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Alter
120
Geschlecht
Männlich
Rasse
Aftaleeni
Heimat
Thalassa
Hautfarbe
dunkelblau
Haarfarbe
keine
Augenfarbe
Blaugrau

Tealk

Projektleiter/Technik
Projektleiter/Technik
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Es war ein schlichter Raum, der auf dieser Raumstation Djegos Zimmer war. Viel besessen hatte er nie, weshalb seine Sachen schnell zur Abreise gepackt waren. Um ihn herum standen noch allerlei Pflanzen aus seiner Heimat, denn der Duft und die Farben beruhigten ihn. Schöne rote „Hemerocallis Hybride“ mit dunkel abgesetztem, orange-gelbem Schlund, welche jeden Tag so schön blüht oder auch die „Agapanthus Hybrid-Cultivar“ mit ihren violett-blauen Blütenbällen. Schon vor Jahren hatte er den Ort seiner Geburt verlassen und weder die Gelegenheit, noch Interesse diesen zu besuchen. Seine Pflanzen jedoch würde der Aftaleeni auf Dauer vermissen. „Ein paar Samen werden schon gehen“, murmelte er vor sich hin und packt sie in seinen kleinen Koffer.

Seine Uhr zählte erbarmungslos die letzten Minuten - der Countdown bis zu seiner Abreise. Denn eine neue Welt und ihre Geheimnisse erwarteten ihn, sowie eine Hand voll anderer Mitarbeiter.
Rasch packte er den letzten Rest seiner Sachen zusammen. „Meiner Sachen" wiederholte er und musste Schmunzeln, „Zuhause würde es niemand verstehen". „Aber gut hier läuft es eben so, dann wollen wir mal den Rest einpacken“. Sachte packte er den Kolben ein, den er von Großmeister Lester zu seinem Abschluss erhalten hatte.
Er hatte immer etwas auszusetzen, daran erinnerte er sich noch genau.
Dichter schwarzen Rauch stand unter der Decke im Raum, Djego vor einem Kolben, Großmeister Lester daneben. Beide waren Schwarz im Gesicht und ihre Kleidung verrußt. Die tägliche Standpauke zu seinen Experimenten stand bevor und zu allem Überfluss auch noch gerechtfertigt. Dabei wollte er doch nur Neues entdecken und das gelang eben nur über Experimente. Seine Neugierde war schon immer größer als seine Vorsicht. Großmeister Lester hatte ihm immer gesagt: „Bevor du anfangen möchtest zu rennen, lerne doch erst einmal laufen.“


Als er an den Spruch dachte musste er schmunzeln. Was wohl sein Mentor in diesem Moment gerade tat? Den Kolben sicher eingepackt nahm er eine kleine Umhängetasche, ein Andenken an seine zweite Lehre unter Meister Achill. Jeder Heiler in seiner Heimat hatte eine solche, in der er seine Tinkturen und Medikamente bei sich trug, meist aus eigener Herstellung.
Vor ihm auf einem Tisch lag Noah, ein Freund den er schon seit Kindertagen kannte, und wand sich vor Schmerzen. Keiner, der vielen anwesenden Heiler, konnte sich erklären, woher seine Schmerzen kamen oder was sie ausgelöst hatte. Keines der Mittel hatte Wirkung gezeigt. Djego, an der Seite seines Freundes, versprach ihm, dass er eine Lösung für das Problem finden würde und machte sich sogleich an die Arbeit. Tage und Nächte arbeitete er durch und versuchte alle möglichen Substanzen die er bisher kennen gelernt hatte, doch nichts davon wollte wirken. Am fünften Tag fand ihn Meister Achill zusammengebrochen in seiner Stube. Neben ihm köchelte noch sein neustes Gebräu. Ins Bett getragen schlief er zwei Tage durch und erfuhr so erst danach, dass sein Freund derweilen verstorben ist. Über seine Unfähigkeit verärgert, schwor er sich, alles über Medizin in Erfahrung zu bringen, damit niemand mehr frühzeitig sein Leben lassen müsste.

Eine Schlaufe an der Innenseite seines Koffers war leer geblieben. Sie war etwas ausgeleiert vom häufigen Entnehmen ihres Inhaltes. Mit traurigem Gesichtsausdruck erinnerte er sich daran wie er den Ausstecher von Meister Leon zurücklassen musste.
Vorsichtig schlich er sich vom Schiff, um weitere Proben einer anderen Welt sammeln zu können, auch wenn der Kapitän niemanden von Bord gehen lassen wollte. Doch die Flora und ihre Schätze reizten Djego zu sehr. Um das Schiff schleichend sammelte er Pflanzen und Wurzeln, um daraus hoffentlich viele neue Tränke und Tinkturen brauen zu können. Keine davon hatte er vorher jemals gesehen. Ganz in seine Arbeit vertieft, entfernte er sich immer weiter vom Schiff, bis er in den Wald kam, in welchem er eine atemberaubende Schönheit von einer Blüte erblickte. Gerade als er anfing, diese auszugraben, sprang aus der Dunkelheit ein wildes Tier. Voller Panik rannte Djega um sein Leben und floh in Richtung Schiff. Die Bordgeschütze konnten das Tier schließlich vertreiben, doch hielt der Kaptän es für besser, wenn sie sich schnell auf den Weg machten.
Er öffnete eine Schublade und nahm das neue Gerät heraus, das er von ACI gestellt bekommen hatte. Ein unbefriedigender Ersatz für seinen Ausstecher. Dieses Teil würde es vorerst tun müssen, also wanderte es ebenfalls in den Koffer.

Ein Klopfen an der Tür riss ihn aus seinen Gedanken und ein Mann mit einer ACI Uniform trat ein: „Mr. Djego, es ist Zeit.“ Verblüfft sah er auf die Uhr und erkannte, dass die Zeit schon abgelaufen war. Djego nickte, schloss den Koffer und folgte dem Mann, in ein neues Abenteuer.
 

Tealk

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am 17.08.2019, die Genaue Uhrzeit wird noch bekannt gegeben.​
 
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