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Die Geschichte von Amelia Baal

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Yumenozu

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Kurz zu mir: Im RL heiße ich Sandra (genannt werde ich von allen aber nur San), bin 27 Jahre alt und habe einige Erfahrung vorzuweisen, was das Rollenspiel angeht. Früher war ich viel bei Knuddels in den Rollenspielchanneln unterwegs, habe seitdem viel in Foren-RPGs mitgewirkt und kann, denke ich, ziemlich gut schreiben. Als ich auf der Serverliste von minecraft.de über diesen Server gestolpert bin, wollte ich mich zunächst nur für den Buildserver bewerben, habe mir dann aber überlegt, dass ein Rollenspielserver mal etwas Neues wäre und ich diese Erfahrung gerne machen würde. Mein Accountname ist derselbe wie mein Forenname ^^

Zur Geschichte meines Charakters:

Mein Name ist Amelia Baal. Dieser mag Euch nicht viel sagen, doch in meinem Heimatland war ich berühmt. Oder eher berüchtigt? In dieser Hinsicht mögen die Auffassungen der Leute auseinandergehen. Geboren wurde ich als Tochter von Selene Baal und einem eher unbekannten Abenteurer namens Armand. Die herrschende Familie von Esthar brachte mächtige Krieger hervor, doch gab es auch schwarze Schafe. Ich wuchs in einer Atmosphäre auf, die geprägt war von Wohlstand und Harmonie auf der einen Seite, Training und vielen Kriegen und Aufständen auf der anderen Seite. Seit meinem sechsten Lebensjahr wurde ich unterwiesen in der Kunst des Schwertkampfes, waffenloser Kampfkunst, Alchemie und der Verzauberkunst. Wenn ich auch im Schwertkampf und ebenso im waffenlosen Kampf sehr gut geworden bin, reichten meine Fähigkeiten in der Alchemie und Verzauberkunst immer nur für ein niedrig angesiedeltes Mittelmaß, was meine Mutter, die alle diese Fertigkeiten bis zur Vollendung beherrschte, ein wenig enttäuschte. Sie schob es auf die Gene meines Vaters, doch ich wusste es besser. Ich hatte einfach kein wirliches Interesse daran und habe nie wirklich fleißig trainiert... wenn meine Mutter oder gar mein Großvater dies erfahren hätten, wären sie garantiert nicht begeistert gewesen.

An meinem achtzehnten Geburtstag sollte ich nun anfangen, in der kleinen Leibgarde meines Großonkels zu arbeiten. Doch mir stand nicht der Sinn nach eintöniger Wacharbeit, ich wollte in die Welt hinausziehen und Abenteuer erleben. So packte ich in der Nacht vor meiner Einführung ein paar Sachen zusammen, sattelte mein getreues Pferd und machte mich auf, ferne Länder zu erkunden. Auf meiner Reise verdingte ich mich häufig als bezahlte Monsterjägerin oder ich half bei der Ernte, bei der Jagd, beim Bauen von Häusern. Ich war mir für keine Arbeit zu schade, verlangte meist nicht mehr als ein wenig Nahrung und vielleicht ein Bett für die Nacht, was die Leute, denen ich half, auch immer dankbar offerierten. Manchmal erbat ich einen geringen Lohn von meinen Auftraggebern, vornehmlich dann, wenn ich mir neue Ausrüstung kaufen musste. Eines Tages kam ich in ein neues Land, es schien weitgehend unbewohnt, meine Suche nach einem Dorf blieb zunächst vergebens und so legte ich mich notgedrungen im Wald zur Ruhe. Diese Entscheidung bereute ich sehr bald, denn mitten in der Nacht schreckte ich hoch und fand mich an einen Baum gefesselt wieder. All meine Sachen waren fort, Waffen, Rüstung, Geld, Vorräte. Ich trug gerade noch ein paar Kleider am Leib und konnte in einiger Entfernung meine offensichtlich leere Vorratstasche liegen sehen. Ein frustrierter Schrei entfuhr meiner Kehle, als ich gegen das Seil ankämpfte, es dennoch nicht schaffte, mich daraus zu befreien. Wer auch immer für meine missliche Lage verantwortlich war, ich schwor mir, diesen Mistkerl zu finden und ihn dafür bluten zu lassen. Ich lehnte mich zurück und tastete mit den Händen den Boden ab, bis ich schließlich einen Stein zu fassen bekam, der eine halbwegs scharfe Kante aufwies.

Es dauerte einige Stunden, in denen ich nur mit kurzzeitigen Pausen an dem Seil herumschabte, doch zum Schluss gelang es mir die Stricke zu zerreißen. Vorsichtig streckte ich meine Glieder, rieb mir die schmerzenden, leicht tauben Oberarme und stand schließlich, etwas wacklig aber unverletzt, wieder auf den Füßen. Ich ging einige Schritte, hob meine leere Tasche auf und band sie mir rasch wieder um, dann ging ich weiter, bis ich auf einen kleinen Bachlauf traf. Ich trank das lebensspendende Wasser mit gierigen Schlucken, bis ich mich einigermaßen befriedigt fühlte. Nun musste ich nur versuchen, mir das Überleben zu sichern. Nicht mehr lang und es würde wieder dunkel werden. Dass mich in dieser Nacht keine Monster entdeckt hatten, war ein reines Wunder, dass sich jedoch vermutlich nicht wiederholen würde. Also machte ich mich auf den Weg, in der Hoffnung, vielleicht doch noch auf ein Dorf zu treffen, oder wenigstens eine Höhle zu finden, die mir Schutz für die Nacht bieten könnte.
 

Grillhamsta

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Auch wenn die Geschichte recht gut und vergleichsweise lang ist hab ich trotzdem das Gefühl, dass sie noch nicht fertig ist.
Am Anfang hast du Geschrieben: "(...), doch in meinem Heimatland war ich berühmt. Oder eher berüchtigt? In dieser Hinsicht mögen die Auffassungen der Leute auseinandergehen."
In deiner gesamten Geschichte kann ich jedoch keinen Grund dafür finden warum dein Charakter berühmt oder berüchtigt sein sollte.
Auch die Stelle; "Die herrschende Familie von Esthar brachte mächtige Krieger hervor, doch gab es auch schwarze Schafe.", fand ich eher verwirrend. Die herrschende Familie wird im kompletten Rest der Geschichte nicht mehr erwähnt.
Aber wie gesagt...abgesehen davon ne sehr gute Geschichte.

P.S.: Tut mir leid, bei längeren Geschichten schau ich gerne mal genauer hin. ^^
 
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