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Season 1 Annemarie von Stork

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von Freya, 26. 06. 2016.

  1. Freya

    Freya Mentor

    24. 06. 2016
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    Pia-Kristin Schwarz
    Name: Kim
    Alter: 20
    Herkunft: Baden-Württemberg
    Steam ID: 76561198198088022

    Ich hab die Seite auf www.arksurvivalevolved.zone gefunden


    Wenn ich euch jetzt sage, dass ich eigentlich gar nichts so verwerfliches gemacht habe, macht ihr es eh wie meine Eltern und glaubt mir einfach nicht oder?
    Ihr seid eh alle gleich! Niemand von euch wohlhabenden Idioten kann sich vorstellen, wie schrecklich es ist heutzutage so aufzuwachsen!

    Mein Name ist Annemarie von Stork, aber um Himmels Willen nennt mich bitte Amrei, dieser hochgestochene Titelschwachsinn geht mir nämlich echt auf den Geist. Ich wurde auf TETA0291 im Marsorbit geboren und bin dort auch bei meiner ach so feinen Familie aufgewachsen. Mein Vater war Manager bei einem der größten Sicherheitsunternehmen im Sektor und meine Mutter hat mehrere Modelabel aufgekauft, am Geld hat es uns also nicht grade gefehlt. Warum ich mich also beschwere? Na weil Geld nicht alles ist ihr Idioten! Freundschaften, davon schon einmal was gehört? Nein? War mir klar! Ich hatte Freunde, zumindest dachte ich bis vor kurzem noch, dass es welche sind. Aber naja, manchmal macht man halt auch Fehler im Leben.

    Zurück zum Thema, meine Freunde waren nämlich nicht in so Wohlhabenden Familien beheimatet wie ich, sondern kamen aus den Slums der unteren Sektoren an der Schattenseite von TETA0291. Das bedeutet, dass solche Leute natürlich nicht gerne bei uns gesehen wurden, aber mir war das egal. Ich mochte sie alle!
    Also habe ich mich heimlich mit denen getroffen und mir sogar ein Tattoo stechen lassen... meine Güte gab es dafür Ärger zuhause... als meine Mutter das nämlich gesehen hat, wurde mir schon angedroht mich aus dem Haus zu schmeißen. Aber hey, ich bin ein beschissener Teenager, also war es ja fast schon meine Pflicht, sie zu ignorieren.
    So habe ich mich immer häufiger mit den anderen getroffen und auch das ein oder andere Mitgemacht... Pilze, Graß, Ota’K und Co... all den Mist hab ich mal probiert und so schlimm ist das nun auch wieder nicht, aber es ist auch nicht der Grund warum ich jetzt hier bin.
    Das war nämlich eine eher unschöne Geschichte. Ich habe mich mal wieder mit meinen Freunden in den Slums getroffen und wir hatten uns entschlossen, mal einen richtigen Kick zu bekommen... und zwar indem wir in eine der Villen auszurauben, die am Stadtrand steht.
    Und das haben wir auch gemacht, aber nichts ist so gelaufen wie wir uns das erhofft hatten... die Bewohner waren nämlich nicht wie erwartet im Urlaub, sondern Tod... Als wir im Haus standen sahen wir ihre Leichen im Wohnzimmer auf dem Boden liegen und alles war voller Blut... diesen Geruch werde ich niemals vergessen können... ich stand dort wie angewurzelt, als meine Freunde wie verrückt davongerannt sind und man die Sirenen der Sicherheitseinheiten schon in der Ferne hören konnte.
    Ich habe es aber nicht geschafft mich zu bewegen... ich stand dort... mitten in diesem Albtraumhaften Bild von einem Raum, als die Tür zum Flur förmlich explodierte und die Männer, die zum Unternehmen meines Vaters gehörten mich auf den Boden drückten... mitten in die Blutlache hinein und da wurde mir schwarz vor Augen.

    Das nächste an was ich mich erinnern kann ist der Gesichtsausdruck meiner Eltern im Gerichtssaal und die Aussage von ihnen, dass ich eh schon lange mit „zwielichtigen Gestalten aus den Slums“ und „Dieben“ umherziehe. Dadurch war es für den Richter eindeutig, dass ich mit dem Mord zu tun habe und schon in dem Moment hatte ich das schlechte Gefühl, in ziemlich großen Schwierigkeiten zu stecken.

    Ich sollte recht behalten und jetzt sehe ich ja wohin es geführt hat, solch wundervolle Eltern wie meine zu haben. Nämlich auf einen Planten, voller Kameras, Riesenechsen, Mördern und anderen Straftätern...
     
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  2. DichteFichte

    DichteFichte Com Manager

    19. 05. 2011
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    Edgar
    Angenommen.

    Viel Spaß auf dem Server!
     
  3. Freya

    Freya Mentor

    24. 06. 2016
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    Hey Leuts,
    ich werde die nächsten eineinhalb Wochen nicht auf den Server kommen, da ich im Urlaub bin. Wenn ihr mich erreichen wollt, dann könnt ihr das gerne hier über das Forum machen :)
    Ich freue mich schon zu Erfahren was in meiner Abwesenheit passiert ist und bin gespannt was für neue Persönlichkeiten zu unserer Gemeinschaft dazu gekommen sind.
    Wir hören und sehen uns im RP oder im TS.
    Bis die Tage....
    Freya/Amrei
     
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  4. Freya

    Freya Mentor

    24. 06. 2016
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    Pia-Kristin Schwarz
    Ein neuer Lebensabschnitt beginnt…

    …ich habe hier auf dieser Insel ja schon viel erlebt und gesehen. Viele Gefangene sind gekommen und viele wieder verschwunden. Zwischendurch war es ein fast tägliches Kommen und Gehen. Ich habe einige Freunde gefunden, aber dann auch wieder durch mysteriöse Umstände verloren. Mittlerweile sind nur noch Vennar und ich von den einst ersten Gefangenen hier übrig. Über vergangene Tage könnte ich noch viel niederschreiben. Falls ich irgendwann genug Zeit haben werde, dann werde ich all das auch noch aufschreiben. Aber jetzt möchte ich an dem Punkt beginnen, an dem sich mein Leben hier auf der Arche um einige verändert hat.

    Nach meiner traurigen Verabschiedung von Elias und mit dem Bewusstsein, dass ich ihn nie mehr sehen werde, lief ich über eine lange Brücke, die laut seiner Aussage zum neuen Schollenkontorgelände führen sollte. Meine Gefühle spielten verrückt. Hätte ich nicht doch mit ihm fliehen sollen? Ich meine schließlich liebte ich ihn doch…Doch egal, wie ich es drehte und wendete, ich kam zu keinem Entschluss. War es nun besser, dass ich nicht mit ihm gegangen bin, oder hätte ich doch mit ihm gehen sollen? Wir wollten schließlich heiraten…. Eines war mir aber definitiv klar, so wie ich Elias dort oben in den Redwoods erlebt habe, war er nicht mehr die Person, die ich zu lieben gelernt habe. Er war paranoid und sprach in einem aggressiven Tonfall. Über Leute die er mochte sprach er plötzlich so, als ob es seine größten Feinde wären. Ich weiß nicht was mit ihm passiert ist, aber eins war mit klar. Er hatte sich VERÄNDERT…und er wollte weg von hier, ganz gleich, ob er bei dem Versuch sterben würde. Die Letzten Worte die der mir sagte waren: „Also lässt du mich jetzt im Stich? Dann gehe ich ohne dich Amrei! Ich werde gehen Amrei…Du kannst mir einen letzten Gefallen tun Amrei….sag niemandem wo ich bin. Und sag du weißt nicht wer dich entführt hat.“ Als er mich dann an der Brücke abgesetzt hatte, sagte er zu mir: „Geh und werd einfach glücklich.“ Aber wie sollte ich denn hier ohne ihn glücklich werden? Er war mein Anker, mein Dreh- und Angelpunkt. Die Person, die den größten Teil in meinem Herzen einnahm. Ich konnte nicht ohne ihn glücklich werden… Meine letzten Worte an ihn, musste ich ihm hinterher rufen, ich weiß nicht einmal, ob er sie gehört hatte. Ich wollte nur, dass er wusste, dass ich ihn immer noch lieben und in meinem Herzen tragen werde, obwohl ich mich für das weitere Leben auf der Arche entschieden hatte. Ich hatte ihn im Stich gelassen…

    Als ich dann endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit auf dem Schollenkontorgelände ankam, hatte ich meine Gedanken immer noch ordnen können. Ohne groß darüber nachzudenken rief ich einfach nach Kandar und Pence, ich wollte nicht mehr alleine sein und die beiden sollten auch wissen, dass ich wieder da war. Schließlich wurden sie in dem Glauben gelassen, dass ich entführt wurde. Denn eigentlich wollte ich nur spazieren gehen, ich bin aber nie von dem Spaziergang zurückgekommen. Ich erzählte den beiden und dem neuen beim Schollenkontor, Richard Oswald, was geschehen war. Natürlich, erzählte ich nichts davon, dass der Initiator des ganzen Elias war. Auch, dass seine Entführung nur vorgetäuscht war erzählte ich niemandem. Mir war aber klar, dass ich irgendwann mit jemandem über die ganze Sache reden musste. Denn ich bemerkte jetzt schon, dass mich das ganze innerlich zerfraß. Was mich aber auch wunderte war, dass ich Olaf nirgends fand. Keiner wollte mir genauer erklären was mit ihm passiert war. Auch der ehemalige Nachbar des Schollenkontors, Nebu Hartok, war auch nicht mehr aufzufinden…im Nachhinein, erfuhr ich, dass er einem T-Rex zum Opfer gefallen war.

    Eines wurde mir jetzt auf jeden Fall klar, hier würde ein ganz neuer Lebensabschnitt für mich beginnen….ohne Elias. Wie sollte ich denn ohne ihn, das Leben hier auf die Reihe bekommen?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20. 11. 2016
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  5. Freya

    Freya Mentor

    24. 06. 2016
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    Was hat das alles für einen Sinn?

    Es waren jetzt schon einige Tage vergangen, seitdem ich wieder beim Schollenkontor war. Ich hatte mich dazu entschieden, ein Mitglied des Schollenkontors zu werden. Weiterhin als Sturmtochter hier auf der Arche zu leben, brachte einfach zu viele schmerzliche Erinnerungen mit sich. Auch wenn ich, dessen war ich mir bewusst, in meinem Herzen immer ein Stück Sturmtochter sein werde. Ich konnte und wollte diese Zeit einfach nicht vergessen.

    Mittlerweile hatte ich auch feste Aufgaben, die mir das Leben wesentlich einfacher machten. Ich kümmerte mich um die Versorgung der gesamten Schollenkotorbelegschaft, versorgte die Tiere mit frischem Fleisch und leckeren saftigen Beeren und zu meiner größten Freude durfte ich mich an der Aufzucht beteiligen. Auch um Tiere zu zähmen bereitete ich verschiedene Futtervariationen vor, was die ganze Angelegenheit um einiges einfacher machte.

    Die Aufzucht der Tiere ließ mich förmlich aufblühen. Ich meine, wer erfreut sich denn nicht an dem Anblick kleiner Babydinos oder Babybären? Diese Aufgabe ist, wie ich festgestellt habe mein Herzblut. So konnte ich das Erlebte aus der Vergangenheit wenigstens für ein paar Stunden am Tag in den Hintergrund stellen und mich an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen. Auch probierte ich mich an immer aufwändigeren Rezepten und konnte somit meine Kochkünste um einiges verbessern.

    Aber sobald ich meine Aufgaben erledigt hatte, verfiel ich in den gewohnten Trott zurück und lief mehr als Geist meiner selbst über das Gelände. Kandar gefiel das ganz und gar nicht, er wollte und konnte, das glaube ich zumindest, nicht sehen wie ich als ein Schatten meines früheren Ichs umherlief. Schließlich hatte er mich als lebensfrohe, kontaktfreudige und lebenslustige Person kennengelernt. Aber das war ich nicht mehr. Ich zog mich in mein spärlich eingerichtetes Zimmer zurück wann immer ich konnte und mied lange Gespräche. Gedanken und Erinnerungen zogen mich in ein tiefes Loch, aus dem ich nicht alleine herauskommen konnte. Wie denn auch? Ich hatte bis vor kurzem ja noch Elias, mit dem ich über alles sprechen konnte. Die Situation um mich wurde nicht besser, als Kandar mir erzählte, dass er und der Professor im Norden, an dem Platz wo das Stürmbrüderquartier war, verschmolzene Metallstücke und angebrannte Fleischklumpen gefunden hatten. Nun war ich mir bewusst, dass Elias den Weg von der Arche nicht überlebt hatte. In meiner Brust spürte ich einen schmerzhaften Stich und merkte wie ich innerlich noch ein Stück weiter zerbrach. Jetzt musste ich mir erst einmal Zeit für mich nehmen. Ich flog mit der guten Elsa, meinem Pteranodon Elsa in Richtung Norden, an den Platz, wo das Haus von Elias und mir stand.

    Dort angekommen, nahm es mir den Atem. Es war nichts mehr da…nur noch verkohlte Überreste. Elias musste alles abgebrannt haben, bevor er aufgebrochen war. Nicht einmal, das war mir geblieben. Innerlich keimte das Gefühl auf, dass mein Leben nicht mehr lebenswert war. Es würde mich vermutlich eh niemand vermissen. Erst jetzt bemerkte ich, dass ich zitterte vor Kälte. Hätte ich doch nur meine Sturmbrüderuniform angezogen….Langsam, aber mit zielsicheren Schritten lief ich auf den Felsvorsprung zu. Mit den Zehen konnte ich schon fühle wie es nach unten ging, zu dem großen Wasserfall. Mehrere Minuten stand ich so an der Felskante, aber ich konnte mich nicht in die Tiefe stürzen. Ich fühlte mich zwar leer, aber mein Leben von eine Sekunde auf die andere zu beenden…dazu war ich nicht stark genug. Mittlerweile zitterte ich noch mehr und das nicht mehr nur wegen der Kälte. Mit tränenüberströmten Gesicht schwang ich mich auf Elsa und trat den Rückweg an. Alle meine Gedanken kreisten nun wieder um Elias.
     
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  6. Freya

    Freya Mentor

    24. 06. 2016
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    Eine Brontotour die alles verändert

    Es waren nun schon wieder ein paar Tage vergangen und was ich ganz vergessen habe, ich habe natürlich zwischendurch noch einige Bekanntschaften gemacht und auch einige alte Freunde wiedergetroffen.

    Ich war aber immer noch sehr niedergeschlagen und in mich gekehrt. Mein Zustand hatte sich zwar nicht verschlechtert, aber auch nicht gebessert. So lebte ich immer noch vor mich hin und wartete darauf was die Tage für mich bereithielten. Meine Arbeit erledigte ich destotrotz zuverlässig und konsequent, auch wenn ich manchmal am liebsten einfach nur den ganzen Tag auf meinem Pteranodon verbracht hätte um den Kopf frei zu bekommen und um einfach die Freiheit genießen zu können.

    Aber man muss das Leben nehmen wie es kommt. Zum Glück kam Pence eine grandiose Idee, er wollte ein Brontotour über die gesamte Insel machen. Die Bruderschaft, Anodar Tham und den Strandbund besuchen, vielleicht brachte mich das Ganze auf andere Gedanken.

    Bald sollte es dann auch schon losgehen, es wurde alles gerichtet und Vorräte in die Schränke auf dem bebauten Bronto gepackt. Kandar, Richard, Pence, Artoro und ich kletterten an der Strickleiter nach oben. Wir setzten uns sofort hin und Pence gab dem Bronto zu verstehen, dass dieser sich in Bewegung setzen solle. Kaum waren wir am Festland angekommen, hing Kandar schon über der Reling der Brontoplattform. Das war an diesem Abend nicht das letzte Mal. Denn kurz bevor wir bei der Bruderschaft waren ließ sich Kandar den Tag nochmal durch den Kopf gehen.

    Dort angekommen, wurden wir schon freundlich von Anselm erwartet. Richard hatte schon damit angefangen Bier zu trinken, da waren wir noch nicht einmal auf dem Marktplatz angekommen. Mittlerweile, müsste er schon bei seinem fünften Bier sein und wir waren noch keine halbe Stunde unterwegs. Anselm schien das alles etwas komisch vorzukommen. Sobald alle wieder auf ihren Plätzen saßen, ging es auch schon weiter. In Richtung der Taverne von Anodar Tham, der mittlerweile zu einem guten Bekannten von mir geworden war.

    Dennoch verschlechterte sich mein Gemütszustand nach und nach. Ich musste endlich mit jemandem über die ganze Sache sprechen, meine Entführung und Elias verschwinden. Aber wem sollte ich mich anvertrauen? Kandar, das sollte der perfekte Ansprechpartner sein, schließlich war er sehr um mich besorgt und hat mir Unterkunft geboten, als ich plötzlich ganze alleine im Norden war. Außerdem haben wir uns immer gut verstanden. Wir setzten uns in die Hütte des Bronto und ich hoffte, dass es Kandar nicht wieder schlecht werden würde.

    Also erzählte ich ab dem Abend an dem Elias verschwunden war, was mit Elias passiert war, dass das ganze alles nur inszeniert war. Ich erzählte ihm auch, dass Elias das Schollenkontor bei der großen Besprechung wegen Aaron, angegriffen hatte und auch, dass Elias es war der mich entführt hatte. Mir fiel ein großer Stein vom Herzen, endlich hatte ich darüber geredet.

    Als wir wieder bei den anderen saßen, hatten wir auch schon die Taverne in Sichtweite. Dort angekommen trafen wir aber leider niemanden an. So ging es gleich weiter zum Strandbund. Richard trank immer mehr Bier und verhielt sich immer komischer. Nach einiger Zeit waren wir dann auch beim Strandbund angekommen. Dort trafen wir leider nur Kodex Dyggur an, ihn hatte ich bei der Besprechung beim Schollenkontor kennengelernt. Alexejew war leider nicht anwesend. Er war auf der Insel unterwegs. Der Strandbund hatte auch ganz schön abgenommen. Anfangs waren es noch Dezze Zwieström und Dean Marick. Dann kamen Alexejew Syquor und Adam Johnsen dazu. Aber Dezze, Dean und Adam weilten nicht mehr unter den Lebenden.

    In der Zeit in der die anderen sich mit Kodex unterhielten, lief ich am Strand entlang bis an den Punkt an dem ich mein altes Zuhause erahnen konnte. So gut es mir nach dem Gespräch mit Kandar ging, umso schlechter fühlte ich mich jetzt. Ich stand dort wie in Trance, als ich plötzlich eine Hand auf meiner Schulter spürte. Kandar stand hinter mir und drehte mich zu ihm, dass er mich anschauen konnte. „Amrei, du kannst nicht immer in der Vergangenheit leben. Du musst in die Zukunft schauen. Das Vergangene kannst du nicht mehr rückgängig machen. Auch wenn du es am liebsten machen würdest. Es tut mir sehr leid, was mit Elias passiert ist, aber du musst jetzt schauen, was gut für dich ist. Amrei, du bist jetzt wichtig und nicht die Vergangenheit. Ich kann nicht mehr mit ansehen, wie du als Schatten deiner Selbst über das Schollenkontorgelände schlurfst….lass uns wieder zu den anderen gehen.“ Er legte den Arm über meine Schulter und wir machten uns wieder auf den Weg zu dem Rest der Gesellschaft.

    Die anderen standen schon oben auf dem Bronto und warteten auf uns. Kandar und ich kletterten erneut die Strickleiter nach oben. Richard war mittlerweile gut dabei und gab mitten in der Verabschiedung dem Bronto das Zeichen, dass dieser sich vorwärts bewegt. Beinahe hätten wir so einige Gebäude des Strandbunds dem Erdboden gleich gemacht. Gott sei Dank, konnte Pence Richard die Zügel aus der Hand nehmen und das Schlimmste verhindern. So verabschiedeten wir uns so schnell es ging und machten uns dann auf den Rückweg. Anselm wurde Richards Verhalten immer unangenehmer. Das sah man an seinem Gesichtsausdruck. Richard verhielt sich immer merkwürdiger und langsam wurde es uns auch zu bunt. Wir stecken ihn in einen Käfig, aber irgendwie konnte er sich daraus befreien. Wir machten kurzen Prozess. Alle Mitglieder des Schollenkontors zückten ihre Gewehre und luden Betäubungspfeile um Richard gefügig zu machen. Sobald er betäubt war, legte Pence ihm Handfesseln an und setzte ihn auf eine Bank die nahe an der Hütte war, damit er nicht hinunter kippte.

    So gestaltete sich der Rückweg als angenehm, und wir waren schnell zurück beim Schollenkontor. Anselm macht sich auf den Weg zurück zum Gelände der Bruderschaft. Und ich zog mich in mein tristes Zimmer zurück…Das konnte nicht so bleiben, ich musste dringend etwas ändern.

    Am nächsten Morgen machte ich mich sofort an die Arbeit. Ich strich die Wände Türkis, zog eine Wand ein und gestaltete das Wohnzimmer sehr liebevoll. Es gab eine gemütliche Sitzecke und ich fühlte mich sofort heimisch. Sobald ich fertig war suchte ich das Gespräch mit Kandar. Ich sprach mit ihm nochmal über die ganze Sache und er meinte, dass ich in Zukunft mit Prof. Dr. Wunderlich mein Erlebtes nachbesprechen sollte umso zu meiner alten Form zurück zu kommen.

    Endlich hatte ich das Gefühl, dass ich auf dem richtigen Weg sein könnte…mal schauen was die Zukunft bringen würde…



    Ich würde mich jetzt nach dem dritten Tagebucheintrag mal über ein paar Rückmeldungen freuen ;)
     
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  7. DichteFichte

    DichteFichte Com Manager

    19. 05. 2011
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    Edgar
    Ich mag das Tagebuch. Insbesondere die alten Beiträge fand ich toll, da ich "meine" Erlebnisse auch aus deiner Perspektive sehen konnte :)
    Es ist echt schön geschrieben - mach weiter so!
     
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  8. Artoro

    Artoro Waldläufer

    04. 07. 2016
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    Cruse "Marksman" Masters
    Wirklich sehr schön geschrieben liebe Freya. Es frischt Erinnerungen an erlebtes auf und ringt mir ein Schmunzeln ab ;)
    Es ist auch sehr schön auf diese Weise Amrei noch ein bisschen besser kennen zu lernen :)
     
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  9. EulevonRiva

    EulevonRiva Lehrling

    16. 11. 2016
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    Geralt von Schwarzstein
    Liebe Amrei hast du seher schön geschrieben Gerald und Riva freuen sich schon auf Nachschub. Ich muss dazu sagen die Geschichte von dir müsste man in ein Buch schreiben :D

    Liebe Grüße Riva :3
     
  10. Enrico

    Enrico Abenteurer

    08. 10. 2016
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    Maximilian Duevall
    Wirklich gut geschrieben. So gewährst du spielern wie mir die noch nicht so lange hier verweilen einen guten Einblick in die Geschichte der Insel und ihrer Bewohner. Bitte mach weiter so.
     
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  11. Mordokai

    Mordokai Lehrling

    18. 07. 2016
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    Mordokai Mason
    Joa... geht so.
     
  12. DichteFichte

    DichteFichte Com Manager

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    Edgar
    R.I.P​
     

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