Aborea Die Abenteuer des Melchior Lichtstein

Capricornus

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#1
----Tag 1----

Nach einem nie enden wollenden Tag, kam ich an einem Zeltlager an. Nach kurzer Rast an einem großen Lagerfeuer und einem Gespräch mit dem Lagermeister, wurde ich schließlich in einem Zelt untergebracht. Diesem Zelt waren noch vier weitere Personen zugeordnet.

Am nächsten Morgen wurde ich ziemlich unfreundlich aus meinem Schlaf gerissen. Allem Anschein nach hat mein Schnarchen die Zeltmitbewohner geweckt. Nach einem kurzen Plausch, mit Ayk, Basonn, Zahra und Tamron, verließ ich das Zelt um meinen morgendlichen Waschungen nach zu gehen. Am Lagerfeuer traf ich dann erneut auf die Zeltbewohner. Wie es scheint schlief ich mit einer Abenteurergemeinschaft, denn ich konnte Zeuge von spannenden Gesprächen sein. So trug es sich dann auch zu, dass ich eben jener Gruppe beitrat und ihnen dabei half ein in westlicher Richtung liegendes Dorf, welches einem Angriff ausgeliefert war, zu Untersuchen.

Als wir dort ankamen fanden wir das Dorf scheinbar verlassen vor. Bei genauerer Untersuchung fanden wir jedoch ein Mädchen, welches sich unter einem Bett versteckt hatte. Offenbar konnte es sich vor dem Angriff dort in Sicherheit bringen. Als wir den Rest der Ortschaft erkundeten, wurden wir von mehreren Kobolden sowie einem Ork überrascht und angegriffen. Nach einem harten Kampf und vielen Missgeschicken, konnten wir dieses Gefecht für uns entscheiden.

Dennoch war dies noch nicht die einzige Überraschung, die dieses Dorf für uns bereithielt. In einer Küche fanden wir einen Kochtopf gefüllt mit (Menschen-)Fleisch, sowie dazugehörige Knochen und Schädel. Des weiteren fanden wir einen Altar, der wohl von jenen Kreaturen errichtet worden war. Nachdem der Altar untersucht wurde, brannte unsere Gruppe eben diesen Altar ab. Zu guter Letzt konnte noch ein weiterer Kochtopf mit einer "weißen" Flüssigkeit ausgemacht werden, welche sich nach genauerer Untersuchung als Humingift herausstellte. Nachdem wir zwei Flaschen dieses Giftes abgefüllt hatten, verschütteten wir die Reste davon.

Wir verließen den Ort mit dem geretteten Kind zurück zum Lager.

----Ende, Tag 1----
 

Capricornus

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#2
----Tag 2----

Am nächsten wurde ich durch Zahra, Basonn und Lisa, welche das Zelt verließen, geweckt. Augenscheinlich hatten sie so wie meine Wenigkeit Hunger, denn ich traf sie am Truppenküchenzelt. Nach einer kurzen Plauderei und der Nachfrage um Tamron´s Aufenthalt, ging Zahra mit Lisa in den Wald und Basonn, wie auch sonst, zum Trainingsplatz. Kurze Zeit später trat Tamron aus dem Zelt des Lagerführers.

Wie sich herausstellte hatte er eine neue Aufgabe für uns parat. Nachdem ich die Einzelheiten erfragt hatte bot ich Ihm an, den Rest der Truppe am Platz des Lagerfeuers zu versammeln. Wenig später hatte sich die Gruppe dort eingefunden und Tamron erörterte die Details. Bevor wir allerdings Abreisen konnten, wurde darüber entschieden was mit Lisa geschehen sollte. Wir kamen zu dem Entschluss, das Lisa am besten im Lager aufgehoben wäre. Schließlich machten wir uns auf den Weg.

Das Ziel war es eine bereits erwartete Vorratslieferung zu eskortieren. Wir erreichten jenen Ort, an welchem die Lieferung vorbeikommen sollte. Dieser Ort war aber bis auf die Grundmauern abgebrannt und die Brücke war so stark beschädigt, das diese nicht zu überqueren war. In jenem Gemäuer fand Basonn eine Truhe, welche mit einem Schloss verriegelt war. Das Schloss öffnete sich unvermittelt als Zahra, nach vielen erfolglosen Öffnungsversuchen, eben jenes Schloss bat sich zu öffnen. Innerhalb der Truhe war ein Gegenstand welcher bei Entnahme den Raum mit Dunkelheit füllte. Man konnte weder heraus- noch von aussen hereinschauen. Letztendlich nahm Zarah den ballförmigen Gegenstand an sich und verstaute diesen in Ihrem Rucksack. Das Schloss nahm ich an mich.

Wir fanden Spuren am gleichen Ort und verfolgten diese bis an eine Kreutzung. Dort verlor sich die Fährte und wir folgten dem Weg zu einem Dorf. Dort konnte Basonn in Erfahrung bringen, das zuvor entdeckte Brücke wohl erst seit kurzem Beschädigt worden sein muss, denn der Ortsvorsteher sagte dass dies auch den fortbleibenden Besuch der Händler erkläre. Letztendlich kam die Gruppe zum Entschluss, dies im Lager zu melden.

Im Dorf angekommen nahm ich die Gunst wahr mich von Zahra, in der Alchemie, unterrichten zu lassen. Nachdem wir etwas blaublättriges Sumpfkraut von einem entfernten Sumpf sammeln konnten, unterwies Zahra mich im Herstellen von Magietränken. Dies war von Erfolg gekröhnt.

Den restlichen Tag ließen wir gemütlich am Lagerfeuer, mit einer Suppe, ausklingen.

----Ende, Tag 2----
 

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