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Season 3 Devi Dolores

Vivi

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Hey, mein Name ist Vivi, ich bin 17 Jahre alt und komme aus Schleswig-Holstein.
Ich habe leider noch keine Erfahrung im RP, aber ich würde gerne auf diesen Server RP Erfahrung sammeln. Durch meinen Bruder bin ich auf diesen Server gestoßen. Aber nun erstmal die Geschichte zu meinen Charakter:
SteamID : 76561198459961447

Sie nannten mich Magret, Magret Nagenranft.
Ich hasste diesen Namen. Ich bin ein Findelkind, ich lebte bis zu meinen 10. Lebensjahr im Findelhaus. Dort hatte ich eine schreckliche Kindheit, das einzige was mich manchmal aufgemuntert hat waren die anderen Kinder mit denen ich zusammen aufgewachsen bin. Es war verboten mit den anderen Kindern zu spielen, wenn wir erwischt wurden schlugen sie uns.

Ein Junge, Wendel war sein Name, er war der kleinste, sehr zierlich und extrem dünn. Ihm wurde der kleine Finger und der Ringfinger mit einen stumpfen Messer abgetrennt, weil er sich heimlich ein kleines stück Brot aus den Schrank genommen hatte, es sollte ihm lehren die Finger von fremden Sachen zu lassen. Ich mochte Wendel, ich redete oft mit ihm und er war mein bester Freund dort. Wir erlebten trotz den vielen schlechten Zeiten auch schöne zusammen. Obwohl Wendel so klein war, war er trotzdem der älteste und ich lernte viel von ihm. Er sagte immer wieder zu mir "Egal was passiert, lass dich nicht unterkriegen", ich nahm mir diese Worte zu Herzen. Nach ein paar Wochen schickte man ihn fort, uns wurde nicht gesagt wohin. Ich sah ihn nie wieder. Die Monate nachdem Wendel weg war, waren furchtbar. Ich dachte immer wieder an ihm und seine Worte.doch so langsam vergaß ich alles. Meine komplette Lebensfreude war erloschen. Ich tat meine Pflichten das was sie von mir verlangten.

Aber an meinen 10. Geburtstag, hörte die Qual auf. Sie zehrten mich und noch ein paar andere Kinder in eine Halle dort mussten wir uns waschen und schöne Kleider anziehen. Sie stellten uns in einer Reihe auf und nach kurzer Zeit betraten mehrere adelige Menschen die Halle, manche von ihnen gingen wieder fort und manche begannen auf uns zu bieten. Auf mich wurde am meisten geboten, ich war ja auch das einzige Mädchen. Die Preise stiegen immer weiter in die Höhe und inzwischen waren wir schon bei 450 Dublonen, die meisten hörten bei diesen Preis auf zu bieten. Beinahe wurde ich an einen schmierigen dicken Mann verkauft, doch dann betrat ein komplett schwarz gekleideter Mann die Halle. Er trug einen schwarzen Umhang, so dass man sein Gesicht nicht erkannte. Er kaufte mich schließlich für 600 Dublonen, ein stolzer Preis für ein einfaches Mädchen ohne bestimmte Fähigkeiten, dachte ich mir.

Er zerrte mich an meinen Haaren nach draußen, auf eine Kutsche. Wir fuhren los, während der Fahrt redete er kein Wort mit mir. Ich traute mich nicht überhaupt einen Mucks von mir zu geben. Die Kutsche fuhr durch einer dunklen langen Gasse, bis wir dann an einen großen Haus stoppen. Es war das einzige Haus im Umkreis von 1 Kilometer. Ich zitterte vor Angst. Diesmal zerrte er mich nicht an meinen Haar. Er guckte mir direkt in die Augen, ich war erstaunt, sein Gesicht sah so leer und klar aus. Ich konnte nichts erkennen, ich wusste nicht ob er glücklich, traurig oder sonst irgendetwas war, ich sah einfach nur Leere. Er sagte zu mir "Komm", ich erschrak, eine dunkle raue Stimme ertönte. Er zeigte mir ein Zimmer, mein eigenes Zimmer. Sowas hatte ich noch nie, zwar war es leer, denn nur ein Bett eine Kommode und ein Spiegel waren im Zimmer aber ich war trotzdem über glücklich. Er ließ mich den restlichen Tag in ruhe, ich schaute mich erstmal im Haus um es war eher dunkel und kahl eingerichtet.

Ich bemerkte das hier noch weitere Menschen lebten, eine alte Dame mit einer großen Warze im Gesicht die mir direkt aufgefallen ist. Sie war ganz begeistert von mir, wir redeten lange und sie war sehr offen. Als sie mich nach meinen Namen fragte und ich ihr ihn gesagt habe, bemerkte sie sofort das ich diesen Namen hasste und sagte zu mir "Such dir doch einen anderen Namen aus, liebes.". Mir fiel direkt ein Name ein 'Devi Dolores'. Die alte Dame sagte zu mir das dieser Name nun mein Schutz ist und ich dürfe meinen echten Namen niemanden mehr verraten. Ich verstand diese Aussage nicht und fragte nach, aber sie antwortete nur mit "Alles mit der Zeit".

Die erste Nacht konnte ich keine Minute lang schlafen, ich hatte Angst und wusste nicht was los ist. Mit der Zeit lebte ich mich hier ein. Nun war ich auch nicht mehr schüchtern oder verängstigt trotzdem war das Leben hier merkwürdig aber auf keinen Fall schlecht, hier lebten weitere 3 Personen, die alte Dame "Marry", der Mann der mich kaufte "Score" und ein Junge in meinen alter "Benny". Wir hatten oft Besucher, diese blieben aber nur für kurze Zeit. Jedesmal gingen wir in die Stadt wenn eine Hexe in der Marktmitte verbrannt wurde, sie schickten mich und Benny danach nachhause aber Score und Marry blieben immer länger in der Stadt. Ich fand merkwürdige Dinge im Haus so wie zusammen geschnürte Beutel, Zeichen und sogar Knochen. Wenn ich in diesen Bezug etwas fragte, hieß es nur "Nicht anfassen und nicht nachfragen".

Mit 16 Jahren fing der Unterricht an, ich war nun ein Lehrling, ich sollte lernen eine Hexe zu werden. Ich war nicht sonderlich überrascht, da ich mir das schon alles denken konnte. Ehrlich gesagt war ich sogar glücklich. Wir lernten zu erst bestimmte Grundsätze, mit Magie hatte das alles noch nichts zu tun. Ich verstand nun viele Sachen die ich damals nicht verstanden habe. Ich und Benny hatten jeden Tag viel zu tun, die meiste Zeit verbrachten wir mit Bücher lesen. Nach einen Jahr fingen wir mit weißer Magie an und dann mit schwarzer Magie. Ich lernte wie man Hexenbeutel herstellt und damit einen Menschen leicht tötet oder wie ich Wunden heilen kann. Ich war noch lange keine richtige Hexe ich stand immer noch am Anfang und war sehr unerfahren. Wir besuchten weiterhin den Markt um bei der Hexenverbrennung zu zuschauen, ich zitterte bei den anblick denn ich könnte ebenso auf den Scheiterhaufen stehen, nun wurde ich nicht mehr nachhause geschickt, sondern durfte mit Score und Marry länger bleiben. Sie suchten sich vereinzelt Opfer aus die die Hexenverbrennung anzetteln. Sie brauchen dafür einen Gegenstand der dieser Person gehört oder die Haare, damit stellten wir dann Hexenbeutel her und ließen diese Personen Qualvoll sterben. Mir gefiel der Gedanke daran und ich tat es gerne.

So langsam fing ich an die Magie, die ich beherrschen wollte mir selbst beizubringen. Ich wurde Selbstständiger und entwickelte mich so langsam zu einen Einzelgänger. Ich entschloss auszuziehen, ich wollte mein Leben selbst in die Hand nehmen. Ich verabschiedete mich von Score, Marry und Benny. Ich wanderte umher und hatte nie einen festen Wohnort. Ich beherrschte die Hexenkunst mehr und mehr. Ich mied die Menschen und auch der Kontakt zu Score, Marry und Benny wurde immer weniger, bis ich sie dann Jahre nie wieder sah.

Ich lernte natürlich trotzdem neue Menschen kennen und bestimmte Menschen die mir nicht gefallen haben, habe ich kaltblütig umgebracht. Ich tötete aber nie wahllos irgendwelche Personen, nur die die in meinen Augen schlecht waren und es nicht verdient haben zu leben. Genauso wie ich auch die Menschen im Findelhaus getötet habe.

Nach einiger Zeit kehrte ich in die Kleinstadt zurück, wo ich mit Score und den anderen lebte. Ich entschloss mich dazu sie zu besuchen. Doch es war niemand daheim, ich ging zum Markt. Auf den Markt fand mal wieder eine Hexenverbrennung statt, also werden Score und Marry ja wie immer hier sein, dachte ich mir. Ich durch suchte die Menschenmenge die vor den Scheiterhaufen stand, aber fand sie nicht. Bis ich zum Scheiterhaufen hoch guckte und sie dort gefesselt stehen sah. Die Tränen schossen mir aus den Augen. Sie sahen mich an und ich sah sie verbrennen. Ich konnte nichts mehr tun, es war zu spät. Ich konnte nicht mehr, meine Wut war so groß. Ich wollte jeden einzelnen der vor den Scheiterhaufen stand und jubelte sterben sehen. Aber so groß waren meine Kräfte nicht, ich arbeitete mehr und mehr an meinen Fähigkeiten der schwarzen Magie aber es hätte um längen nicht gereicht.

Also war ich auf der Suche nach anderen Hexen. Bis mich dann irgendwann ein schwarzäugiges etwas gefunden hatte. Ein Dämon, ich hatte noch nie zuvor einen gesehen. Angst hatte ich keine mehr. Ihr Name war "Judy", sie bat mir ein Bündnis zwischen uns an, was natürlich meine Seele kostete, ich aber dafür viel mehr Macht hätte. Ich überlegte nicht lange und willigte ein. Judy stand von diesen Tage an immer an meiner Seite. Wir töteten alle Menschen die irgendwas mit der Hexenverbrennung zu tun hatten, darunter waren selbst Kinder. Mir war das egal, ich war kalt geworden. Ich hatte kein Mitleid mehr mit irgendwem. Es dauerte nicht lange und ich wurde verfolgt, Judy und ich waren zu unvorsichtig. Bei den Menschenmengen half auch die beste Magie nicht mehr. In solchen Situationen verschwand Judy einfach und ließ mich allein.

Die Menschen spielten wegen mir Tag und Nacht die Kirchenglocken, mit der Zeit wusste ich nicht mehr ob sie immer noch spielen oder ich sie mir eingebildet habe. Egal was ich mache oder wohin ich gehe ich fühle mich verfolgt und beobachtet. Meine Angst kehrte zurück, dass ich die nächste bin die verbrannt wird. Ich beschloss an einen ganz anderen Ort zu gehen, soweit weg wie es jetzt möglich ist. Das habe ich auch mit Judy geschafft aber das Gefühl das ich verfolgt und beobachtet werde verschwand nicht. Selbst das Glockenläuten war noch da, es war unmöglich. Ich und Judy haben sämtliche Menschen in der nähe vernichtet. Die Angst war schrecklich, ich hielt es nicht mehr aus.
 
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Vivi

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Ich kam auf die Idee wie es wäre auf einen anderen Planeten zu leben. Ich holte mir alles an Information die ich hier finden konnte. Ich las von schönen und von schrecklichen Planeten. Ich redete mit Judy ob es möglich wäre auf einen anderen Planeten zu kommen und das ist es. Dieser Zauber ist sehr schwer, man darf keinen einzigen Fehler machen, sonst passiert das ungewisse. Wir arbeiteten weiter an diesen Zauber, Judy übernahm das meiste der Arbeit. Ich war einfach nur geschwächt, meine Ohren bluteten von den Glockenläuten und meine Paranoia wurde immer schlimmer. Schließlich mussten wir nur noch den Zauber fehlerfrei anwenden.

Das taten wir, alles wurde dunkler und dunkler. Mein Herzschlag war so schnell das ich dachte ich würde gleich sterben. Ich dachte ich kollabier, das Glockenläuten wurde immer lauter, das Gefühl das jemand hinter mir steht wurde immer intensiver. Bis ich nichts mehr sah und nur noch ein lauter Klang ertönt und ich umfiel.

Nach einer Weile kam ich wieder zu Bewusstsein, ich hörte ein leises flüstern was ich nicht entziffern konnte. Ich erinnerte mich wieder an den Zauber den ich und Judy angewendet haben. Ich hatte angst meine Augen zu öffnen, aber ich muss es ja tun. Ich öffnete langsam meine Augen und das flüstern verschwand. Die Sonne blendete mich und ich konnte noch nicht wirklich etwas erkennen. Ich schaute mich verwirrt um und fragte mich wo Judy ist. Der Zauber hatte geklappt aber anders als erwartet und was ist das für ein Ding in meinen Arm?
 

DichteFichte

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