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Season 3 Edward Mandrake

Ewolve

Neuling
Beiträge
1
Alter
19
so, na dann erstmal guten Abend, hier erstmal so ein paar Informationen über mich:

Name: Fabian
Alter: 18
Rollenspielerfahrung: eher weniger ( aber begeisterter Theaterspieler )

Warum ich bei euch spielen möchte?: Weil ich es einfach schöner finde in einer gut zusammengeschweißten Community zu spielen, mit einer eher ruhiger Atmosphäre und dann noch Roleplay, was kann schöner sein?
Ich liebe es mich im Theater in die Rollen anderer zu versetzen, deshalb denke ich das mir das RP ganz gut steht :achappy:

Wie habe ich euch gefunden? Durch Steam und die arksurvivalevolved.zone

Wer ist Edward Mandrake?

London: eine bedeutende und blühende, Zweijahrtausend Jahre alte Metropole, die sich scheinbar das Ziel gesetzt hatte, alle anderen Städte der Welt zu übertreffen. Zumindest was Größe anging, war ihr das gelungen. Zu beiden Ufern der Themse zogen sich Aneinanderreihungen von Wohnhäusern hin, dazwischen Türme, Kirchen und Märkte mit einer Innenstadt die stets mit Touristen, Arbeitern und anderem menschlichen Treiben überfüllt zu sein schien. Der Junge war dienstlich in der Innenstadt unterwegs gewesen, nun kehrte er zu Fuß nach Westminster zurück.

Ein leichter Wind verfing sich im Saum seinen langen schwarzen Mantels, sodass dieser hinter ihm her flatterte. Er war sich der Wirkung durchaus bewusst und sie gefiel ihm. Es verlieh ihm etwas geheimnisumwobenes, und er registrierte die Blicke umher stehenden Leute. An richtig windigen Tagen, wenn der Mantel sich überschlug, hatte er immer den Verdacht, dass er nicht ganz so Stilvoll aussah. Als er die Regent Street überquerte, sah er eine Frau, die einen Bauchladen mit reifen Orangen trug, eine Frucht die seit dem Ausbruch der Kriege in Südeuropa knapp geworden war. Im Vorbeigehen warf der junge geschickt eine Münze in das kleine Blechgefäß, das sie um den Hals hängen hatte, pflückte sich lässig eine Orange vom Stapel und ging weiter, ohne auf ihre Dankesbezeigungen zu achten. Als er seine Orange schälte sah er vor sich eine Gruppe Arbeiter, die Vorbereitungen für irgend eine Art fest oder so vorzunehmen schienen, doch er wusste weder welch ein Fest das sein könnte, noch interessierte er sich wirklich dafür. Sie zogen hohe Marmorsäulen empor, die Abbilder irgendwelcher Politiker sein sollten. Der Junge jedoch spazierte beschwingten Schrittes daran vorbei und schälte seine Orange so sorglos, als sei die gesamte Stadt sein Zuhause. Er winkte dem Wächter der ihn um die nächste Ecke erwartete lächelnd zu und zeigte ihm seinen Ausweis, woraufhin dieser ihn passieren ließ. Er überprüfte noch einmal seine Ausrüstung und fuhr sich ein letztes Mal durchs Haar. Seit seinem Aufstieg in die Elite waren zwei Jahre vergangen, inzwischen war er 18 und sehr gefragt in seinem Metier. Man könnte ihn auch als einen Assassine bezeichnen, auch wenn er diesen Titel selbst nie benutzen würde. Er war blass und gezeichnet durch seine Arbeit, dem Ausarbeiten Taktischer Manöver und Techniken zum Ergreifen entflohener Häftlinge und deren Umsetzung. Manche der Narben, die er sich bei missglückten Einsätzen zugezogen hatten, schmerzten immer noch bitterlich. Seinen Geburtsnamen und seine Herkunft hielt er streng geheim. Alle seine Kunden und Kollegen kannten ihn nur unter seinem offiziellen Namen Edward Mandrake. Jetzt steht sein nächster Auftrag an, dessen Planung allein fast eine Woche in Anspruch genommen hatte und dessen Ablauf er sich jetzt innerlich noch mindestens einhundert mal vor Augen führt. Er hat seine Ausrüstung, er hat den Plan, fehlt nur noch das Ziel. Auf dem Weg in die Civil Road bricht ihm auf einmal wieder unerwartet der Schweiß von der Stirn. Also wirklich denk er sich, du bist doch sonst nicht so aufgeregt, spricht er sich selbst zu, doch irgendwie beschleicht ihn heute ein ungutes Gefühl und er wird nichts desto trotz zunehmend unruhiger. Sein Gefühl bestärkt sich als er näher kommt, er hat schon Sichtkontakt zu seinem Ziel, da hört er ihn auf einmal wieder ganz leise, so leise das es ihm umso qualvoller vorzukommen scheint, dieser Leise Glockenklang der ihn während seiner letzten Aufträge ständig begleitet hatte, der ihn seit zwei Wochen schlaflose Nächte bereitet hatte. Aber warum ausgerechnet jetzt, wo er seiner Zielperson schon gefährlich nahe gekommen war? Ein gezielter Sprung und er könnte sie überwältigen. Er versucht sich wieder zu beruhigen und den Glockenschlag auszublenden. Doch jetzt erscheint ihm dieser schon doppelt so Laut wie zuvor. Er versucht ihn weiterhin auszublenden, doch der Glockenschlag wird immer Lauter und immer Lauter, bis er ihm schließlich so Laut erscheint, das er denken könnte, er stünde direkt unter der Großen Glocke des Big Ben. Er hat das Gefühl sein Kopf könnte jede Sekunde platzen, doch er muss es jetzt tun, wenn er nicht die Chance verstreichen lassen will, den Häftling noch zu stellen. Er setzt zum Sprung an... Der Glockenschlag verstummt wieder und er sieht sich selbst noch ganz kurz mit dem Häftling zu Boden sinken, bis ihm Schwarz vor Augen wird.

Er ist sich nicht bewusst wie lange er Ohnmächtig gewesen sein muss, nur eines ist er sich Bewusst, der bestialischen Kopfschmerzen die ihn beim Aufwachen erwartet hatten. Langsam fängt sein Verstand an zu arbeiten, erinnert ihn an das Geschehene und lässt ihn urplötzlich die Stimmen hören die direkt über ihm schweben zu scheinen. Nun ist er mit einem Mal vollständig erwacht und sein trainierter Kampfinstinkt lässt ihn hochfahren und ihn schützend die Hände heben. Doch da ist niemand zu sehen, niemand von dem die Stimmen hätten ausgehen können. Nun betrachtet er erst einmal sein Umfeld, wo ist er nur, fragt er sich. Er sieht Strand und das Meer. Seine Instinkte sagen ihm, das dieser Ort gefährlich sei, doch er sieht keine unmittelbare Gefahr. „Puh“- die Anspannung lockert sich ein bisschen und er blickt zurück auf seine, immer noch zum Schutz erhobenen Hände. Er erschrickt erneut, was ist das da an seinem Arm, da war etwas, das wie ein Stein aussah, es hatte kurz pulsiert, doch nun war es erloschen. Er sieht sich erneut um, er fühlt sich beobachtet und vor allem fragt er sich wie es nun weitergehen soll und ob er alleine ist...
 
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