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Season 1 Enrico Luther

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von Enrico, 08. 10. 2016.

  1. Enrico

    Enrico Abenteurer

    08. 10. 2016
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    Location on Map:
    Ark Char:
    Maximilian Duevall
    Hallo zusammen. Ich bin der Lutz und 24 Jahre alt. Spiele seit einiger Zeit Ark auf verschiedenen Servern aber bin mit dem PvPlastigen Spielerlebnis unzufrieden (immernur hochzüchten von Spielern und Dinos um dann Bases zu Raiden). Habe daher auch schon einige non-whitelist RP Server versucht aber da kommt man sich eher wie bei einem Singleplayer Game vor.
    Ich habe nun dank Google zu eurem Server gefunden und würde gern mein Glück hier versuchen.
    Etwas RP erfahrung habe ich durch ein anderes Spiel bereits gesammelt jedoch sehe ich mich immernoch als RP neuling.
    Da ich durch meine Arbeit viel unterwegs bin spiele ich meistens an den Wochenenden.

    SteamID: 76561198049046842

    Charaktervorstellung:

    Name: Enrico Luther
    Alter: 22 Jahre
    Herkunft: Merida Kolonie, Europa Mond (Erd Sektor)
    Strafakte: 777-J2

    Angaben zur Person:

    Größe: 1,70 m
    Haarfarbe: schwarz
    Augenfarbe: grün
    Bekannte Krankheiten: Belastungsasthma (wahrscheinliche Ursache: stark verschmutzte Luft) ;
    Farbschwäche auf dem linken Auge (Hautpsächlich Rot und Grüntöne)


    BMI: -- Übergewichtig --

    Psychatriche Einschätzung: Überwiegend Stabil, leichter hang zu Depressionen


    Beganngene Straftaten:
    Transport nicht genehmigter exsplosiver Stoffe
    Übertritt der zulässigen Sublich Höchstgeschwindigkeit
    Diebstahl eines regestrierten Handeslfrachters
    Wiederstand gegen Ordnungshüter

    Sachbeschädigung

    Strafmaß: Verbannung auf eine Gefängniswelt

    Strafantritt: -- Unverzüglich --

    Anhang:
    Erinnerungslog des Sträflings 77-J2 vom 27.9.2392

    Es war einer dieser Tage als Enrico sich wieder aus seiner kleinen Koje anbord der "Freemann Merchant" quälte. Es war ein alter , recht dreckig und rostiger, Sternenfrachter der Gendaj Klasse. Nach Enricos Auffassung hatte das Schiff bestenfalls als "Weltraumschrott" durchgehen können, doch der Kapitän Mr Simmons war recht stolz auf seine "alte Betsy".
    Man konnte sich seinen Job nunmal nicht aussuchen, zumindest nicht wenn man auf einer der ärmeren Kolonien geboren wurde und nicht mal bis zur 10. Klasse auf der Universalschule bleiben konnte.
    Wiederwillig schob Enrico die Decke zurück und wand sich etwas unbeholfen von der kleinen metal Liege hoch. Die Zeiten in denen er mit einem Satz aus der Koje aufsprang waren lange vorbei und dank zu viel von "Old Derek`s Ale" und etlichen Fertigrationen war sein Bauch mittlerweile auf eine stattliche Größe angewachsen.

    Nachdem er sich notdürftig gewaschen hatte machte er sich auf in den Maschienenraum, um seiner Arbeit als "Hilf`s Techniker" nachzugehen.
    Im schlecht beleuchteten Maschienenraum traf er auch sogleich auf Otto, den Chefmechaniker.

    "Na wieder zu lange gepennt?"
    "Ach laß das Otto heute nicht." Murmelte Enrico noch schlaftrunken vor sich hin als er, halbherzig, versuchte dem Bauchpiekser von Ottos linker Hand auszuweichen.
    "Du musst langsam mal was gegen das ganze gewabbel hier machen, sonst passt du bald nicht mehr durch die Luftschleusen." Grölte Otto ihn an.
    "Gibts irgendwas neues? Wieder annormale Messwerte vom Kern?"
    "Nö, alles jut. Zumindest was den Kern angeht."
    "Was soll das denn jetzt heißen?"
    "Du hast es noch nicht Gehört? Nunja scheinbar hat sich unser Kptn. bisschen verkalkuliert beim letzten Auftrag. Sieht ganz so aus als ob wir die Ladung diesmal ohne Genehmigung durch die Behörden transportieren."
    "Was?? Schon wieder?!? Langsam wird das bei ihm zur Gewohnheit. Wo gehts eigentlich hin?"
    "Irgendwo inerhalb des Kuiper Belt`s oder so. Eine Mining Station beliefern mit den Knallern."

    Enrico wurde beim Wort knaller schmerzlich Bewusst das der Transport von sogenannten "Kometenkrachern" , speziellen Sprenladungen um die Erzhaltigen Asteroiden des Kuiper Belt für den Mineralabbau aufzubrechen, mehr als nur ein leichtes Vergehen war.
    Laut seufztend machte sich Enrico daran die üblichen Messungen am Reaktor und dem Plasmakern durchzuführen. Der Tag verging ohne nennenswerte Ereignisse zumindest bis zu jenem Verhängnisvollen Moment.
    Ein lautes Ruckeln und das auf und abspringen verschiedener Messwerte deutete an das das Schiff aus dem Überlicht fallen würde. Ob es geplant oder ungeplant war vermochte Enrico durch diese Anzeichen allein nicht auszumachen. Einzig die wenig später folgenden Erschütterungen ließen ihn vermuten das es wohl ein "Unplanmäßiger" stop war.
    Otto kam wenig später darauf in den Maschienenraum gehastet. Noch aus der Puste rief er Enrico entgegen:
    "Wir sind voll am Arsch! Der Kaptn is gerade von Bord zusammen mit dem XO. Wir müssen machen das wir hier weg kommen."

    "Was zum Teufel ist los?"
    "Behördenpatroullie. Hat uns dierekt aus dem Überlicht gefischt. Die wussten genau das wir keine Genehmigung haben."
    "Scheiße wie viele Schiffe?"
    "Ein verdammter Kreuzer mit 2 Eskortschiffen und ein paar Jäger, mehr oder weniger. Keine chance da weg zukommen."

    Just in diesem Augenblick machte das ganze Schiff einen satz und rollte nach links.

    "Verdammt, Entermanschaften. Schnell Jetzt"
    Die beiden hetzten so gut sie konnten in Richtung der Fluchtkapseln, durch die schmalen und gewunden Korridore. In manchen war bereits das Licht ausgefallen und Enrico erschien ihr Marsch endlos lang.
    Kurz vor erreichen der rettenden Fluchtkapsel jedoch wurde Otto unsanft von einem Elektroschock dahingerafft. Dem nicht genug, kurz darauf bogen 2 Beamte um die Ecke in den engen Korridor und auch bei Enrico gingen die Lichter aus.

    Unnötig zu erwähnen das die Firma jedes Wissen über den Transport der "Kometenkracher" abstreitete und so zu den Vorwürfen der Behörden auch noch eigene Anklagepunkte hinzufügte. Schlicht und Ergreifend wurden Enrico und Otto als Sündenböcke für die Gier ihrer Vorgesetzten genutzt.


    Als er wieder erwachte fand Enrico sich an einem unwirklichen Ort. Er fühle weichen, warmen Sand unter sich und blickte auf ein strahlen Blaues Meer, über welchem sich ein Azurblauer Himmel erstreckte. Noch nie zuvor hatte er so etwas schönes Gesehen und er glaubte sich im Paradies. Einzig die riesige Schildkröte zu seiner rechten passte nicht so recht ins Bild.
    Moment mal riesige Schildkröte???
     
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  2. DichteFichte

    DichteFichte Com Manager

    19. 05. 2011
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    Edgar
    Angenommen.

    Viel Spaß auf dem Server!
     
  3. Enrico

    Enrico Abenteurer

    08. 10. 2016
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    Maximilian Duevall
    Hier die Ausschnitte meines Tagebuches (das ich ingame mit dabei habe) zum Nachlesen für alle anderen:

    Tag 1
    Nachdem ich mich von diesem Schock erholt hatte begann ich den Strand nach nützlichen Dingen abzusuchen.
    Die Schildkröte schien dies nicht zu Interessieren und sie verschwand bald ins Meer.
    Nach etwas Suchen gelang es mir eine primitive Axt und Hacke nach der Anleitung im Holomenü zusammen zu bauen.
    Nun heißt es Holz sammeln und einen Unterstand errichten bevor es dunkel wird.
    Der Unterstand steht. Nicht gerade eine Villa auf Merkur 3 aber immmerhin trocken und etwas warm.
    Ein kleines Lagerfeuer erwärmt die kühle Nachtluft und etwas Fleisch brät an einem Spieß.
    Was mich hier wohl so alles erwartet. Meine Gedanken kreisen um die Geschenisse der letzten Tage.
    Hätte nie gedacht das ich meine Koje mal so vermisse. Oder Otto.
    Was wohl mit Otto geschehen ist? Viele Fragen kreisen noch um mich als ich mich auf dem
    Strohboden herumwälze doch irgendwann siegt die Müdigkeit und ich schlafe ein.


    Tag 2
    Heute habe ich mir die Umgebung etwas genauer angesehen. Scheint ich bin auf einer
    tropischen Insel gelandet. Zum Glück den in der Ferne kann ich eine Vulkaninsel ausmachen.
    Etwas im inneren der Insel bin ich auf noch mehr seltsame Tiere gestoßen.
    Zum Glück scheinen bis jetzt alle Pflanzenfresser zu sein. Hoffe das bleibt so.
    Der erste Fleischfresser hat meinen Weg gekreuzt. Er spuckte eine ätzende grüne
    Flüssigkeit auf mich bevor er zum Angriff ansetzte.
    Ich konnte ihn mit einigen Steinen aus meiner Schleuder bewusstlos schlagen.
    Nachdem ich ihn etwas gefüttert hatte scheint er mir nun treu ergeben. Zumindest folgt er mir immernoch.
    Ich nenne ihn wohl Spucki. Nicht gerade einfallsreich aber naja.
    Es ist schön etwas Gesellschaft zu haben jetzt da es wieder dunkler wird.


    Tag 3
    Nun Spucki stellt sich als treuer Begleiter heraus. Er kämpft sogar gegen
    seinesgleichen um mich zu Beschützen. Ich werde ihm ein Nachtlager bauen.
    Spuckis hüttchen steht. Und er scheint sich darüber zu freuen.
    Wenn mann das quitchende Geräusch das er ausstößt als Freude interpretieren kann.
    Es ist fast Mittag. Ich denke wenn ich eines der größeren Tiere zähme sollte
    ich darauf reiten können. Naja Versuch macht klug.
    Hah geschafft. Ich werde ihn Bertold nennen. Auch wenn das Holomenü ihn als
    Parasaurus bezeichnet. Er erinnert mich irgendwie an diesen Händler auf Tiba Septi 4.
    Bertold macht sich gut als Reittier. Auch wenn ich um den Sattel zu bauen eine
    ganze Horde dieser flugunfähigen Vögel töten musste. Scheinbar kann Bertold auch Beeren sammeln.
    Sehr Nützlich.
    Nun da wir wieder am Lagerplatz sind drängt sich mir die Frage auf ob es auch noch andere auf dieser Inselgruppe gibt.
    Bis jetzt habe ich noch kein Anzeichen für andere Menschen hier gefunden. Bin ich der einzige Gefangene?


    Tag 4
    Nun meine Frage hat sich erledigt. Am Strand wurde heut ein verwaschener Zettel und eine Karte angespült.
    Irgendwas über eine Eröffnung und einen Ringkampf. Der Treffpunkt ist jedoch recht weit entfernt.
    Nun ja. Der Weg scheint weiter als gedacht und per Fuß traue ich mich nicht sorecht.
    Ich habe Bertold und Spucki eingesperrt und mich dran gemacht ein Floß zu zimmern.
    Floß ist fertig und Seetauglich. Mehr oder weniger. Mit gemischten Gefühlen mache ich mich auf den Weg
    zum auf der Karte makierten Treffpunkt.
    Nun das war ein belebendes Erlebniss. Die anderen Gefangen scheinen alle recht nett. Und der Abend
    wurde duch Bier und einige Spiele sowie den Faustkampf aufgelockert.
    Alles in allem muss ich schon sagen gefällt es mir auf dieser Insel bis jetzt recht gut. Mal sehen
    was die nächsten Tage so bringen.


    Tag 5
    Oh nein. Oh nein oh nein oh nein. War eben mit Bertold tiefer im Landesinneren um Eisen zu holen.
    Plötzlich griffen uns riesige Adler oder Falken an. Bertold hat es nicht geschafft.
    Einen Rest von Bertold und seinen Sattel konnte ich Bergen nachdem die Adler abgezogen waren. Ich habe ihm
    ein kleines Begräbnis nahe des Lagers gegeben, sogar Spucki scheint heute traurig zu sein.


    Tag 6
    Nach einem erbitterten Kampf gegen eines der Dreihörner konnte ich es mit den neuen Betäubungspfeilen
    dann doch umhauen. Nun ehißt es Beeren per Hand sammeln und fleißig füttern den dicken.
    Geschafft. Herbert und ich sind nun auf dem Weg zurück zum Lager. Zwar ist er nicht so schnell wie
    Bertold aber mit seinen Hörnern lässt er es förmlich Beeren von den Sträuchern regnen.


    Tag 7
    Habe das Lager erweitert und mit Palisaden gesichert. Hoffe das die Adler uns hier am Strand nicht finden.
    Konnte aber bis jetzt noch keine größeren Bedrohungen hier ausmachen.
    Bin mit dem Floß etwas umhergeschippert und habe an einer nahen Insel halt gemacht.
    Hier scheinen viele dieser Dodovögel zu hausen. Habe gleich meine Vorräte an ihnen aufgestockt.
    Frage mich ob sich diese Vögel in Gefangenschaft vermehren? Könnte sich lohnen ein paar davon zu züchten.
    Mache mich nun auf den Heimweg. Herbert scheint unruhig wenn ich ohne ihn das Lager verlasse.
     
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  4. Enrico

    Enrico Abenteurer

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    Tag 8
    Habe heute mit Herbert einen Aussichtspunkt gesucht. Diese Inselgruppe scheint viel größer
    als ich zunächst angenommen hatte. Ich werde eine besser methode zur Fortbewegung brauchen.
    Nach einiger anstrengung konnte ich eins der Flugtiere das in der Nähe des Lagers war
    K.O. schießen. Scheinbar ein Fleischfresser oder Fischliebhaber. Nun dann auf zum Tamen.
    Der Sattel war recht Anspruchsvoll doch nun ist alles bereit für den ersten Testflug.
    Nur ein Name will mir nicht so recht einfallen.
    Wow nur fliegen ist schöner. Es ist wirklich angenehm auf dem diesem Pteranodon zu reiten.
    Ich konnte einen großen Teil der Insel erkunden und habe auch einen Platz für ein größeres
    Lager gefunden.


    Tag 9
    Vorbereitungen für den Umzug sind angelaufen ich habe das Floß beladen und
    mache mich bald auf den Weg in Richtung Süden.
    Bin gut durchgekommen und sicher an Land gegangen. Mache mich nun daran die Bäume ringsum zu fällen
    und Platz für das Lager zu schaffen.
    Puh! Das ist anstrengender als Gedacht. Aber nun gut einen großteil hab ich bereits gefällt.
    Hatte auch Besuch von Anselm bekommen, er siedelt fast um die Ecke. Nur einen Steinwurf entfernt.
    Er war so nett und brachte mir einige Äxte vorbei, mit diesen geht das Holzhacken fast von selbt.
    Aber nur fast.
    Die Umzäunung steht und ich werde mich erstmal zur Ruhe legen. Morgen heißt es Herbert und Co.
    nachzuholen. Ich hoffe ihnen geht es soweit gut.

    Tag 10
    Bin auf dem Rückweg am Schollenkontor vorbeigekommen. Habe auch gleich nach meiner Bestellung geschaut.
    Aber leider war keiner zu gegen. Nun erstmal Herbert und Spucki verladen und die Reste des Lagers abbauen.
    Alles verstaut. Schiff Ahoi! Wir legen gleich ab. Etwas mulmig ist es mir doch diese recht sichere Stelle zu verlassen.
    Aber ohne Wagnis gibt es auch keinen Gewinn. Also Leinen los!
    Der Seeweg war wohl die richtige Entscheidung. Wir sind ohne größere Schwierigkeiten angekommen.
    Nun heißt es Abladen und die Dinos in das neue Heim führen.
    Die ersten Schränke stehen und auch ein Ofen hat sich dazu gesellt.
    Herbert scheint es hier zu gefallen. Er wälzt sich ständig in den hohen Büschen und reibt
    seinen Rücken an den Bäumen.
    So mein Nachtlager steht auch bereit. Mal sehen was die nächsten Tage so bringen.


    Tag 11
    Oh nein! Oh nein ! Das darf nicht wahr sein. Alle sind Tot.
    Ich kann es immernoch nicht fassen.
    Kurz nach dem aufstehen ertönte ein lautes Getöse und 3 große
    Fleischfresser brachen durch den Holzzaun. Ich konnte mich gerade
    so auf den Pteranodon retten.
    Zwar steht die Basis noch größtenteils aber von Herbert und Spucki fehlt jede Spur.
    Die scheinen alles aufgefressen zu haben, sogar die Sättel.
    Es ist schwer diesen Verlust zu verkraften aber irgendwie muss es weiter gehen.
    Mache mich nun daran die Umzäunung zu verstärken und errichte auch
    neue Palisaden.


    Tag 12
    Alex war heute zu besuch mit einem Raptor. Er gab mir einige nützliche Tipps zum Thema
    Umzäunung und bot auch gleich seine Hilfe an. Dank ihm habe ich es nun Geschafft das
    neue Lager zu sichern.
    Der Verlust wiegt immernoch schwer und Alex Worte hallen mir immernoch nach.
    "Es ist gefährlich allein auf dieser Insel." Ich werde mich wohl doch nach einer
    dauerhaften Allianz umsehen.


    Tag 13
    Habe heute bei Anselm einen Brief eingeworfen. Danach noch etwas Metall vom nahen Berg
    geholt. Und Pence beim Schollenkontor besucht. Er erklärte mir das ein Baby ankylo nicht so
    einfach verkauft werden könne.
    Aber das wie und warum will er mir noch genauer erklären. Im moment ist es wohl eh besser
    wenn ich mich erstmal auf den Wiederaufbau und den Anschluss irgendwo konzentriere.
    Mit dem Pteranodon wieder im Lager. Das Metall köchelt in der Schmelze vor sich hin und
    am Lagerfeuer hängen einige Fleischspieße. Zumindest mein Appetiet ist wiedergekehrt.
    Dies wird eine unruhige Nacht. Aber nichts desto trotz muss es weitergehen.
    mal sehen was die nächsten Tage so bringen.
     
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  5. Enrico

    Enrico Abenteurer

    08. 10. 2016
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    Maximilian Duevall
    Seite 1

    Ach herje, viel Zeit ist vergangen seit ich das letzte mal dieses Buch in der Hand hatte.
    Die Geschehnisse haben sich sozusagen überschlagen.
    Mehrere Monate bin ich nun schon ein Teil dieser Insel, mehr oder weniger je nach Betrachtungsweise zumindest.
    Oft muss ich noch an meine anfänglichen Probleme und Sorgen denken die mir nun ganz unwirklich und kindlich erscheinen.
    Hier und jetzt möchte ich versuchen doch noch etwas von all den Geschichten und Ereignissen festzuhalten bevor mir alles aus dem Kopf verschwindet. Nun ich glaube begannen hat alles nachdem ich fast von einem Rudel Allosauren verspeist wurde.
    Ich bin der Bruderschaft unter Anselm Bruke und Abathon Lorka, Gott hab ihn seelig, beigetreten. Die Aufnahme war herzlich und warm doch es gab viel zu tun im Kloster, mit der Kirche im bau brauchten die beiden jede Menge Material. Ob es nun Steineklopfen vor den Klostermauern, Eisen abbauen mit Abathon in den Bergen oder schlicht und einfach Holzsammeln im nahen Wald war. Die Tage vergingen im Flug und auch mein Bauch schien merklich abzunehmen.

    Das Leben im Kloster war ein schlichtes doch brachte es mir sehr viel Freude.
    Oft besuchten wir den Markt beim Schollenkontor und trafen uns mit den anderen Bewohnern der Insel.


    Vieles änderte sich jedoch in den letzten Wochen.
    Abathon wurde getötet. So zumindest wurde es uns von einem Neuankömmling mit Namen Ehotay zugetragen.
    Jeder geht mit diesem Verlust auf seine Weise um denke ich. Ich für meinen Teil habe mich nun in die abgelegeneren Regionen im Norden der Insel zurückgezogen.
    Ich lenke mich durch meine liebgewonnen Therinosaurier sowie die Bergarbeit an der nahen Eisenmine ab und versuche mich ebenfalls an der Ölförderung.
    Ab und an bekomme ich auch Besuch durch Kodex oder Anselm, doch meist bin ich für mich.
    Es gibt einiges über das ich mir Klar werden muss. Will ich weiterhin einfach nur so in den Tag hineinleben? Für immer auf dieser Insel? Wo es doch da draußen ein ganzes Univerum voller Wunder gibt.
    Der Himmel hier im Norden ist so wunderbar klar. Die Sterne leuchten so prachtvoll als wollten sie sagen: "Komm hoch zu uns, besuche uns und erstaune."

    Seite 2

    Nun habe ich auch die äußere Umzäunung endlich fertig bekommen. Auch wenn sich nur wenige Tiere bis hinauf zum Fort begeben so fühlt man sich durch die Palisade doch etwas sicherer des Nachts. Ich lasse regelmäßig ein oder zwei Therinos den innenhof bewachen. Man weiß ja nie.
    Nach der Geschichte mit der Rebellion und den Anschlägen auf die Zuflucht und den Markt sollte ich wohl meine Einstellung zu Waffen nocheinmal überdenken. Schließlich ist es wohl kein sonderlich belebendes Gefühl einem Granaten Angriff mit meiner Ambrust entgegen zu treten.

    Habe mich beim Markt heute mit reichlich Munition eingedeckt und den Revolver den Abathon für mich gemacht hatte wieder hervorgekramt.
    Sogleich auch ein paar Schießübungen auf einen alten Holzeimer gemacht.
    Voller Erfolg. Habe alle Bäume ringsum mit Kugeln gespickt. Eimer steht jetzt neben dem Futtertrog. Hat nicht ein verdammtes Loch abbekommen.
    Muss wohl nochmal den Revolver bei Reiner oder Pierre überprüfen lassen. So schlecht kann ich gar nicht gezielt haben.

    Seite 3

    Habe mir beim heutigen Markt einen Oviraptor gekauft. Warum auch immer ??
    Dieser Reiner hat eine sehr gute Verkaufsstrategie, kaum hatte ich den Preis gehört dachte ich: "Hmm ist gar nicht so teuer warum nicht?"
    Und nun steht das Vieh bei den Dodos im Auslauf rum. Nunja.
    Wiederrum hab ich ein recht nützliches Fernrohr bekommen als kleine Zugabe zu meiner neuen Munitionsbestellung. Lassen sich schon was einfallen die Jungs.
    Kann ich mir heute Nacht mal den Sternenhimmel genauer ansehen.

    Habe nun auch mit dem Bau des Hauptgebäudes im Fort begonnen, damit ich nicht immer die Fremdenbetten im Kapellenhäusschen belege. Komme soweit gut vorran nur an Holz mangelt es etwas. Habe nochmal mit Michael Brown gesprochen, dem ansäsigen Holzfäller. Er will sehen das er im Sägewerk einiges vorbereitet und mir gleich Meterware in den Norden liefert. Praktisch Praktisch muss ich mich nicht hinstellen und alles klein fiddeln.

    Hat alles Prima geklappt mit dem Holzliefern. Nur das abladen hat etwas Gedauert. War leicht am fösteln der gute Michael. Aber nunja im Norden mit kurzer Hose rumlaufen ist wohl auch nicht so empfehlenswert. Wie dem auch sei bei meinem Steifzug ums Fort mit Cesar hab ich merkwürdige blaue Blümelein entdeckt. Hat sich gleich darüber hergemacht der gute Cesar, also hab ich auch mal gekostet. Schmecken gar nicht so schlecht die Dinger und da es hier oben ohnehin nicht viel Abwechselung gibt im Moment hab ich mir ne Tasche voll eingesteckt.

    Nicht weit vom Fort ist auch eine Höhle. Hab etwas den Eingang erkundet mit Perseus meinem "Leibwächter" kaum waren wir 5 Minuten drinnen sprangen plötzlich weiße Gorillas von den Wänden und griffen an. Nun haben wohl nicht viel Grips die Biester sind dem guten Perseus gleich in die Klauen gehüpft.
    War aber scheinbar nur die Vorhut. Wölfe, Säbelzahntiger, Spinnen und auch ein Morellatops (Warum? Wo kam der verdammt nochmal her? und wie hat er da rein gepasst???) schmissen sich uns auf dem hinausweg entgegen.
    Musste sogar Rücken an Rücken mit Perseus kämpfen. Während er mit deinen Klauen die Wölfe in Schach hielt kümmerte ich mich mit dem Speer um diesen dreisten Säbelzahntiger.
    Als 3 der vielen Wölfe als Hack an den Eiswänden endeten überlegte es sich wohl der Rest des Rudels anders und stürmte zurück in die Höhle.
    Wartet nur nächstes mal bringe ich noch Cesar und Athena mit. Dann ja dann könnt ihr rennen.

    Seite 4

    Anselm war mal wieder zu Besuch und hat einen kleinen Schmiedebereich eingerichtet. Hätte ich damals bei Aberthons Lektionen doch mehr aufgepasst. Nunja zum Werkzeug reparieren reicht mein Wissen gerade so.
    Ich vermisse ihn schon. War doch immer ein lustiger Geselle und man konnte sich auf ihn verlassen.
    Aber ich schweife ab. Habe nun auch einige Kühlboxen im Haupthaus aufgestellt (Kühlboxen im eisigen Norden Super :] ) Als nächstes kommt der Kamin im Hauptraum dran.
    Ist echt ****kalt hier manchmal. Hab manchmal angst das ich am Donnerbalken einpenne und festfriere. Hab extra nen Feuertopf mehr reingestellt.
    Für den Notfall.
    Nun denn die Arbeiten schreiten gut vorran und bald kommen auch die Tribe Wars zu uns. Anselm baut schon wie ein verrückter an seiner Arena. Echt eindrucksvoll ich hoffe nur das sie von angriffen der Rebellion verschont bleibt. Obwohl es doch recht ruhig ist in letzter Zeit.

    Seite 5

    Und er hat es wieder geschafft. Ich höre es noch ganz deutlich im Ohr: "Was Boldo, Schafe verkaufst du und das für nur 800 Metallbarren? Das ist ja ein schnäppchen."
    Ja geschnappt hat es, direkt in meinen Metallvorrat und nun bin ich, mehr oder weniger zumindest, stolzer Besitzer eines Schafes.
    Tja langsam wird es etwas enger im Fort.

    Habe heute mal den Strandbund besucht, Kodex berichtete mir gleich von Problemen mit seinem Postadler und das er einige "Abstürze" hinnehmen musste. Ich bot ihm an das ich etwas Post mitnehmen kann was eben so in meiner Richtung liegt. Er nahm es dankend an.
    Hat mir auch 2 Neue Handschuh und ein paar gute Winterstiefel verkauft. Besser als meine schon 4 mal geflickten Sachen auf jedenfall. Scheinbar wollen sich die 2 auch von Timon trennen. Nun der Tut mir schon leid wie er da so alleine vor der Brücke steht. Immer zusieht wie die anderen Tiere im warmen stehen und gefüttert werden, er steht draußen im Regen und ....da dachte ich: " ach ja ich nehm ich mit zu mir in den Norden".
    Ist ja auch nicht so viel größer wie die Therinos so ein Rex. Muss ihn nur vor Anselm verstecken sonst kriegt der auf der Stelle nen Herzinfarkt wenn er ihn sieht. Schonmal gut das Timon weiß ist. Hihi werd mir da schon was einfallen lassen, wenn ich ihn den mitnehmen darf.
    Hab nun auch die Post verteilt und lege mich nun zur ruh. Mal sehen was die nächsten Tage so bringen. Schnell noch ne Blume naschen ...... hmmm lecker.
     
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  6. Enrico

    Enrico Abenteurer

    08. 10. 2016
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    Location on Map:
    Ark Char:
    Maximilian Duevall
    Das Nordfort ist verwaist.
    Die Türen stehen offen und keine Tiere sind zu sehen.
    Einige Fackeln sind umgestoßen und verkohlte Erde ist überall im innenhof zu sehen.

    An der Tür zum Haupthaus hängt noch ein Zettel.

    Hallo Anselm,
    ich bin für einen Tag unterwegs mit den Therinos die nahe gelegenen Höhlen erkunden. Wenn du vorbei kommst dann füttere bitte die anderen Tiere.



    von Enrico jedoch fehlt noch immer jede Spur.
    Mehrere Tage ist es nun her das er zu der Expidition aufbrach doch gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihm.



    R.I.P Enrico
     

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