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Season 1 Anodar Tham

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von Mordokai, 18. 07. 2016.

  1. Mordokai

    Mordokai Lehrling

    18. 07. 2016
    12
    14
    3
    Location on Map:
    Ark Char:
    Mordokai Mason
    Name: Rico
    Alter: 28
    Herkunft: Hamburg
    SteamID: 76561197970384453

    Meine Erfahrung in Ark sind noch nicht sehr groß da ich das Spiel erst seid wenigen Tagen besitze. Im Bereich RP sieht es da nicht besser aus. Um genau zu sein habe ich keine besonderen RP Kenntnisse. Es würde mich freuen eurem Server beitreten weil es einfach nervt nach dem einloggen fest stellen zu müssen das die Hälfte der Base sinnlos zerstört ist, alles was ins Inventar passt weg ist und sämtliche Dinos fort sind.
    Gerade das aufbauen und einrichten einer Base gefällt mir sehr. Deswegen möchte ich in Verbindung mit dem RP einen Charakter erschaffen der ein fester Bestandteil der Insel wird.

    Gefunden habe ich euch über Googel auf http://deutsche-arkserver.de/

    Zum Charakter


    Mein Name ist Anodar Tham. Ehemaliger Eigentümer einer kleinen Bierstube wie man sie von diversen Ecken in den Großstädten kennt. Seit meine Eltern verstorben sind habe ich keine Familie mehr. Ich bin ein Einzelkind so wie es meine Eltern waren. Freunde? Als Wirt hat man viele "Freunde". Aber ich bezweifle das mich auch nur einer von ihnen vermissen wird. Die suchen sich schon eine Spilunke in der sie sich zulaufen lassen können. Und das ich auf dieser Insel hier gelandet bin ... nun ... es "Pech" zu nennen wäre milde ausgedrückt eine maßlose Untertreibung.

    Es war vor einigen Wochen, gegen 16 Uhr auf einem Dienstag oder Mittwoch. Ich hatte gerade geöffnet als drei Männer mein Lokal betraten. Sie setzten sich an einen Tisch für vier und warfen einen Blick in die Karte. Nach kurzer Zeit ging ich zu ihnen mit der Absicht die Bestellungen entgegen zu nehmen. Sie orderten für jeden ein Herrengedeck und fragten nach einem Zigarettenautomaten. Dieser hing voll funktionsfähig und einsatzbereit im hinteren teil der Bar, was ich den Herren mitteilte. Direkt neben dem Erdnussautomaten und der Rettung eines jeden Gastes, der es tatsächlich schaffte im voll trunkenem Zustand, seinem Objekt der Begierde durch unerträgliches schleimen, prahlen und leere Versprechungen die Worte "Gehen wir noch zu dir?" zu entlocken. Der Gummibaum... oder wie von den meisten genannt. Der Kondomautomat.

    Die Gäste bekamen ihre Bestellung nach wenigen Minuten. Drei Pils und drei Korn sind doch keine Herausforderung für einen Gastwirt mit jahrelanger Erfahrung. Die Gläser wurden zügig geleert und kurz darauf hob sich eine Hand die symbolisierte das eine weitere Bestellung erwünscht ist. Ich trat voller Freude an den Tisch heran, mit der Hoffnung das es noch einige Runden zu servieren gab. Es war eher selten mitten in der Woche so früh am Nachmittag schon Gäste zu haben. Generell lief es die vergangenen Monate deutlich ruhiger in meiner Schenke. Selbst am Wochenende musste ich feststellen das bis auf die üblichen Wünsche einiger Stammgäste nur wenig Getränke über den Tresen gingen. Einer der Herren fragte mich ob ich mir nicht aufschreiben möchte was sie haben wollen. Ich konnte mir ein leichtes lachen nicht verkneifen und teilte ihm mit das es ein leichtes für mich sei die Bestellungen im Kopf zu behalten. Und diese "Bestellung" -so höflich er sie auch formulierte- hätte ich selbst wenn ich wollte nicht vergessen können.

    "Wir hätten gern einen Anteil an ihren wöchentlichen Einnahmen." Die Fragezeichen die über mir auftauchten hätte ein Blinder sehen können. "Sagen wir in Höhe von 4000 Mark? Das klingt recht annehmbar finden sie nicht?" Es musste sich um einen Scherz handeln. So etwas passiert in Hollywood-Filmen aber doch nicht hier in meiner Kneipe. Also begegnete ich den Herren mit Humor. "Ist es nicht besser wir machen 5000 Mark draus? Ich horte mein Vermögen immer in 5000 Mark Bündeln. So wäre es ein Handgriff und sie haben ihr Geld. Ohne lästigen nachzählen der Scheine". "Sie können soviel abgeben wie sie möchten guter Mann." kam als Antwort zurück. "Der erste Abgebetermin ist zufälligerweise heute. Also warum gehen sie nicht eins dieser Bündel holen von den sie sprachen". Mir wich das Lächeln vom Gesicht. Den während dieser Satz fiel erhoben sich alle drei Männer fast gleichzeitig von ihren Plätzen.

    Sie drängten mich zurück bis ich mit dem Rücken an die Bar stieß. Einer von ihnen ging hinter den Tresen als mich die anderen Beiden packten und fest hielten. "Ok ok ok das reicht... ihr habt mich echt erwischt... ich hau hier gleich ne Bremsspur in die Bücks Jungs. Das is´n Scherz der mittelmäßigen Klasse wisst ihr?" Sie drehten mich um und schlugen meinen Oberkorper auf den Tresen. Der Typ hinter der Bar öffnete die Kasse und musste feststellen das sich nicht mehr als 100 Mark darin befanden. Bei seinem Weg nach vorn lies er diverse Flaschen und Gläser zu bruch gehen. Sie drehten mich wieder um. Er stellte sich vor mich uns sagte. "Wo genau sagtest du hättest du dein Vermögen gelagert?" "Hörz zu... ich hab kein Geld. Nicht hier und auch nicht auf der Bank. Es läuft nicht besonders. Das einzige was ich habe ist ein kleiner Sparvertag in den ich monatlich einzahle und ein bischen Bares hinten im Büro um die Lieferanten zu bazahlen." Jeglicher zweifel an der Ernshaftigkeit der Männer wich von mir. Es war ihnen ernst und sie erwarteten eine Bezahlung. Da ich nichts zu geben hatte blieb mir keine andere Wahl als eine Abmachung mit ihnen zu treffen. Diese Abmachung ist der Grund warum ich hier bin.

    Fünf oder sechs Wochen später kam ich mit den Bestellungen der Gäste kaum hinterher. Ein Bier nach dem andern wechselte den Besitzer. Solch hohe Einnahmen hatte ich lange nicht mehr. Die alten Stammgäste kamen nicht mehr. Mein gesamter Kundenstamm hatte sich geändert. Dunkle Klamotten, seltsame Frisuren, Tattoos und Piercings über all. Die Beleuchtung wurde verändert und die Musik würde härter. Ich hatte nichts mehr Einfluss und war lediglich noch zum aus schenken anwesend. Niemals hätte ich mir vorstellen können das so etwas aus meinem Laden werden würde. Und das alles um die Forderungen begleichen zu können. Jeden Abend führen Autos von. Jemand sprang heraus, übergab etwas und verschwand wieder. Natürlich waren es Drogen... aber was hätte ich machen können. Einmal die Woche kamen die drei Männer vorbei denen ich diesen Schlamassel zu verdanken habe. Und als wäre das alles nicht genug, kam es wie es kommen musste.

    "Scheiße die Bullen!" Übertönte es diese scheußliche Musik. Eine Razzia... natürlich... und wer ist wohl für alles verantwortlich gemacht wurden? Genau! Der Besitzer des Lokals. Meine Wenigkeit. Denn auch wenn mir fast alles genommen wurde, durfte ich die Kneipe stets mein nennen. So wie auch die Strafe die vom Gericht über mich verhängt wurde. Lebenslänglich... wegen einer Anzahl an Vergehen die selbst für den Richter überwältigend war.

    Nach fünf Jahren wurde mir als "Glückspilz" die Teilnahme an einem "Projekt" angeboten. Viel frische Luft und ein selbstbestimmter Tagesablauf bei durchgehender Beobachtung. So schnell habe ich noch nie etwas unterschrieben. Endlich etwas Abwechslung. Und was hatte ich schon zu verlieren.

    Und nur bin ich hier... auf dieser Insel. Ein komischen Ding im Arm, Dinosaurier die frei rumlaufen und weit und breit Keine Zivilisation in sicht. Was auch immer das hier ist. Ich habe nicht das Gefühl das ich eine andere Wahl habe, als das beste daraus zu machen. Wer weiß vielleicht treffe ich hier ja noch andere "Glückspilze". Und wenn die dann noch Lust auf was zu trinken haben? Ich lass mich einfach überraschen....
     
  2. DichteFichte

    DichteFichte Com Manager

    19. 05. 2011
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    511
    93
    Location on Map:
    Ark Char:
    Edgar
    Angenommen.

    Viel Spaß auf dem Server.
     
  3. Mordokai

    Mordokai Lehrling

    18. 07. 2016
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    14
    3
    Location on Map:
    Ark Char:
    Mordokai Mason
    Nach unzähligen Stunden... Tagen... und Monaten... reichte es Ihm.

    Nicht länger gewillt für die belustigung anderer so zu tun als wäre alles in Ordnung.

    Trotz neuer Bekanntschafften und sogar Freunden... hällt er es nicht mehr aus.



    Tief in Gedanken versunken lässt er die vergangene Zeit auf dieser Insel vor seinen Augen abspielen.
    Die Erinnerung an die vielen Momente.
    Im Wechselbad der Gefühle.
    Von den schönen Abenden in geselligen Runden bis hin zu den ersten Stunden auf der Insel.
    Voller Angst und in ständiger Furcht um das eigene Leben, ist es genau dieses welches ihm an diesem Tag keinen Sinn mehr zu ergeben scheint.
    Und so entscheidet er... sich selbst aus dieser nicht enden wollenden Schleife... herraus zu schneiden.
     

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