitgenommen. Sie bauten nicht weit entfernt von dem Platz, an dem sie mich auffanden, so wie ich da halb im Wasser lag und nicht einmal mehr sagen konnte, wie lange ich dort wohl gelegen hatte. Recht sicher hatten sie ihr Lager an einer Klippe aufgeschlagen, wahrlich 2 gute Handwerker scheinen die beiden zu sein.

Zu weiteren Verteidigung halten sie sich scheinbar Hunde, wobei mir einer derer schon sehr blutrünstig vorkam und ich selbst kurz erschreckte beim Anblick dieses Wolfes oder Hundes. Sie erzählten viel, während sie mir ihr Lager zeigte, unter anderem redeten sie von einer Frau, die die beiden wohl schon einmal als 2 verzogene Kinder beschimpfte.

"Ouch"

dachte ich mir in dem Moment, das kam bestimmt gar nicht gut bei den Goblins an..
"Sahanda" soll die Dame wohl heißen und nachdem sie mir etwas über ein Süppchen dieser Frau erzählten bekam ich fast den Eindruck es könnte sich um eine Hexe handeln. Auch unter dem Aspekt heraus, dass ich vor langer Zeit einmal von einem Geistheiler namens Sananda gehört hatte. Jedenfalls war ich zunächst sehr interessiert "Sahanda" einmal kennenzulernen. Neben ihr, den Goblins und meiner Wenigkeit muss es wohl noch weitere Menschen geben, die hier irgendwo in den Gefilden einfach so erwacht sind. Laut den Beschreibungen von "Tic Tac" und "Zeit rennt" könnten es auch ernsthaft echte Menschen sein,
Hellhäuter nannten die beiden Diese. Ich muss diejenigen genau so kennenlernen wie die Dame, vielleicht kann mir irgendwer dabei behilflich sein diese Forschungseinrichtung wieder zu finden.

Nicht weit von dem Lager der Goblins jedenfalls entfernt, hängen eben solche monströsen futuristischen Dinger in der Luft, wie auch dort wo diese Station errichtet war. Allerdings leuchten diese rot und grün. Soweit ich mich noch entsinnen kann, erstrahlte jenes bei der Forschungseinrichtung in einem kräftigen Blau Ton, nur weiß ich nicht, ob diese vielleicht auch die Farbe wechseln können. Je nach Tageszeit oder was auch immer.

Ich muss diese Forschungseinrichtung wieder finden, wenn ich wohl irgendwann einmal nach Hause kommen möchte, zunächst musste ich mir aber erst einmal ein kleines Nachtlager errichten, so nahm ich die Hilfe der Goblins erst einmal an.

Sie borgten mir erst einmal ein paar Werkzeuge, damit ich wenigstens ein wenig Holz schlagen und Stroh sammeln konnte. Danach zeigten sie mir einige Ecken in der Nähe ihres Lagers und brachten mich dann sogar noch mit ihrem Schiff in etwas ruhigere Gefilde, dennoch aber nah bei ihnen, sodass ich noch einigermaßen sicher bin.

Während Tic Tac wohl eh noch auf der Suche nach einigen Sachen war, begann ich schon einmal fleißig Holz zu schlagen, davon
gibt es hier in diesem Bereich glücklicherweise genug. Ich habe hier an einer Felswand eine sehr gute Stelle gefunden um mein erstes Lager zu errichten.
Man muss einen kleinen Aufstieg erklimmen um dort heranzukommen, sodass ich hoffentlich ein wenig vor umherstromernden Tieren und Bestien geschützt bin.

Während ich schier unermüdlich eine halbwegs ordentliche erste Behausung zurechtzimmerte, brachten mir die 2 Goblins zwischendurch immer mal ein paar tote Tiere, dessen Fleisch ich gut auf dem Lagerfeuer, was mir Tic Tac aufbaute, anbraten konnte.
Nur musste ich die Tiere selbst zerlegen, was mir zum einen ein klein wenig Schmerzen bereitete und auch nicht gerade eine saubere Arbeit war.
Von oben bis unten vollgesaut hatte ich mich und Tic Tac empfahl mir noch, mich im Fluss unbedingt zu reinigen.
Die anderen Tiere könnten das riechen meinte er, so tat ich dem so und nahm noch ein kurzes Bad nicht unweit entfernt vom meinen Lager, als es bereits anfing zu dämmern.

Ein Speer aus Holz gehörte ebenso zu den Werkzeugen, die mir die beiden ausliehen, so hätte ich mich wenigstens verteidigen können,
im Falle mich hätte etwas angegriffen. Glücklicherweise kam ich ruhig zum Lager zurück, konnte mir nun noch diese Notizen mit einem gut spitzen Kohlestück aus dem Lagerfeuer und ein paar großen Palmblättern machen. Ich werde jetzt das Lagerfeuer löschen, keine Lust darauf, irgendwelchen vierbeinigen Besuch in der Nacht zu bekommen.

Ich bin gespannt, was der morgige Tag bringt, ich glaube das Angebot der 2 Goblins, mich mit dieser "Sahanda" bekannt zu machen werde ich gern annehmen.
Vielleicht kann ich dann auch ein wenig Holz bei den kleinen Handwerkern abgeben um mich wenigstens schon einmal ein wenig zu revanchieren.

Gute Nacht du äußerst schönes Palmenblatt...
Automatische Beitragszusammenführung:

Der Scharlachrote Rächer


Heiliger Bimbam, auf diesen Schock heute brauche ich erst einmal ein wenig Ruhe und Schutz in meiner Hütte, so kann ich bequem mein Erlebtes niederschreiben.
Scheinbar war ich doch erst recht spät in der Nacht zum Schlaf gekommen, so dämmerte es bereits schon, als ich erwachte.

Meinen Gang trat ich zum Lagerfeuer an in der Hoffnung ich hätte noch etwas Fleisch. Scheinbar hatte ich über Nacht im Schlaf sehr viel Hunger bekommen,
musste leider Gottes feststellen, dass sich irgendwelche Biester über die Rester hergemacht hatten und das Lagerfeuer dabei ganz und gar vernichteten.

Ich musste mir also ernsthaft bei dieser "alles verschlingenden Dunkelheit" ein paar Beeren sammeln.
Glücklicherweise hatte ich noch Holz und ein wenig Stroh über, so konnte ich mir für dieses Vorhaben erst einmal eine Fackel bauen, um nicht gänzlich in diesem "schwarzen Nichts" zu verschwinden. Ich sah die Hand vor Augen kaum, die Fackel beleuchtete wenigstens einen Umkreis von gut 3 bis 5 Metern und auch weiter entfernte Sachen konnte ich nun wenigstens in ihren Umrissen erkennen. Diese Fackel war es wohl auch, die mir letzten Endes das Leben rettete...

So stand ich in einem Gebüsch und sammelte fleißig die Beeren ab, als mich auf einmal etwas von hinten anhauchte. Aufgrund der Tiefe dieses "ROAAAHR", ging ich nicht davon aus, dass es einer der Goblins ist..
Blitzschnell drehte ich mich um und stand da nun stark zitternd vor einem komplett roten Raptoren, jedenfalls würde ich behaupten, dass es einer war.
Die Beeren, die ich bereits hatte, ließ ich fallen und gab dem Biest vor Schreck einen Hieb mit meiner Fackel, wodurch es zunächst einen großen Schritt zurückwich.

"Ich bin doch hier kein Mitternachtssnack.."

murmelte ich daher, während ich bereits die Füße in die Hand nahm und fast schon zu meinem Lager stolperte. Dieses Vieh allerdings, es ließ nicht von mir ab und verfolgte mich bis dorthin. Bis in meinen Unterschlupf hatte ich es glücklicherweise geschafft, konnte mir einen der Holzspeere der Goblins greifen und stieß so lange am Fuße meines Lagers auf das Mistvieh ein, bis mein Speer zerbarst. Scheinbar war dies dem Fleischfresser auch zu viel, oder er bekam einen Splitter ins Auge, jedenfalls ließ er dann von mir ab und ich versteckte mich erst ein Mal ein Weilchen in meinem Unterschlupf.

Als es dann langsam anfing hell zu werden, schnappte ich mir das restliche Holz, was ich noch besaß und brach auf
zu den Goblins. Oder dort hin, wovon ich ausging, dass es der Weg zu den Goblins wäre...

"Man verdammt, aus dem Lager und mittig durch?"

Nee.. was ich fand war eine Sackgasse...

"Verdammt"

hatte ich ernsthaft den Weg zurück zu den Goblins vergessen. Man, ich muss echt total erschöpft gewesen sein. Es blieb nun nur noch links oder rechts..
Rechts vor links hatte ich noch im Kopf und entschied mich daher für diesen Weg.
Ich wanderte eine ganze Weile mit dem schweren holz im Gepäck, bis ich dann auch auf Wasser stieß.
Nur kam mir dieses Gewässer gar nicht so bekannt vor und ich trabte leicht erschöpft und nicht erfreut wieder zurück.

Das Holz was ich noch hatte nutzte ich und fing an meinen Unterschlupf etwas mehr auszubauen, musste dafür auch sehr oft losziehen um neues Holz zu besorgen.
Zwischendurch versorgte ich meinen ab und an sehr stark knurrenden Magen mit ein paar Beeren von Sträuchern in der Nähe. Gefühlt kiloweise verdrückte ich das Zeug, da mir das viele Holz hacken doch sehr anstrengend war und mich immer wieder aufs Neue erschöpfte. Lange hielten die Beeren nicht an, allerdings füllten sie wenigstens ein bisschen meinen Flüssigkeitshaushalt auf und ich musste nicht ständig zum Fluss rennen, der nun doch ein paar Meter entfernt liegt.

Was soll ich sagen. Trotz Dessen mir der Lagerplatz anfangs eher nicht so zusagte und ich diesen nur notgedrungen nahm um noch bis zur Nacht ein Lager aufbauen zu können, gefällt es mir nun doch sehr gut, was ich in der kurzen Zeit geschafft habe.

Also in meinem Kopf jedenfalls steht hier in ein paar Tagen vielleicht schon ein einigermaßen ansehnliches, und vor allem auch sicheres Häuslein.
Mal sehen..

Während ich so emsig an meinem Bau herumzimmerte stellte ich mir immer wieder erneut eine Frage.

"Wie komme ich bloß ganz hoch auf die vielen Felsen, die hier ringsherum stehen und erstaunliche
Plateaus an der Spitze hervorbringen?!"

Sollte ich von dieser Höhe aus doch eine Spitzenaussicht haben und eventuell doch irgendwo dieses blaue monströse Ding erspähen können, unter dem diese Forschungseinrichtung errichtet wurde.

"Ich muss dort hin... Ich muss!"

wiederholte es sich ständig in meinem Kopf. Noch gebe ich die Hoffnung nicht auf, vielleicht irgendwann einmal zu mir nach Hause zurückzukommen.
Wenigstens irgendwann ... Ich muss doch erzählen, was ich alles erlebt habe.

Nun gut, ich werde jetzt erst einmal in meinen Schlafsack krauchen und hoffentlich schnell schlafen. Ich hoffe mein Lagerfeuer durchsteht unbeschadet die Nacht, morgen mache ich mich erst einmal auf den Weg etwas Besseres zum Essen zu finden.... Vielleicht finde ich auch den Weg zu den Goblins, am Besten ich mache mich um die Mittagszeit los,
da steht die Sonne am Höchsten.
 
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Der Graf

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Inselkoller

"AIJAIJAIJAIJAI"


Nun hocke ich hier also in meinem Unterbau und kann es erst einmal vergessen, an meinem schönen nur zum Teil
vorhandenem Verschlag weiter zu bauen. Was soll ich schreiben, mich schmerzt es ein wenig.

ABER

Ich lebe. Aber es schmerzt mich dennoch sehr in meinen Beinen, nachdem ich ein klein wenig in die Tiefe gestürzt bin bei
meinem Rückweg hierher. Zudem bekomme ich wohl langsam einen Inselkoller wenn ich nicht bald einmal auf ein paar Menschen treffe..
Oder gern auch die Goblins, die hab ich nämlich vergeblich gesucht.

Ich bin ja überhaupt erst einmal froh deren Lager gefunden zu haben.
Es war nun doch rechts herum. Da ich aber nun heute Morgen den linken Weg nahm, musste ich wohl weiter
wandern, als ich es gemusst hätte.
Nun gut. Dafür traf ich auf dem Weg, in der Nähe des kleinen Flusses auf Eines dieser Däumlingen,
ganz so wie meine Bibi damals. Nur mit einem kräftig roten Bauch.

Ich ließ es mir nicht nehmen und ging auf das Tier zu, nur war es sehr scheu.
Selbst meine Beeren, die ich bereits in der Hand hielt schien es nicht davon abzuhalten.

"Schade"

dachte ich mir nur und ging weiter meines Weges, schwelgend in Gedanken aus der Vergangenheit von einigen
Spazierritten mit Bibi. Nur die schönen gedanken ließ ich zu, nicht jene über ihr brutales Schicksal
in der tiefschwarzen Nacht, dessen kräftiger Mondschein mir heute noch ein Schauer über den Rücken jagt.

Nach einiger Zeit passierte ich dann den großen Fluß, auf dem mich die Goblins mit ihrem Schiff in
dieses Areal hier gebracht hatten.
Dummerweise stand ich nun nicht am Anfang des Flusses, an den ich gelangt wäre, hätte ich den rechten Weg genommen.

"Arrrrgh"

biss ich mir auf die Lippe, zog mein Oberteil, sowie meiner Schuhe aus, verstaute sie im Rucksack und versuchte
die Sachen darin halbwegs trocken durch den Fluss zu befördern. Recht friedlich schien die Tierwelt in diesem Gewässer, so musste ich mir um etwaige Gefahren wenigstens keine Sorgen machen. Da das Wasser recht klar ist konnte ich mir vorab noch kurz einen kleinen Überblick verschaffen, bis auf ein paar hechtähnliche Fische gab es darin nichts.

Auf der anderen Seite angekommen zog ich einfach meine Sachen wieder über den nassen Körper, so konnten sie gemeinsam mit ihm in der wahrlich drückenden Mittagssonne trocknen. Eine ganze Weile musste ich diesen Fluss auf dem hell glänzenden Sand noch entlanglaufen, bis ich es endlich sah..

"Das Lager der Goblins, so nah und doch so fern"

Summte es mir durch den Kopf, als ich, glücklicherweise noch rechtzeitig, ein paar gefräßige Wölfe erspähte direkt in dem kleinen Stück Wald am Fuße der Klippe, welche auch die Goblins bebaut hatten..

"Ernsthaft?! ... bin doch gerade wieder trocken…"

murmelte ich daher, während ich dieses Mal direkt mit Klamotten ins Wasser ging, um die gefräßigen Waldjäger zu umgehen. Meine Rucksack hielt ich über mich außerhalb des Wassers, und erhoffte mir er würde trocken bleiben und mir einen kleinen Sichtschutz gegenüber den Wölfen verleihen. Nach ein paar Metern verließ ich das seichte Wasser wieder und schaute noch einmal nach hinten um noch einmal zu prüfen, ob die felligen Vierbeiner etwas mitbekommen haben.

Dem war zum Glück nicht so und ich konnte beruhigt und unbeschadet den Aufgang in das Lager von "Tic Tac" und "Zeit rennt" erreichen.

Oben angekommen, musste ich noch an ein paar Käfigen mit sehr wild und aggressiv wirkenden Tieren vorbei, was mir dann doch in wenig Unbehagen bereitete. Das niemand reagierte, als ich die beiden Namen der Goblins rief machte dies nicht wirklich besser und
ich verließ das Lager relativ schnell, allerdings auf der anderen Seite, weit oben auf der Klippe.

Was soll ich schreiben. So wie ich dieses grüne schwebende Ding sah und das auch relativ nah, wollte ich dort unbedingt hin. Nein, ich musste dort unbedingt hin!

……..
 

Der Graf

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So zog ich direkt los und kam recht schnell an einen großen See, der mir mehr oder weniger den Weg zu meinem Ziel versperrte.
Durchschwimmen? Das war keine Option für mich, wollte ich nicht als Fischfutter enden an diesem Tage. Ich stand kurz davor, beim Anblick eines recht großen Schattens, der da scheinbar unter Wasser seine Runden drehte entschied ich mich für den Fußweg links herum um den riesigen See herum.

Ich lief ein ganzes Weilchen ganz nah am Wasser entlang, in der Hoffnung es würde mir ein wenig Schutz bringen gegenüber den Landtieren. Einen Fisch, der gern an mir knabbern möchte kann ich wohl noch etwas eher ab als diese Biester, die zu Lande herumstromern..

Irgendwann erreichte ich die andere Seite und mein Ziel schien mir so nah, allerdings traf ich nach kurzer Zeit auf ein Rudel Wölfe, als ich mich weiter in die Richtung des grünen schwebenden Metallklotzes aufmachte. Relativ spät bemerkte ich sie, so erstarrte ich kurze Zeit und mir standen bestimmt meinen nicht vorhandenen Nackenhaare zu Berge. Langsam und bedacht bewegte ich mich zurück und flüchtete hinter ein paar Bäumen davon. Der Schock war zu groß und so ließ ich erst einmal ab von meinem Vorhanden, die Sonne stand auch bereits so, als hätten wir späten Nachmittag, und irgendwie musste ich noch im Hellen zurückfinden, wollte ich heil hier "zu Hause" ankommen..

Als wären die Wölfe nicht schon weitaus genug gewesen für heute, sollte mein Überlebensgeist an diesem Tage dann scheinbar noch etwas mehr gefordert werden. Ich erreichte eine recht grüne Landschaft, auf der einzeln verteilt immer mal ein paar riesige Felsbrocken das sonst so satte Grün verzierten. Ein wenig abwärts ging es und dort erspähte ich schon einen riesigen stark roten Vogel, allerdings so groß wie ein Kleinbus, vielleicht auch noch größer.

"Was für ein Donnervogel.."

dachte ich mir kurz während ich schon schnell mit den Augen umherblickte um irgendeine Zuflucht zu finden, denn so wie es mir schien hatte mich dieses Vieh bereits erspäht..
In der Richtung dieses teuflischen Biestes, allerdings noch gut weit entfernt von diesem schaute ein wirklich monströser Felsbrocken aus der Erde hervor..

"Meine letzte Chance!"

blitzte es kurz in meinem Kopf auf und ich schoss los, haste was kannste rannte ich so schnell wie noch nie.
Meine Schuhe waren zu diesem Zeitpunkt bereits sehr abgenutzt, so kam es einmal kurz vor, dass ich mich überschlug und ein paar Meter in die Richtung des Felsen rutschte.

Ich glaube ich hatte keinerlei Schmerzgefühl mehr vor lauter Angst, so sprang ich direkt wieder auf und rannte weiter. Wo sich der Vogel zu dem Zeitpunkt befand war mir vollkommen egal, jeder Blick hätte mich vielleicht das Leben gekostet.

Ich erreichte ernsthaft den Felsen und konnte mich mit einem beherzte Sprung da rauf retten.. Ich wusste zwar bisher, dass ich gut klettern kann, aber so schnell? Sagenhaft!

Relativ sicher konnte ich mir dieses Monstrum nun betrachten, auch wenn mir sehr mulmig dabei war. Ich kannte ähnlich aggressive Vögel, wobei mir dieses Exemplar noch einmal ein Stück größer wirkte.

Wie eine Wurst auf dem Teller, fertig zum Fressen fühlte ich mich da oben, während dieses Biest die ganze Zeit ein paar Runden um den riesigen Felsen drehte und versuchte irgendwie an mich heranzukommen.
Aufgrund der leichten Angstzustände, die ich bekam war an ein Verschnaufen nicht zu denken, so nutzte ich die Zeit um dort irgendwie einen Weg herauszufinden.

In der Richtung, die ich eh entlang musste befand sich zwischen 2 felsigen Wänden ein Durchgang, durch den ich entkommen konnte.

Bevor ich mich dort hin begab, schaute ich noch ein paar Minuten, ob es ein wirklich sicherer Weg wäre, und ich versuchte irgendeine Art Muster zu erkennen in welcher Art und Weise sich der Dornenvogel um mein sicheres Steinversteck bewegte, um einen guten passenden Zeitpunkt zu finden, zu dem ich los rennen konnte.

Als er sich weit hinter mir befand, wie ich an dem hungernden Geschnaufe vernehmen konnte, rannte ich so schnell ich konnte los.
Erst etwas langsamer, um mir auf dem Weg den Felsen hinunter nicht sämtliche Knochen zu brechen, dann so schnell wie ich konnte. Glücklicherweise trugen mich meine Beine dieses Mal recht sicher zu dem Durchgang, als ich diesen erreichte, musste ich direkt abbremsen. Ich wäre beinahe in ein weiteres Rudel voller blutrünstiger Wölfe hereingerannt.
Dieses Mal war ich noch ein großes Stück näher dran als beim letzten Mal.

Die Viechter hatten mich direkt gesehen und mir blieb nicht viel Zeit davon zu kommen, so rannte ich einen kleinen Felsvorsprung an dieser linken Felswand hinauf, direkt gefolgt von diesen fresslustigen Vierbeinern, was wohl wie eine komplette Verharmlosung dieser Bestien klingt..

Welcher Engel half mir bei dieser sportlichen Aktion, ich dachte es wäre um mich geschehen. Diese Biester sprangen mir direkt hinterher, konnten sich aber nicht wirklich festhalten und rutschten immer wieder ab. Gefühlt hatte ich nicht viel Zeit verrieten mir die Schweißperlen auf meiner Stirn, welche mir bereits in Auge tropften und dadurch die Sicht erschwerten.
Letzten Endes sah ich einen weiteren Felsvorsprung in Richtung, wo ich auch hinwollte.

Da es meine letzte Chance war nahm ich den Mut zusammen und sprang einfach hinüber. Über diesen Vorsprung konnte ich dann auch relativ sicher entkommen.

Den weiteren Weg zurück durfte ich noch "Katz und Maus" mit einem tiefschwarzen Vierbeiner spielen. Eine monströse Bestie ähnlich einem Panther verfolgte mich von wirklich sehr weiter Ferne, was wohl mein einziges Glück war, so dass ich noch entkommen konnte.

"Was für einen verdammten Scharfblick hat denn das Vieh…"

huschte mir ein kurzer Gedanke durch den Kopf, während ich mal wieder um mein Leben rannte.

Kurz bevor ich die Klippen erreichte, wo sich der Fluss zu meinem Lager befand, musste ich noch ein paar spitzere Felsen durchqueren, wobei ich dieses Monstrum dann auch los geworden war.

Ich befand mich also nun weit oben auf den Klippen zu dem Fluss in der Nähe meines noch nicht fertigen Verschlages, genau dort wo 2 spitze Felsen eine Art X bilden.

"Man, wie soll ich da nur runterkommen..."

ging mir immer wieder durch den Kopf, während ich da weit oben an der Klippenkante entlang spazierte. Zurück zu den Goblins war mir keine Option, da ich das definitiv nicht mehr vor Einbruch der Dunkelheit geschafft hätte. 2 oder 3 Mal lief ich hin und her, bis ich glücklicherweise einen einigermaßen sicheren Abstieg fand um hinunterzugelangen zum Fluss.

Relativ zaghaft kletterte ich hinunter, stürzte dabei leider auch die letzten 6 bis 9 Meter und prallte mit voller Wucht auf den Sand, was mir wahrscheinlich einige Knochenbrüche ersparte. Nichts desto trotz musste ich das letzte Stückchen des Weges humpeln...

Da mir auf dem Rest des Weges bis auf ein paar friedlicher Wesen keinerlei blutrünstige Bestien mehr entgegenkamen, erreichte ich mein Lager dann doch weitestgehend unbeschadet.

Zum Abendbrot mussten mir nun ein paar Beeren von den Sträuchern reichen, da ich aufgrund der Erlebnisse einmal so gar keine Lust mehr hatte auf alles, was auch nur im Ansatz mit Gefahr zu tun hat.

Mir fallen auch fast schon die Augen zu beim Schreiben, gute Nacht liebes Tagebuch...
Automatische Beitragszusammenführung:

???

Man, war das eine aufregende Nacht. Ich zittere ja jetzt noch beim Schreiben dieser wenigen Worte. Alpträume seines Gleichen zierten meine Nachtruhe, gefüllt mit blutrünstigen Bestien, wie ich sie auch auf meinem gestrigen Heimweg sah. Aber gut, es waren nur Träume.
Ich entsinne mich gerade noch an den Däumling, der hier rumwanderte, oder es war auch eins dieser anderen Beerenfresse, ebenfalls sehr friedlich, aber etwas langsamer
als diese mit den großen Daumen. Es ist mir im Grunde egal, ein gutes Reittier stellen beide Rassen dar, so werde ich mich heute erneut zu den Goblin machen.
Vielleicht können diese mir helfen dieses Tier zu fangen und vielleicht auch zu zähmen.

Ich werde jetzt aber erst einmal zum Fluss aufbrechen und mich ein wenig darin baden. Ich habe diese Nacht dann doch ganz schön geschwitzt und rieche nun ein wenig nach Müffelschweiß,was ich den 2 Goblins nun wahrlich antun möchte.

......​

Meine Güte, meine Güte... Nach meiner kurzen Erfrischung im Fluss heute Morgen bin ich direkt aufgebrochen zu den Goblins. Ich habe ernsthaft am Ende des großen Flusses zur rechten meines Lager einen einfach zu bewältigenden Aufstieg gefunden, der mich zumindest schon einmal auf die Ebene nach oben brachte. Ich musste einige Felsen passieren, bis ich relativ schnell zu der X förmigen Felsformation stieß. Der darauffolgende Weg führte noch durch einen kleinen See, dessen Wasser über einen Wasserfall nach unten floss, während vom Landesinneren neues Wasser herein kommt. Ein wahrlich schönes Fleckchen fand ich da, allerdings wurde es scheinbar gut von Skorpionen beschützt... Einer wurde auf mich aufmerksam und raste in Windeseile und einem Stachel in Kampfstellung auf mich zu, direkt in das seichte Wasser hinein.

Mir blieben nur 2 Möglichkeiten, weglaufen oder den Wasserfall herunter springen. Ganz vorne am Wasserfall konnte ich mich gerade noch halten, sah aber leider nichts von dem da unten, was mich erwarten würde, sollte ich diesen Weg nehmen. In fast schon letzter Sekunde sah ich noch ein Mammut und dachte mir das war meine Chance..

Ich hing schon mit einem Bein am Abgrund des Wasserfalls, der Skorpion hatte vielleicht noch 5 Meter und es wäre um mich geschehen. Ich nahm die Beine in die Hand und rannte aus dem Wasser auf dieses riesige Mammut mit seinen langen Elfenbeinhörnern zu. Kurz vor ihm schmiss ich mich direkt in den Dreck und rutschte durch seine Beine in meine Freiheit. Und paar Meter legte ich noch zurück und schaute mir das Spektakel dann aus einer sicheren Entfernung an.

"David gegen Goliath"

lief gerade im TV, nur fehlte mir das Popcorn..
Was für ein Anblick, dieser Skorpion schien ganz schön zäh, so kämpften diese beiden urzeitgestalten ein paar Minuten,
bis das riesige Mammut den Skorpion dann mit seinen riesigen Klumpfüßen zerstampfte.

Grünes Blut spritzte in alle Richtungen und das Mammut verließ das geschehen ganz friedlich als wäre nichts passiert. Ich schaute mir das Ganze dann aus nächster Nähe an und versuchte mir noch ein wenig von dem Skorpionfleisch mitzunehmen, vielleicht schmeckt es ja ganz gut, wenn es ordentlich zubereitet wird. Aus dem seichten Wasser des See´s fischte ich mir auch noch 3 Fische heraus, dachte mir nur, dass die Goblins vielleicht auch sehr gern Fisch mögen.

Es war dann nicht mehr sehr weit bis zu den Goblins und bis auf ein paar einzelnen Wölfen kam mir nichts weiter Gefährliches entgegen. Am oberen Eingang der Goblins angekommen, sah ich weit unten „Tic Tac“, wie er in die Richtung des Flusses lief und ich rief nach ihm. Leider vergebens, er schien mich nicht zu hören, so ging ich eine Ebene nach unten im Lager der Goblins und erhoffte mir wenigstens auf "Zeit rennt" zu treffen. Leider vergebens, so nahm ich erst einmal Platz auf einem Holzstumpf innerhalb des Lagers. Ich saß eine ganze Weile, bis dann "Zeit rennt" aus seinem Zelt hervorkam. Ich schmiss ihm direkt die geliehenen Werkzeuge hin und ein paar Metallklumpen, welche ich bisher gefunden hatte. Viel war es nicht, aber sie glänzten sehr schön, wie auch die Augen des kleinen Glitzerfreundes.

Ich erzählte kurz was mir widerfahren war und wir beide gingen zu einer Feuerstelle, auf der ich meinen Fisch braten konnte. Natürlich hatte ich ihm ebenfalls etwas von diesem köstlichen Fisch angeboten, allerdings lehnte er diese Geste ab und redete die ganze Zeit auf mich ein, während ich diesen knusprig gebratenen Fisch zu mir nahm.

Recht verwirrt lauschte ich seinen Worten, während ich mir den Fisch schmecken ließ. Es ging um die Erlebnisse, welche ich hatte, bevor ich scheinbar hier her verschleppt wurde.
Es war etwas eigenartig, versuchte er sie mir etwas auszureden? War ich etwa auf den Kopf gefallen, als die Goblins mich auffanden?

"Warum tut er das?"

schoss mir fragend durch den Kopf, leider konnte ich ihm die Frage gar nicht mehr stellen, ertönte in dem Moment bereits eine Stimme vom Fuße des Lagers. "Zeit rennt" reagierte darauf und wir beide begaben uns nach unten. Dort wartete bereits ein ziemlich stämmiger Kerl mit langen schwarzen Haaren.

"Hallo ich bin der Graf"

warf ich ihm die Worte rasch entgegen, hörte noch wie er sich mit dem Namen Robert Baker vorstellte und begab mich dann schon einmal zum Fluss, dort wo die Goblins ihre Schiffe hatten, damit die beiden in Ruhe ihren Handel abschließen konnten. Außerdem ließen mir die Worte von "Zeit rennt" keine Ruhe und ich nahm erst einmal auf einem großen Felsen vor dem Fluss eine meditative Stellung ein und versuchte zunächst meine Gedanken zur Ruhe zu bringen. Schade eigentlich… Dieser stramme Bursche hätte mir sicherlich weiter helfen können auf meiner Suche..

Nach einiger Weile kam dann auch "Zeit rennt" und wir begaben uns auf sein Schiff. Das Reittier ganz vergessen, wollte ich erst einmal nur nach Hause. Die Schifffahrt konnte ich gar nicht so recht genießen, da mir meine Gedanken keine Ruhe ließen. Bilder, die in meinem Kopf hervorblitzten aber nicht wahr sein sollen? Das ist doch verrückt...

Bei mir angekommen begleitete mich der Goblin noch zu meiner Baustelle und gab mir noch ein paar gute Hinweise bezgl. der Wände, die ich relativ klein gebaut hatte.
Da es bereits dämmerte verschwand er dann auch recht schnell und ich sitze nun hier und grübele sehr stark über seine Worte. Es ist nicht auszuhalten, diese Gedanken, die so drückend an mir zehren.

„Die Bewohner würde das verwirren, schweige lieber!“

traf mich dabei wohl am Meisten. Aus diesem Grund werde ich morgen ein paar Sachen zusammenpacken und mich auf eine Reise begeben. Eine Reise weit weg von diesen farblich leuchtenden futuristischen Dingern, die ich scheinbar bereits aus anderen Welten kannte. Nur dieses Mal sorgen sie für mehr Unbehagen als alles andere.
Ich werde dich hier lassen mein liebes Tagebuch, möchte einfach nur den Kopf frei bekommen und komme natürlich und auch hoffentlich lebend wieder zurück. In meiner Kiste werde ich dich verstauen, in der Hoffnung, dass du noch da bist, falls ich zurück kommen sollte.

Nur eines werde ich wohl vor Antritt meiner Reise vielleicht noch erledigen müssen.
Der obere Teil meines Verschlages, sowie einer Bedachung, um den ganzen Rest zu halten, sollte ich wohl noch aufbauen. So wie der halbfertige Bau nun da steht ist er leider zu lavede und droht mir vielleicht einzustürzen. Eventuell werde ich diesen morgen noch versuchen komplett aufzubauen und danach dann auch von Dannen ziehen..

Mal sehen… jetzt erst einmal Nachtruhe… rapüüüüh
 
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