Inaktiv Season 3 Chad Schlagwurm

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Kerchak Erlyx
#1
"Ach na endlich!", meckert Chad in gewohnt quietschigem Tonfall.
"Ich dachte schon ich muss das Holz selbst holen."
Mit einer abfälligen Geste deutet er zu seiner Schreinerei, wo die Baumstämme zwischen Streichmaß und Winkel noch ihren Platz finden sollen.
Der Geruch des frisch entrindeten Holzes ist für den jungen Wurm ein purer Genuss, nein, mehr wie ein Rausch.

Er verstand sich noch nie auf Feldwirtschaft, das eigentliche Markenzeichen seines Stammes, doch bauen, bauen war anders.
Es ist, als müsste er nur das Holz und den Stein berühren und schon schießen Bilder in seinen Kopf.
Prächtige Mühlen, einfache Wohnhäuser, Vorratskammern. Eingebung um Eingebung tanzt in seinen Gedanken.

"Endlich fertig, gut. Sehr gut. Äußerst gut." Chad atmet noch einmal tief ein, um den intensiven Gersuch vollends wahrzunehmen.
Dann wandelt sich sein Blick. Von dem schwärmenden, sanften Blick zu absoluter Konzentration.
Er krempelt die Ärmel seines mit Holzspänen beschmutzten Hemdes hoch.
"Markieren. Immer erst markieren." Niemand hört ihn.
"Denn wenn du nicht merkierst, Chad, dann bist du ein schlechter Bauwurm" Noch immer ist er allein.
Er beginnt damit die Stämme zu begutachten. Instinktiv weiß er, welches Stück Holz er wo an der Mühle anbringen will.
Dementsprechend markiert er sie, spaltet und sägt, leimt und schleift er.
In rekordverdächtigem Tempo bearbeitet er alles seinen Vorstellungen entsprechend.

Plötzlich:" Wer ist da? Ich hab dich gesehen, komm raus du Strauchdieb!"
So konzentriert er auch war, er war sich sicher etwas aus den Augenwinkeln gesehen zu haben. Direkt bei dem kleinen Fenster.
Mürrisch geht er zu diesem und lehnt sich hinaus. Zu seinem Erstaunen kann er aber niemanden entdecken. Nur die Felder und die Mühlen, die kleinen Bauernhütten und Wohnhäuser erstrecken sich über das Territorium der Würmer.
Kein Wurm der ihm einen Streich spielt und wenn doch, ein sehr geschickter.
Er grummelt ein wenig und beschließt eine kleine Pause einzulegen.

Zwei Wurmhappen später...gut drei. Es waren drei. Scheiß doch auf die Diät. Jedenfalls nach den Wurmhappen geht er zurück an die Arbeit.
Diesmal allerdings unkonzentrierter. Er denkt an Flint, diesen kreativen Oberwurm, der die Feldkrise beendet hat.
Er denkt an den Wurmgott und welch prächtiges Land ihnen geschenkt wurde.
Erst ein erneutes Gefühl von Paranoia reißt ihn aus seinen Gedanken.
"Was soll den das." Brummelt der Wurm leise vor sich hin.
Etwas stimmt nicht. Chad versucht es zu ignorieren und arbeitet weiter, wobei er seinen Fokus nicht aufrecht erhalten kann.

Auch die nächsten Tage wird es nicht besser. Ganz im Gegenteil: Die Paranoia werden immer stärker.
Immer wieder untersucht der Baumeister die Werkstatt, seinen Garten. nichts.
Zu allem Überfluss hat er dann noch dieses ständige Glockenläuten im Kopf.
Was anfangs wie ein dummer Streich eines Wurms wirkt, scheint doch ernster zu werden.
Ist es der Wurmgott, der versucht mit ihm zu kommunizieren? Oder wird er doch nur verrückt?
Er betet zum Wurmgott und erbittet Klarheit. Er fragt ihn, was all das bedeuten soll.

Einige weitere Tage ziehen über das Wurmland und Chad traut sich mitlerweile nicht mehr vor die Tür.
Er leidet unter Schlafmangel, seine Hände sind zittrig und die Arbeit lässt er liegen.
Die Arbeit, die er doch so sehr liebt.

Am 10. Tag der Paranoia wird es ganz extrem. Es ist soweit, dass er beinahe Todesangst empfindet. Er schließt sich in seinem Zimmer ein.
Doch auch das hilft nichts, als ihn allmählich die Dunkeltheit übermannt.


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Nyaaa, das soweit zu Chad Schlagwurm.
Meine persönliche Vorstellung kann man noch der Bewerbung mit Kerchak entnehmen.
 
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