Angenommen Graf Lil Saint

Alter
31
Geschlecht
männlich
Rasse
Mensch
Heimat
Erde - Deutschland
Hautfarbe
weiß
Haarfarbe
dunkelblond
Augenfarbe
blau
Besonderheiten
Hat stets einen skurrilen Hut dabei, spricht mit Tieren und ist bisweilen etwas waghalsig zu Gange.

Der Graf

[ARK] Supporter
[ARK] Spieler
[P&P] Spieler
Registriert seit
16. 03. 2017
Beiträge
327
Ratings
230 28
Ark Char
Graf Lil Saint
#1
Huhu Allerseits, hier folgt nun die Bewerbung für den Grafen für die Season 3.
Hatte den Text schon längst fertig, wollte ihn nur noch nicht abschicken, falls im RP noch etwas passiert, was ich mit aufnehmen müsste / wollen würde. Damit der Text nun nicht verstaubt und ich auch nicht "zu spät komme" ^^, schick ich den nun ab, sollte sich noch etwas RP-technisches ergeben, was unbedingt noch in die Story herein muss, pflege ich dies nach :achappy:

| Graf Lil Saint - Season 3 |

Nun hocke ich hier am Strand und blicke reumütig entlang der schier endlosen Weite des Ozeans, denn ich habe alles, was ich zuletzt besaß, verloren. Alles..., wirklich alles... Eben so wie mir gerade der trockene Sand durch die Hände rinnt, genauso wie der Sand in einer Sanduhr, der die Zeit verstreichen lässt.

Voller Tränen blicke ich zurück... Mein Verschlag, den ich einst mit meinen eigenen Händen und in tagelanger Arbeit aufgebaut hatte. Meine tierischen Gefährten, die ich bis zuletzt noch pflegte.. und vor allem aber meine Freunde..
Menschen... Menschen, die nach und nach kennengelernt hatte auf diesem Gefängnisplaneten, auf dem ich vor vielen Monaten "landete"..

Paah!

Alles weg..! Man hat mir wieder einmal alles genommen...!

"Ich hatte es mir nicht ausgesucht!"

schreie ich der Leere entgegen, während mir eine Träne des Zorns die Wange hinunter rollt und trostlos zu Boden fällt.
Nach und nach lernte ich, mich mit den Umständen zurecht zu finden, baute mir ein neues Leben auf und vergaß allmählich immer mehr mein Altes..

War ich einst viele Jahre als Dj, als auch Veranstalter unterwegs und führte eine eigene Bookingfirma um mein Brot und Wasser zu verdienen. Es folgten dann 5 Jahre der Selbsterkenntnis, in denen ich unter Anderem herausfand, dass mein Körper scheinbar die Seele oder Teilseele eines Grafen, einer längst vergessenen Epoche, beherbergt.

Graf Saint Germain.jpg

Sein Name war der Graf von Saint Germain, ein reisender Diplomat, Alchemist und Komponist, der ebenso Interessen in Bereichen der Chemotechnik hegte. Ein weltoffener Abenteurer mit sehr vielschichtigen Interessen könnte man behaupten, allerdings auch sehr geheimnisvoll, so dass es wahrlich nicht einfach war sehr viel über diesen Grafen herauszufinden, da sich um diese skurrile Persönlichkeit sehr viele, teils unterschiedliche, Geschichten ranken. Seine Interessen jedenfalls deckten sich ganz stark mit meinen Eigenen.. Alles Zufall?!

In diesen 5 Jahren jedenfalls sammelte ich sehr viele Erfahrungen, fand Zeiten der Ruhe und trainierte meine Gaben, die ich fortan zu erkennen vermochte.
Nichtsdestotrotz war jeder Tag ein Kampf... Ein Kampf in einem System der Gier, in dem die vermeintlich Stärkeren die Schwächeren ausbeuteten.

Da ich meinen musikalischen Tätigkeiten irgendwann gänzlich gar nicht mehr nachging, führte ich diesen Kampf in einem regulären 8 Stunden Büro Job fort, in dem ein Mensch, der sich für die Schwächeren einsetzt, nichts wert war..
Die Erfahrungen, die ich machte, halfen mir am Leben zu bleiben, wiesen mir den Weg und führten mich letzten Endes zu dem Gefängnisplaneten, so wie nun auch hier her..
... "Graf, warst du etwa alleine in der Höhle?!" "Nein, ich war mit Bibi...", "Hier Graf, halt das mal...", "Lady Marie, ich glaub wir müssen hier weg..."...

summen mir die Stimmen der Vergangenheit durch den Kopf um eine kurze Zeit darauf wieder zu verstummen..., wie auch die Bilder, die sich wie ein Film
vor meinem geistigen Auge abspielen.

Als ich eines Tages eine SMS bekam von einer sehr eigenartigen, mir zu der Zeit noch unbekannten, Nummer bekam, veranlasste mich dies damals vor meinen Altar zu treten und in Stille zu gehen. Ein sehr eigenartiger Flow gefolgt von einer Stimme, welche mir "Saint" oder auch "Lil Saint" zuflüsterte waren die letzten Dinge, an die ich mich erinnern konnte, bevor ich dann an einem Strand auf diesem Gefängnisplaneten erwachte. Eine Stimme in meinem Kopf verriet mir damals, dass es sich um einen Gefängnisplaneten drehte, auch hatte damals das erste Mal dieses eigenartige Armimplantat entdeckt.
Das Ding, was mir nun scheinbar ausgetauscht wurde... Meine ganzen Aufzeichnungen und Rezepte.. Schwarze Beeren, Gammelfleisch, Pilze... oh Man,
vor lauter Aufregung bekomme ich nichts mehr zusammen..
Einiges an Informationen aller Art hatte sich auf meinem Implantat zusammengesammelt, ich lernte nach und nach die wichtigsten Sachen zum Überleben, errichtete mir einen Verschlag und lernte die verschiedensten Planetenbewohner, oder auch Gefängnisinsassen kennen.

...."Pass auf wo du hintrittst Graf..", "Graaaaaaf, bist du daaaa...?", "Wir sprengen das Frauenklo.." ...

erklingen mir wieder ein paar Erinnerungen vom Gefängnisplaneten in meinem Kopf, die wie ein Echo nach und nach abklingen und durch das Rauschen des Meeres überdeckt werden.

Neben den Menschen, die alle von den verschiedensten Planeten kamen, konnte man unter anderem auch einen Wurm oder auch einen Elfen auf diesem Gefängnisplaneten antreffen. Es entstand also eine Gesellschaft mit den verschiedensten Wesen und Persönlichkeiten, wahrlich eine erstaunliche Vielfalt,
die sich dort ergab.

Mit voranschreitender Zeit lebte ich mich ein und es begann mir auch mehr und mehr zu gefallen, so dass ich schon fast die schmerzhaften Verluste vergessen konnte, die ich erleiden musste, als ich dort hin kam.

Und nun?! Wird mir wieder alles genommen?!?

Erich, Sir George, Franky, Igor und Rudi..., meine Gefährten..
Ebenso mein Heim und vor allem meine ganzen Freunde, all diese wunderbaren Menschen, die ich kennenlernen durfte, welche zum großen Teil scheinbar zu Unrecht dort landeten, eben genau so, wie ich auch..

..."Graf ich hab dich soooo lieb..." "Bäh, was ist da drin? Rexpisse..?!" "Ich trau mich nicht. Nicht, dass ich noch Jemanden treffe...", "Das ist Miharu, die wohnt jetzt hier...", "Das ist nur Beerensaft, Graf..." ...

erklingen erneut die Stimmen meiner Freunde durch den Kopf und verhallen jedoch eine kurze Zeit darauf.., wie auch die Lieder, welche wir noch zuletzt in der Zuchtstation sangen, als wir gemeinsam am großen Lagerfeuer saßen...
Welch aufregende Momente ich erleben durfte, bis ich dann letzten Endes von eigenartigen Geschehnissen heimgesucht wurde.

Es begann alles ganz harmlos vor einigen Wochen, wie ich mich nächtelang dahinquälte und kaum ein Auge zu tat. Wenn ich einmal schlief, dann tat ich es bis weit in den Tag hinein, auch plagten mich die verschiedensten Alpträume. Mit zunehmender Müdigkeit begann mich irgendwann immer mehr das Gefühl zu beschleichen, dass ich beobachtet werde. Zunehmend vermochte ich nicht mehr Traum und Realität so wirklich zu unterscheiden, auch ertönte zunehmend eine Art Glockenlaut in meinem Kopf, bei dem ich mir nicht einmal sicher war, ob es nur eine Fiktion meines Verstandes war, aufgrund meiner schlaflosen Nächte..
Das Ganze ging sogar so weit, dass vereinzelte Bewohner eine Art Drohbrief erhielten von einer Gestalt, die sich scheinbar selbst "der Schatten" nannte.
Nach und nach wurden einige Bewohner von dieser Gestalt in dunkler Montur aufgesucht und belästigt... Die Gebrüder Knoxville konnten da wohl ein Lied von singen, errichteten sogar extra eine Art Schrein für diesen Irren und brachten sogar einige Opfergaben um Ruhe vor dieser Erscheinung zu bekommen..

Nichts brachte es, eher im Gegenteil, so wurden wir weiterhin von dieser dubiosen Gestalt regelrecht terrorisiert. Eines Tages stellte dieser "Schatten" sogar sein komplett schwarzes Flugtier auf dem Dach meines Verschlages ab.
Genau eben Jenes, mit dem er mich ein paar Tage zuvor gepackt hatte und mir scheinbar mit seiner tiefen, dunklen Stimme Angst einjagen wollte, um mich dann wieder zwischen einem Raptoren und einem dieser aggressiven Biester, mit den leuchtenden Augen, abzusetzen.. Meine Fresse, wie wild ich mit dem Revolver durch die Gegend schoss, den ich einst von Sir Markus Bruckstein bekam. 18 verdammte Kugeln verballerte ich..

Aber hey... Ich überlebte!

So wie es sich dann eben dieses düstere Flattervieh auf meinem Verschlag gemütlich gemacht hatte packte mich doch schon sehr die Angst und ich zog
kurzer Hand zu den Gebrüdern Knoxville. Da die Beiden ebenso von dieser Gestalt aufgesucht wurden, dachte ich mir, man würde mich dort wohl am Allerwenigstens suchen..

Dachte ich...

Dennoch traute ich mich kaum mehr aus dem Verschlag heraus, wollte irgendwie "Gras über die Sache wachsen lassen"...

Einzig zum Essen holen setzte ich meine Füße vor die Tür.

Da ich nicht wusste, was mit den Gebrüdern Knoxville ist, wollte ich eines Tages wenigstens eine Art Notizschild vor meinem Eingang aufstellen, was ich auch flux tat, wollte ich ebenso direkt eine Notiz für die Beiden da lassen.

Ich stand da also völlig ratlos vor meinem Eingangsschild, wusste nicht was ich darauf notieren sollte und auf einmal geschah es.
Um mich herum verstummte alles.. Die Geräusche der Flora und Fauna, das Licht, ja sogar die Glockenlaute und alles Weitere, bis ich am Ende nichts mehr vernahm außer Stille und Leere..

Auf einmal wachte ich hier auf, wie einst auf dem Gefängnisplaneten... Noch immer hegt mich ein Gefühl, dass ich beobachtet werde..
Es nützt alles dahingeschwafeltes Selbstmitleid nichts, ich muss mich einfach aufraffen... Aufraffen und auf die Suche begeben nach den Anderen,
wo auch immer sie sein mögen und wenn es das Letzte ist, was ich tue...

Dies zu meiner Bewerbung zur Season 3.
 
Zuletzt bearbeitet:

Der Graf

[ARK] Supporter
[ARK] Spieler
[P&P] Spieler
Registriert seit
16. 03. 2017
Beiträge
327
Ratings
230 28
Ark Char
Graf Lil Saint
#2
An dieser Stelle möchte ich einen großen Dank ausrichten an alle Personen, die in der Season 2 Kontakt zum Grafen hatten.
Ein Dank dafür, wie ich hier im März dieses Jahres von euch aufgenommen wurde.
Ein weiterer Dank für die ganz vielen, mehr als nur interessanten, RP Situationen / Erfahrungen, die ich mit euch machen,
besser geschrieben, erleben durfte. Ihr alle habt mir den Einstieg in die Welt des Rollenspiels sehr versüßt und mich damit in den Bann des Rollenspiels gezogen :achappy:

Also Big THX @

DichteFichte DichteFichte aka Isak Tasa | "Der Schwarze Ritter" oder auch "Zebramann" von der Sumpfwacht und auch Alukah von Lacrima
Rotnacken Rotnacken aka Sir Anselm Burke der Priester
KittyJenny KittyJenny aka Lady Marie "Mariposa" von den Kohlebrüdern
abaata abaata aka Sir Kalle von den Kohlebrüdern
@Julian aka Sir Kurt von den Kohlebrüdern
Tealk Tealk aka Sir Venar Brenner vom Orden
@Coby aka Flint Wurmblut vom Exil
Kerchak Kerchak aka Kerchak Erlyx vom Exil
Freya Freya aka Amrei | Annemarie von Stork und Pia-Kristin Schwarz vom Exil
L LucaBandi aka Markus Bruckstein vom Exil
conni conni aka Dipl.-Psych. Constantin Krüger vom Exil
J Julia Thorne aka Elena Moralez ehemals Sumpfwacht
Pence Pence aka Pence Enderas oer auch Pence der Baumeister :achappy:
Vince Vince aka Vince Thorinsson
Kandar Mar Kandar Mar aka Sir Drake ( James Thassilo Bartholomeus Drake ) ehemals Anführer der 4 Pfoten
Nick-Nelson Nick-Nelson aka Sir Dean Parker ehemals 4 Pfoten
Weapon_x-23 Weapon_x-23 aka Sky Hara Denma ehemals 4 Pfoten
Aurora Aurora aka Aurora ehemals 4 Pfoten
Naffnaff Naffnaff aka Naffylia ehemals 4 Pfoten
Artoro Artoro aka Prof. Dr. Artoro Wunderlich und Cruse "Marksman" Masters der Söldner
Reinhold Türst Reinhold Türst aka Reinhold Türst
Foxy Foxy aka Sir Fox Cortez
Jenkins Knoxville Jenkins Knoxville aka Sir Jenkins von den Gebrüdern Knoxville
A Azrael aka Sir Harvest von den Gebrüdern Knoxville
J Jofeli aka Henry Malcolm
RodeoRex RodeoRex alias Kevin Steelhammer von der Zuchtstation
SirinaMay SirinaMay aka Sirina May von der Zuchtstation
Anysho Nakorim Anysho Nakorim aka Anysho Nakorim von der Zuchtstation
A Alexxxx aka Lt. Martin Mayer von der Zuchtstation
Nedjare Nedjare aka Rana Wolfstochter
D Dukum aka Slifk und Sievert Flemming
Maldor Maldor aka Sgt. Reerc
S sweetmausy aka Scarlet Rose
Balrog Balrog aka Doc Balrog
PKonline PKonline aka Philipp Kaynon
Aeglasin Aeglasin aka Aeglesin Seregrog
GedwinMod GedwinMod aka Gedwinmod
ZarJohn ZarJohn aka Larry "Las" Buzard ( leider nie im RP getroffen :/ , der Dank gilt deiner Supporttätigkeit / dem Auffinden meines Erich bsp.weise :achappy:
an der Stelle auch danke an Grillhamsta Grillhamsta , wir 2 hatten zwar noch nicht die Ehre, der Dank gilt deiner Tätigkeit als Supporter, dabei nicht zu vergessen, dass dies uA auch mal sehr zeitintensiv sein kann )

Ebenso auch die nicht mehr Anwesenden und Diejenigen, bei denen ich nicht weiß, ob sie noch da sind, sie wiederkommen, oder halt nicht.

Subjekt14 Subjekt14 aka Katherina Magdalena Viktoria von Wittgenstein
Christy Christy aka Christy Mc Kenzie
ProHobo ProHobo aka Sir Sir Morgan Greyhound
QuotterBatt QuotterBatt aka Quotter Batt
Oliver Queen Oliver Queen aka Oliver Queen
Gonzo Gonzo aka Gonzo
S Sterait aka Liam
Miharu Miharu aka Miharu Star
Sascha Sascha aka Sascha Eisenfaust
S Silver aka Lady Fiana Fehrindahl
M Mouse aka Mouse
Dr.Schinken Dr.Schinken aka Dr.E.h. Tiberius Schinken
E Eve Fenri aka Lady Eve Fenri
Thalio Thalio aka Kronk
Ebendarum Ebendarum aka Karl Max Friedrich und Berk
Hazjii Hazjii aka Peter Zwieterich
Lucina Lucina aka Eruka Pearl
Sassi Sassi aka Lady Saskia von Bergfang
L Leonardo Wolfsjunge aka Leornardo Wolfsjunge
S sunrise aka Jack Black
R Rampesau1995 aka Kurt Müller
E ergift aka Karl Müller
....fish.... ....fish.... aka Thomas der Forscher
X Xerlash aka Thomas Hunter ( Bei diesen Beiden bin ich mir leider nicht ganz sicher, mit Welchem der Beiden ich Kontakt hatte, da Derjenige sich damals nur mit dem Namen Thomas vorgestellt hatte und ich ihn leider im Rotholzwald verloren hatte ^^ // Ich glaub Thomas Hunter war es, vom Aussehen her könnte es aber auch der Forscher gewesen sein ^^ )

Vielen Dank für so viele tolle, besondere und äußerst interessante Erlebnisse!

Ich hätte am liebsten zu jedem einzelnen noch ein paar Worte geschrieben, nur wollte ich den Thread / Post hier nun nicht zum Explodieren bringen :achappy:
Seht es als eine Art Abspann vom Film / Blockbuster ^^ des Grafen der 2. Season :achappy:

Die Reihenfolge der Namen btw. folgt keiner besonderen Reihenfolge oder "Logik".
So, ich hoffe ich hab nun Niemanden vergessen, falls doch, steinigt mich! :achappy:
Nein halt, steinigt mich doch nicht, ich hab einen vergessen, nur weiß ich den Namen leider nicht.. -.-

Er war damals mit Slifk unterwegs.
Falls jemand weiß, wer es war, oder Derjenige vielleicht sogar noch aktiv ist, bitte einmal melden. Dies ist ein Notruf 1 1 Zwölf! ^^
Er soll ja auch noch mit in den Abspann herein :achappy:

Für all Diejenigen, die mich noch gar nicht kennen, gibt es zum Char und zu meiner Person noch ein
paar weitere / mehr Details unter: https://anzahcraft.de/threads/der-graf-lil-saint.1443/

Und jetzt freu ich mich schon einmal absolut derb auf Season 3! :achappy:
 

Der Graf

[ARK] Supporter
[ARK] Spieler
[P&P] Spieler
Registriert seit
16. 03. 2017
Beiträge
327
Ratings
230 28
Ark Char
Graf Lil Saint
#4
Eintrag 1 - Wo bin ich hier?! -

Puuuh, ich bin massiv erschöpft, dennoch möchte ich ein paar Worte in mein Tagebuch verfassen, heilfroh bin ich, dass ich noch lebe. Immens erschöpft fallen mir fast schon die Augen zu, was für eine Tortur bis hier. Hier, wo ich hoffentlich ein wenig sicher bin, in einer Strohhütte von einem Ben Morrison, Reporter und scheinbar ein kleiner Abenteurer. Jedenfalls scheint er auf die Umgebung hier, trotz aller Gefahren, sehr gespannt zu sein. Wie dem auch sei, ich bin jedenfalls heilfroh, dass ich erst einmal hier bei ihm gelandet bin und das auch gutgehend unverletzt.

Wie lange stand ich wohl an dem Strand, um erst einmal allmählich zu realisieren, dass man mich scheinbar erneut aus meiner "meiner Heimat" gerissen hat... Auch wenn hier alles so ähnlich aussieht glaube ich nicht, dass ich mich immer noch auf diesem Gefängnisplaneten im Jahre „Zweitausendundknäckebrot“ befinde...
Als ich allmählich wieder zu klarem Verstand kam, wollte ich mich erst einmal ins Landesinnere bewegen, entschied mich dabei für einen Weg, der mir fürs Erste recht sicher schien.
So wie ich mich einige Meter vom Wasser entfernt hatte, suchte ich zunächst einmal Sichtschutz zwischen ein paar Felsen und sammelte ein paar Stöcke, Steine und Fasern. Davon fertigte ich mir dann ein erstes Werkzeug an, eine Art Spitzhacke, die vorerst zur Verteidigung dienen sollte..

Als ich auf einmal einen Lärm hinter einem der Steine vernahm, schaute ich hervor und sah ein Dreihorn, welches mit einem Krokodil kämpfte, fast so groß wie ein Zugwaggon.



View media item 426



"Meine Fresse"

dachte ich und hoffte, dass das Dreihorn als Gewinner aus diesem vermeintlich unfairen Duell hervorgeht.

Scheinbar erhörte jemand meinen Wunsch und das Dreihorn bezwang das Krokodil und sah danach auch ab von ihm, ganz zu meinem Vorteil.
Flink aber vorsichtig pirschte ich mich an das Krokodil heran, zerlegte es und packte mir die saftigsten Fleischstücke ein, bevor ich weiter ziehen wollte.

Sehr weit kam ich nicht, da sprang auf einmal eine leicht bekleidete Dame aus den Büschen, hüpfte ziemlich aufgeregt hin und her und sprach die ganze Zeit von irgendeinem Transporter.

Viel reden konnten wir zu dem Zeitpunkt nicht, da wir beide zu dieser Zeit sehr ausgehungert waren, weshalb wir eher damit beschäftigt waren Beeren aus den umliegenden Sträuchern zu reißen.

"Mensch, ich hab doch das Krokodilfleisch!"

fiel mir ein, nachdem wir uns Beide mit sämtlichen Beeren vollgestopft hatten. Ich teilte ihr das mit, es musste nur noch ein Lagerfeuer her. Glücklicherweise hatte sie noch einige Steine im Gepäck, die wir dafür benötigten und wir entfachten ziemlich schnell ein kleines Feuerchen.

Als ich da nun fast schon sabbernd mit dem ganzen Fleisch vor dem Feuer stand hörte ich nur noch..



"Vorsicht, hint...."



und spürte direkt einen mehr als kräftigen Schlag am Rücken, flog im hohen Bogen nach vorne und landete voll mit dem Gesicht im Sand.
Aus dem Augenwinkel vernahm ich nur noch die flinken Füße von der Dame, die sich recht fix vom Ort des Geschehens wegbewegten. Geistesgegenwärtig und mit immensen Schmerzen raffte ich mich hoch und rannte so schnell ich konnte in Richtung Strand, um dort, ohne nur einmal zurückzusehen, hereinzuspringen um dem zu entkommen, was mich von hinten attackierte, ganz gleich was es war.

Vor lauter Erschöpfung, Schmerzen, oder was auch immer schien ich bewusstlos geworden zu sein, jedenfalls lag ich da nun am Strand als ich die Augen öffnete, weit und breit nichts zu sehen, also auch keine Gefahr für mich.
Noch stark benommen schleppte ich mich zum Lagerfeuer, ungewiss, wie lang ich überhaupt bewusstlos war.

Dort angekommen fand ich nur noch ein paar glimmende Holzscheite vor, allerdings lagen noch ein paar gebratene Fleischscheiben daneben.



"Sie hat überlebt!"

jubelte ich schon fast und schnappte mir die, zwar kalten, aber immer noch sehr saftigen Steaks und verschlang sie im nu. Als ich fertig war, bewegte ich mich mit raschen Schritt ins Landesinnere um erst einmal aus der Gefahrenzone zu kommen.
Ich schlug die Richtung ein, von der ich hoffte, die Dame hätte sie eingeschlagen und nahm mir vor sie erst einmal zu finden, um herauszufinden ob es ihr gut geht.

Als ich eine große Wiese überquerte, da sah ich ES!
Ein buntes Ei fast größer wie ich selbst. Ich schaute mir es genauer an und es überlegte mir schon, auf welche Weise ich es denn zubereiten könnte, jedenfalls lief mir das Wasser im Munde zusammen bei dem Gedanken daran, dass dies einmal ein Spiegelei werden könnte.
Ich packte es in einen Sack, den ich fix aus Pflanzenfasern zusammengeschnürt hatte und hielt noch einmal kurz inne.



"Ruuumms, Ruuuumms, Rumms"

bebte die Erde in einem immer schneller werdenden Intervall, sodass ich mich etwas erschreckt und mit raschem Blick umsah.
Der Atem stockte mir, als dieser erstaunlich große und dennoch flinke Stegosaurus auf mich zu rannte..
Ich nahm die Beine in die Hand und ließ den Sack mit dem Ei vor lauter Schreck nicht einmal los.
Als die bebenden Fußstampfer immer schneller wurden, ließ ich den Sack los und schrie noch:

"Behalt doch deinen Scheiß!"



...nur die Bestie wollte nicht von mir ablassen, so legte ich wohl einige Kilometer zurück, bis ich nicht mehr verfolgt wurde..



"Vielleicht sollte es so sein"



dachte ich mir noch als ich in der Ferne einen Mann erblickte. Schnellen Schrittes ging ich auf ihn zu und sprach ihn direkt an.

"Ben Morrison"



erwiderte er die Frage nach seinem Namen und nahm mich erst einmal mit zu seiner Strohhütte, weit oben auf einem ziemlich sicher wirkenden Hügel, da es bereits Nacht war.

View media item 427
 
Zuletzt bearbeitet:

Der Graf

[ARK] Supporter
[ARK] Spieler
[P&P] Spieler
Registriert seit
16. 03. 2017
Beiträge
327
Ratings
230 28
Ark Char
Graf Lil Saint
#5
Was für ein Glück für mich, so konnte ich mich ein wenig aufwärmen, bot er mir ebenfalls ein wenig Essen, sowie Kleidung an und wir plauderten ein wenig.

View media item 428
Erstaunlicherweise kommt er aus einer ähnlichen Zeit wie ich, nur etwas früher.
So muss Ben Morrison bei dem Vulkanausbruch damals im Jahre 2011 dabei gewesen sein, der bei dem danach noch einiges an Chaos im Flugverkehr entstand.

„Was für ein Abenteuer“


dachte ich mir kurz und lauschte weiter seinen Worten, während ich mich ein wenig an den Fackeln, am Eingang seiner Hütte, aufwärmte.
Dort vor Ort bei diesem Baroarbunga Vulkan mussten ihn wohl sehr ähnliche Symptome heimgesucht haben, kurz bevor er hier dann landete, ebenso auch einem weiteren Planetenbewohner, oder schreib ich besser Besucher.
Sein Name ist Herr Schultz und er hatte sich Ben angeschlossen, wurde aber seit einiger Zeit nun nicht mehr gesehen.
Vor Einbruch der Dunkelheit ist dieser Herr in die Wälder gezogen, so vereinbarten wir, dass wir uns im Morgengrauen auf die Suche nach ihm, sowie der Transporterdame begeben. Bis dahin ruhte ich noch ein wenig um meinen Körper wieder mit ein wenig Energie zu versorgen.

Im Morgen brachen wir dann auf und bewegten uns auf einem recht sicheren Pfand entlang dem Fluss gegenüber seiner Behausung, trafen auch recht schnell auf diesen Herrn Schultz, der sich als Andreas Schultz vorstellte, mit "tz" und genannt Andy.

View media item 429
Ein äußerst vertrauensvoll wirkender Mann, muss wohl an seinem Hut gelegen haben.
Von ihm konnte ich auch erfahren, dass die Dame mit dem Transporter, die ich einige Zeit zuvor traf, lebt. Sie lebt und hatte sich scheinbar auf der anderen Seite des Flusses niedergelassen, was mir ein leicht mulmiges Gefühl bereitete, da ich diesen also überqueren musste, wenn ich herausfinden wollte, ob es ihr gut geht.


Schon beim Hereinsehen konnte man sehen, dass sich darin massiv viele Fische befanden, auch wirkten die meisten davon nicht wirklich sehr zahm, was ich daran sehen konnte, dass sich die herausspringenden kleinen Biester zum Teil gegenseitig angriffen und anfraßen..

Dennoch mutig und sehr entschlossen sprang ich ohne darüber nachzudenken in das kühle Nass und versuchte in Windeseile das gegenüberliegende Ufer zu erreichen. Als ich fast auf der anderen Seite war, zwickte mich etwas ins Bein, ein stechender Schmerz zog sich von dieser Stelle bis hoch zu meinem Kopf und ich verlor scheinbar erneut das Bewusstsein.

Als ich erwachte, befand ich mich irgendwo am Strand des Flusses, leider fernab von Ben Morris und Andy Schultz, also lief ich einfach los in die Richtung, von der ich meinte, es wäre die Richtige.

Recht schnell traf ich auf die Beiden, war auch sehr erfreut darüber, da ich zu diesem Zeitpunkt bis auf einer Spitzhacke und ein paar Stofffetzen als Kleidung, nichts besaß. Dieser Andy hatte bereits angefangen eine Hütte zu errichten, so traten Ben und ich nur zu zweit den Rückweg zur Strohhütte von ihm an.

Dort angekommen nahmen wir uns vor auf die Jagd zu gehen, um unseren Nahrungsbestand etwas zu erhöhen, bauten wir uns auch diesem Grund auch ein paar einfache Speere aus Holz , Stein und Pflanzenfasern. Einen Holzknüppel für uns beide hatte ich auch noch angefertigt, wovon ich einen Ben aushändigte.
Just in dem Moment sahen wir so eine Riesenkuh, die fröhlich vor Ben´s Behausung umhertappste.

Da mein Magen schon wieder so sehr grummelte, vergaß ich meine Liebe zu Tieren und wir Beide stürzten uns mit Gebrüll auf dieses rüsselschweinartige Tier.


Wie 2 Kinder beim Topfschlagen versuchten wir auf das Tier einzuschlagen, nur rannte es so wild umher, dass wir es kaum schafften. Als es mir reichte, warf ich meinen Speer einfach in die Richtung des flinken Rennschweins und traf ihn direkt ins Gesicht.., woraufhin es zusammenbrach.

View media item 432

Während sich Ben freute und jubelte, begann an der Stelle mein Gewissen zu greifen und ich konnte mich gar nicht mehr so richtig freuen… Dennoch versuchte ich mit Ben zusammen ein paar gute Teile des Kadavers abzutrennen.
Das Fleisch verstauten wir gut in einer Box, in der es recht kühl ist, so hält es vielleicht etwas länger.

Als dann vor der Hütte etwas herumgackerte, stürzte sich Ben heraus und knüppelte auf so ein armes wehrloses Huhn ein.


„Neeeeeein“

schrie ich und rannte hinterher, nur leider war es zu spät….
So standen wir beide vor dem Huhn, wo mir dann auffiel, dass es noch atmet.


„Schnell, legt ihm ein paar Beeren ins Maul, er lebt noch!“

Gesagt getan, es dauerte gar nicht lange, da fing das Huhn mit Fressen an und rappelte sich wieder hoch.
Trotz Dessen Ben es niederschlug, schien es einen Narren an ihm gefressen zu haben, jedenfalls lief es ihm die ganze Zeit hinterher und wich nicht mehr von seiner Seite.

View media item 431

Da wir sein Geschlecht nicht wirklich bestimmen konnten, nannten wir es einfach Toni.
Wir nahmen Toni mit herein in die Hütte, brachten ihn in die wärmste Ecke und fingen dann an ein Bett zu errichten, sollte es doch bald auch wieder Nacht werden..

Zwischendurch lief ich noch einmal los um noch etwas Holz zu holen, als ich dann wieder zurückkam stand es schon das begehrte Stück.
Hocherfreut lief ich darauf zu und plapperte herum, was es doch für ein tolles Bett ist, Ben stand in dem Moment links vom Bett, dachte ich..


„Ben, was für ein Traum von einem Bett“

quatschte ich ihn von der Seite voll und merkte dabei nicht einmal, dass es gar nicht Ben ist, sondern irgend ein Fremder…
Es fiel mir erst auf, als Ben auf einmal durch die Tür trat.
Etwas verwirrt guckte ich von links nach rechts, von rechts nach links, als die beiden vor mir standen, scheinbar hatten Ben und er in den letzten Tagen bereits Bekanntschaft geschlossen.


View media item 433
„Keith Kensington mein Name“



..stellte sich der Fremde vor und erzählte kurz, wo er her kommt.
Ein Wüstenplanet, so wie es mir klang, oder auch eine Art Ödland.

„Mad Max lässt grüßen“


schmunzelte ich, behielt den Gedanken für mich und lauschte weiter seinen Worten, so muss er wohl akribisch auf der Suche nach einem Raketenwerfer sein. Was er damit wohl vor hat, fragte ich ihn lieber nicht und ließ das einfach mal so stehen,
da ich zu dem Zeitpunkt einen Riesendruck in meiner Blase verspürte und erst einmal zum nächstgelegenen Baum rannte.


Als ich zurückkam waren die Beiden schon weg, so legte ich mich in das Bett und schrieb eben noch schnell meinen ersten Tagebucheintrag.
Ein Wunder, dass ich meine Augen noch so lange offen ha…..rapühhhh





 
Zuletzt bearbeitet:

Der Graf

[ARK] Supporter
[ARK] Spieler
[P&P] Spieler
Registriert seit
16. 03. 2017
Beiträge
327
Ratings
230 28
Ark Char
Graf Lil Saint
#6
Eintrag 2 - Die Irren sind los...

Schweißgebadet erwachte ich heute Morgen, einige grauenvolle Alpträume plagten mich. Der Gefängnisplanet, die letzten Tage dort, ebenso diese Gestalt mit dem Namen "der Schatten", durchzogen in schnellen Bildfolgen meinen Schlaf. Seit dem ich hier bin hab ich ab und an immer noch das Gefühl, dass ich verfolgt werde.​

"Was hat dieser Planet mit dem Gefägnisplaneten zu tun?"


stellte ich mir immer wieder die Fragen.. Als ich nach meinem Erwachen feststellte, dass die Eingangstür verschlossen war, bekam ich kurzzeitig ein sehr mulmiges Gefühl.


"Ben Morris, wie fand er mich doch gleich?!"


fragte ich mich..

"War dies etwa ein Zufall, der gewollt war?"

überlegte ich weiter, ja ich fing fast an mir einzubilden, er könne der dieser Schatten sein, der mich zuletzt auf diesem letzten Planeten verfolgte und heimsuchte.. Dieser Eindruck festigte sich noch etwas mehr als ich vor einer verschlossenen Eingangstür stand. Ich rüttelte an ihr und rief nach Ben, in der Hoffnung ich machte mir umsonst Sorgen.

Als ich Ben nach einer sehr kurzen Zeit hörte und sich daraufhin das Türschloss bewegte, woraufhin die Tür sich öffnete, fiel mir ein ganzes Plateau vom Herzen und ich blickte den Sonnenstrahlen entgegen, die zur Tür hereinstrahlten.


"Ein herrliches Wetter!"


dachte ich mir und schon war es verflogen, dieses Gefühl der Angst nach dem Aufwachen. Wir nahmen gemeinsam ein Frühstück zu uns und brachen dann auf, um uns ein wenig am Strand die Beine zu vertreten. Wir kamen sehr weit und Ben zeigte mir noch eine recht spärliche Brücke, die zum Großteil aus Stroh angefertigt wurde.

Wir wanderten sehr weit, bis irgendwann eine sehr schöne Brücke vor unseren Augen auftauchte. Auf der anderen Seite des Flusses sahen wir einen Holzverschlag, den wir über eine schmale Holzbrücke erreichten. Dort angekommen kam uns schon ein Berg eines Mannes entgegen, der sich als Law vorstellte, ein Wandersmann und scheinbar ein sehr guter Bauherr. Seine Hütte jedenfalls wirkte sehr einladend.

Als er in unserem Gespräch einen Doktor erwähnte, musste ich es genau wissen und erfragte seinen Namen.
Ernsthaft muss es Doktor Balrog sein, den er wohl getroffen hat. Doktor Balrog, der Doktor, der sich schon auf dem Gefängnisplaneten um die körperlichen Leiden der Bewohner kümmerte, welch ein Glück, dass er überlebt hat und auch hier ist.

Irgendwo in der Nähe einer Affenstatue muss er wohl hausen, ein paar weitere Informationen konnte ich leider nicht erfragen, da es soweit nicht mehr kam.

Überraschenderweise näherte sich auf einmal eine Art Kriegsschiff, ein hölzernes Boot mit einigen spitzen Holzpfählen, welche scheinbar zur Abwehr daran befestigt wurden. Vor der Brücke von diesem Wandersmann Law machten sie halt und es kamen einige ungehobelt wirkende Gestalten aus diesem hölzernen Kriegsgerät heraus.

Anfänglich beäugten sie die Brücke, da sie ihnen den Weg versperrte, kurz darauf bemerkten sie uns und kamen näher.


"Was für Primitivlinge.."


dachte ich mir nur, als ich erkannte, dass sie recht freizügig mit ihren Geschlechtsteilen herumwedelten und dazu noch ihre eigenartigen Laute von sich gaben..

"Stranks, Stranks, Straaaanks..."

...oder wie war das?!

Eine Dame, Frau, was auch immer war auch mit dabei, die mich ganz durcheinander brachte, als sie sich vor mich stellte und mir fast ihre ähm Brüste ins Gesicht drückte.


"Aus welcher Parallelwelt kommen die denn?"


ging mir durch den Kopf, während die Drei vor uns herumturnten und ihre doch sehr primitiven Geräusche von sich von sich gaben.
Während uns diese Irren fast schon überfielen, machte sich der Wandersmann Law klammheimlich aus dem Staub mit der Begründung er müsse schlafen.
Wir hingegen diskutierten mit Denen wild herum, vor allem über die Brücke, die sich nun einmal den Wasserweg dieser Barbaren kreuzte.

View media item 439
Was für ein Tumult das doch nur war, zwischendurch dachte ich, ich muss vom Glauben abfallen, als ich etwas vernahm, was mir so wirkte als würden diese halbnackten Irren etwa Menschen essen?!

"Ich hab das nicht gehört, ich hab das nicht gehört..!"

versuchte ich mir einzureden, während sich diese Primitivlinge um Ben scharrten, ja ihn teils beschnupperten.., wie auch alle anderen Sachen, die sie in ihre schmutzigen Finger bekamen.

View media item 440
Wahrscheinlich hatte er das, was ich gehört hatte nicht gehört, jedenfalls wirkte es so. Als in dem Getümmel auf einmal ein Dino auf uns zu gerannt kam, zog Ben seine Speer, stieß direkt zu und erledigte das Getier. Sofort sackte es zusammen und verstarb, scheinbar war es vorher schon stark verletzt, was auch der Grund gewesen sein könnte, weshalb es so aggressiv auf uns zustürmte.

Von da an kehrte sich die Situation und auf einmal meinten diese Urmenschen, Ben sei ein wahrer Krieger, weil er dieses Ungetüm mit nur einem Schlag erledigte… Ja sie von verehrten ihn schon fast, zumindest so lange, bis uns eine dieser abartig aggressiven Möwen angriff, in dem Moment eskalierte die Situation wieder ein wenig und ich nutzte die Gunst der Stunde um mich schnellen Schrittes von diesen Irren wegzubewegen..

Ich schaute zurück um Ben zu mir zu winken, was mir nicht gelang, da er es einfach nicht sah… Nein, gemeinsam mit diesen Leuten versuchte er ebenfalls die Möwe vom Himmel zu holen, so musste ich wohl oder übel zurück zum Ort des Geschehens. Ich rannte also schnurstracks auf ihn zu und flüsterte ihm zu:

"Heeeh Ben, wir müssen so schnell wie möglich weg hier, die fressen Menschen!"

...

"Was sagst du?"

fragte er mich, scheinbar hatte er kein Wort verstanden von dem, was ich sagte.

"DIE FRESSEN MENSCHEN, WIR MÜSSEN WEG HIER!"

schrie ich ihn an...

"Ach was.. Guck, die verehren mich als Krieger."

erwiderte er...

"Bist du denn des Wahnsinns?!?"


wollte ich ihn am Liebsten anschreien, ließ es allerdings bleiben, da ich die Situation nicht wieder unnötig aufheizen wollte. Ich spielte also erst einmal mit in diesem "Spiel ums Leben" ...
 
Zuletzt bearbeitet:

Der Graf

[ARK] Supporter
[ARK] Spieler
[P&P] Spieler
Registriert seit
16. 03. 2017
Beiträge
327
Ratings
230 28
Ark Char
Graf Lil Saint
#7
Das Ganze ging dann soweit, dass die uns doch nicht ernsthaft noch zu unserer Strohhütte begleiteten...

"Ja Wahnsinn, am besten wir laden die gleich noch direkt zum Essen ein, sind doch ganz nette Leute..."

ging mir ironischerweise durch den Kopf, sah mich und Ben dabei schon in einem Riesenkochtopf, um uns herum diese sabbernden Urzeitmenschen..

Bei allem Übel reisten wir auch noch auf diesem hölzernen Monstrum zurück, ich fühlte mich fast wie in einem fahrendem Käfig auf dem Weg zum Sklavenhändler, in welch prekäre Situation war ich hier nur hineingeraten..

View media item 441
Als wir den Strand in der Nähe von Ben´s Strohhütte erreichten und ich wieder mit beiden Beinen auf festem Boden stand, war ich heilfroh..
Diese Erleichterung verflog allerdings wieder sehr schnell, als diese Barbaren in Richtung unserer Hütte stürmten und sie auch noch betraten..
Als sie unser Haushuhn Toni sahen, umzingelten sie es und riefen ganz begeistert

„Straaaank, Strank, Straaaaaank“

View media item 443
Als sie äußerten, dass sie gern einmal probieren wollen, schnappte sich Ben das Huhn und bat diese Unholde zurückzutreten. Toni war ganz aufgeregt und pickte nach diesen Barbaren, erwischte auch noch einen dieser Unholde.. Sie wollten Toni dann nicht ernsthaft als Kriegshuhn mitnehmen, ließen aber glücklicherweise ab, vielleicht wollten sie sich keine weiteren blauen Flecken einholen.

Nachdem sie unser schon kaum vorhandenes Inventar verwüstet hatten, bewegten sie sich nach draußen und entdeckten den Sumpf hinter der Hütte.
Ich erwischte mich dabei, wie ich mir wünschte die Blutegel würden über sie herfallen, allerdings war das Gegenteil der Fall. Als ein riesiges Ungeheuer aus den Sümpfen hervortrat, rannten die Drei darauf zu als hätten sie ein Spielzeug gesichtet... Diese riesige Kreatur erlegten sie ohne Probleme in kürzester Zeit..

View media item 442
Wie die Geier machten sie sich über das verendende Tier her, ich konnte mir kaum mit ansehen, wie das Leben diese Kreatur verlässt.. Welch gefräßige Unholde das nur sind, als würde dieser riesige Berg an Fleisch nicht reichen, so steckten diese Barbaren auch noch ein Schaf in Brand, ja fanden es scheinbar lustig zu sehen, in welche Richtung es wegrennt… Ich für meinen Teil konnte mir das nicht mit ansehen.. Welch ein Glück, dass dann weit und breit keine Tiere mehr zu sehen waren, allerdings lenkte dies das Bewusstsein dieser Affenmenschen wieder auf uns.

Einer der 3 kam auf die glorreiche Idee, dass Ben auf unserem Hügel Wache halten solle, einen Turm errichten und außerdem den Wald in der Nähe abholzen soll.

Nun gut…

„Wenn sie uns brauchen, dann töten sie uns nicht..“

überlegte ich mir und spielte das Spielchen mit. Das Spiel mit dem Feuer, oder besser gesagt Spiel mit dem Kochtopf, der, an dem ich mir nicht die Finger verbrennen wollte…

Nach dem Ben dem Allen zustimmte, begaben wir uns zurück zu diesem gefährlichen Holzboot und die Barbaren machten sich aus dem Staub.

View media item 444
„Da sagt der denen auch noch Tschüss“

grummelte ich innerlich daher, nahm widerwillig Axt hervor und wir beide gingen in den Wald um schon einmal ein paar der der Bäume abzuholzen…

View media item 445
Als wir 2 Gestalten in der Nähe unserer Hütte sahen, legten wir die Arbeit nieder und stießen zu ihnen. Es waren Andy und diese Doktorin Amelia, mit denen wir bis vor ein paar Minuten noch plauderten. Offenbar haben sich die beiden zusammengefunden, gar nicht mal so verkehrt bei den vielen Gefahren, die hier so lauern…

View media item 446
Was für ein Tag... Ein Wunder, dass ich noch lebe..., hoffentlich stehen diese Barbaren nicht einmal eines Nachts vor der Türe... Ich bin so aufgetrallert, ich glaub ich bekomme kein Auge zu, werde es aber versuchen, um hoffentlich morgen auch wieder lebendig aufzuwachen...
 
Zuletzt bearbeitet:

Der Graf

[ARK] Supporter
[ARK] Spieler
[P&P] Spieler
Registriert seit
16. 03. 2017
Beiträge
327
Ratings
230 28
Ark Char
Graf Lil Saint
#8
Eintrag 3 - Ein Goblin in Gefahr.. -

Man, hatte ich wohl sehr lange geschlafen, so erwachte ich auch erst, als bereits die Nacht hereingebrochen war. Zu meinem Schrecken stand eine kleine recht düstere Gestalt vor mir..Außerdem erwachte ich auch auf einmal in einer Umgebung, die mir ganz noch anders schien, als ich schlafen ging.

View media item 466
Der kleine Mann stellte sich als Grabak Gralok vor, ein waschechter Goblin, der scheinbar irgendeinen chemischen Unfall hatte, was auch immer. Jedenfalls war er nicht grün, sondern schwarz dadurch. Ein Tüftler scheint er zu sein, wie ich aus seinen Erzählungen über seine Herkunft entnehmen konnte, außerdem scheinen es ihm glänzende Dinge sehr angetan zu haben. Wir wechselten ein paar weitere Worte und es kam dann auch sehr schnell Ben dazu, der es scheinbar
geschafft hatte eines dieser kleinen Tiere zu zähmen, die mir hier des Öfteren schon an der Hacke hingen und in die Wade zwackten..
Erinnerungen kochten hoch, da es mich an Franky erinnerte, ebenso eins dieser kleinen Fleischfresser, was mir einst Alukah überließ, ein recht junger aber auch sehr aufgeweckter Bursche, den ich einst auf diesem komischen Gefängnisplaneten kennenlernte. Eine kleine Träne konnte ich mir in diesem Moment nicht verdrücken, nur denke ich sah es auch keiner im lodernden Licht der Fackeln..

View media item 467
Anders wie mein Franky schien dieses kleine Biest einen Hüftschaden zu haben, jedenfalls vermochte er nicht so wirklich gerade zu stehen auf den Dielen des mittlerweile
stattlichen Verschlags. Vielleicht lag es auch einfach am Holzboden selbst.

Ich inspizierte noch ein wenig die Räumlichkeiten und muss sagen, wahrlich ein toller Verschlag, wie er hier entstanden ist. Da kam die Hilfe durch diesen Goblin ja ganz recht scheinbar, sonst hätten wir bestimmt noch ein paar mehr Tage gebraucht dafür. Ich fühlte mich schon ein bisschen schlecht, dass ich bei den ganzen Arbeiten nicht wirklich anwesend war, ein Glück mehr, dass dieser Goblin zu uns stieß.

Ben und Grabak waren glücklicherweise noch sehr wach, so entschieden wir uns einen kleinen nächtlichen Ausflug zu machen. Ben und ich griffen uns jeweils eine Fackel, während Grabak etwas hervorzog, dass mir wie eine Art Wunderkerze wirkte, nur etwas größer.

"Nicht schlecht.."

dachte ich, als ich sah, wie stark es die nähere Umgebung erleuchtete. Scheinbar zieht es aber auch die Tiere der Nacht an, so folgte uns eines dieser kleinen Wadenbeißer..

View media item 468
Wir entschieden uns eine kleine Nachtwanderung entlang des Flusses zu machen, der so wunderbar herrlich im Mondschein schimmerte. Als wir an einem großen Felsen angekommen waren und kurz zurückblickten, traf uns fast der Schlag. Da kam doch nicht ernsthaft dieses hölzerne Kriegsgerät von diesen verrückten Ureinwohnern, diesen ZTRANKS in unsere Richtung. Geistesgegenwärtig drückte ich den kleinen Goblin unter diesen Felsvorsprung, wo sich auch schon Ben befand.

View media item 469
"Pssst, leise...und macht die Fackeln aus!"

flüsterte ich, während wir alle zu dem, sich nähernden, Schiff blickten.

View media item 470
Als sie anhielten, sah ich schon wieder ein Bild vor Augen eines riesigen Kochtopfes und begann leicht an zu zittern bei dem Gedanken daran..
Tatsächlich legten diese Unholde an und nahmen Kurs auf in unsere Richtung...
Ben begrüßten sie direkt, schnupperten allerdings auch an ihm, so war ich mir nicht wirklich sicher, ob sie ihn nicht vielleicht doch fressen wollen.

View media item 471
Als sie Grabak erblickten, belagerten sie ihn erst einmal, schnupperten an ihm und malten sich wahrscheinlich schon aus, wie sie ihn zubereiten könnten.
Diesmal war scheinbar dieser Denker, von dem diese Ureinwohnerin ständig sprach, mit anwesend.
Kort sein Name, ob er nun wirklich viel mehr denken kann als die anderen bezweifle ich, zumindest wedelte er nicht mit seinem besten Stück umher wie seine
Freunde...

Mit einem barbarischen Schrei stürzte erst er sich auf den Goblin, gefolgt von seinen gefräßigen Freunden. Er tat mir richtig Leid der Kleine, wie er vor den Irren wegrannte und mit seiner Leuchtkerze um sich schlug. Leider vergebene Mühe, so wurde er niedergekeult ohne das Ben und ich etwas tun konnten. Dies allerdings zog in uns einen Zorn hervor, Ben ergriff seinen Speer und hielt damit diese Monster von dem bewusstlosen Grabak fern.

View media item 474
"Er ist unser Sklave!"

schrie ich und Ben tat dem Ganzen gleich und so überlisteten wir letzten Endes diese Unholde,
da diese sich scheinbar nicht an die Sklaven anderer heranmachen.
Ich wischte mir den Schweiß von der Stirn und beruhigte ein wenig Grabak, als dieser wieder erwachte..

Ben sprach in der Zwischenzeit mit Kort, diesem Denker dieser gefräßigen Bande. Da ich mich ein wenig um Grabak kümmerte, konnte ich auch nicht sehen, wie scheinbar ein Käfig hinter den Beiden platziert wurde, als ich dann hinsah war es leider schon zu spät.
Dieser Urmensch mit den rotbraunen Haaren rannte voll auf die Beiden zu, rammte Ben, der inklusive diesem Kort und im hohen Bogen in den Käfig fiel.

View media item 472
"Ist dem gerade entgangen, dass er in seiner Wucht auch diesen Kort hereingeschleudert hatte?"

dachte ich mir und freute mich zugleich darüber, da ich annahm, es würde Ben das Leben retten.
Dem war auch so, wohl oder übel mussten Sie den Käfig wieder öffnen, wenn sie ihren "Denker" wieder haben wollten..

Gesagt, getan, nachdem sie den Käfig geöffnet hatten, geriet ein weiteres Objekt in ihr Bewusstsein, falls man bei Denen überhaupt von Bewusstsein sprechen kann.
Diese funkelnde Wunderkerze von Grabak war das Objekt, dem sie nun ihre Aufmerksamkeit schenkten..

View media item 473
Unglaublich... es kam der erste, bestaunte diesen feuerfunkelnden Stab, leckte daran um dann festzustellen, dass es heiß ist und auch nicht schmeckt. Daraufhin sprang er direkt ins Wasser um seine Zunge abzukühlen. Ich staunte nicht schlecht, was ich da erlebte, und noch viel mehr, als ich erlebte, wie es seine weiteren barbarischen Freunde ihm gleich taten.
Alle nacheinander begangen also den gleiche Fehler, okay, ein wenig musste ich schmunzeln über das, was sich dort vor meinen Augen abspielte..
Selbst der "Denker" tat es seinen Freunden gleich..

Irgendwie schafften wir es der prekären Situation zu entkommen und wir zogen weiter entlang des Flusses, allerdings mit erloschenen Fackeln und stillen Schrittes....

Nach einiger Zeit erreichten wir den Ort, wo sich auch Andy und diese Doktorin Amelia niedergelassen hatten, also wollten wir sie gleich einmal besuchen und konnten sie glücklicherweise auch antreffen. Andy bat uns erst einmal in seinen Verschlag herein.

"Schön eingerichtet fürs Erste"

dachte ich und sah mich ein wenig um, bis wir irgendetwas vor dem Verschlag hören konnten. Wir gingen zur Tür und versuchten herauszufinden, was sich vor der Tür abspielte.

View media item 475
"Das kann ich nicht sein...!"

stöhnte ich und trat mit weichen Knien rückwärts von der Tür wieder weg.

"Diese Irren, verdammt... Sind sie uns etwa gefolgt?!"

dachte ich und wir versuchten uns allesamt ganz ruhig zu Verhalten um kein Aufsehen zu erregen.

Nach einer Weile wurde es Andy scheinbar zu bunt, er griff sich einen Holzschild aus der hintersten Ecke seines Hauses und trat dann vors Haus um diesen Unholden Einhalt zu gebieten, während wir weiter da drin kauerten und versuchten irgendetwas mitzubekommen indem wir unsere Ohren ganz kräftig an die Türen pressten. Sehr groß war der Schreck, als irgendetwas erleuchtete, ein Licht so grell, dass man es durch die kleinen Spalten im Strohdach noch sehen konnte.

Vielleicht war es unser Glück, jedenfalls ließen diese Barbaren eine kurze zeit später von uns ab.. Andy erzählte uns dann von den Sachen, die vor seiner Pforte passiert sind, so muss er auch einen Knüppel abbekommen haben. Nun gut, er lebt noch, die Urmenschen ließen von uns ab und wir konnten uns im Anbruch des Tages recht sicher zurück nach Hause
begeben, nachdem wir uns von Andy und Dr. Amelia verabschiedet hatten und ihnen noch ein paar Hinweise wegen dieser Ureinwohner gegeben hatten.

View media item 476
Das neue Bett, was mir Ben errichtet hat ist herrlich, so konnte ich auch die ganze Zeit bequem liegen und alles niederschreiben.
Jetzt mach ich aber erst einmal das Licht aus und entfliehe in meine inneren Reiche.

"Mal sehen, was mich morgen alles erwartet..."

RAPÜÜÜÜH....
 
Zuletzt bearbeitet:

Der Graf

[ARK] Supporter
[ARK] Spieler
[P&P] Spieler
Registriert seit
16. 03. 2017
Beiträge
327
Ratings
230 28
Ark Char
Graf Lil Saint
#9
Eintrag 4 - Alte Bekanntschaften -

Man, hab ich erstaunlich gut geschlafen. Kein Wunder, bei den ganzen Abenteuern, die ich hier erlebe! Als wäre der Gefängnisplanet noch nicht genug gewesen, als würde ich hier herumgereicht werden wie eine Schnapsflasche vor der Kaufhalle.. Die Nächte hier sind sehr düster und verleiten zu gutem Schlaf, auch wenn die Ängste vor den ganzen gefräßigen Monstern einem bisweilen den Schlaf rauben.

View media item 477
Eben war ich schon einmal draußen draußen vor der Tür, konnte aber leider niemanden auffinden, außer ein paar Hühnern, die hier so durch die Gegend gackern.
Ben scheint nicht da zu sein, auch konnte ich Grabak nicht in seiner Tüftlerwerkstatt antreffen, die hinter einem Tiergehege auf der anderen Seite des riesigen Hügels steht, auf dem wir uns befinden.

View media item 537
Nun gut, bleibt mir ein wenig Zeit die Erlebnisse der letzten Tage niederzuschreiben.
Wo fang ich an... ahja.. vor einigen Tagen, als wir aufbrachen entlang des Strandes, was uns auch immer geritten hatte.. Da hatten wir doch die Nächte zuvor einige recht unglückliche Begegnungen. Wobei, bisher war ja noch nichts Gravierendes passiert. Bleib nur zu hoffen, dass dies so bleibt..

Unser Wagemut wurde belohnt, so trafen wir auf eine Dame namens Sairi und, ja sei es zu fassen, Quotterbatt, mir auch bekannt als Qubi, der ebenfalls vorher ein Bewohner des Gefängnisplaneten gewesen ist.

View media item 478
"HEUREKAAA, die Hoffnung ist noch nicht verloren!"

freute ich mich und natürlich riesig und wir plauderten ein wenig direkt vor Ort, wechselten dann aber den Platz und machten es uns erst einmal bei den Beiden in "Saiqubian" gemütlich so lange, bis die Morgendämmerung hereinbrach.

Diese Sairi kommt wohl von einem Planeten namens "Kiba", ein kurzes Schmunzeln konnte ich mir nicht verkneifen, nachdem ich dies hörte.
Natürlich erklärte ich ihr auch den Hintergrund und beschrieb ihr ein gleichnamiges Mischgetränk aus Bananen- und Kirschsaft.

View media item 479
Als es anfing hell zu werden brachen wir auf, mit welch herrlichem Funkeln der Strand erstrahlte im Licht der aufgehenden Sonne.

View media item 480
"Herrlich"

schwelgte ich und mochte gar nicht so recht weiter gehen. Wir verharrten also ein wenig und tappsten dann weiter durch das kühle Nass entlang des Strandes, bis wir uns dann mehr in Richtung des Landesinneren bewegten.

View media item 481
Wir trafen dort auf einem Hügel auf einen älteren Herren mit einem interessanten Hut, der dort in einem hölzernen Verschlag hauste.

View media item 482
"Mein name ist Tattanos von Altenburg, meine Freunde nennen mich von Altenburg"

sprach er uns an..

"Herr Tattanuss?"

fragte ich noch einmal nach..

"Tattanos mit O!"

mahnte er mich, bat uns herein in seine Behausung und brachte uns in eine Art Wohnzimmer in dessen Mitte ein kleines süßes Otter-ähnliches Tier saß mit ebenso einem interessanten Zauberhut.

"Seid ihr ein Magier?"

fragte ich ihn, was er allerdings verneinte..
So recht wollte ich ihm nicht glauben, behielt es mir im Kopf und wollte ihn einfach später einmal erneut fragen, da unsere gemütliche Plauderei auch ein wenig gestört wurde von einem Monstrum an Dinosaurier, welcher seelenruhig hinter dem Haus entlangspazierte, den wir erstaunt aus dem Fenster betrachteten.

View media item 483
Als wir im Wohnbereich wieder Platz nahmen schrillte ein

"Kann man sich hier nicht einmal ungestört unterhalten, wir möchten nicht gestört werden!!"

durch den Raum. Tattanos versuchte diese Riesenkreatur zu vertreiben, nur brachte es uns nicht die gewünschte Ruhe, wurden wir außerdem von diesen ZTRANKS aufgesucht..

"Verdammt, verfolgen die uns etwa?!?"

dachte ich mir, während uns der alte Mann zu seinem Dachboden verwies, damit er diese Unholde seines Platzes verweisen konnte..
In all dem ganzen Trubel stieß dann noch ein alter Bekannter zu uns, den der alte Mann netterweise auch noch herein ließ, eh er da draußen zu Futter verarbeitet würde.. In dem ganzen Chaos konnten wir uns gar nicht so recht unterhalten, klärten aber schon ein paar Fragen, die ich hatte, oben auf dem Dachboden von Tattanos´ Holzhaus.

View media item 486
Flint Wurmblut war es, der sich zu uns gesellte.
Welch Freude den Wurm hier auf diesem Planeten anzutreffen, natürlich versuchte ich zu erfahren was auf dem Gefängnisplaneten geschehen ist.
Scheinbar läuft dort die Zeit weiter, so berichtete er mir davon wie nach und nach einige Menschen von dort spurlos verschwunden sind, wie ich eben auch. Die Symptome, die ich zuletzt hatte decken sich mit seinen Erzählungen, wie er die letzten Tage dort erlebte. Trotz Dessen ich nun weiß, dass es den Bewohnern dort gut geht, kullerte mit in diesem Moment eine Träne über die Wange..

"Werde ich sie jeweils wiedersehen?"

grübelte ich so daher, bis mich der Trubel vor dem Holzverschlag wieder zurück in diese Welt holte und wir schnell nach unten stolperten um zu sehen was da vor sich geht.

View media item 484
KAWUUUUMM
knallte es laut und ein grelles Licht strahlte uns durch den Eingang entgegen.

View media item 485
Diese Unholde belagerten uns förmlich vor dem Haus von diesem Altenburg und eh ich mich versah schleppte man Ben zu uns herein. Scheinbar hatte dieser alte Herr die Barbaren dann aber mit einer Art Feuerwerk vertrieben.


"Wie kam er vor die Tür?"


ging mir als erstes durch den Kopf, verwarf diese Gedanken aber schnellstens wieder, da er erst einmal Hilfe benötigte. Niedergeknüppelt hatten sie ihn, diese Barbaren... Als sich die komplette Lage entspannt hatte und diese ZTRANKS weg waren hielten wir uns noch ein wenig vor dem Verschlag von diesem Tattanos auf, machten uns dann aber weiter auf den Weg..

View media item 487
Mittlerweile war ich wohl schon mehr als 24 Stunden wach, nur traute ich mich auch nicht von der Gruppe zu lösen, hätte ich wohl auch nie wieder alleine zurück gefunden.
Als wir unterwegs ein Schild dieser Barbaren entdeckten packte uns alle die Wut und wir zerstörten durch ein paar Hiebe mit unseren Werkzeugen.

View media item 488
Noch ein paar Meter weiter trafen wir auf Menschen, die wir noch nicht kannten, dies war ein Händler namens Quinn Fennek und ein Ritter namens Rob Horraxus,

View media item 489
etwas später stieß auch noch ein weiterer Ritter mit den Namen Gottfried hinzu. Scheinbar schickte ihn der Himmel, wie ich später feststellen konnte...

View media item 491
Während Ben und ich im Haus des Herrn Fennek handelten, schlich sich scheinbar ein etwas aggressiver Bär an, der der Strohhütte gefährlich nahe kam..

View media item 493
Dieser Sir Gottfried erledigte dieses gefräßige Biest und sorgte damit für unsere Sicherheit, sodass wir in aller Ruhe unseren Handel abschließen konnten. Einen Bogen sowie einer Auswahl an einfachen Pfeilen bekam ich für einen Sack voll Holz.

Meinen ersten Bogen hielt ich sodann in meinen Händen und wollte ihn direkt einmal ausprobieren, als ich sah, wie sich allmählich eines dieser kleinen übergefährlichen Biester näherte mit diesen Augen, die bei Nacht zu leuchten scheinen. Ehe wir uns versahen hatte es diesen Rob niedergehauen und sich festgebissen. Wir konnten das Monster dann in windeseile zerlegen nur schlug das Gift seiner Zähne scheinbar ordentlich zu und dieser Rob fiel zunächst bewusstlos zu Boden. Welch ein Aufruhr wegen so einem kleinen Tier.. Ich weiß bis heute nicht, wie sie heißen...

Diese Sairi eilte sofort zu ihm und wir konnten ihm recht schnell wieder auf die Beine helfen, auch erholte er glücklicherweise sich recht schnell von dem Schock.

View media item 494
Während ich meinen frisch erworbenen Bogen ausprobieren wollte, näherte sich schon das nächste Unheil...

View media item 492
Auch diesen nicht ganz so freundlich gestimmten Teddybär erlegte dieser Gottfried ebenfalls im Nu.

Was für ein aufregender Stunden das nur waren, aber hey.... ich lebe noch!

Einen der darauffolgenden Tage zog ich erst einmal alleine los und besuchte zunächst Qubi und diese Dame von dem Planeten mit dem Namen eines Erfrischungsgetränkes.

...​
 
Zuletzt bearbeitet:

Der Graf

[ARK] Supporter
[ARK] Spieler
[P&P] Spieler
Registriert seit
16. 03. 2017
Beiträge
327
Ratings
230 28
Ark Char
Graf Lil Saint
#10
...

"Saiqubian" hatte ich sicher erreichen können, konnte auch Sairi und Qubi antreffen. Wir nahmen zunächst einmal draußen Platz und genossen die Aussicht. Sairi hatte sich die Haare gefärbt und scheinbar auch schon Hand bei Qubi angelegt. Sehr gut, da weiß ich ja, wo ich mir die Haare machen lasse. Vor allem mein Bart, vielleicht kann sie mir diesen ein wenig in Form bringen. Nun denn, nach kurzer Zeit begann auch schon zu regnen.

View media item 497
Nicht desto trotz brachen wir 3 auf mit einem Floß, welches Qubi gebaut hatte.

View media item 498
Zunächst wirkte alles wie eine nette entspannte Bootstour, nur verschlechterte sich die Sicht immer weiter, auch wurde es immer dunkler. Ein paar gefräßige Möwen allerdings schien das nicht zu stören, so war ich die meiste Zeit damit beschäftigt diese von unserem Floß fernzuhalten...

View media item 499
Wahrlich sehr gefährlich unser Segeltörn. Aus diesem Grund brachen wir ihn irgendwann auch ab und begaben uns alle jeweils nach Hause.

Am nächsten Tage brachen wir wieder in einer größeren Gruppe auf, dieses Mal waren der Reporter Ben, der quirrlige Flint und der Goblin Grabak wieder mit von der Partie.
Welch ein Glück auch, zumal wir ein Ei gefunden hatte, so groß wie ein Mensch.

View media item 496
"Hmmmm, wieviel Rührei wir davon wohl machen können.."

lief mir schon das Wasser im Mund zusammen bei dem Anblick, wenngleich mich die blaue Farbe fast schon ein wenig abschreckte.
Rot mit Punkten wäre schlimmer gewesen..
Mit der Gruppe bekamen wir das Ei auch zu uns auf den Hügel geschleppt. Da wir auf unserer Reise eventuell auch
Materialien abbauen wollten, passte dies ganz gut, da uns Grabak hierzu noch ein paar Spitzhacken aus Metall anfertigen wollte.
Das diese einige Zeit benötigten war dabei auch nicht so wild, zumal es bereits Nacht geworden war, als wir unser Lager erreichten.

View media item 500
Ein wenig heiß waren die Spitzhacken noch, als uns diese der Goblin erreichte. Auch war es noch mitten in der Nacht, wir allerdings brachen auf, da es einem unserer Mitstreiter schon ganz langweilig wurde in unserem Haus. Qubi, Sairi, Flint und ich nahmen das Floß von Quotterbatt, der Rest fuhr mit einem Kanu.

Wahrlich schwer sich zurecht zu finden bei Nacht, nur gut dass Qubi bereits einen Kompass hatte, den Sairi wohl vom Goblin bekam und ihm anlässlich der Bootstour überreichte.
So gingen wir zumindest nicht komplett verloren und landeten letzten Endes auf einer Insel bei einem Herren namens "Leonard Rabe", dem wir am Ende ein wenig Gesellschaft am Lagerfeuer bereiteten.

View media item 502
Nachdem er gerade mal ein paar Worte sprach, hielt ihn der Großteil der Gruppe schon ein wenig für verrückt und alle redeten auf ihn ein.

"Ihr seid alle Teile meines Unterbewusstseins."

waren seine Worte, womit er bei fast Allen nicht gerade auf offene Ohren stieß. Ich für meinen Teil fand seine Betrachtungsweise recht interessant, so nahm ich mir für später vor ihn einmal alleine aufzusuchen. Vielleicht ist er gar nicht so verrückt wie er glaubt. Grabak dagegen nutzte die Situation zu seinem Vorteil aus um etwas Glänziges zu erhalten.

"Ich bin dein Teil, der Glänziges mag, hast du was davon?!"

ranzte er ihn ständig an in der Hoffnung bei ihm etwas abzugreifen, ob er Erfolg hatte bemerkte ich gar nicht mehr, stellte mir lieber die ganze zeit die Frage, wie es sein kann, dass er "Rabe" mit seinem Nachnamen heißt.., mochte ich doch unbedingt irgendwann einmal 2 Raben besitzen oder besser gesagt als Gefährten haben. Hatte dies etwa mit mir zu tun?! Raben jedenfalls sind sehr intelligente Tiere, was mich schon immer faszinierte, auch sagt man, dass Raben einen Menschen auf seine inneren magischen Fähigkeiten hinweisen sollen.
Hmmmm.. nun gut, da es in dem Fall nur ein Name war dachte ich irgendwann auch gar nicht mehr weiter darauf herum, nahm mir aber dennoch ganz fest vor diesen Leonard irgendwann einmal alleine aufzusuchen...
Für uns hieß es zu diesem Zeitpunkt erst einmal Sachen packen und weiter reisen, wollten wir uns doch einmal in der Nacht in die Wüste hinein wagen. Zwar ein recht risikoreiches Unterfangen, allerdings sollten wir in der Nacht auch keinen Hitzetod erleiden..

"Sairi, wenn ihr ein Teil von ihm seid, dann seid ihr der schöne Teil"

sagte Flint zu Sairi, als wir 3 und Qubi das Floß betraten.

"Wie süß, da bahnt sich wohl etwas an"

schmunzelte ich in mich herein und freute mich sogleich für die Beiden. Auch unsere Floßfahrt hatte leicht einen Touch einer romantischen Gondelfahrt, fehlte nur noch der Gesang von Qubi.

View media item 501
Ich jedenfalls hatte mich extra nicht in die Mitte gesetzt um den Beiden ihre Zweisamkeit zu gewähren. Als wir den Ort unseres Begehren erreichten, besprachen wir erst einmal einige Sachen, um sicherzustellen, dass niemand in der alles verschlingenden Dunkelheit der Wüste verschwindet.

View media item 503
Auch bewaffneten wir uns allesamt, da wir nicht wissen konnten, was uns denn alles erwarten würde..., so marschierten wir dann also los in eine Richtung, in der der Sand immer mehr von der Dunkelheit verschlungen wurde... Meine Wenigkeit bildete dabei das Schlusslicht mit dabei meinen hölzernen Bogen.

View media item 504
So gut es ging versuchte ich die Gruppe im Auge zu behalten, hielt einen Pfeil auch die ganze Zeit im Anschlag. Ich konnte nicht einmal sagen, ob ich friere, oder einfach nur zitterte, da sich ein mulmiges Gefühl durch meinen ganzen Körper zog, immerhin bewegten wir uns immer mehr ins Unbekannte...

Irgendwann auf unserer Tour passierte etwas fast schon Unglaubliches, so trafen wir auf einen Mann.... Einen Mann, der mir so ziemlich bekannt vor kam, so fielen wir uns halb in die Arme. Jenkins Knoxville war es, der ganz alleine des nachts durch die Wüste streifte. Seinen Bruder Harvest suchte er, wie froh war ich zu hören, dass es ihm auch gut geht.


 
Zuletzt bearbeitet:

Der Graf

[ARK] Supporter
[ARK] Spieler
[P&P] Spieler
Registriert seit
16. 03. 2017
Beiträge
327
Ratings
230 28
Ark Char
Graf Lil Saint
#11
Jenkins zeigte uns erst einmal wo wir die Farm der Knoxvilles finden und machte sich dann erst einmal zu einer weiteren kleinen Insel, auf der er Harvest vermutete.

"Sei vorsichtig"

bat ich ihn und wir machte uns derweil schon einmal zu der Insel, auf der wir wohl zum Heim der beiden Brüder finden sollten. Dank einer gute beleuchteten Anlegestelle fanden wir die Insel ziemlich schnell und legten direkt an. Ein paar wenige Meter weiter in Richtung des Inneren der Insel konnten wir auch das sehr gut abgesicherte Lager der Knoxvilles auffinden. Erstaunlich abgesichert hatten sie ihren Bereich, oder eben auch nicht.. Keine 2 Minuten nach unserer Ankunft hörte ich nur noch..

"Holt mich hier raus!"

aus dem Inneren des Lagers.. Als ich nachsah was los ist, traute ich meinen Augen kaum. Flint war es, der es, wie auch immer, über den Stachelzaun geschafft hatte, der das komplette Lager umzäunte. Das hatte er nun von seinem ständigen Herumgehüpfe.., so war er einmal direkt in das Hochsicherheitslager der Knoxvilles hereingehüpft..

View media item 505
Er wurde immer hibbeliger, als er merkte, dass wohl kein Weg mehr nach draußen führt.. Ein Schmunzeln konnte ich mir dabei nicht verkneifen, ich glaub auch Grabak musste sich ganz stark zurück halten, dass er nicht direkt loslacht.. Flint sein Glück, dass die Knoxvillebrüder einige Zeit später anlegten.

View media item 506
Jenkins hatte seinen Bruder also lebend gefunden, mit dabei ein riesiges Tier aus der Wüste. Kaum zu glauben, dass es den Weg übers Wasser gut überstanden hatte ohne vor Schreck davonzuspringen. Flint wurde sodann erst einmal aus seinem Gefängnis befreit, dies allerdings war noch nicht das Ende der Geschicht.
Ein paar Spuckdinos waren es, die sich aus dem Stall in der Mitte des Lagers befreiten und auf einmal wild durchdrehten, wahrscheinlich aufgrund des riesigen Tieres, welches die Brüder aus der Wüste mit brachten. Glücklicherweise kam fast niemand zu Schaden, nur Qubi muss es in dem Trubel etwas aus den Latschen gehauen habe, auch fehlte von Grabak jegliche Spur..
Die Knoxvilles konnten die Tiere wieder beruhigen und auch einfangen und Qubi rappelte sich auch langsam wieder auf, allerdings keine Spur vom Goblin..
Als ich ein leises Wimmern vernahm suchte ich alle Stellen im Lager ab und konnte Grabak dann in einer Scheune der Knoxvilles auffinden. Ganz am Ende des Raumes, in der hintersten Ecke hockte er und schwörte diesen Ort niemals wieder betreten zu wollen.

Er tat mir richtg Leid, wie er da so in der Ecke kauerte wie ein Schlückchen Wasser, sein leises Wimmern tat sein Übriges.

"Du musst keine Angst mehr haben Grabak, es ist alles vorrüber.."

versuchte ich ihn zu beruhigen, schaffte ihn auch nach einiger Zeit dazu zu bewegen wenigstens diese Scheune wieder zu verlassen.. Da es Nacht war und der Weg zurück zu weit, blieben einige von uns im Lager der Gebrüder Knoxville. Nachdem mir Jenkins einen Schlafplatz für mich gezeigt hatte bekam ich gar nicht mehr so viel mit, fiel direkt in meinen Sachen ins Bett und schlief direkt auch ein..
Als ich am nächsten Morgen erwachte, suchte ich erst einmal das ganze Lager der beiden Brüder ab, konnte aber leider niemanden finden.
Weder Jenkins oder Harvest, noch irgendwen von unserer Bande, so musste ich mich wohl oder übel alleine auf den Weg machen....

...
 

Der Graf

[ARK] Supporter
[ARK] Spieler
[P&P] Spieler
Registriert seit
16. 03. 2017
Beiträge
327
Ratings
230 28
Ark Char
Graf Lil Saint
#12
Als ich am nächsten Morgen erwachte, suchte ich erst einmal das ganze Lager der beiden Brüder ab, konnte aber leider niemanden finden..
Weder Jenkins oder Harvest, noch irgendwen von unserer Bande, so musste ich mich wohl oder übel alleine auf den Weg machen....

Bevor ich dies tat schaute ich mich erst einmal ein wenig auf der Insel um, ein sehr schönes Gebiet, fand ich.

View media item 507
Ich sammelte also erst einmal ein wenig Holz und Steine, errichtete mir ein kleines Lagerfeuer am Strand und fing mir dann einen Fisch mit dem Speer, um mich erst einmal zu stärken. Ein sehr weiter Weg sollte vor liegen, wollte ich doch nicht auf der Hälfte des Weges einfach umkippen. Frisch gestärkt löschte ich das Feuer mit Sand und versuchte dann eine Stelle auf der Insel zu finden, an der ich erst einmal das Gewässer überqueren kann ohne Gefahr zu laufen gefressen zu werden.. Ich fand eine gute Stelle, an der es nicht so weit war bis zum anderen Ufer, so sprang ich direkt ins Wasser und schwamm hinüber. Dort angekommen fand ich nichts als Sand, dennoch bewegte ich mich ein paar Meter weiter. Ich konnte kaum etwas sehen vor lauter herumwirbelnden Sand, stieß dann aber auf ein riesiges Schild und verspürte schon ein leicht mulmiges Gefühl, was sich schlagartig verzehnfachte, als ich erblickte, was darauf geschrieben steht..

View media item 508
Ich machte eine 180 Grad Kehrtwende und rannte direkt zurück, sprang schnellstens ins Wasser und schwamm in Windeseile zurück zur Insel von den Knoxvilles, ohne auch nur einmal zurückzuschauen.. Auf der anderen Seite wieder angekommen, suchte ich mir eine bessere Stelle, leider gab es für mich nur noch einen Weg.. Direkt in Richtung Wüste...

"Wie soll ich es da nur herüber schaffen"

fragte ich mich..

View media item 510
Ich vergewisserte mich erst einmal, was für Gefahren in dem Ggewässer auf mich lauern konnten, sah glücklicherweise nichts außer Wasser...

View media item 509
Was soll ich sagen, ich schwamm gefühlt 2 Stunden, aber hey... Ich war ohne irgendwelche Blessuren angekommen. Auf der anderen Seite fiel ich erst einmal vollkommen kraftlos in den Sand, stand allerdings nach kurzer Zeit wieder auf. Meine Ängste waren es, die mich trieben.. Meine Ängste vor den Kreaturen, die wohl so durch die Wüste krauchen.. Die Wüste, die ich nun passieren musste, wenn ich irgendwie nach Hause kommen wollte. Ich suchte mir eine Stelle, die recht sicher schien und watschelte dann im Schnelltritt und mit einem Pfeil im Bogen durch die Wüste in die Richtung, von der ich glaubte sie könnte mich nach Hause bringen. Ich orientierte mich sehr stark an einer Felswand, einfach nur weil ich Angst hatte in einen Sandsturm zu geraten und die Orientierung zu verlieren. Außerdem schien er mir die sicherste Wahl, wurde ich auch weitestgehend von irgendwelchen Kreaturen in Ruhe gelassen, was mich auch sehr beruhigte, denn das, was ich erblicken konnte, wenn ich weiter in die Wüste hinein
blickte ließ mir die schrecklichsten Bilder im Kopf entstehen. Im Schnellschritt versuchte ich das Ende der Wüste zu erreichen, gelang es mir auch und ich kam in ein Gefilde, in dem die Natur erstaunlich ausgeprägt ist. Wahrlich eine Pracht, dennoch auch nicht weniger gefährlich wie die Wüste, so kam ich an einem zwar weißen, aber äußerst gefräßigen Tier vorbei.

View media item 511
Ich wusste gar nicht, dass ich so schnell rennen kann, aber es sollte wohl so sein. So erreichte ich vielleicht gerade deshalb ein Gewässer mit einer Art kleinen Insel in der Mitte und einem äußerst schönen Baum darauf.

View media item 512
Wie angewurzelt stand ich da nun und malte mir im Kopf aus, wie schön es sich doch wohnen ließe auf diesem kleinen gemütlichen Fleckchen Erde. Hatte ich gerade Erde geschrieben?! Naja, was auch immer...

Nachdem ich ein paar Minuten verschnauft und mich an diesem wunderschönen Platz ergötzt hatte, zog ich weiter, konnte erstaunlicherweise nach einigen Stunden den Hügel meiner Begierde erreichen. Bens Holzhütte, ich hatte es geschafft, dachte ich doch ein paar zu Stunden zuvor, dass ich nie wieder zurückfinden würde. Beim Anblick der Hütte, rannte ich sodann den Hügel hinauf, oben angekommen, trat schon ein leicht aufgeregter Grabak an mich heran, etwas Fürchterliches sei passiert. Vor der Tür erzählte er mir noch im Schnelldurchlauf, was es war. Natürlich ging es um diese irren ZTRANKS...

"Die haben eins seiner Eier verspeist.."

"Waaaas?!" schrie ich ihn an..

"Du meinst doch sicher die haben uns Eier von Toni geklaut?!"

"Nein... seinen halben Hoden haben sie auf dem Gewissen..... und ähm eine Pobacke.."

erwiderte er und brachte mich ins Haus, wo er lag und tief und fest schlief.

View media item 513
Sein Hund Nappi bewachte ihn und trat nicht von seiner Seite. Ben selbst wirkte so friedlich, wie er da so lag und außer seinem Atem keine
einzigen Laut von sich gab. Nachdem ich noch ein wenig mit Grabak geplaudert hatte, genehmigte ich mir erst einmal eine Pause und ruhte ein Wenig in dem Raum, in dem auch Ben lag.

"Schlaf nicht zu lange, wir brauchen Sand und müssen in die Wüste"

bat mich Grabak noch zuvor.

"Wenn der wüsste, wo ich her komme.."

rollte ich mit den Augen, dachte mir dann aber, dass es ja zu zweit nicht so gefährlich sein sollte und stimmte ihm daher zu. jedenfalls sollte er sich definitiv nicht alleine auf die gefährliche Reise begeben. Wir packten unsere Sachen und nahmen unser Kanu am Fuße des Hügels, unterwegs dort hin erzählte ich ihm noch, dass wir einmal in Saiqubian vorbeischauen sollten, da ich Quotter Batt und Sairi vor einigen Tagen versprochen hatte, bei dem Fangen eines dieser riesigen Dreihörner zu helfen. Wir schlugen also zunächst den Weg in Richtung zu den Beiden ein, netterweise durfte ich rudern, was für ein Spaß für meine Arme..

View media item 515
Grabak hielt Stellung am Bug des Kanus und dirigierte die Richtung, wir erreichten unser erstes Ziel, "Saiqubian" auch sehr schnell, wo uns Sairi und Qubi direkt empfingen. Auf der weiten Wiese vor dem Dorf gab es einige sehr schöne Exemplare dieser Tiere die wir zunächst einmal begutachteten. Sairi wollte ein ganz besonderes Tier haben, konnten wir auch recht zügig ein schönes Tier finden, welches ihr zusagte. Eine hervorragende Idee hatten wir sogar um das Tier recht einfach und sicher zu fangen, nur wieso beinhaltete diese Idee, dass ich den Köder spiele?!

Ach ja, ich Narr hatte mich noch selbst dafür zur Verfügung gestellt..
Während die Anderen also auf einem sicheren Felsen ihren Platz fanden, pirschte ich mich mit einer einfachen Zwille an das Tier von Sairis Begierde heran.

View media item 516
Was soll ich schreiben, scheinbar schoss ich diesem Vieh direkt ins Auge..

"Scheiße, was ist denn nun los?!"

schrie ich noch laut, während ich meine Beine in die Hand nahm und in die Richtung des Felsens rannte, auf dem die anderen standen. Verdammt war das ein schneller Flitzer hinter mir, das Beben durchdrang meinen ganzen Körper während ich die ganze Zeit um den Felsen herumrannte. Die anderen versuchten in der Zeit das Tier zu betäuben, was scheinbar aber auch nicht ganz so einfach war, es war aber auch ein echt wildes Tier.. Langsam ging mir auch die Puste aus... ein sehr schreckliches Bild ergab sich mir dann noch, als ich Qubi in hohem Bogen durch die Luft fliegen sah. Glücklicherweise hatte das Tier zu der Zeit scheinbar schon genug und wollte flüchten.

"Nicht mit uns", dachte sich wahrscheinlich jeder von uns, denn allesamt rannten wir dem Tier hinterher, ohne darüber nachzudenken was mit Qubi ist, der dort nun irgendwo
und wahrscheinlich bewusstlos auf dem offenem Feld lag.. Als es schon so langsam auf das Meer hinzuging schafften wir es tatsächlich und das Tier brach bewusstlos zusammen, ganz in der Nähe eines riesigen Brontosauriers, der dort ganz seelenruhig durch die Botanik stampfte und dabei auch noch fast unser Dreihorn zertrat.. :acwtf:

View media item 517
Grabak gefiel das eher weniger, er zog seinen Bogen und sprang tollkühn auf unser Dreihorn um diesen Bronto zu vertreiben.

View media item 518
"Was für ein tollkühner Held, oder einfach nur lebensmüde..."

schoss es mir durch den Kopf. Aber gut, ich selbst bin ja manchmal nicht besser..
Ob ihn Grabak nun dermaßen Angst einjagte, oder dieser einfach nur seelenruhig weiterwandern wollte, war mir in dem Moment egal, da in dem Moment Qubi angerannt kam. Bis auf ein paar Schmerzen ging es ihm soweit gut, auch er freute sich, dass wir dieses Dreihorn nun endlich gefasst hatten und machte sich sodann auch gleich mit Sairi an die Arbeit, die den beiden noch bevorstand, nämlich das Zähmen von diesem Brocken eines Dickhäuters.

In diesem Moment stieß dann auch noch mein alter Bekannter und bunter Freund Flint Wurmblut an, der wie eh und jeh scheinbar Hummeln im Arsch hatte.
 

Der Graf

[ARK] Supporter
[ARK] Spieler
[P&P] Spieler
Registriert seit
16. 03. 2017
Beiträge
327
Ratings
230 28
Ark Char
Graf Lil Saint
#13
Da wir uns in der Nähe des Meeres befanden, kreuzten einige Riesenschildkröten das Feld, die dann sogleich im Visier von Flints Spieltrieb landeten.. Er sprang flux auf eine der Kröten und surfte sie doch nicht ernsthaft dieses Tier.

View media item 519
"Nun gut, wer sich an kleinen Dingen des Lebens erfreuen kann, der lebt auch gesünder"

dachte ich mir in dem Moment.. Grabak und ich machten uns dann auch weiter auf den Weg, immerhin wollten wir noch in die Wüste, konnte ich sogar Grabak dazu bewegen auch einmal zu rudern.

View media item 520
"Volle Kraft Kraft voraus!"

brüllte ich und überhörte einfach mal das Grummeln vom Goblin in meinem Rücken.

"Du willst was, also ruder auch!"

verkniff ich mir meine Gedanken und versuchte den Bereich vor uns gut im Auge zu behalten. Was soll ich sagen, Grabaks kleine Tüftlerhände hielten tatsächlich ein Weilchen durch, bis wir dann irgendwo Rast machten und uns die Gegend anschauten.

View media item 514
Als wir an einer Klippe nicht mehr weiter kam, machten wir uns zurück zum Kanu und ich durfte dann den Rest des Weges zur Wüste rudern..

Dort angekommen packten wir sogleich die Werkzeuge aus und machten uns über einige recht feste Sandhügel her, man musste schon recht fest zuhauen um gut viel von diesem scheinbar recht besonderen Sand zu bekommen..

View media item 522
Was für eine anstrengende Arbeit das war, den Muskelkater in meinen Armen von diesem Tage, spüre ich jetzt fast noch.. Nun gut, ich darf auch nicht vergessen, dass ich noch ein anderes interessantes Gestein entdeckte.

View media item 521
Intuitiv leckte ich einmal daran, lag vielleicht auch daran, dass ich das Gefühl hatte, ich würde Salz riechen.. Und scheinbar ist es auch Selbiges, ein paar Proben nahm ich mir mit, wenn auch nur für das morgentliche Spiegelei zum Frühstück. Als die Sonne langsam unterging packten wir schnell unsere Taschen mit den ganzen Materialien und begaben uns schleunigst zurück zum Kanu, um nicht der eisigen Kälte der Nacht in der Wüste zum Opfer zu fallen..

View media item 523
Wir erreichten unseren Verschlag dann in der Finsternis und ohne weiteren Blessuren, nur ein wenig kraftlos, war ich es einfach nicht gewohnt diese körperliche Arbeit..
Demnach fiel ich dann auch nur noch so in mein Bettchen und schlief sofort ein.

Am nächsten Tag dann wollten wir erneut losziehen in die sandigen Gefilde, diesmal allerdings um die Gebrüder Knoxville zu besuchen und auch einmal diesen Leonard Rabe. Ich denke Grabak ersah ein paar Chancen bei ihm etwas Glänziges abzugreifen, hatte er es ja schon ein paar Tage zuvor versucht, als wir das erste mal auf diesen Herren trafen. Leider mussten wir auch ohne Ben losziehen, da er immer noch nicht sitzen konnte wegen seiner fehlenden Arschbacke, was für Schmerzen das aber auch nur sein mussten.. Leid tat er mir der arme Kerl, das hatte er nicht verdient..

Zuerst machten wir uns auf den Weg zu den Brüdern, als wir deren Anlegestelle erreichten dämmerte es bereits, auch war es etwas frischer geworden, sodass wir uns
beeilten um zur Farm der Knoxvilles zu kommen.

View media item 524
Dort angekommen trafen wir auf Jenkins, der interessanterweise auch noch zu diesem Herrn Rabe aufbrechen wollte.

View media item 525
In den Verschlag herein wollte er nicht, zu tief saß ihm wahrscheinlich noch die Angst im Rücken, wegen der prekären Situation mit den ganzen Tieren der Brüder einige Tage zuvor. Jenkins holte noch etwas Fleisch aus dem Feuer als Proviant und wir machten uns dann zu dritt auf den Weg zur Insel von Leonard.

View media item 526
Das Gewässer überquerten wir dabei sehr vorsichtig und auch ohne nur ein Licht anzumachen, zu viel Angst hatten wir wegen diesen irren ZTRANKS... Ohne eine Begegnung mit Irgendwem erreichten wir die Insel von Leonard, konnten diesen auch glücklicherweise direkt antreffen. Mittlerweile hatte er sich einen guten Verschlag zusammengezimmert, der aber bei Weitem noch nicht fertig war, aber ein Dach, dies hatte er bereits. So ließ es sich dort wenigstens trocken leben, nur zugig war es noch ein
wenig, da doch noch einige Stellen nicht wirklich fertig waren. Als Jenkins herumgrummelte, dass ihn seine langen Haare nerven, da sie ihm immer vor den Augen hängen, erwähnte Leonard, dass er eine Schere besitzt.

"Super, würdest du mir die Haare schneiden?"

fragte er ihn und ehe er sich versah hatte Leonard ihm einen Blitz in den Kopf rasiert. Da Grabak und ich uns ein Schmunzeln nicht verkneifen konnten, fiel es natürlich sofort auf und Jenkins bat Leonard ganz aufgeregt, ihm den kompletten Kkopf kahl zu scheren.

Gesagt getan und schnippedischnapp...Haare ab..

View media item 528
Wohl doch ein bisschen zu viel des Guten, nachdem er sich über den Kopf fasste, sprach sein Gesichtsausdruck Bände..

"Das wächst doch wieder nach."

redete ich ihm gut zu, ich glaube auch viel schlimmer fand er, dass Leonardo ihm den ganzen bart kahlgeschnitten hatte. Vielleicht wollte Jenkins einfach keinen Babypopo im Gesicht haben. Nachdem Grabak und er alle wichtigen Sachen mit ihm besprochen hatten, brachten wir Jenkins zurück zu seiner Farm und machten uns auf den Heimweg,
wollten wir den verletzten Ben auch nicht all zu lange alleine lassen..

Am nächsten Tag erwachte ich recht früh, draußen war es noch sehr dunkel. Ben war es, durch den ich wach wurde, schien es ihm nun langsam wieder besser zu gehen. Zumindest hatte er wohl kaum noch Schmerzen im Stehen, Sitzen allerdings ging leider immer noch nicht.

View media item 529
"Ich muss hier einfach raus, ich halte es keinen Tag länger hier drin aus!"

schimpfte Ben und wir nahmen uns vor eine kleine Kanutour zu machen mit Nappi seinem treuen Gefährten zu machen. Wir packten einige Sachen zusammen und bewegten uns dann vorsichtig den Hügel hinunter zu unserem Kanu, war es zu dem Zeitpunkt immer
noch sehr düster..

View media item 531
Unten angekommen, brachten wir Nappi aufs Boot, sahen uns noch einmal um und legten dann ab.

View media item 533
Während wir so gemütlich über das Wasser gondelten wurde es auch allmählich hell...

View media item 530
...und wir legten zwischendurch auch einmal kurz an um eine Pause zu machen.

View media item 534
Wir sammelten uns noch ein paar Beeren als Alternative zu unserem fleischigen Proviant und füllten unsere Trinkbehälter bevor wir uns weiter machten um noch ein wenig weiter zu reisen, letzten Endes nur, damit Ben auch endlich mal wieder in den Genuss von frischer Luft kommen konnte und auch mal wieder das Tageslicht erblicken konnte.
So schön es für ihn war, so muss es ebenfalls dennoch ein Krampf gewesen sein, da er leider immer noch nicht sitzen kann und die ganze zeit im Kanu liegen oder stehen musste.. Für ein wenig Abwechslung hatte es dennoch gesorgt, fast den ganzen Tag verbrachten wir mit unserer Reise, sodass es bereits dunkel wurde, als wir wieder nach Hause kamen.

Wir gingen erst einmal nach oben in unsere Werkstatt um ein paar Sachen einzulagern. Während Ben die Sachen einsortierte, bekam ich ein mulmiges Gefühl. Mal wieder hatte ich das Gefühl ich würde beobachtet werden, so lief ich auf den Dielen hin und her, bis ich aus dem Fenster schaute und zunächst einmal erschrak.

View media item 535
"Ben, schnell, ich glaube wir werden beobachtet!"

rief ich in Bens Richtung. Im Schnellschritt griff er sich eine Fackel und kam zu mir.
 
Zuletzt bearbeitet:

Der Graf

[ARK] Supporter
[ARK] Spieler
[P&P] Spieler
Registriert seit
16. 03. 2017
Beiträge
327
Ratings
230 28
Ark Char
Graf Lil Saint
#14
View media item 536
"Hmm...Wo?! ich seh da nichts.."

brummelte er. Tatsächlich war nichts mehr zu sehen..

"Ja dreh ich jetzt komplett durch?"

überlegte ich, versuchte aber einfach nicht mehr drüber nachzudenken. Vielleicht war es wirklich nur ein "Knick in der Pupille"...
So wirklich konnte ich auch gar nicht weiter darüber nachdenken, platzte nämlich Grabak herein.

"Wir brauchen Sand"

und ermutigte uns mit ihm noch einmal auf aufzubrechen in die Wüste, mitten in der Nacht.. Wir packten also ein paar Werkzeuge zusammen und machten uns auf den Weg, allerdings mit einem Floss statt unserem Kanu, um auch mehr Materialien mitnehmen zu können. Während Grabak steuerte, legte ich einen Schlafsack bereit, in den sich Ben dann hineinlegte, leider kann er immer noch nicht wirklich sitzen, so war dies wahrscheinlich seine beste Reiseposition. "First Class" also nur für Ben, ich gönnte es ihm.
Da ich nichts zu tun hatte, beobachtete ich eine Weile den Sternenhimmel und machte eine fast schon erstaunliche Entdeckung.
Direkt über unseren Köpfen hatten wir einen ganz klaren Sternenhimmel, nicht aber ringsherum..

View media item 539
Da ich so etwas bereits gesehen hatte, war es doch schon sehr verwunderlich für mich und ich beschloss mir zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal Gedanken darüber zu machen.. Da wir uns mittlerweile im Wüstenbereich bewegten, nahm ich mir mein Fernrohr und versuchte uns eine gute Anlegestelle zu erspähen.

View media item 540
"Ähm, nein"

waren meine Worte, als ich diese riesige Schlange sah und wir segelten weiter.. Also scheint die Wüste selbst in der Nacht äußerst gefährlich zu sein, ein wenig schlotterten mir schon die Knie. Ob dies nun an der Angst, oder einfach nur an der Kälte lag, kann ich nun nicht mehr sagen. Ein paar Meter weiter sah es ebenfalls nicht gerade sicher aus, so war der Teil der Wüste voll von riesigen Insekten.

"Schnell weiter, bevor sie uns sehen"

stöhnte Ben, allerdings nahmen schon einige der Biester Kurs in unsere Richtung auf.
Glücklicherweise hatte ich meinen Bogen dabei und versuchte so gut es ging unser Floß zu verteidigen, was mir tatsächlich auch gelang.

View media item 542
Nun gut, waren ja auch nicht gerade sehr klein diese ekelhaften Dinger.. Grabak unser Matrose führte uns noch ein paar Meter weiter, warum auch immer, wir fanden keine einzige Stelle, die nicht von irgendwelchen Wüstenkreaturen besetzt war. An einer Stelle allerdings sahen wir bis auf eine Riesenschlange nichts weiter Gefährliches, so wollten wir es versuchen. Grabak steuerte uns immer näher ans Land, während Ben und ich das Feuer eröffneten.

"Was ist das für ein hartnäckiges Vieh"

schrie ich und verschoss einen Ppfeil nach dem Anderen, Ben tat dem gleich und wir schafften es dann auch, dieses Monstrum zu erlegen.

View media item 543
"Wunderbar"

schoss es mir durch den Kopf, während ich direkt ans Ufer sprang und mich mit meiner Spitzhacke über das verendete Tier hermachte. Mir lief schon fast das Wasser im Munde zusammen, bei dem Gedanken mal ein wenig Abwechslung beim Essen zu bekommen, hörte ich irgendwann doch einmal, dass Schlangenfleisch sehr lecker sein soll. Grabak legte an und wir machten uns dann zu dritt weiter in die Wüste hinein. Ich hielt die ganze Zeit mein Fernrohr in der Hand und versuchte die Umgebung zu untersuchen,
da wir uns einen Angriff von wirklich gefährlichen Kreaturen nicht wirklich leisten konnten. Zum einen hatte ich fast keinen Pfeil mehr im Köcher, auch nicht zu vergessen, dass Ben noch sehr eingeschränkt war aufgrund seiner Wunde am Arsch. Und ähmmm..im Schritt...

Was ich teilweise für Kreaturen erspähte, ließ mir fast schon mein Blut in den Adern gefrieren... Wie zum Beispiel dieses fiese Exemplar, was auch immer es war..

View media item 544
Diesen Weg schlugen wir jedenfalls nicht ein und suchten uns eine etwas sicherere Route heraus, fanden dann auch einen guten, recht sicheren Platz, um uns einige Ressourcen abzubauen. Als es dann langsam schon wieder hell wurde, begaben wir uns allmählich zurück, um nicht der Wüstenhitze zum Opfer zu fallen. Unterwegs dorthin ergab sich vor uns noch ein erstaunliches Bild. Ein Kampf einer Wüstenschlange mit einer weiteren Wüstenkreatur.

View media item 550
Vielleicht war es auch unser Glück, so zogen wir unsere Speere und konnten den Gewinner des Kampfes mit Leichtigkeit besiegen und uns dessen Fleisch und Tierhaut bedienen. Der Rest des Weges war ein Kinderspiel und wir erreichten sehr schnell unser Floß. Ben verkrauchte sich wieder in seinen Schlafsack und wir segelten zurück in unsere Heimat.

View media item 545
Grabak am Steuer, ich beobachtete in der Zeit die Umgebung.

View media item 547
Welch ein schönes Naturschauspiel sich beim Sonnenaufgang ergab, ich genoss einfach den lauen Wind während unserer Floßfahrt.

View media item 546
Während der fahrt dachte ich noch einmal daran, wie ich des Nachts in der Nähe unseres Verschlags einen Pferdeschwanz hinter einem Felsen gesehen hatte. Und schon fühlte ich mich wieder beobachtet, bekam allmählich ein ähnliches Gefühl wie in der besagten Nacht.

View media item 548
"Man Graf, hier ist weit und breit nichts zu sehen..."

redete ich mir selbst immer wieder ein.. ab dem Zeitpunkt konnte ich die Fahrt auch gar nicht mehr wirklich genießen,
war dann auch heilfroh, wie wir unser Zuhause erreichten.. Das war dann der gestrige Tag..,hmmm, was ist das?

.....

"Ist jemand zu Hause?!"
"Grabak Gralok?!"

wuselt gerade jemand vor der Tür herum.. Das klingt mir wie der Herr mit dem Zauberhut, gleich einmal schauen, was er denn sucht...



OOC:

Es handelt sich hier immer noch um den 4. Eintrag, ich wusste vorher leider nicht, dass der doch so ziemlich lang wird.
Mir fehlt auch aktuell die Zeit, einen kompletten Beitrag in einem Rutsch zu schreiben, werde aber bemüht sein,
das Ganze nicht abreißen zu lassen. Hab auch eine Idee, wie ich sogar in der Season 3 noch einige alte Tagebucheinträge von der Season 2 mit
einfließen lassen kann. Also noch nicht geschriebene versteht sich, geht mir darum, dass es da auch noch einige interessante Situationen, Geschichten, etc. gab.
Dies erst einmal nur als Hinweis, also wer noch Tagebucheinträge der alten Season vermisst, hat vielleicht noch Glück.
Ich bin auf jeden Fall bemüht die Tagebucheinträge zumindest nicht stoppen zu lassen :achappy:
 

Der Graf

[ARK] Supporter
[ARK] Spieler
[P&P] Spieler
Registriert seit
16. 03. 2017
Beiträge
327
Ratings
230 28
Ark Char
Graf Lil Saint
#15
Hach, wie gut ich doch geschlafen habe.
Mittlerweile bin ich ein fester Bestandteil der Schule von Altenburg und unterstütze den Magister Magnus bei seinem anfallenden Schriftkram. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie er eines Tages vor der Tür stand bei Ben. Eigentlich suchte er ja nach dem Meistertüftler Grabak, fand aber eben nur mich an, was wohl mein Glück war.

View media item 587
So fragte er mich, ob ich ihn denn nicht einmal zu seiner Schule begleiten möchte, nachdem ich ihm das Gehege zeigte, welches Ben und Grabak zwischen Ben´s Verschlag und Grabaks Tüftlerwerkstatt errichteten. Seiner Frage stimmte ich natürlich zu, nicht zu vergessen, dass ich ihn zu einem späteren Zeitpunkt eh noch auf etwas ansprechen wollte. Sein Zauberhut... ich weiß nicht warum, nur denke ich, war er bei unserer ersten Begegnung einfach etwas zurückhaltend, als ich ihn darauf ansprach, ob er denn auch zaubern könne.

So weit sollte die Schule gar nicht weg sein, auch war der alte Mann zu Fuß gekommen, so spazierten wir gemeinsam los.

"Ganz schön flink der alte Mann"

schnaufte ich, als ich sah , wie er den Hügel herunter schnellte. Ich kam ja kaum hinterher, wo hatte er nur diese Power her?!

View media item 588
Wie eine Gazelle versuchte ich ihn hinterherzuspringen, musste nur aufpassen, dass ich nicht den kompletten Hügel herunter purzele..

View media item 589
Wir liefen entlang des Flusses in die Richtung, wo dieser Andy und die Doktorin ihr Lager aufgeschlagen hatten.

View media item 589
Glücklicherweise kam jemand auf die geniale Idee eine kleine Art Brücke über den Fluss zu bauen. Zwar aus Stroh und recht einfach gehalten, nur erfüllte sie ihren Zweck und bis auf nasse Füße, kann man den Fluss an der Stelle normalerweise gut überqueren ohne nass zu werden.
Normalerweise... wenn es nicht zu dem Zeitpunkt auf einmal leicht anfing zu regnen..

View media item 590
An den Gemäuern der Schule angekommen, fiel mir erst einmal die Kinnlade herunter.

View media item 591
Ich kann mich noch gut an den Verschlag von dem Mann erinnern, als ich das erste Mal zu Besuch war. Beachtlich, was hier für eine stolze Festung errichtet wurde. Herr von Altenburg öffnete das riesige Tor und bat mich herein, hinter den Toren tat sich ein schön großflächiges Areal auf, in dessen Mitte sich ganz hinten der ehemalige Verschlag befand, den ich noch kannte vom ersten Besuch bei diesem Herren.

Der Verschlag war nunmehr kein kleiner Verschlag mehr, richtig beachtlich, was aus der Hütte geworden ist. Herr von Altenburg nahm sich viel Zeit um mir die ganzen Räumlichkeiten der Schule zu zeigen und erklärte mir während Dessen, was er überhaupt vor hatte.
Sehr interessante Pläne, und vor allem auch sehr nützlich für Diejenigen, die noch nicht so lange da sind.

Ganz unten in der Schule, in der Eingangshalle wurde bereits ein riesiges Archiv eingerichtet, soweit ich es verstanden hatte, galt dies auch als eine Art Lager.

View media item 593
Mein Interesse weckte wohl mehr diese mystische Truhe, die vor dem Archiv stand. Anstandshalber fragte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht genauer nach, was sich wohl darin befindet.. Ebenfalls in der ersten Etage befindet sich der große Speisesaal, sowie die Küche der Schule.
In den restlichen Stockwerken befinden sich die ganzen Lehrzimmer, die Schlafräume für die Schule, Waschräume, sowie einem Gebetsraum, welcher extra für einen Ritter namens Gottfried eingerichtet wurde.

"Ein eigener Hofritter also, erstaunlich"

dachte ich mir nur und ließ mich noch durch die oberste Etage führen. Im obersten Stockwerk gab es eine Art alchemistisches Experimentierzimmer, ich glaube, meine Augen fingen an zu glänzen bei dem ganzen alchemistischen Kram, ich sah mich förmlich schon mit Reagenzgläsern in der Hand.
Außerdem schmückte ein riesiges Beet mit sehr erstaunlichen und recht farbenfrohen Pilzen den Raum, der zur Hälfte offen war und demnach einem riesigen Balkon glich.

View media item 596
Diese fluoreszierenden Pilze erweckten ganz besonders meine Aufmerksamkeit, da mir einige der Pilzarten sehr bekannt vorkamen,
dass ich anfing einen kurzen Moment in alten Erinnerungen zu schwelgen....

*
Tagebucheintrag 53 - Season 2 : Ein durchgeknallter Elf und ein nackter Priester
Das erste, woran ich gestern dachte, als ich erwachte, war Lady Rana. Die Dame, die ich vor einigen Tagen am Strand getroffen hatte, als ich mit Kalle und Marie beim „Klumpen“ war, einem Außenposten der Kohlebrüder weit oben auf einem der eisigsten Berge des Planeten.
Ein Wunder, dass ich diesen Ausflug ohne größere Blessuren überstanden hatte, war doch nicht ernsthaft an diesem Tage das erste Mal die Leine eines meiner Fallschirme gerissen..., ein Felsvorsprung war es, der dort meinen freien Fall ein wenig abdämpfte..

Lady Ruana hatte ich ja versprochen, irgendwann noch einmal vorbeizukommen um ihr etwas vorbeizubringen, was sie vielleicht ganz gut gebrauchen könnte, nämlich ein oder 2 Beete, sowie einen Komposter. Dachte mir dies, weil ich mitbekommen hatte, dass sie ihre Beeren noch per Hand sammelt, was ja nun auch nicht so schön ist. Ich kann mich da noch gut an meine Anfangszeit erinnern und wie mir teilweise die Hände bluteten, nur weil ich kein geduldiger Sammler bin.

Ich stand also auf, nahm erst einmal Frühstück zu mir und machte mich dann sofort daran 2 Beete vorzubereiten, sowie einen Komposter. Ich musste ich auch noch Erde besorgen um die Beete zu befüllen. Rana selbst wohnt am Strand, um gute Erde zu besorgen müsste sie ins Landinnere, was allerdings sehr gefährlich ist und ich nun einer Dame nicht zumuten wollte.
So bereitete ich alles vor, schnappte mir Luna und wir 2 machten uns dann auf dem Weg zu Rana. Als wir bei ihr eintrafen, stellte ich Luna Fee erst einmal ab, rief nach Rana und klopfte dabei an ihre Tür. Sie war sogar anwesend und rief mir entgegen, dass sie gleich heraus kommt, in der Zwischenzeit schaute ich weit in die Ferne über das Meer, da mir dieser Ausblick bei ihr sehr gut gefällt. Als sie dann herauskam überhäufte ich sie erst einmal mit den Sachen, die ich vorbereitet hatte, so warf ich ihr ein paar Bretter vor die Füße und 2 Säcke Erde aus den Wäldern am Plateau, wo ich her komme.


Die Bretter waren so weit vorbereitet, dass sie diese letzten Endes nur zusammenstecken braucht, mit Erde befüllen und fertig..
Sie hatte sich sehr gefreut, wir plauderten dann ein wenig und ich stellte ihr einmal Luna vor. In dem Moment sahen wir dann auch einen Mann, der sich ihrem Lager näherte. Wir gingen auf ihn zu und sprachen ihn direkt an, es stellte sich heraus, dass dies Liam war, der Mann, den ich einst mit Kalle und Marie ansprach, als er am Strand in der Nähe des Marktes ein Parasaurus zähmte.
War er damals eher wenig gesprächig, war es dieses Mal nicht der Fall und wir plauderten ein wenig zu dritt.
Als ich merkte, dass er nur einen Holzspeer hat, warf ich ihm meinen Metallspeer hin, viel kann man ja mit diesen hölzernen
Zahnstochern nicht ausrichten auf diesem Planeten…

Als es anfing zu regnen, bot Liam an, seine Behausung aufzusuchen, die sich nicht weit entfernt von Rana´s Lager befindet, in diesem Moment traf dann auch noch Pence zu uns, der uns begleitete auf seinem starken Teddybär. Da es auch bereits dunkel geworden war, brauchten wir doch einige Zeit bis dorthin, zumal wir auch durch einen Wald durch mussten, was uns den Weg noch etwas erschwerte. Glücklicherweise erreichten wir Liam´s Behausung ohne Blessuren, stellten unsere Tiere vor seiner Eingangstür ab und begaben uns dann hinein und nahmen Platz vorm Kamin.


Schön kuschelig warm war es drinnen und ich konnte erst einmal meine Sachen trocknen lassen, was mir sehr gelegen kam, da ich morgen ganz früh zu einer Mehrtägigen Expedition in den Wäldern aufbrechen werde.
Ganz alleine, nur Dinos, Bäume und ich, einfach nur um das Verhalten der Tiere hier auf dem Planeten mal ein wenig tiefgründiger zu erforschen.

Als wir so am Feuer saßen, plauderten wir alle noch ein wenig, und ich denke, ich schlief auch kurzzeitig einmal ein, immerhin war es bereits Nacht und diese endete auch bald wieder. Pence und Rana verabredeten sich zum Metallsammeln sobald der Tag anbricht und ich machte mich dann auf zu Reinhold, der mit mir sprechen wollte, wir mir Pence berichtete.
Auf dem Weg dorthin kam ich bei den Wasserfällen vorbei und sah, dass aus dieser Plattform über dem Wasserfall nun ein stattliches Gebäude geworden. Ich weiß noch genau wie ich einige Tage zuvor dort war, um von der Plattform über dem Wasserfall ins kühle Nass zu springen.

Nun wollte ich es einmal ganz genau wissen und landete davor und lernte so letzten Endes den Elfen mit dem Namen Aeglasin kennen.


Wir plauderten ein wenig über dies und das, er zeigte mir seine gezähmten Tiere und ich erzählte ihm, wie ich vor ein paar Tagen seinen angehenden Bau als Sprungbrett nutzte, um einmal beherzt ins kühle Nass zu springen.


Er lachte nur und in diesem Moment stieß Christy zu uns, die eigentlich auf dem Weg zu Reinhold war. Das passte ganz gut, da ich dort ja auch noch vorbei musste, der Elf ebenfalls, so machten wir uns zu dritt auf den Weg.
Dort angekommen, betraten wir erst einmal Reinholds Lager und Aeglasin entdeckte sofort den Bach von Reinhold mit diesen vielen bunten Pilzen drin. Ich glaube Reinhold wollte gerade erwähnen, dass dieses Wasser mit Vorsicht zu genießen ist…, eh wir uns versahen befand sich schon der Elf im Wasser und schwamm feuchtfröhlich ein paar Runden.


Als er wieder raus kam, wirkte er schon ein wenig anders… hocherfreut könnte man sagen, nur leider konnte man von dem, was er brabbelte gar nicht mehr so viel verstehen. Weder das, noch konnte er Farben unterscheiden, ihn musste es ernsthaft voll reingehauen haben.


---- Automatically Merged Double Post ----

Scheinbar war ihm das aber noch nicht genug, so sprang er noch einige Male beherzt ins Wasser und trank auch nicht wenig davon.. Seine Aussprache wurde mit voranschreitender Zeit immer undeutlicher.., ich frage mich ob er überhaupt merkte, dass er einen Sabberfaden am Mundwinkel hatte. Meine Güte muss seine Zunge echt schwer gewesen sein, ein halbes Wunder, dass da überhaupt noch Töne herauskamen.


In der Zwischenzeit schien meine Luna mit Christys Raben ein wenig rumzuflierten, das war echt niedlich anzusehen.


Die Zeit verstrich wie im Flug, so wurde es auch langsam wieder hell und der neue Tag brach herein. Irgendwann im Morgengrauen erblickte ich Sir Venar, der sich in der Nähe der Festung aufhielt. Ich winkte ihm zu und rief, dass er herein kommen kann.


Kaum gesagt, war er auch schon drin und machte sich mit dem Elfen bekannt. Es verging nicht viel Zeit, da war Aeglasin auf einmal spurlos verschwunden,
nur ein ganz leises Wimmern konnte man hören, ganz egal wo man sich befand in Reinholds Lager.

„Kann der sich unsichtbar machen?! :acwtf:

Ging mir noch durch den Kopf, aber ich suchte weiter und wurde letzten Endes auch fündig. Vor den Toren hockte er herum und wimmerte daher, als ich auf ihn zustürmte, erschreckte er sich und verschwand flux im Wald… Ich flitzte so schnell es ging zurück ins Lager um es den anderen zu berichten. Venar schnappte sich seinen Chaotenvogel und ritt Aeglasin geschwind hinterher, konnte ihn auch auffinden und zurück bringen.


Christy war mittlerweile gar nicht mehr da, was mir aufgrund des verrückten Trubels gar nicht so sehr aufgefallen war, dafür trat dann aber Sir Anselm zu uns, den wir erst einmal über das gefährliche Wasser aufklärten.


Ich denke, der Priester hält nicht sehr viel von solchen Sachen, so sollte ihm nicht Gleiches widerfahren wie dem Elfen..


Als ich die „Veranstaltung“ verlassen wollte, da ich immer müder und müder wurde, passierte es.. Der Priester flog nicht ernsthaft über die Brüstung der Brücke, die über diesen, fast schon, fluoreszierenden Bach führte. Er schwamm zum Ufer, richtete sich auf und spuckte die letzten Reste des Wassers aus, was er verschluckt hatte. Ich hoffte ganz stark, dass es bei ihm nicht wirkt, als er mich dann auf einmal drücken wollte, verlor ich meine Hoffnung.

„Graf, lass dich drücken, ich hab dich so lieb“

brabbelte er und drückte mich ganz fest. Mensch, so hatte ich Sir Anselm noch nie erlebt, ich steh auch nicht auf Männer, aber das war echt niedlich und ich hätte mir in dem Moment eine Filmkamera gewünscht. Welch ein Spaßvogel war auf einmal aus diesem sonst so besonnenen Priester geworden? Den Spaß, die Bodenbeschaffenheit von Reinholds Brücke zu prüfen, ließ ich mir nicht nehmen.., erstaunlich mit welch einfachen Aktionen der Priester in seinem Zustand zu begeistern war.


Das Ende vom Lied, ich sah den Priester nur noch nackt auf seinem Pferd durch die Pforten von Reinholds Lager reiten..
Verdammt.. ein nackter Priester auf einem Pferd, was sollen denn die Planetenbewohner denken..


Ich schnappte mir Luna und hielt noch ein wenig Ausschau nach Anselm, während ich die Heimreise antrat. Finden konnte ich ihn leider nicht, konnte mich leider auch kaum noch auf den Beinen halten, sodass ich ziemlich schnell ins Bett flüchtete, nachdem ich mein Lager erreichte. Ich wünschte mir noch, dass Anselm nichts passiert und schlief dann scheinbar ziemlich schnell ein.
Jetzt gibt es aber erst einmal Frühstück!
*

Hach welch interessante Zeiten ich auf diesem anderen Planeten genoss, auch wenn es wohl eine Gefangenenanstalt war..
Ach lassen wir das.
Nachdem mir der alte Herr diesen wunderbaren Bereich gezeigt hatte, ließ er mich noch einen Blick in das, für mich vorgesehene, Büro werfen, sowie dem dazugehörigen Schlafgemach darüber auf dem Dachboden.
Zu guter Letzt zeigte mir der Magister noch den schuleigenen Garten auf dem Schulhof, die Ställe für die Reittiere,

View media item 597
sowie die wunderbare Aussicht, die man vom gemäuer der Schule hat.

View media item 599
Man kann ja wirklich ewig weit gucken von dem Hügel aus, auch wenn es an diesem Tage doch ein wenig trübes Wetter herrschte auf dem Planeten.

View media item 598
Am gleichen Tag stimmte ich der Anfrage des alten Herren zu, so benötigte er einen schuleigenen Convocatus, der sich um seinen Schreibkram kümmert.

"Nichts leichter als das!"

dachte ich mir und freute mich bereits auf die Erfahrungen, die ich in der Schule machen darf.
Den darauffolgenden Tag stellte mir der Magister Sir Gottfried vor.

View media item 601
Diesen Ritter, der scheinbar auch ernsthaft ein waschechter Ritter ist, wie aus seinen Erzählungen hervorging.
Wahnsinn, allerdings wundert mich auf diesem Planeten mittlerweile fast gar nichts mehr. Dieser Ritter scheint ein sehr edler Herr zu sein, so überließ er mir sogar eins seiner Pferde für anstehende Ausflüge. Sofort drehte ich ein paar Runden auf dem Schulhof mit dem Tier, damit es sich an mich gewöhnt.

View media item 602
Welch ein schönes Tier, auch sehr entspannt zu reiten, wie mir schien, jedenfalls warf es mich nicht direkt wieder hinunter.
Nach meinen kleinen Reitübungen nahm mich Sir Gottfried an diesem Tage direkt mit auf einen Ausflug und ich konnte dieses edle Pferd noch ein bisschen besser einreiten.

View media item 603
Ein wahrlich schöner Ausritt, sogar mit etwas Badespaß für die Reittiere und sauber waren sie danach auch noch.

View media item 604
Wunderbar! Das schimpft sich dann wohl Pferdewäsche..
Ein wirklich angenehmer Ausflug, ich lernte ein wenig mehr des Planeten kennen und wir suchten auch noch Ben auf um ihn
über meinen Auszug zu informieren.

View media item 605
Er schien wieder wohl auf, was mich sehr erfreute, da ich daher auch kein schlechtes gewissen haben musste, ihn wieder zu verlassen. Immerhin hatte er noch Grabak den Tüftler bei sich, sowie seinen treuen Gefährten Nappy.

Diesen Tag, der nun schon langsam zur Nacht wurde, verbrachten Sir Gottfried und meine Wenigkeit bei Ben und Grabak.
Als der Morgen dann langsam hereinbrach, begleiteten wir Ben und den Goblin Grabak noch auf eine Floßtour entlang des Flusses zwischen Ben´s Lager und der Schule von Altenburg.

View media item 606
Welch eine wackelige Seefahrt es doch war, glücklicherweise blieben unsere Reittiere sehr ruhig, die wir ja irgendwie auch mitnehmen mussten.

View media item 607
"Ruuuuuhig Brauner"

versuchte ich die ganze Zeit meinen reitbaren Untersatz zu beruhigen. Auch wenn mein Tier sehr ruhig wirkte, war ich schon sehr froh, als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten. Wir begaben uns dann alle zu Fuss und per Hufe durch die Wälder.

View media item 608
Dies war mein erster richtiger Ausflug auf einem Pferd. Was soll ich schreiben... Pferde sind und bleiben sehr interessante und ein klein wenig mystische Tiere. Schaut man ihnen ganz tief in die Augen, so möchte man meinen man blickt direkt ins Universum.
Der Ausflug war klasse, neben vielen interessanten pflanzen gibt es auch einige äußerst interessante Pilze, die scheinbar an einigen Orten auf dem Planeten verteilt sind. Genau eben jene, die man vielleicht eher nicht essen, ja nicht einmal lecken sollte.
An einem der darauffolgenden Tage besuchten uns Ben und Grabak sogar einmal in der Schule.

View media item 609
Wie ich auch, so bekamen die Beiden eine kleine Führung durch die Schule. Ich glaube einige große Kristallspitzen, wie auch die ganzen bunten Pilze, welche in der ganzen Schule ihren Platz finden, gefielen dem Goblin ganz besonders.

View media item 611
"Hat der eben da dran geleckt?" :acwtf:

dachte ich mir kurz, während wir uns in einem der Lehrräume aufhielten und ein wenig plauderten. Tatsächlich sah es so aus, als hätte dieser kleine Goblin doch nicht ernsthaft an einem dieser großen kristallspitzen geleckt. Als er viel mehr als ein

"Wafum ift mein Mumft so trocken?!"

nicht mehr hervorbrachte, war mir klar, dass ich mich nicht verguckt hatte. Welch ein quirrliger Goblin, ein wenig musste ich schmunzeln, wie er die ganze Zeit herummurmelte, irgendetwas würde mit seinen Lippen nicht stimmen. Zum Zeitpunkt, als wir die beiden verabschiedeten, trug ich noch meine einfachen Stoffklamotten, wie auch meinen Safarihut...

View media item 612View media item 613
...das Ganze sollte sich an dem Tag auch noch sehr schnell ändern, so bekam ich das erste Mal meine Arbeitskleidung zu sehen.

View media item 614
Also über die Farbe lässt sich wohl streiten, der Hut allerdings, ganz nach meinem Geschmack.

"Herrlich, ich hoffe nur, ich bleib nirgendwo hängen"

tastete ich an dem Hut herum.

"Passt wie angegossen."

meinte der Magister, auch Sir Gottfried war der Meinung, dass mir die Kleidung sehr gut stehe. Nun denn, so sollte ich für die nächste Zeit also in einem recht auffällig roten Outfit herumlaufen. Ein wenig mulmig wurde mir bei dem Gedanken schon, nicht zu vergessen, dass wir hier nicht in Alice´s Wunderland sind und vor den Toren jeden Tag aufs Neue ein paar äußerst gefräßige Bestien warten.

............Fortsetzung folgt
 
Zuletzt bearbeitet:

Folgende benutzer beobachten gerade diesens Thema (Mitglieder: 0, Gäste: 1)