AnzahCraft - Deine Rollenspiel Community

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Calyds Reise

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electrokiss

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Hallo Anzahcraft :achappy:

Jopp, Frischfleisch in Anmarsch!

Wer kündigt sich hier an?
Meine Name ist Stephanie, woraus sich klar mein Spitzname heraus kristallisierte und schon des öfteren auf dem TeamSpeak-Server gesehen wurde: Phi.
Nach 22 Jahren des Durch-Deutschland-Ziehens bin ich schlussendlich in Stuttgart gelandet, wo ich nun erfolgreich mein Akademiestudium zur Digital Media Designerin mache.

Digital Media Design, das ist eine Mischung aus Informatiker, Webdesign, Mediengestaltung und - mein Schwerpunkt - Gamedesign. Also ja: ich zocke gerrrrrrne und viel *sucht sucht suuuuuucht*

Accountname?
electrokiss

Warum ein Rollenspiel?
Ich schreibe für mein Leben gerne Fantasy-Geschichten. Egal, welche Epoche, egal, welcher Schreibstil, egal, welches Genre: schreiben muss sein. Sich kreativ verausgaben. Sich in einer fantastischen Welt verlieren können.
Das Wort "Rollenspiel" lässt bekanntermaßen viel Platz für Interpretation.
Während es für viele ein einfaches "A: bla bla bla B: bli blu bla A: ladlila" ist, bevorzuge ich es ausführlicher. Umschreibung von Dingen. Interaktion.
Im Zusammenhang mit der Tatsache, dass ich gerne eigene Geschichten verfasse, ist ein Rollenspiel praktisch die perfekte Möglichkeit, meine Fantasie, meine Vorstellungen einer Geschichte mit den Vorstellungen anderer Spieler/Schreiber zu vermischen, aufdass etwas noch großartigeres dabei herauskommt.

Wie sieht's mit Erfahrung aus?
Nunja. Was das Schreiben für sich angeht verständlicherweise sehr viel. Da war schon alles dabei, meine erste mehrseitige (und sogar logische!) Fantasygeschichte schrieb ich in der ersten Klasse *lach*
RPGs mehrere, wobei ich ganz offen zugeben muss, dass es das erste Mal ist, dass ich ein Minecraft-RPG spiele. Aber auch das wird gemeistert!

Warum Anzah?
Tealk ist schuld! Der war's!

Wie heißt der Charakter und was zeichnet ihn aus?
Calyd Reich ist... wie würde man sagen... "Nicht von hier". Aufgrund eines seltsamen missglückten Alchemie-Experiments seitens eines NPCs wurde ihr Leben ziemlich auf den Kopf gestellt.
Calyd ist eine verrückte Schreiberin, zieht um die Welt, trifft neue Menschen, immer auf der Suche nach neuem, unbekannten.
Ihre neue Reise wird sie jedoch in völlig unbekannte Welten führen....


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Calyds Reise

Ich lief, meine Kamera in der Hand, den gepflasterten Weg an der Seine entlang.
Beim Spazieren auf dem Weg machten kleine Grüppchen Jogger, die schneller waren, einen Bogen um mich, während Verliebte, die langsamer waren, vor mir stehen blieben und innehielten, um einander die Zigaretten anzuzünden oder sich zu küssen.

Auf den Quais warteten die Pärchen, um an Bord eines der neonbeleuchteten Schiffe zu gehen, zum Tanzen und zum Abendessen, einander näher kommen, in der romantischen Atmosphäre des Abends, während auf einem eher runtergekommenen Boot eine Katze sich putzte und eine junge Familie da stand um das zierliche Tier zu begaffen. Die Kinder quietschten freudig auf, als das Tier auf sie zukam, neugierig, eine Pfote vorsichtig vor die andere setzend.
Eine alte Frau mit tiefen Falten, einem Tuch um den Kopf, gab im Vorbeigehen ein zahnlückiges Lachen von sich.

Doch dann, während ich dort stand, um all die Impressionen auf meine süße kleine Speicherkarte zu bannen, flackerte die Laterne neben mir und ging mit einem leisen "zschhh" aus. Sie war aber nicht die einzige. Ein paar Meter die Straße hinunter passierte das gleiche. Die Menschen um mich herum begannen zu tuscheln, sie waren beunruhigt. Klar, eine Laterne kann schon mal ausfallen, aber gleich mehrere? Und so schnell aufeinander folgend? Es dauerte zwei Minuten, und alles Licht was um uns herum verblieb war das, was aus den Fenstern und Wohnungen in unserer Umgebung drang.

Obwohl viele Menschen hektisch plapperten, Vögel zwitscherten, Katzen schief jammerten, und Mäuse aufgeregt quickten, wirkte doch alles irgendwie gedämmt. Als hätte sich mit dem Licht auch mein Hörvermögen verringert.
Und dann erschienen die Laternenlichter wieder. Allerdings nicht in den Laternen, sondern frei schwebend in der Luft. Gleich Körperlosen Glühwürmchen, flogen sie langsam, und scheinbar ziellos durch die Gegend.
Man konnte von überall "oooohhhh"s und "aaaaah"s hören. Jeder war gefesselt von dem sich bietenden faszinierenden Schauspiel.

Während andere aus ihrer Starre erwachten und panisch versuchten sich von den schwebenden Lichtern zu entfernen, blieb ich sprachlos und verwundert stehen und beobachtete das sich bietende Spektakel, als plötzlich ein Licht zielsicher auf mich zugeschwebt kam. Doch auch jetzt rannte ich nicht weg, ich war von dem Licht gefesselt, diese Kugel, vielleicht Faustgroß, und gelblich weiß leuchtend, war einfach zu schön, um vor ihr zu fliehen.

Und dann berührte sie mich.

~

Noch bevor mein Verstand umriss, was gerade geschehen war erfolgte die Erkenntnis, dass meine Füße nicht länger den gepflasterten Weg berührten. In Sekundenschnelle verschwanden die klaren Strukturen der Promenade an der Seine zu unwirklichen Schemen; Farben und Formen schienen in Spiralen und Strudeln ineinander zu verschmelzen und jedes Geräusch in sich zu verschlingen.

Panik umfing mich und in meinem schwebenden, schwerelosen Zustand versuchte ich mich zu drehen, einen Anhaltspunkt zu finden, was gerade geschah, doch nichts von dem, was ich sah erschien einen Sinn zu ergeben bis sich schließlich das Gefühl des Fallens einstellte und mein Magen begann, sich schmerzhaft zusammen zu ziehen. Ich verkrampfte mich, spürte mein Herz immer schneller schlagen, unfähig das Geschehene zu begreifen und in der Hoffnung, es, was immer es auch war, würde bald ein Ende finden. Dann wurde es schwarz um mich herum und ich verlor das Bewusstsein.

Es roch nach einer Mischung aus schwerem Räucherwerk und dem zarten Geruch von frischem Gras und ich vernahm das Knacken eines Kamins und leise Gespräche in einer mir fremden Sprache, als meine Sinne zurückkamen. Ich lag auf etwas weichem, wohltuenden, traute mich jedoch nicht, mich auch nur einen Zentimeter weit zu bewegen. Langsam und nur einen Spalt weit öffnete ich die Augen, auf der Suche nach etwas, was mir sagte, was geschehen und wo ich war. Das, was ich sah verwirrte mich jedoch nur noch mehr:
ich lag auf etwas Bettähnlichem in einem kreisrunden Raum mit verputzen Wänden. An den Wänden hingen altertümliche Waffen. Der vermeintliche Kamin stellte sich als Feuerstelle in der Mitte des Raumes heraus um den, tief gebeugt, zwei vermummte Gestalten saßen. Sie waren es, deren kaum vernehmbaren Stimmen ich hörte.
Wo war ich? Was war geschehen? Wieder spürte ich die Panik in mir aufkeimen und mir entrann ein sofort bereutes Aufquietschen woraufhin das leise Gespräch am Feuer verstummte und eine der Gestalten sich langsam, in fließenden Bewegungen erhob, auf mich zukam und mit fester Stimme in meine Richtung das Unbestreitbare aussprach:
Unser Gespräch ist nicht länger unter uns. Es scheint, als sei unser Gast erwacht.“

Ich spürte, wie sich die Matratze des Bettes senkte; anscheinend hatte sich die Gestalt auf das Bett, in dem ich lag, nieder gelassen.
„Es gibt keinen Grund, dich zu fürchten, Mädchen. Mein Name ist Calem und wir werden dir nichts tun.“

Ich öffnete langsam die Augen und setzte mich auf, hielt die Decke, in die ich gewunden war, dicht an mich gedrückt, als ob sie mich vor jeglichem Einwirken schützen könnte, sah mich erneut verwirrt um und, obwohl ich die Angst in mir spürte, versuchte ich so ruhig wie möglich zu wirken als schließlich die Fragen, die mich so sehr beschäftigten aus mir heraussprudelten.
„Was ist passiert? Was ist mit den Menschen am Fluss geschehen? Was ist das hier für ein Ort? Wie bin ich hier her gekommen? Wo sind die anderen Menschen? Was....warum sieht alles hier so seltsam aus?“

Meine Stimme klang hysterisch, was meinen Gegenüber sichtlich amüsierte;
„Das ist zu diesem Zeitpunkt nicht von Bedeutung“, er blickte zu der Gestalt, die noch immer am Feuer saß. „Wichtig ist, dass du es heil auf diese Seite geschafft hast.“
„Diese Seite? Was meinst du damit? Die Seite wovon? Warum bin ich hier?“
„Mit Sicherheit ist dir nicht entgangen, dass die umher schwebenden Lichter am Fluss der Auslöser für dein Verschwinden waren. Ich muss meinen alten Freund dort drüben entschuldigen. Er ist ein großer Alchemist, noch mehr ist er allerdings ein Narr, der nur zu gerne zur Flasche greift und dann Mist baut. Er hat mit einem unglücklichen Zauber Teleportare erschaffen. Schwebende Lichter, die denjenigen, den sie berühren von seinem Ort hierher bewegen."
"Heißt das.... er hat mich hierher teleportiert, ohne es zu wollen? Dann soll er mich wieder zurückschicken!"

Der Alchemist erhob sich und kam auf mich zu.
"Diese Unbequemlichkeiten tun mir Leid; noch mehr tut mir allerdings Leid, dass ich nicht weiß, wie ich dich wieder nach Hause schicken kann. Meine Erinnerungen sind nicht gerade die besten, wenn ich getrunken habe."
"Und wo bin ich hier?"
Calem meldete sich wieder zu Wort.
"Du bist in Anzahcraft."
"Ana-was?"
"Anzahcraft. Verstehst du es nicht? Mein Freund hier hat dich aus deiner Welt in diese Welt teleportiert und so, wie es aussieht, gibt es bislang keine Möglichkeit, dich zurück zu schicken. Es tut mir Leid, aber du wirst dich damit wohl abfinden müssen."

Mein Gemüt befand sich irgendwo zwischen Wut, Frustration und Unverständnis. Wollten die beiden mir gerade allen Ernstes weismachen, dass ich TELEPORTIERT bin?
Erneut sah ich mich um. Ich schien nicht nur den Ort gewechselt zu haben, sondern auch die Epoche: anstatt der gewohnten Moderne befand ich mich....im Mittelalter.

Mit einem Seufzen erhob ich mich.
"Was soll ich jetzt machen", fragte ich, während ich zu einem der wenigen Fenster lief. Der Ausblick war genauso faszinierend wie ernüchternd: weite Landschaften, einfache Bauern, die ihre Felder bestellten oder eine Herde Schafe durch die Gegend führten, ein Schmied hämmerte auf ein Stück Eisen ein.

"Du solltest versuchen, Fuß zu fassen. Ergreife die Initiative, versuche, dich in die Leben in Anzahcraft einzufinden. Finde Freunde. Eine Rückkehr in deine Welt ist eher unwahrscheinlich. Verzage nicht: im Moment ist alles seltsam, aber du wirst das Leben hier zu schätzen lernen!"


Mit diesen Worten öffnete Calem die Tür und ich trat hinaus in die Stadt... und in ein neues Abenteuer...




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*Schweiß von der Stirn wisch* Juhuuu! Habe fertig!Wurde irgendwie ja schon viel o.o'

Na, wie sieht's aus? Gebt ihr Calyd eine Chance? Wird sie sich in Anzahcraft einfinden? :achappy:

Ich hoffe, euch sagt zu, was ich hier fabriziert habe *ganz hibbelig*
Freue mich schon auf eine Antwort ^-^

Phi.
 

Tealk

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